Kleines rotes Monster

OneshotHumor / P12 Slash
Jenson Button Sebastian Vettel
21.06.2013
21.06.2013
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Disclaimer: Ich kenne keinen der vorkommenden Prominenten persönlich, habe keinerlei Rechte an ihnen oder an sonst irgendwas, das mit ihnen zusammenhängt, und selbstverständlich verdiene ich mit dieser Geschichte kein Geld. Was es hier zu lesen gibt, ist Fiktion und basiert demzufolge auch nicht auf irgendwelchen realen Ereignissen.

English Version: I do not own anyone, this is purely fictional. If you got here by googling yourself please I urge you go back now!

A/N: Feedback würde mich sehr freuen, denn ich bin neu hier und weiß nicht, ob und wie die Geschichte ankommt.




Kleines rotes Monster

Endlich Sommerpause, endlich Urlaub. Sie hatten auf exotische Reiseziele verzichtet und waren in der Schweiz geblieben. Im heimischen Garten musste man nicht damit rechnen, dass hinter der nächsten Palme ein Rudel knipsgeiler Paparazzi lauerte, und das Wetter war auch gut.

Sie hatten es sich auf der Terrasse gemütlich gemacht, dösten entspannt in der Sonne. Besser ging’s nicht. Doch als Sebastians Liege knarzte, als er sich aufsetzte, öffnete er die Augen, schob die Sonnenbrille ein Stück hoch und sah seinen Freund fragend an.

„Ich hole was zu trinken. Willst du auch?“

„Mh… ja.“ Was für ein Luxus! Jenson schloss wieder die Augen, während Sebastian im Haus verschwand. Erst als er hörte, wie der Deutsche zurückkam, blinzelte er träge. Und dann hörte er ihn plötzlich lachen.

„Was denn?“

„Nichts“, kicherte sein Freund.

„Aber ich will mitlachen“, erwiderte er schmollend.

Sebastian gluckste: „Da krabbelt ein Marienkäfer um deinen Bauchnabel herum. Scheint ganz verwirrt zu -“

Mit einem Panikschrei sprang er auf und wischte sich über den Bauch. „Ist er weg, Seb?“

„Geht’s dir gut?“

„Ist das Monster weg?“

„Ja“, bestätigte Sebastian vorsichtig.

„Gut.“ Er setzte sich auf die Liege.

„Gut? Bist du sicher, dass du keinen Sonnenstich hast?“

„Ja.“

„Aber das war nur ein unschuldiger, kleiner Marienkäfer“, wandte Sebastian ein.

„Eben!“ Marienkäfer waren nicht unschuldig. Sie waren die Ausgeburt der Hölle mit ihren schwarzgepunkteten roten Flügelchen und -

„Versteh ich nicht“, unterbrach er ihn, „Du nimmst diese fetten, haarigen schwarzen Spinnen auf die Hand und setzt sie in den Garten, anstatt den Staubsauger zu holen, aber bei sowas Niedlichem reagierst du so… so… Na, so halt.“

„Bei Spinnen ist das ja auch was anderes. Die haben acht Beine, nicht sechs“, erklärte er todernst.

„Hä?“ Sebastian ließ sich auf seine Liege plumpsen, verschüttete dabei etwas Mineralwasser, störte sich jedoch nicht weiter daran.

Jenson seufzte, strich sich durchs Haar. „Na, acht Beine sind okay, das ist dann wie bei Kraken. Die haben auch acht und die sind doch süß. Die können ihre Farbe ändern und -“

„Wir könnten uns das Aquarium im Baseler Zoo anschauen“, schlug Sebastian eilig vor und war froh, als Jenson nickte. Falls sein Freund doch zu viel Sonne abgekriegt hatte, würde ein Tag drinnen bestimmt zu mehr Nutzen als Schaden führen. Es war doch nicht normal, dass er so panisch auf einen süßen, kleinen Käfer reagierte!



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