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Anna & Tom, liebe bis zum Tod

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Anna Jung Tom Kepler
21.06.2013
22.06.2013
3
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21.06.2013 1.036
 
Liebes Tagebuch, vorgestern bin ich im Hotel angekommen. Aber damit du mich richtig verstehst, werde ich dir von den letzten drei Tagen berichten.
"Yuppie, wir sind endlich da!", schrie Liv, als ein Großes schönes Gebäude in Sicht kam. 
"Fast ein Jahr, ist es her, dass wir das letzte mal hier waren.", sagte ich Fröhlich. 
Als wir aus dem Bus ausstiegen, und auf das Hotel zugingen, entdeckte ich am Eingang, eine hübsche blonde Person. Auch sie sah uns jetzt, und lief aufgeregt auf uns zu.
"Anna, Liv wie schön euch zu sehen!", schrie Victoria begeistert. 
Wir umarmten einander, und gingen dann gemeinsam durch die Drehtür. 
"Liv, Anna, Victoria, schön euch dieses Jahr wieder bei uns zu haben.", Ruth lief aufgeregt auf uns zu , und umarmte jeden von uns. 
"Die Jungs sind schon unten.", fügte sie hinzu. 
Aufgeregt lief ich runter. 
"Anna!" 
Tom lief auf mich zu und umarmte mich, anschließend gab er mir einen langen Kuss. Liv sah uns grinsend an. Victoria und Flo umarmten sich gerade. Jack stand daneben, aber nicht grimmig, sondern Fröhlich. 
Auch Lenny hatte mitbekommen, dass wir da waren und kam Fröhlich aus der Küche raus. 
"Schön euch wieder bei uns zu haben, Caro kommt leider nicht." 
Wir nickte traurig. 
Dann gab es Abendbrot. 
Anschließend richteten wir unsere Zimmer ein. 
Da wir durch die lange fahrt kaputt waren, gingen wir recht früh schlafen. Tom gab mir noch einen gute-Nacht-kuss und ging dann in sein Zimmer. 
Am nächsten morgen begrüßte uns Herr Leopold, und verteilte die heutigen Aufgaben.
"Flo und Lenny, ihr sorgt für die Küche.
Victoria , du machst mit Jack das 2. Stockwerk sauber. 
Tom und Liv ihr macht das 1. Stockwerk sauber und Anna, du bist für die Lobby zuständig." 
Damit ging er auch schon wieder, schnell aßen wir auf, und machten uns an die Arbeit. Als ich mit der Lobby fertig war, ging ich hoch um Liv und Tom zu helfen. Auf dem Flur waren sie nicht, aber aus Zimmer 12 war Gelächter zu vernehmen. 
Ich sah, dass die Tür einen Spalt geöffnet war, und guckte hindurch. 
Liv und Tom machte gerade eine Kissenschlacht. Es versetzte mir einen Stich, die beiden so vertraut mit einander zu sehen. 
Dann schlich sich Tom von hinten an Liv heran und warf sie aufs Bett. 
Sie drehte sich um und beide sahen sich tief in die Augen. 
Dann beugte sich Tom vor, und gab ihr einen langen Kuss. Ich ließ den Eimer fallen, und lief zum Strand. Ich hörte Schritte, die mir folgten. Drehte mich aber nicht um, erst bei der Cupido ließ ich mich erschöpft in den Sand fallen. 
Dann sah ich, dass Tom mir gefolgt war. Tränen standen mir in den Augen. 
"Warum?", fragte ich ihn. 
"Ich weiß es nicht, irgendwie schrie alles in mir sie jetzt zu küssen." 
"Ich dachte du liebst mich."
"Ja, das dachte ich auch, aber irgendwie habe ich mich in Liv verliebt."
In seinen Augen und Worten lag Trauer, aber kein Bedauern. 
"Tut mir Leid Anna, aber ich Liebe Liv, und kann nicht länger mit dir zusammen sein. Es ist aus."
Ich stand auf und ging zurück ins Hotel. Tränen liefen meine Wangen hinab, und fielen in den Sand. 
Im Hotel legte ich mich ins Bett und schlief weinend ein. Am nächsten morgen, ging ich allen aus dem weg. Jack versuchte sich an mich dranzumachen, aber ich wies ihn zurück. Gegen Mittag ging ich in den Personalraum, und sah Flo und Victoria knutschend auf dem Sofa sitzen, anscheinend waren die zwei zusammen gekommen. Ihr Glück stimmte mich nur noch trauriger.
Wieso hat er mich verlassen, nachdem er so viel für mich riskiert hatte?! Ich verstand die Welt nicht mehr. 
Ich arbeitete mich durch den Tag. Am Abend erschien ich wieder nicht zum Abendbrot. Besorgt kam Victoria ins Zimmer.
"Anna, warum kommst du nicht zum essen? Du hast seit gestern Abend nichts mehr gegessen."
"Ich habe keinen Hunger."
"Die Trennung von Tom macht der schwer zu schaffen."
"Ja, ohne ihn fühlt sich mein leben traurig, leer und trostlos an. Es hat keinen Sinn ohne ihn." 
Sie sah mich traurig an, und verschwand. 
-> dann habe ich dich rausgeholt.
Ohne Tom, ist mein leben nicht mehr lebenswert. 
Ich Liebe ihn, mehr als alles andere! 
Deine Anna
Anna schloss ihr Tagebuch, und legte sich ins Bett, aber schlafen konnte sie nicht. Die Trennung von Tom machte ihr einfach zu sehr zu schaffen. Sie hörte wie Liv und Victoria auch ins Bett gingen. Leise flüsterte Victoria Liv zu wie toll es mit Flo war. 
Dann erzählte Liv, dass sie Diederich 
Vermisste. 
Dann legten sich die beiden schlafen. 
Anna war noch in Freizeitkleidung, da sie sich nicht umgezogen hatte. Unruhig wälzte sie sich hin und her. 
Dann stand sie auf und schlich sich aus dem Hotel, als sie draußen war. Lief sie zu einer Klippe, und kletterte bis zur spitze. Sie richtete sich auf und starrte aufs Wasser. Dann schoben sich die Wolken beiseite, und der Mond spiegelte sich im schwarzen Wasser. Die Wellen spritzten an die Klippe, erreichten Anna aber nicht, da sie zu hoch stand. 
Traurig blickte sie zum Mond hinauf, eine Träne rollte ihr über die Wange, und tropfte zu Boden. 
Langsam wendete Anna ihren Kopf wieder zum Wasser hin. Holte einen Stift und Stück Papier aus ihrer Hosentasche heraus. Sie schrieb etwas auf den Zettel, sie legte ihn vor ihre Füße, und legte einen Stein auf das Papier, und den Stift daneben. 
Dann trat sie an den Rand, und schaute ins Schwarze Wasser. 
Die Wellen tobten, der Wind wurde stärker. 
Das Wasser blitzte verführerisch im Mondschein. Doch hinter dieser schönen Fassade lauerte der Tod, der zuschnappte, wenn man in seine Falle tappte. 
Die Wellen, wurden immer großer und stärker. Sie waren schwarz, schwarz wie der Tod, aber genau das wollte Anna. Ein letztes mal sah sie den Mond, ein letztes mal hörte sie das Rauschen das Meeres. Und ein letztes mal sah sie Tom vor ihren Augen aufblitzen. 
"Tom, ich liebe dich." 
Dann sprang sie in die Wellen des Todes.
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