Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Adrian Ivashkov - Ein ganzes Jahr lang

DrabbleFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Adrian Ivashkov Rosemarie "Rose" Hathaway
21.06.2013
18.04.2015
26
14.421
 
Alle Kapitel
31 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
21.06.2013 526
 
12.9.13 Umschlag




Seit zwei Stunden saß Adrian auf der Couch und starrte etwas weißes an. Es war länglich und machte ihm Angst. Er wollte es nicht aufmachen, da er schon ahnte, was drin stand. Tief atmete Adrian ein und rieb mit der Hand über die kleinen Bartstoppel.
Sein Blick huschte zum Fenster raus, aber nicht lange. Sofort sah er wieder zurück und nahm den Umschlag schlussendlich in die Hand. Jetzt war er schon mal einen Schritt näher. Adrian drehte den Umschlag in seiner Hand hin und her und wiegte ab ob er ihn nun öffnen sollte oder nicht. Er hatte einfach Angst.


13.9.13 Geschichten erzählen




Mittlerweile hatte sich Adrian entschieden gehabt, den Brief zu lesen. Er hielt ihn jetzt auch noch wach. Alle schliefen, nur er war wach und fragte sich ob er glauben sollte, was er ihm geschrieben hatte oder ob er nur Geschichten erzählt.
Adrian konnte sich vorstellen, dass es eher letzteres ist, immerhin war es Nathan. Da kam meistens nichts wahres raus, schon gar nicht wenn es um Ansehen und Prestige ging. Adrian strich sich über das Gesicht und seufzte tief. Die Wahrheit, wenn sie es denn war, war einfach ziemlich hart und er war sich nicht sicher, was er machen sollte.


14.9.13 Schuss ins Blaue




Hatte er gestern noch gedacht, dass Nathan gelogen hatte...war er jetzt ganz anderer Meinung. Denn er hatte seine Mutter gefragt und raus gefunden, dass sein Vater die Wahrheit gesagt hatte. So war seine erste Schlussfolgerung ein Schuss ins Blaue gewesen. Er hatte einfach daneben gelegen.
Sein Vater hatte ihm gestern per Brief erzählt, dass Adrian noch einen Halbbruder hatte. Natürlich hatte er im ersten Moment gedacht das dies ein Scherz war, aber wie es sich herausstellte war es die bittere Wahrheit. Er hatte einen weiteren Sohn mit einer Dhampirfrau. Adrian seufzte. Ohne Bruder war es doch schon schwer genug gewesen.


15.9.13 Hilf mir




Verzweifelt stand Adrian vor der Tür seiner Freundin und wartete darauf, dass sie aufmachte. Er hatte keinen anderen Ausweg mehr gesehen, als aus seinem Zimmer zu verschwinden. Adrian musste einfach den Kopf freibekommen und das ging am besten, wenn er bei Rose war. Sie war schon immer sein Fels in der Brandung gewesen. Wenn er fast am ertrinken war, dann hatte sie ihn immer wieder gerettet. So stand er also auch heute vor ihrer Tür und als sie aufmachte und fragte was los sei, bekam er nur zwei kleine Wörter über seine  Lippen: „Hilf mir!“ Sofort lies sie ihn rein.


16.9.13 Hoffnung




Dank Rose ging es ihm nun viel besser. Er wusste nun was zu tun war. Seine Freundin hatte ihm die Augen geöffnet und wieder Hoffnung gegeben. Nicht alles war verloren. Adrian hatte sich nun, durch langes Zureden von Rose, dazu entschieden seinen Halbbruder kennenzulernen. Eigentlich freute er sich sogar, dass es nun jemanden gab mit dem er all das bequatschen konnte, was Brüder nun einmal redeten. Es keimte die Hoffnung auf, dass nun alles besser werden und sie sich verstehen würden.
Es war erstaunlich, wie sie es immer wieder schaffte, dass er alles aus einem anderen Blickwinkel sah.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast