Different - Nevertheless the same

von Phoenix-
GeschichteAllgemein / P12
Kyoko Mogami Ren Tsuruga
22.06.2013
15.05.2015
7
14319
1
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Dieses Kapitel
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Heey dies ist eine Fanfiction zum Projekt Black & White.
In dem Projekt geht es um Gegensätze. Es wurden 20 Gegensätze gegeben und
in jedem Kapitel geht es um eines von denen. Demnach wird diese Geschichte 20 Kapitel haben :)
Die Reihenfolge der Gegensätze ist egal und momentan wird es eine zusammenhängende Geschichte

Der Link zum Projekt:

http://forum.fanfiktion.de/t/11677/1

Die Gegensätze:

1. Schwarz & Weiß
2. Liebe & Hass
3. Ein Schritt vor & Ein Schritt zurück
4. Feuer & Wasser
5. Stark & Schwach
6. Licht & Schatten
7. Heiß & Kalt
8. Vergangenheit & Zukunft
9. Erde & Luft
10. Allein & In Gesellschaft
11. Hund & Katze
12. Fern & Nah
13. Leicht & Schwer
14. Fremd & Vertraut
15. Musik & Stille
16. Verloren & Gefunden
17. Arm & Reich
18. Gut & Böse
19. Tränen & Lächeln
20. ???

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Im Licht erscheint dir alles einfach
Es ist hell und strahlend
Wie im Traum

Licht wirft Schatten auf dein Leben
Es ist Dunkel und vernichtend
Ein Albtraum



Tanzende Sonnenstrahlen weckten das junge Mädchen. Sie blinzelte mehrmals und schaute zum Fenster. Endlich war es Frühling geworden in Tokyo und die Bäume trugen wieder grüne Blätter. Erst gestern waren die Dreharbeiten für Box R zu Ende gegangen und sie selbst war jetzt seit mehr als einem Jahr, ein Teil der LoveMe-Sektion. Sie hatte an Erfahrung dazu gewonnen und durfte stolz behaupten besser geworden zu sein. Ja Kyoko Mogami war auf dem besten Weg berühmt zu werden. Kyoko blinzelte dem Licht entgegen und blieb noch für einen Moment in ihrer Märchenwelt, dann stand sie auf und startete voller Elan in den Tag.

Nach dem Frühstück mit der Okami und dem Boss, setzte sie sich auf ihr Fahrrad und fuhr Richtung LME. Leichter Frühlingswind umspielte die Haselnussbraunhaarige und leichtfüßig trat sie in die Pedalen. Heute würde sie seit langem mal wieder ihren Job als LoveMe-Praktikantin nachgehen und aus unerklärlichen Gründen freute sie sich sogar darauf. Das war eigentlich eher selten, denn die Jobs waren oft alles andere als einfach. Vor LME stellte sie ihr Fahrrad ab und schaute freudig das Gebäude empor. Hier hatte alles angefangen. Sie erinnerte sich noch daran, als wäre es erst gestern gewesen. „Hallo Mogami-kun“ meinte eine ihr bekannte Stimme hinter ihr und riss sie aus ihren Tagträumen. „Ah hallo Tsuruga-san“ Sie hatte sich zu ihm umgedreht und verbeugte sich nun höflich. Ren hatte ein Lächeln auf den Lippen. Wie sehr er es doch mochte, wenn Kyoko in ihren Tagträumen versank. Manchmal schien es ihm als wäre es der einzige Ort an dem sie glücklich sein konnte. Hinter Ren war Yashihiro aufgetaucht und auch dieser grüßte dem Mädchen freundlich.

„Es ist schon eine Weile her, dass wir uns hier getroffen haben. Wie liefen die Dreharbeiten für Box R?“fragte Ren und lächelte leicht. Kyoko schaute zu ihrem Sempai auf und überlegte kurz. In den letzten Wochen war einiges passiert, auch Dinge die sie lieber vergessen würde. „Sie hätten nicht besser laufen können und wie steht es bei ihnen?“ Sie fragte es nicht einfach so aus Höflichkeit sondern weil es sie wirklich interessierte. Was hatte ihr Sempai in den letzten Wochen gemacht? Ging es ihm gut? Sie selbst kam ja kaum zum Fernsehen. Wenn sie nicht für Box R gedreht hatte, dann hatte sie im Darumaya gearbeitet. „Auch bei mir ist alles gut gelaufen, aber sag was machst du hier?“ Ren sah seine Kohai fragend an. Warum war sie hier? Hatte sie etwas mit dem Präsidenten zu klären? Auch er hatte sie schließlich die letzten Wochen kaum gesehen und hatte einige Fragen. „Die Dreharbeiten für Box R sind abgeschlossen und da ich heute keine Schule hab, dachte ich, erledige ich ein paar Jobs als LoveMe-Praktikantin“ sie zuckte kaum merklich mit den Schultern und schaute zum Himmel. Ja, das war seine Kyoko. Rens Kyoko die keine Arbeit scheute und einfach nicht anders konnte als arbeiten „Ren, wir müssten dann auch weiter, wenn wir noch pünktlich kommen wollen“ meinte Yashihiro, der einen prüfenden Blick auf seine Armbanduhr geworfen hatte. Ren seufzte leicht und ergab sich seinem Schicksal. Er hatte einen Ruf zu verlieren. Das war eines der lästigen Sachen, wenn man der begehrteste Schauspieler in Japan war. „Es war schön dich mal wiederzusehen Mogami-kun“ Er warf ihr eines der göttlichen Lächeln zu und sie musste willkürlich schmunzeln. Ein Teil in ihrem Inneren hatte dieses Lächeln schmerzlich vermisst. „Das fand ich auch Tsuruga-san. Ich hoffe wir sehen uns bald mal wieder“ und damit verabschiedeten sich Kohai und Sempai von einander.

Bis jetzt war ihr Tag einfach umwerfend. Die Sonne schien, die Dreharbeiten waren erfolgreich beendet worden und sie hatte Tsuruga-san wiedergesehen. Momentan stand sie auf der Sonnenseite des Showbizz.  Es schien ihr als könnte nichts schief gehen, aber auch rein gar nichts. Gut gelaunt nahm sie den ersten Auftrag der auf einem Stapel lag. Für gewöhnlich hätte sie jetzt das Gesicht verzogen, denn sie sollte wieder mal die Flure putzen, aber heute schien ihr selbst das etwas Herrliches zu sein. Es waren keine zehn Minuten vergangen, als Maria-chan ihre Onee-sama entdeckte. Freudig hüpfte sie auf sie zu. „Vorsichtig, Maria-chan ich habe gerade gewischt“ rief Kyoko, aber da war es schon zu spät. Einen Moment lang saß Maria-chan verdutzt auf dem Boden, dann fing sie herzhaft an zu lachen. Unwillkürlich musste auch die braunhaarige lachen.

„Ich wusste gar nicht dass du heute hier arbeitest“ meinte die kleinere freudestrahlend und stand wieder vom Boden auf. Sie versuchte vergeblich ihr Kleid ein wenig zu trocknen. Sie wollte gar nicht daran denken was ihr Großvater sagen würde, wenn er wüsste, dass seine neuste Kleiderkreation vör seine Enkelin gerade den Boden geküsst hatte. Kyoko lächelte ihr leicht zu. „Ich hatte sonst nichts anderes zu tun“ Keinen Moment später hatte Maria-chan sie in eine Diskussion gezogen und fragte sie regelrecht aus. Von dem was Kyoko zum Frühstück gegessen hatte bis hin zu Tsuruga Ren. Ab und zu wurde Kyoko Rot wenn sie von peinlichen Begegnungen sprach und manchmal stockte sie sogar mitten im Gespräch. Die Braunhaarige musste an den heutigen Morgen denken. Sie war so glücklich gewesen, als sie sein Lächeln gesehen hatte und zwar sein echtes und nicht sein Gentlemangrinsen. Als Maria sich von ihr verabschiedete war es bereits Nachmittag.

Erschöpft ließ Kyoko einen Stapel Dokumente auf den Tisch von Sawara-san fallen und wischte sich mit einer Hand über die Stirn. Sie hatte eine Menge heute geschafft und ein paar Punkte gesammelt. Jetzt würde sie zurück zum Darumaya fahren und noch ein wenig der Okami helfen. Gesagt getan und als Kyoko diesen Abend im Bett lag dachte sie zufrieden an den Tag zurück. Seit langem hatte mal wieder die Sonne richtig geschienen und auch sonst lief Momentan einfach alles glatt für sie. Eine Weile betrachtete sie noch die Poster an ihrer Wand. Überwiegend das von Ren, was vielleicht daran lag das es näher an ihrem Gesicht hing, zumindest versuchte sie es sich jedes Mal einzureden. Die Müdigkeit schlich sich leise von hinten an sie heran und überfiel sie erbarmungslos.

„Waaah so spät schon?“ gehetzt schaute Kyoko auf die Uhr und sprang regelrecht aus dem Bett. Sie hatte eindeutig verschlafen und das auch noch heute! Heute war wieder Schule und es machte keinen guten Eindruck wenn man nach langer Fehlzeit zu spät kam. Das hatte sie am eigenen Leib schon zu spüren bekommen. Bei diesem Gedanken verfinsterte sich kurz ihre Miene. Oh wie unfair das gewesen war, es hatte niemand wissen wollen das sie gar nichts dafür konnte. Rasch war sie in ihre Uniform geschlüpft, grüßte im vorbeigehen den Chef und die Okami und war dann auch schon auf ihrem Fahrrad. Der Tag grüßte sie mit einem sachten Wind, aber Kyoko hatte kaum die Zeit um dies zu würdigen. Gehetzt und erschöpft ließ sie sich gerade so pünktlich auf ihrem Stuhl nieder.

Der Unterricht zog sich schleppend dahin und als die erste Pause anbrach, war das Mädchen mehr als erleichtert. Das ewige Gerede über Zahlen, hatte sie müde und unaufmerksam gemacht. Im Klassenraum herrschte eine angenehme Stille, denn alle waren nach draußen gegangen. Bis auf eine kleine Gruppe von Mädchen. „So ein Quatsch Tsuruga-sama würde niemals mit einer wie der…“ schimpfte eines der Mädchen und Kyoko schüttelte leicht den Kopf. Die Gruppe war also eine Ansammlung von Tsuruga-Groupies. Welchen Artikel sie wohl lasen, dass sie sich so aufregten? „Sie kann noch nicht mal schauspielern“ sagte das nächste Fangirl und warf dabei lässig ihre Haare zurück. „Ganz zu schweigen von ihrem Aussehen, das ist ja grauenhaft“ Plötzlich schauten alle drei Mädchen verstohlen zu der braunhaarigen. Diese schaute verwirrt zurück. Was war denn jetzt schief gegangen? Vielleicht hatte sie ja irgendwo im Gesicht noch Essen vom Frühstück zuhängen, oder sie hatte etwas im Haar. Viel später an diesem Tag sollte sie feststellen das es weder das eine noch das andere gewesen war. Der Grund der Mädchen war von ganz anderer Natur.

In dem kleinen Aufenthaltsraum der LoveMe-Praktikantinnen in den tiefen von LME herrschte düstere Stimmung. Ursprung dafür war eine gewisse Person deren Wutgeister die Luft verpesteten. Vor ihr war der Artikel aufgeschlagen den die Mädchen von heute Morgen gelesen hatte. Jetzt wusste Kyoko auch warum sie so zu ihr herüber gesehen hatten. Fett auf der ersten Seite stand die Schlagzeile die so für Aufruhr sorgte, aber viel grässlicher war der Artikel dazu.

Ist der Weltstar Tsuruga Ren mit der Newcomerin Mogami Kyoko zusammen?

Selbst wenn es so wäre, was würde es diese Presseheinies angehen? Das wäre eine Sache zwischen Tsuruga- san und ihr. Es wäre etwas Privates. Bei dem Gedanken etwas Privates mit Ren zu haben, wurde Kyoko rot. Woran dachte sie überhaupt heute?

Quellen berichten das gestern Tsuruga Ren mit der Newcomerin Mogami Kyoko vor dem LME-Gebäude gesichtet wurde. Der Schauspieler und sie schienen sich schon länger gut zu kennen und wirkten mehr als vertraut miteinander. Was ist das los? Interessiert sich der Frauenschwarm etwa für die unscheinbare Mogami Kyoko? Wenn ja wie hat sie es geschafft das Tsuruga Ren sich für sie interessiert? Vor hier haben das tausende Frauen und Mädchen versucht. Erfolglos natürlich. Ob Mogami Kyoko es wirklich geschafft hat erfahrt ihr bei uns.

Wir halten euch auf dem Laufenden


Da kann man sich nicht einmal mit seinem Sempai unterhalten ohne dass solche Gerüchte entstehen. Demnächst würde sie nicht mehr in Ruhe auf Klo gehen können ohne dass die ganze Welt es wusste. Schmerzlich wurde ihr Bewusst das dies die Schattenseite war. Im Showbizz hatte all das Licht das du bekamst seine Schatten. Kyokos Schatten waren die Gerüchte um sie und ihren Sempai. Sie mochte diese Schatten nicht. Sie waren Dunkel und alles andere als erfreulich. Wütend griff sie die Zeitung und stampfte aus dem Raum ohne zu achten wo sie hin lief. Pah sollten die doch denken was sie wollten, mit ihr nicht. Sie würde das nicht einfach auf sich sitzen lassen.

Prompt lief sie in ihrer Wut gegen jemanden und prallte zu Boden. Na Toll auch das noch. Hatte ihr gegenüber den keine Augen im Kopf? Sie schaute nach wer der Übeltäter für das Schlamassel war und musste leider feststellen dass es niemand geringeres als Tsuruga-sans schuld gewesen war. Tsuruga-san war ein wenig zurück geschreckt. Mogami-kun versprühte eine geradezu unheimliche Aura. Ihre sonst so herzlichen braunen Augen waren unergründlich und vernichtend. Sein Blick wanderte zu ihrer rechten Hand in der sie ein Klatschblatt hielt. Sofort verstand er. Es musste sich um eben jene Zeitschrift handeln von der ihm Yashihiro erzählt hatte. Er dachte daran zurück wie Yashihiro um ihn herum gehüpft war und mit der Zeitschrift gewedelt hatte.

„Entschuldige Mogami-kun, Ich habe dich nicht gesehen“ freundlich hielt er ihr eine Hand ihn um ihr aufzuhelfen. Einen Moment lang starrte sie ihn noch wütend an, dann gab sie auf und ergriff sein Angebot. Schließlich konnte Tsuruga-san genauso wenig dafür wie sie, was das Klatschblatt so berichtete. Ach wirklich ja, meldete sich einer ihrer Rachegeister zu Wort, immerhin ist er der begehrteste Schauspieler in Japan. „Wie ich sehe hast du den Artikel bereits gelesen“ Er lächelte ihr leicht zu und die braunhaarige musste schlucken. So eine Dreistigkeit darüber zu Lächeln. Amüsierte ihn etwa das ganze?  „Ja das habe ich“ brachte sie nach einigen Sekunden dann schließlich doch mit fester Stimme heraus.

„Nun“ sagte Tsuruga-san, „dann lass mich das wieder gutmachen in dem ich dich zum Essen einlade.“ Verdutzt schaute Kyoko zu ihm hoch direkt in sein Gesicht auf dem sich das Eroberer-der-Nacht-Lächeln breit machte. Erschrocken weiteten sich ihre Augen und sie hatte das Bedürfnis sich hinter der nächsten Ecke zu verstecken. Wie kam sie hier nur wieder lebend heraus?


„Nun“ sagte Tsuruga-san, „dann lass mich das wieder gutmachen in dem ich dich zum Essen einlade.“ Verdutzt schaute Kyoko zu ihm hoch direkt in sein Gesicht auf dem sich das Eroberer-der-Nacht-Lächeln breit machte. Wie kam sie hier nur wieder lebend heraus?

Dieses Licht hatte alles verändert
Hat Schatten und Dunkelheit verdrängt
Wie der Tag die Nacht

Doch der Schatten hatte sich verdunkelt
Hat Licht und Sonne verdrängt
Wie die Angst die Hoffnung


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Das war auch schon der Anfang :) Ich würde mich freuen wenn ihr reviews dalassen würdet. Ich stell euch auch Kekse hin :)

*Kekse hinstell*
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