Geschichte: Fanfiction / Bücher / Krabat / Vila

Vila

GeschichteAbenteuer, Romanze / P12
Juro
22.06.2013
22.04.2018
5
4267
 
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Hallo, also ich habe mich hier mit meinem persönlichen Lieblingscharakter Juro auseinandergesetzt. Die Gesichte war schon mal hie rhochgeladen, aber ich war seinerzeit nicht damit zufrieden und habe sie noch mal rausgenommen und begonnen zu überarbeiten. Ich hoffe es wird euch gefallen.
Novemberkind

Verzichterklärung

Alle Inhalte meiner FanFinktions gehören ihrem rechtmäßigen Urheber. Ich verdiene kein Geld mit diesen Geschichten und erhebe keinerlei Anspruch auf die fremden Inhalte. Real existierende Personen gehören sich selbst und sind in keinster Weise mit diesen Geschichten in Verbindung zu bringen, lediglich ihre Namen wurden für die Geschichte verwendet. Ebenso möchte ich niemanden mit meinen Geschichten verletzten, persönlich angreifen oder beleidigen! Die Geschichten sind reine Fantasie und beruhen auf keinerlei Tatsachen. Alles ist frei erfunden. Buch-, Film-, Theater- oder sonstige Charaktere gehören ihrem rechtmäßigen Urheber. Dennoch erhebe ich Anspruch auf meine eigenen Charaktere. Diese Charaktere gehören mir und wurden von mir selbst erfunden, bevor sie für eine Geschichte weiterverwendet werden, möchte ich gefragt und informiert werden.  


Prolog

Der Wind heulte erbarmungslos in dem Tal, eine zerlumpte Gestalt kämpfte sich durch die herabstürzenden Wassermassen, den Morast in dem sie bis zu den Knöcheln versankt und ihren fleckigen, mehrfach geflickten Rock durchtränkte.
Es war ein Mädchen, mager und heruntergekommen. Einige feuchte Strähnen hingen ihr ins Gesicht. Vor ihr erhob sich ein Tor, ein breites Grundstück wurde umschlossen. Eine Mühle! Sie klopfte an die Tür: „Lasst mich ein! Bitte, bitte lasst mich ein.“ Die Tür öffnete sich einen Spalt breit und ein dunkelhaariger Mann mit Augenklappe sah sie an. „Was willst du?“ fragte er barsch. „ Bitte, kann ich hier bleiben bis das Gewitter um ist? Ob im Stall oder nur am Unterstand ist mir nicht wichtig. Bitte, ich flehe Euch an.“ „Ich kann keine nutzlosen Fresser gebrauchen. Sieh zu das du verschwindest!“ Unfreundlich knallte er das Tor zu. Und das Mädchen stand vor verschlossenen Türen. „Pst!“ Steinchen flogen vor die Füße. Ein junger Mann war zu sehen. Er hatte ein kluges Gesicht. „Geh den Weg entlang, da ist eine Scheune.“ „Danke.“ Das Mädchen machte sich auf den Weg den der junge Mann ihr gezeigt hatte. Die Scheue war eine kleine verlassene Kate am Waldrand, ein wenig heruntergekommen, sie stieß die Tür auf und hockte sich in eine der trockenen Ecken. Die durchnässte Kleidung brannte auf der Haut, die nasse Kälte kroch ihr unter die Haut, die Fingerspitzen schimmerten bläulich. Das Mädchen schlotterte am ganzen Leib. Sie schlang die Arme fest um den mageren Leib und schloss die Augen, in der Hoffnung das Gewitter wäre bald vorbei.

Plötzlich öffnete sich die Tür der Kate. Angstvoll drückte sie sich tiefer in den Schatten. „Keine Angst.“ Sagte eine Stimme – der Junge von vorhin. Mit ihm kam helles Tageslicht in die Kate. Er trug einen Korb bei sich und jemand war bei ihm. Es war ein Junge, etwa im gleichen Alter, mit einem gutmütigen, wenn auch etwas dumm wirkendem Gesichtsausdruck. „Hab keine Angst, ich bin Tonda und das ist Juro.“ Das Mädchen sah gehetzt von einem zum anderen. „Schon gut.“ Unterbrach der Junge, der sich Tonda nannte. „Wie… eine… Víla“ stammelte Juro, also schien er wirklich etwas dumm zu sein. Wieder übermannte sie Schwäche. „Sie fiebert.“ Sagte Tonda, und stellte den Korb am. Darin waren einige vielfach geflickte Decken, altes Brot und Milch. „Juro versorg sie, ich muss zurück.“ „Ist g-gut.“ Tonda stand auf und verließ eilig die Kate. Juro ging gewissenhaft vor. Er trug einige Holzreise zusammen und entfachte ein Feuer, an der Stelle wo früher ein Herd wohl gewesen sein musste. Dann wickelte er sie in Decken ein und rückte sie nahe ans Feuer. In einem Topf erwärmte er die Milch und weichte das Brot darin auf. Vorsichtig gab er ihr Löffel für Löffel zu Essen. „Warum hast du mich denn eben mit einer Víla verglichen?“ fragte das Mädchen. „Der Regen.“ stotterte Juro. Das Mädchen lächelte – es war ein weiches Lächeln und lies die abgekämpften Züge auf seltsame Weise schön erscheinen. Ihr dunkles Haar wies einen leichten Tizianschimmer auf.