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»Kouga & Ayame«

KurzgeschichteHumor, Liebesgeschichte / P6
Ayame Kouga
23.06.2013
23.06.2013
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Dieses Kapitel
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23.06.2013 1.376
 
(Anmerkung: Hey, Ich dachte mir als kleine Ablenkung zu meiner anderen Geschichte, schreibe ich einen kleinen Os, über Kouga und Ayame :) Man sieht am Ende zwar wie sie heiraten, aber wie kam es eigentlich dazu? Wie, erfahrt ihr in diesem Os... Viel Spaß, beim lesen ;) )



One Shot: Ankunft und Antrag




Die Zeit wo Naraku, die so viel Angst verbreitete, war vorbei. Kouga hatte sich von Kagome, Miroku, Sango und Shippo verabschiedet. Inu Yasha hatte er 'aus versehen' vergessen gehabt. Reiner Zufall! Er war auf dem Weg, in die Berge. Ayame wollte er unbedingt wiedersehen. Er war schon lange gelaufen, als er stehen blieb und sich nach hinten umsah. Ach! Das hatte er ja vergessen! Bei ihrem letzten treffen, hatte er Ginta und Hakkaku bei Ayame und ihrem Rudel gelassen. Sie sollten sie beschützen. Gerade kam er an, er lief den Berg hoch und sehnte sich nach Ayame... aber er hatte nicht vor es ihr irgedwie zu zeigen.

"Ginta, Hakkaku da seid ihr ja!", rief er seinen Freunden entgegen. "Gut, danke der Nachfrage! Kouga, schön das du wieder da bist!", sie waren sehr erfreut ihn wiederzusehen. Ayame sah er auch, aber obwohl er sie so sehr vermisste, wollte er ihr gegenüber nicht schwach werden. >Sie soll sich bloß nichts einbilden...!< ging es ihm durch den Kopf. "Kouga! Ich freue mich so, das du jetzt endlich da bist!" rief sie ihm entgegen und sprang ihm an den Hals. "Ja, ich mich ja auch...!", sagte er, mit seine monotonen, kalten Stimme  und probierte sie von sich los zu kriegen. Sie war jetzt die Anführerin des Rudels, da ihr Opa nicht mehr lebte, aber trotzdem noch sehr jung. Das wusste er.

Sie zeigte ihm wo er schlief. Ein sehr schöner Teil der Höhle, direkt zwischen ihr, Ginta und Hakkaku. Doch bevor er auch nur daran denken könnte ein zu schlafen, ging er raus und suchte das Revier ab. Niemand sollte ungebeten hier eindringen! Aber sein Blick blieb an dem Mondregenbogen hängen. In dieser Nacht, vor zehn Jahren, hatte er Ayame versprochen sie zur Frau zu nehmen. Damals hätte er nie daran gedacht... >doch jetzt...< Seine Gedanke wurden unterbrochen, als er hinter sich etwas hörte. Schnell drehte er sich um und wollte gerade zuschlagen. Doch er bremste ab. Es war nur Ayame, die hatte ihn jetzt ganz schön erschreckt! "Kouga! Du hättest mich fast geschlagen!" schimpfte sie vorwurfsvoll mit ihm und legte die Hände in die Hüften. "Tut mir leid, ich war grad nich' so bei der Sache..." gab er zu und sah ihr in die Augen. Sie hatte so wunderschöne, grüne Augen. Die ihn immer warm ansahen, egal ob sie sauer war oder nicht. "Weswegen?" fragte die Wolfs-Youkai nach. Er sprang auf einen hoch gelegenen Felsen und setzte sich nieder. "Wegen dem Mondregenbogen. Du hat so lange gewartet und hast so viele Verluste auf dich genommen..." sagte er mitfühlend und schaute weiter in den klaren Nachthimmel. Sie folgte ihm und stand jetzt neben dem Wolf. "Ja. Ja, du hast recht" stimmte sie ihm ernst zu. Er blickte sie verwundert an. "Ja, ich habe lang gewartet und ja, ich habe vieles verloren, was mir wichtig war. Doch das ist Vergangenheit. Was zählt ist, das hier und jetzt. Nimm dir das auch zu Herzen, Kouga. Man kann nicht für immer dem Verlorenen nach trauern, dazu ist das Leben zu schön" hörte er ihre entschlossene und doch, weiche Stimme sagen. So kannte er sie ja gar nicht. "Außerdem...", begann sie, "... ist es nicht schlimm, wenn du mich nicht heiraten willst. Das kann ich verstehen" beendete sie ihren, begonnenen Satz, drehte sich um und wollte gehen. Ayame zuckte zusammen, als sie etwas von hinten packte. Kouga war auf gesprungen und hatte nach ihrem rechten Arm gegriffen. Er hielt sie einen Augenblick lang fest, ehe er sie umdrehte und in seine Arme zog. Sie roch so gut! Endlich hielt er sie sicher, bei sich. Kurz danach lies er sie wiederwillig los, er wusste wenn er roch.
"Kouga?! Ayame?! Seid ihr hier Irgendwo?!" hörten beide Youkai, Hakkaku und Ginta rufen. Die beiden hatten sie soeben entdeckt und liefen zu ihnen hinüber. "Na, da seid ihr ja!" sagte Ginta, atemlos. Hakkaku ergriff das Wort :"Ja, wir haben euch gesucht. Es ist schon spät, wollt ihr denn jetzt nicht reingehen und schlafen?" "Nein, ich bleibe draußen, aber Ayame muss jetzt schlafen. Ihr habt recht, es ist schon spät" stimmte er den beide zu. "Aber..!" wollte Ayame einwenden, >es war doch gerade so schön gewesen!< dachte sie sich. Doch Kouga fand das nicht, sie musste endlich schlafen. Also schickte er sie, mit einem :"Gute Nacht", mit Ginta und Hakkaku zurück zur Höhle.

Er saß fast die ganze Nacht, auf dem Felsen. Der unentschlossene Youkai dachte über seine Gefühle zu Ayame nach. >Ich weiß jetzt, was ich will...< schoss es ihm in den Kopf. Nach langem nachdenken, kam er also zu einem Entschluss. Den würde er Morgen, auch in die Tat umsetzten. Doch jetzt ging er erstmal in die Höhle und legte sich zwischen, seine Freunde und Ayame. Einige Zeit verging, dann schlief auch er endlich ein.

Der nächste Morgen brach an und Kouga wurde von der schönen Youkai geweckt. "Aufwachen, Kouga! Du warst letzte Nacht, viel zu lange draußen!" lachte sie vor sich hin. "Sie hat recht! Komm endlich aus den Federn!" hörte er jetzt auch, seine Freunde von weiter hinten rufen. Er erhob sich und schlenderte zum Fluss. Wasser spritze ihm ins Gesicht und er wurde langsam etwas wacher. Heute war es soweit. Der Wolfs-Youkai machte sich daran alles vor zu bereiten, er wollte den perfekten Platz finden. Nach einer Stunde hatte er dies auch getan. Auf dem höchsten Berg, hatte man eine wunderbare Aussicht auf das Tal. Jetzt musste er nur noch Ayame dort hinschaffen.

Ayame bemerkte nicht, wie Kouga sich von hinten an sie ran schlich. Er legte seine Hände auf ihre Augen. "Nicht schummeln! Sonst verdirbst du die Überraschung!" flüsterte er ihr, von hinten ins Ohr. Er führte sie auf den höchsten Berg. Langsam nahm er seine Hände von ihren Augen. Als sie diese Aussicht sah, vielen ihr fast die Augen aus den Kopf. Man konnte alles sehen, die Wasserfälle, den Fluss, die Ebenen und den anschließende Wald. Sie war überwältigt. Es war wunderschön. "Magst du es hier oben?" fragte Kouga mit einem lächeln auf den Lippen. "Ich lieb es hier!" rief sie, drehte sich um und legte blitzschnell, ihre Arme um seinen Hals. "Und der Grund wäre?" fragte sie nach. Sie hatte ihn erwischt! Irgendwas wollte er, das wusste sie! "Naja.. Ayame... Ich wollte dich etwas fragen...", begann er zu stottern. Doch er raffte sich zusammen! >Wenn nicht jetzt dann nie!< ermutigte er sich in Gedanken. "Meine liebe Ayame ich wollte dich fragen ob... ob... du meine Frau werden möchtest?!" platzte es dann nun doch aus ihm heraus. Ihr wurde ganz komisch... sie hatte Schmetterlinge im Bauch! Ohne nachzudenken, presste sie ihre Lippen auf seine. Sofort zog er sie näher an sich heran und erwiderte den Kuss nur zu gerne. Als sich ihre Lippen wieder von einander lösten, nickte sie überglücklich. Sie fand keine Worte. "Na dann, lass uns heiraten!" kam es von ihm und direkt küsste er sie wieder. Er strich mit seiner Zunge über ihre Lippen und bat um Einlass, dieser wurde ihm natürlich sofort gewährt. Dieser Kuss war so schön und so leidenschaftlich, doch nach einer Ewigkeit lösten sie sich wieder von einander, um Luft zu hohlen und Ayame blickte überglücklich, auf die traumhafte Landschaft unter ihnen. Ja, sie liebte ihn und er liebte sie, aus ganzem Herzen! Sie würden für immer zusammenbleiben, nichts konnte sie trennen.




(Anmerkung: Soooo... Das war's dann auch schon wieder! Ich bitte herzlich, um ein paar Reviews und hoffe es hat euch gefallen! ;) LG eure Autorin ;)

PS: Obwohl dieser Os, jetzt abgeschlossen ist, freue ich mich nach, wie vor, über ein paar Reviews ;) )
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