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Adrian Ivashkov - Ein ganzes Jahr lang

DrabbleFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Adrian Ivashkov Rosemarie "Rose" Hathaway
21.06.2013
18.04.2015
26
14.421
 
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1 Review
 
21.06.2013 525
 
8.8.13 Du bist mir so fremd



Mit ungefähr 16 Jahren hatte Adrian eine gute Freundin mit der er alles besprechen konnte. Er liebte sie wie eine Schwester und eigentlich dachte er, dass es bei ihr genauso war, aber da hatte er sich mächtig geschnitten.
Ungefähr im letzten Schuljahr hatte diese sicher verändert und zwar zum schlechterem. Sie beachtete ihn nicht weiter und zog sich so aufreizend wie die anderen Mädchen an, um Jungen rum zu kriegen. Eine zeitlang sah er sich das mit an, doch irgendwann reichte es ihm und er kündete die Freundschaft.
„Warum?“ Hatte sie gefragt.
„Du bist mir so fremd geworden!“



9.8.13 Gerettet werden



Ein paar Jahre zogen ins Land und Adrian war noch immer nicht besser als vorher, zumindest dachte er das. Er vermisste jemanden, der immer für ihn da war und manchmal ertrank er sein Leid nun mal im Alkohol.
Als er mit Jill verbunden gewesen war, hatte er getrunken, auch wenn er es eigentlich unterdrücken sollte, aber er schaffte es einfach nicht. Erst als Sydney öfter zu ihm gekommen war, bekam er die Kurve und seitdem waren sie ein unzertrennliches Paar. Sydney war die einzige Person, die erkannt hatte, dass sein Trinken ein Hilferuf gewesen war, um gerettet zu werden.



10.8.13 Tollpatsch



„Au! So ein Mist!“ Dieser Fluch, welcher aus dem Wohnzimmer stammte, lies Adrian schmunzeln und gleichzeitig den Kopf schütteln. Es war nicht das erste Mal, dass er sich fragte, wie man ein so großer Tollplatsch sein konnte, wie Rose. Sie stieß sich wirklich jeden Tag oder tat sich in irgendeiner Weise weh. Mittlerweile war es wirklich zu einem alltäglichen Geräusch geworden.
„Was hast du mein Engel?“ Er rief es durch die Wohnung, obwohl er genau wusste was war.
„Klappe, ich weiß genau das du gerade lachst!“ Dieser Satz lies Adrians Selbstbeherrschung sinken und er lachte laut los.



11.8.13 Phasenweise



Je öfter Adrian früher betrunken war, desto öfter kam es vor, dass er zeitweise komplett weg war, was bedeutete, dass er nur träumte und nicht mehr am Leben teilnahm.Er fing gerade erst an, es auf die Reihe zu bekommen, aber phasenweise gelang es ihm einfach nicht. Es gab manchmal so zwei Tage hintereinander, wo er nicht da war und in seiner Welt gefangen war. Noch war es normal, da er gerade erst anfing zu lernen, zusammen mit Vasilisa, aber es deprimierte ihn doch jedes Mal. Manchmal war er so runter gezogen, dass er gar nicht mehr an den Erfolg glaubte.



12.8.13 Pro und Contra



Im Leben gab es immer gute und schlechte, helle und dunkle Tage. Mittlerweile kam es öfter vor, dass Adrian früh im Bett, eine Pro und Contra Liste erstellte, um zu entscheiden ob er aufstehen sollte. Die dunklen Tage in seinem Leben schienen nämlich gerade überhand zu nehmen und da verspürte Adrian logischerweise wenig Lust aufzustehen.
Doch jeden Morgen saß er dann doch seufzend im Bett, weil ein wichtiger Punkt auf seiner Pro-Liste ihn antrieb. Seine Freundin. Vielleicht bald Verlobte. Sie gab ihm den Halt in seinen Leben. Doch zurzeit war sie viel unterwegs und deswegen konnten sie sich nicht sehen.
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