Darkness

KurzgeschichteAngst, Horror / P16
27.06.2013
27.06.2013
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Hallöle :)
Mein Beitrag zum Projekt Schreibzirkel mit den verwendeten Wörtern:
- Licht
- Auflauf
- Matrose

Das ist mein aller erstes Horror-Stell dir vor, von daher würde ich mich sehr über Feedback freuen!!
Viel Spaß beim Lesen x3
Widmung: Für Jonghyunlover, meiner besten Freundin, die mich mit ihrem Traum inspiriert hat!! Ich hoffe es gefällt dir!

***

Stell dir vor...
Du läufst in einem dunklen Labyrinth. Es ist kalt und dunkel, du hörst keinen Ton. Nach jedem Meter, jeder Kurve drehst du dich um und probierst, mit deinen Augen zu erkennen, was hinter die liegt, doch du erblickst nur Dunkelheit. Du fühlst dich, als würdest du verfolgt werden. Die Stille macht dir Angst. Aufgeregt stolperst du um die nächste Ecke, dein Atem geht schnell und dein Herz rast.
Plötzlich - ein schriller Schrei ertönt, so hoch, dass du das Gefühl hast, dein Kopf müsste zerspringen und dein Gehirn verlaufen wie ein heißer Auflauf. Schnell presst du deine Hände auf deine Ohren und kneifst die Augen zusammen, was jedoch keinen Unterschied zu vorher macht, da dich die Dunkelheit noch immer erdrückt.
Plötzlich spürst du einen Widerstand gegen deinen Fuß und verlierst den Halt. Hart schlägst du auf den Boden auf, über dein Gesicht läuft eine warme Flüssigkeit, in deinen Ohren rauscht es und dir ist schwindelig. Vorsichtig öffnest du deine Augen, keuchst. Deine Kehle brennt vor Durst und deine Füße tun dir weh, sie fühlen sich noch dazu heißer und nasser an als sonst. Vorsichtig berührst du deine Haut und schreist auf, als du die Wärme des Blutes auf deinen Finger spürst.
Aber du musst weiterlaufen, ehe die Dunkelheit dich verschlingt.
Deine Lunge droht zu zerbersten, als du dich schwach auf die Beine stellst. Deine Füße protestieren stark, ebenso wie dein Magen und auf einmal wird die Ungeheuer schlecht. Du übergibst dich gegen die Wand.
Du kämpfst dich Schritt für Schritt voran, kämpfst gegen Durst und Hunger, kämpfst gegen deine Schmerzen, kämpfst ums Überleben. Eine leise Stimme in deinen Kopf flüstert dir zu, dass du diese Nacht nicht überleben wirst.
Langsam erkennst du einige Umrisse der Wände. Du erreichst eine Kreuzung und bleibst erschöpft an einer Wand stehen, lehnst dein volles Gewicht an das Gestein. Noch nie hattest du solche Schmerzen wie jetzt, doch du musst weiter. Doch wohin nur? Vielleicht könnte ein Weg zum Ausgang dieses Höllenlabyrinths führen! Eine große Sehnsucht nach Licht machte sich in dir breit und du überlegst, wann du das letzte mal die Sonne gesehen hast. Du findest jedoch keine Antwort - jegliches Zeitgefühl von dir ist wie weggeblasen. Auf einmal ertönen Schritte. Erschrocken rennst du in den Gang rechts von dir, um sofort wieder zum Stehen zu kommen. Vor dir steht ein großer, schlaksiger Mann, in einer Kluft wie sie Matrosen tragen, mit weißen, leuchtenen Augen und einem breiten ungesunden Lächeln. Dein Mund öffnete sich für einen stummen Schrei, deine Kehle war zu trocken um nur ein Ton zu krächzen. Hektisch drehst du dich um - und erstarrst. In dem anderen Gang steht eine ebenso gruselige Person wie die hinter ihr. Es bleibt dir nur eine Möglichkeit. Instinktiv betend, dass kein weiterer Matrose um der Ecke war, wirfst du dein Gewicht nach rechts. Hinter dir hörst du Stimmen, leises Gemurmel in einer anderen Sprache. Dein Körper pumpt Adrenalin bis zum geht nicht mehr in deinen Körper und du erhöht dein eh schon hohes Tempo um einiges.
Plötzlich erkennst du die Silhouette einer auf dem Boden kauernden Frau, Schluchzend, die Haare verwuschelt und mit einem großem Teil dieser vor dem Gesicht.
"Hey, Sie da!! Kommen Sie, wir müssen hier weg! Sie kommen!", schreist du aus voller Kehle und läufst auf sie zu. Doch sie reagiert nicht.
"Bitte, kommen Sie!!"
Heiße Tränen laufen über dein Gesicht, vermischen sich mit dem Blut. Jeder Teil deines Körpers tut dir weh.
Verzweifelt läufst du auf die Frau zu und packst sie an der Schulter, reißt daran, willst sie mit dir ziehen. Plötzlich reißt die Haut an ihrer Schulter. Du stolperst zurück. Hunderte von kleinen Füßen laufen über deine Hand und du schreist. Schnell schaust du zu der Frau. Auf einmal dreht sie ihren Kopf um - ihre Augenhöllen sind leer und leuchten doch, ihre Haut ist kreidebleich und übersät mit Kakerlaken, die aus ihrem Mund kommen.
Du weichst auf allen Vieren zurück, was sie zum Lächeln bringt. Noch mehr Kakerlaken entwichen ihren Mund und suchten sich den Weg in ihre Haare.
"Das ist dein Ende!", sagte ihre raue, verzerrte und dunkle Stimme.
"Oh Gott!!", kreischt du, als sie ohne sich abzuwenden Aufstand und wie ein Zombie auf dich zu kommt.
"Gott ist Tot! Niemand rettet dich mehr!!", lachte die Horrorstimme.
Du rappelst dich auf und stolperst in die andere Richtung. Vergebens, denn dort stehen bereits die Matrosen mit dem gruseligen Grinsen.
Du beginnst dich langsam im Kreis zu drehen. Auf allen Seiten steht eine Kreatur und kommt auf dich zu, du hast keine Chance!
Verzweifelt lässt dich auf die Knie fallen, schließt die Augen und schreist, während du auf deinen sicheren Tod wartest.
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