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The new miracle of Teiko ...

von aokise
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12
23.06.2013
27.02.2014
70
146.847
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23.06.2013 2.392
 
Die Teiko Mannschaft, brachten ihr Qualifikationsspiel hinter sich. Das Resultat war, wie gewohnt positiv, worüber sich Midorima innerlich freute. Zum Glück waren sie auch ohne Akashi stark genug, um in die Finalen Runden zu kommen. Akashi sah sich das Spiel im Fernseher an, jedoch ärgerte er sich darüber, dass er nicht dabei sein konnte. Alleine der Gedanke zu Hause liegen zu müssen und seinen Vater auszuhalten, machte ihn noch kranker. Nach dem Jubel und der Preisverleihung, schaltete er den Fernseher ab und biss sich seine Unterlippe.

„Ich…bin…stolz…auf…euch…“ flüsterte er leise und bildete dabei Fäuste. Seine Frust sowie sein Ärger nahmen zu, was seine Mannschaft, auf dem Spielfeld, nicht mitbekam.
In der Halle wurde geschrien und gefeiert, da viele Teiko Mitschüler dabei waren. Sie durften sich so ein wichtiges Spiel nicht entgehen lassen. Außerdem waren die Wunderkinder, sehr bekannt für ihre übernatürliche Spielweise.

„Gut gespielt Kagamichiiii…“ sagte Kise, worauf Kagami grinste.
„Gilt auch für dich, Kise…“ antworte Kagami und Aomine war bereits auf der Bank sitzen. Er hatte bereits mit einem Sieg gerechnet, somit war dies nichts spektakulären für ihn. Jedoch für die Andren, war jeder Sieg eine Begeisterung. Besonders für Kise, der sehr emotional war und sich über jeden Korb freute.
„Oi, jetzt wo wir gewonnen haben, können wir doch schon gehen oder nicht?“ fragte Aomine und trank aus seiner Wasserflasche. Kuroko saß neben ihm und blickte ihn dabei an.

„Ich glaube Aomine hat Recht – die Siegerehrung war bereits und außerdem gibt es hier nichts mehr für uns zu tun…“ erwähnte Midorima und nahm dabei seine Sachen. Auch die anderen Mit-glieder packten ihre Sachen und gingen zurück in die Garderobe, wo sie sich umziehen konnten.
„Midorimachiiii – hast du gesehen, wie ich diesen Kerl geblockt habe? – Noch dazu hab ich den Ball gleich an Kagamichiii weiterpassen können…“ erzählte Kise voller Freude, worauf Midorima kein großartiges Gesicht zog. Er nickte nur und erwähnte, dass Kise nerven würde.

Aomine musste dabei lachen und erwähnte, dass es nicht einfach wäre, Midorima zu unterhalten, da ihn alles nerven würde.
„Sieh an – sobald man dich nervt, wirst du ganz still…“ erwähnte Aomine mit einem gelassenen Ton und Midorima wollte sich auf keine Diskussionen einlassen. Er seufzte nur und stand aus seiner Sitzposition auf. Danach wünschte er allen einen schönen Abend, denn er würde bereits gehen.
„Oh – Oh – gar nicht gut, wenn Midorimamachiii so gelaunt ist…“ erwähnte Kise, worauf ihn Aomine beruhigte.

„Lass ihn doch – er ist immer so – egal was man ihm sagt, lasst er seine schlechte Laune aus…“ erklärte Aomine, worüber Kise gar nicht begeistert war.
Vielleicht hatte Aomine Recht, jedoch war dies kein Grund, um das Ganze gleich zu provozieren.

Kise sagte nicht viel dazu und beeilte sich damit, seine Sachen zu packen. Er wollte noch Midorima erreichen, bevor er den Bus nahm.
„Bis dann Leute…“ sagte er in die Runde und eilte auch schon hinaus.

Die plötzliche Stille kehrte ein, worauf Kagami sich schon fast unwohl fühlte. Die kleine Konfrontation mit Midorima, war ihm ein wenig unangenehm gewesen, jedoch wollte er es nicht noch schlimmer machen. Immerhin war dies eine Auseinandersetzung, der Wunderkinder, die ohne-hin schon seltsam waren.
„Findest du nicht, dass das ein wenig zu gemein war, Aomine?“ fragte Kagami vorsichtig. Er wusste, dass Aomine sich diesbezüglich bestimmt ärgern würde, jedoch konnte Kagami die Dinge nicht so stehen lassen.
„Gemein? – Was meinst du damit?“

„Naja – wegen Midorima – er ist eben ein seltsamer Typ, jedoch ohne ihn, wären wir nicht weit gekommen…“ erwähnte Kagami, worauf Kuroko die Beiden anstarrte.
„Hmpf – das eine hat mit dem anderen nichts zu tun – was ich ihm klar und deutlich machen wollte, ist dass er aufhören sollte den großen Kapitän zu spielen. Jeder sieht hier, dass er sich damit nichts Gutes tut. Nur weil Akashi einer seiner Anfälle hat, muss Midorima nicht gleich die ganze Last bekommen – all dies versperrt ihn nur noch mehr…“ erklärte Aomine und schnurrte sich die Schuhbänder zu. Kuroko musste ihn auf diese Aussage leider Recht geben und auch er erwähnte, dass Midorima eine sehr seltsame Person von sich aus schon wäre. Seltsamer und verschlossener wurde er, seit er die Position, als Kapitän übernehmen musste, die ihm von Akashi übertragen wurde.
Kagami´s Verwirrung wurde somit ein wenig klarer und trotzdem verstand er nicht richtig, wieso dieser Akashi ständig im Mittelpunkt stand. Er fragte nicht weiter und gab nur ein Nicken von sich.
„Na gut Leute – auch ich werde mich verziehen…“ erwähnte Aomine und nahm seine Sporttasche in die Hände. Kagami schnurrte sich noch die Schuhe zu und wünschte ihn noch einen schönen Abend. Aomine hob nur die Hand und fühlte sich noch ein wenig seltsam, seit seiner letzten Überraschung mit Kagami.

„Komischer Kauz… - zuerst tut er auf total streng und hart, jedoch weiß er nicht das Geringste, was passiert ist – wie konnte er neben mir so leicht einschlafen? – Noch dazu, wie kam er auf die dumme Idee, sich neben mich hinzu legen? – Wieso nicht bei Tetsu?“ fragte sich Aomine und kratzte sich dabei auf den Kopf. Kagami konnte sich an diesem Vorfall gar nicht erinnern, da er länger geschlafen hatte und Aomine bereits aus den Federn war.

„Midorimachiiii, warte doch auf mich…“ schrie Kise ihm hinterher und versuchte sein Tempo beschleunigen.
„Was ist Kise? – Du findest auch alleine nach Hause…“ sagte er gereizt.
Die Atmosphäre war anfangs ein wenig seltsam, jedoch wollte Kise nicht, dass Midorima sich bedrängt fühlte. Er wollte, dass sich alle Mitglieder der Mannschaft verstehen.
„Midorimachiii – was ist los mit dir? – Hör nicht auf Aominechii – er redet ohne nachzudenken…“ erwähnte er, worauf Midorima stehen blieb. Er hielt seine Tasche fest und bildete Fäuste dabei.

„Mir ist es egal, was Aomine denkt oder sagt – ich weiß was ich zu tun habe und ich werde Akashi nicht in den Rücken fallen…“ erwähnte er und Kise näherte sich dem Vize-Kapitän. Natürlich verstand er dies und hatte auch nichts Gegenteiliges zu sagen.
„Midorimachiii – ich finde du machst einen großartigen Job - immerhin bist du öfter hier, als unser wirklicher Kapitän. Außerdem muss man dazu beachten, dass deine Strategien immer effizient sind und für einen sicheren Sieg sorgen… - mach dich deswegen nicht fertig, sondern genieße die Zeit mit uns allen…“ erwähnte Kise, worauf Midorima anfangs schwieg. Danach seufz-te er und fragte sich, ob diese Zeit genießen konnte, denn eigentlich hatte er keines seiner Ziele erreicht.
„Ziele? – Von welchen Zielen sprichst du?“ fragte Kise interessiert und ging vor Midorima, der leicht glasige Augen hatte.
„Meine Ziele – eines Tages Basketballtrainer zu werden – einen ausgezeichneten Abschluss be-kommen – raus aus der Generation der Wunder – ein normales Leben führen zu können – jedoch wird dies alles nicht möglich sein. Akashi… - solange er die Wunderkinder führt, werden wir niemals, wie all die anderen sein dürfen…“ erklärte Midorima fast ärgerlich. Er gab Kise nicht die Schuld dafür, jedoch hatte er momentan keinen, an dem er seinen Frust auslassen konnte.
Kise verstand was er meinte, denn Kise war bereits ein Opfer, von Akashi, der seine Beziehung mit Aomine geheim halten musste. All dies war den Wunderkindern nicht gestatten. Sie spielten und lebten für ihren Kapitän und ihrer Mannschaft.
„Ich weiß, wie du dich fühlst – es ist nicht einfach, ein Wunderkind zu sein, ABER du musst be-denken, dass wir gemeinsam viel Spaß miteinander haben. Mit oder ohne Akashi – für mich ist die Zeit mit euch am schönsten…“ erwähnte Kise und Midorima wunderte sich immer wieder, woher Kise eigentlich diese Energie bekam.
„Hmpf – du hast dich kein bisschen geändert…“ erwähnte Midorima, worauf sich Kise wunderte.
„Findest du? – ich wüsste auch nicht, wozu ich mich ändern sollte …“ gab Kise von sich und lachte dabei.
„Ich finde schon, dass du dich geändert hast…“ fügte Kise hinzu, worauf sich Midorimas Blick schlagartig änderte. Hatte Kise es etwa herausgefunden? – Woher hat er es herausgefunden? – fragte sich Midorima und schluckte fest hinunter.
„Ach ja – findest du? Und in was sollte ich mich bitte geändert haben?“ fragte er skeptisch und hoffte darauf, dass Kise von seinem Geheimnis nichts wusste.
Kise lachte ihn an.
„Du bist menschlicher geworden – du redest viel mehr und lachst sogar. Bevor Kagamichi kam, warst du immer in deiner Position, als Kapitän, verbissen und hast uns eigentlich genau so wie Akashi behandelt. Mit dem Unterschied, dass du das Training leichter genommen hattest. Auch Kurokochiii findet, dass du dich geändert hast…“ erwähnte er und Midorima konnte in Ruhe ausatmen. Er richtete sich seine Brille und war leicht gerührt, von diesen Wörtern, jedoch ließ er sich nichts davon anmerken.

„Na dann freut es mich, dass euch meine Veränderung gefällt. Sie war zwar nicht geplant, aber wenn schon, denn schon… - ich werde weiterhin eine Lösung finden, um unseren „Fluch“, als Wunderkinder zu bändigen…“ sagte er fest überzeugt und wünschte Kise noch einen schönen Abend. Er würde für heute alleine sein wollen, was Kise ein wenig beunruhigte.
Kise seufzte nur und versuchte eine Möglichkeit zu finden, um seinen Vize-Kapitän wieder auf-zubauen.

In den nächsten Tagen fand bei der Shotaku-High ein Herbst – Fest statt, wo gegrillt und gefeiert wurde. Das Semester ging damit langsam zu Ende und die Erstklässler, würden ein Theaterstück vorführen. Darunter war Takao froh, dass er bereits in der Oberstufe war, somit musste er keine Angst, erneut das Aschenputtel zu spielen.
„Hey Takao, kommst du hinunter? – Die Mädels verkaufen leckeres Zeug…“ erwähnte ein Mitschüler, während Takao in der Klasse vor sich hin döste.
„Hmmm… leckeres Zeug? – naja, ich werde mal vorbei sehen…“ erwähnte er und stand dabei auf.
Er sowie sein Klassenkamerad sprachen über die hübschen Mädchen, aus der ersten Klasse, je-doch zeigte Takao nicht wirklich viel Interesse.
„Stimmt – du stehst ja gar nicht auf Mädchen – tut mir Leid…“ erwähnte der Klassenkamerad, worauf Takao lachen musste.
„Kein Problem – ich hoffe, dass ein paar hübsche Jungs dabei sind…“ erwähnte er und lachte da-bei. Takao´s Popularität beruhte sich, indem er offen und ehrlich war. Er hatte vor Jahren ge-standen, dass er Homosexuell wäre, da es einen Skandal in der Schule gegeben hatte. Daraufhin war er der Meinung, dass es da nichts zu verstecken gab. Seit diesem Augenblick bewunderten ihn viele Schüler, jedoch bildeten sich Gruppen, die gar nicht davon begeistert waren. Sie sahen Takao, als Lüstling.
Auf solche Kommentare reagierte Takao gar nicht, denn er wusste, wer er ist und was er wollte.
Unten im großen Garten, der Shotaku-High, angekommen – konnte Takao bereits die vielen Schüler sehen. Einige Professoren genossen noch den herrlichen Sonnenschein und waren von diesem Herbst-Fest begeistert. Die Stände verkauften Süßigkeiten sowie kleine Überraschungspakete der Shotaku-High.
Takao kaufte sich bei einem dieser Stände, eine gefüllte Krebs mit Vanillesauce.
„Mein Glückstag…“ dachte er sich und wollte von der Köstlichkeit einen Beißer machen.
Bevor er überhaupt in die Leckerei rein biss, wurde er von jemand genommen. Er erschrak sich dabei und wunderte sich, wer dies sein könnte.
„Hey, du bist doch…“ erwähnte er und der fremde, entpuppte sich, als Kise Ryota, aus der Teiko High.
„Kise Ryoga …“

„Genau – ich wusste doch, es liegt mir in der Zunge – wozu war die Entführung?“ fragte Takao skeptisch und war ein wenig überrascht, ihn zu sehen. Er hatte zwar nicht dagegen, da Kise ein wirklich hübscher Kerl war, jedoch sagten ihm seine Alarmantennen, dass er ihn lieber nicht zu nahe kommen sollte.
„Ich bin gekommen, um mit dir über Midorimachii zu sprechen…“ erwähnte Kise, worauf Takao nur noch mehr Fragezeichen bekam. Zuerst die Entführung und dann noch Midorima.

„Hmmm – kommt darauf an, über was genau du sprechen möchtest – ich bin schließlich nicht sein Tagebuch und außerdem rede ich nicht gerne hinter anderen Leuten…“ erwähnte er und verschränkte dabei die Arme.
Kise hatte bereits mit so einem Sturkopf gerechnet und erwähnte, dass es um Midorimas Verhalten ging. Anscheinend war er viel zu gestresst und noch dazu hatte er Druck von seitens des Ka-pitäns. Takao hörte Kise liebend gerne zu, jedoch verstand er noch immer nicht den Zusammen-hang mit ihm.
„Und was hat das Ganze mit mir zu tun? – Ich mein – ich finde es total nett und süß von dir, dass du mich hier entführst aber…“ bevor Takao weiter sprach, gab ihm Kise eine auf die Rübe.
„Ich bin gekommen, um gemeinsam zu überlegen, wie wir Midorimachi aufmuntern können…“ erwähnte er genervt, was bei Kise eigentlich außergewöhnlich war. Takao griff sich auf den Kopf und konnte die Kopfnuss spüren.
„Das tat weh – aber wenn ich mir überlege, dass sie aus deinen zarten Händen kam…“ – sprach Takao und Kise zögerte nicht lange, um ihn erneut eine zu geben.
„Auaaaaaa!!!!! – das tut wehhhh – okay, okay – was soll ich machen? – Soll ich meine Pong Pongs holen und Midorima damit ein wenig aufmuntern?“ fragte Takao, worauf Kise schon bald keinen Spaß mehr verstand.
„NEIN – wir müssen Midorimachiii irgendwie ablenken – sodass er, er selbst sein kann…“ er-wähnte Kise, worauf Takao zum Überlegen begann. Immerhin war dies keine leichte Aufgebe, denn die Rede war von Midorima – der Spieler ohne Herz und Mitgefühl – kälter, als ein Eisblock – strenger, den je – all diese Eigenschaften, zählte Takao auf und Kise unterbrach ihn.
„Das ist mir schon klar – aber genau deswegen müssen wir ihn irgendwie daraus holen – ich glaube, ein Vergnügungspark würde ihn gut tun…“ erwähnte Kise und Takao weigerte sich dort-hin zu gehen. Alleine ohne Partner würde dies keinen Spaß machen.
„Oh Mann – die Mission lautet Midorima wieder gerade zu biegen und nicht für dich ein Date ausmachen…“ erinnerte ihn Kise daran, worauf Takao ein Deal eingehen wollte.

„Ein Deal? – Also ich weiß nicht…“
„Du kennst ja Kasamatsu oder nicht?“ fragte Takao interessiert, worauf Kise nickte.
„Ja klar – er war lange Zeit mit Sempai – wieso?“ fragte er. Takao hatte ein breites Grinsen im Gesicht.
„NUR – wenn du es schaffst, dass er mit kommt – immerhin muss auch etwas für mich raus-springen…“ erwähnte er und Kise verstand, woher der Begriff „Lüstling“ kam und so gut zu ihm passte.

„Also, ich weiß nicht, ob Kasamatsu-Sempai mitkommen würde – ich kann ihn fragen…“ erwähn-te Kise ein wenig verwirrt, worauf Takao die Hand ausstreckte.
„DEAL oder kein DEAL? – ich gehe nur mit, wenn Kasamatsu mitgeht…“ sagte er und verhielt sich, wie ein Kleinkind, der eine Schokolade haben wollte.
Kise streckte seine Hand aus, jedoch hatte er ein komisches Gefühl bei der Sache.
„Einverstanden – ich werde mein Bestes geben…“ erwähnte er und Takao würde sich bereits auf das Wochenende freuen.

Nach dieser vereinbarten Sache, mussten Beide nur noch hinbekommen, dass Midorima sowie Kasamatsu sich dem anschließen. Keine leichte Sache für Kise und Takao, jedoch würden sie es irgendwie schaukeln.

Ende Kapitel 43
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