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One-sided Love??

von -Alice-
KurzgeschichteLiebesgeschichte / P16
Gray Fullbuster
20.06.2013
20.06.2013
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20.06.2013 1.906
 
Huhu liebe Leser :)
Freut mich das ihr euch hierher verirrt habt!
Das ist mein allererster Oneshot und auch gleichzeitig meine erste Fanfiktion zu Fairy Tail.
Ich hoffe ihr lest sie euch mal durch und schreibt mir, wie ihr sie findet!
Egal ob Kritik, Lob oder Verbesserungsvorschläge, Reviews sind immer willkommen (oder eher erwünscht xD).
Nya okay dann will ich euch mal nicht weiter aufhalten und wünsche euch viel Spaß beim Lesen.
Liebe Grüße -Alice- x3
*kekse hinstell*
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Es war wiedermal ein ganz normaler Tag in der Gilde Fairy Tail. Dies empfand auch die junge Magierin, die direkt an der Theke saß. Völlig ruhig verharrte sie auf einem der Barhocker, nippte gelegentlich an ihrem Getränk und unterhielt sich mit ihrer Freundin Lucy, einer Stellargeistmagierin. Nebenbei warf die Siebzehnjährige immer mal einen Blick mitten in die große Halle, denn die Theke befand sich so ziemlich am Rand. Viele der weiteren Mitglieder tobten wild umher, wie immer eigentlich. Aber das war halt typisch Fairy Tail. Bekannt für Lärm, Streitereien und viel Zerstörung was Mobiliar, Häuser und sogar auch mal ganze Häfen betraf. Aber diese Gilde war natürlich auch für viele ihrer stärksten Mitglieder bekannt. Zum Beispiel Erza Scarlet, oder auch Titania genannt, die stärkste Frau von Fairy Tail. Dann wäre da zum Beispiel auch noch Natsu Dragneel, der Salamander, der auch dieses mal wieder mitten im Geschehen steckte. Und dann wäre da noch er...Gray Fullbuster, der Eismagier von Fairy Tail. Ein gut gebauter, netter, etwas chaotischer, aber total lieber und einfühlsamer Mensch. Ihm hatte es Rina zu verdanken, dass sie in der Gilde war. Durch ihre Magie, die sie als kleines Kind noch nicht sonderlich gut beherrschte, war sie einmal mitten in einem Wald gelandet. Dann hatte sie sich schließlich noch ordentlich verlaufen und wurde schlussendlich sogar auch noch von hungrigen Wölfen gejagt. Als es dann ziemlich ausweglos aussah, kam Gray. Sie war gerade 8 und er 9 Jahre als. Jedenfalls kam er gerade im richtigen Moment und hatte sie gerettet. Er hatte sie sogar noch nach Hause begleitet gehabt, aber sie war so fasziniertvon den Geschichten die er ihr auf dem Weg von Fairy Tail erzählt hatte, dass sie unbedingt mit dahin wollte. Ihre Eltern waren einverstanden, mal abgesehen von ein paar kleinen Bedingungen. Wie beispielsweise dauerhafter Briefkontakt und regelmäßige Besuche Zu hause. Also schloss sie sich Gray an und wurde Mitglied in der besten Gilde die es ihrer Meinung nach überhaupt gab. Am Anfang hat er sich immer sehr um sie gekümmert und das tat er auch heute  noch. Doch war heute nichts mehr wie damals...es war schließlich schon 9 Jahre her. Er war nun schon 18 und sie 17.
Ohne es wirklich zu bemerken, starrte sie den jungen Eismagier wie in Trance an.
„Hey Ri-chan! Hörst du mir überhaupt zu?“, ruckelte sie Lucy leicht von der Seite an. Als Rina jedoch nicht reagierte, ruckelte sie etwas kräftiger und folgte ihrem Blick.
„Uaaah!“, erschreckte sich die junge Frau, richtete ihren Blick verwundert auf Lucy und meinte: „Sorry, was hast du gesagt?“
„Er weiß es immer noch nicht, oder?“
„Wer?“
„Na wer wohl!“
„Achso...Ähm, nein. Aber Lu-chan ich hab dir schon tausend mal gesagt, dass ich es ihm auch nicht gestehen werde!“, murmelte Rina leise, während sie sich wieder direkt ihrem Glas widmete.
„Ach menno...Dabei wärt ihr so ein süßes Paar!“
„Ja, genau wie Gray und Juvia! Levy und Gajeel! Und auch Natsu und du! Und trotzdem sind sie, oder besser ihr,  nicht zusammen.“
„Na und? Du liebst ihn aber schon viel länger! Und red dich nicht raus.“
„Und was sagt uns das? Wenn er auch nur annähernd das selbe für mich empfinden würde, wie ich für ihn, wären unser Verhältnis doch ganz anders. Aber egal wie lange ich ihn schon liebe, er sieht in mir immer nur eine Art kleine Schwester. Und mal abgesehen davon, hab ich die Hoffnung schon längst aufgegeben, dass aus uns jemals ein Paar wird oder so. Aber das ist schon okay. Wenn er mich abweisen würde und ich somit unsere Freundschaft zerstören würde, wäre das sehr viel schlimmer, als wenn ich einfach mein Leben lang diese Gefühle für ihn hege, ohne das er es weiß.“
„Mensch, Ri-chan...“, sagte Lucy noch, doch gab es dann auf.Jedenfalls für heute. Es war spät und selbst wenn sie jetzt noch eine Stunde auf das Mädchen mit den hellbraunen Haaren, die ihr bis etwas über die Schulter gingen, einreden würde, hätte es keinen Sinn.
„Na gut...Wenn du meinst...“, murmelte Lucy und fügte noch hinzu, während sie von ihrem Platz aufstand: „Ich werde dann jetzt nach Hause gehen. Natsu und Happy wollen morgen mal wieder mit mir auf einen Auftrag und außerdem brauch ich noch dringend Geld für die Miete...“
„Okay, aber wieso ziehst du auch nicht einfach ins Frauenwohnheim?“
„Ach was! Ich bekomm das schon hin. Außerdem liebe ich meine Wohnung viel zu sehr um sie aufzugeben.“, lachte die Stellargeistmagierin, umarmte Rina noch kurz zum Abschied und ging dann.

Nachdem die Magierin nun auch ihr Glas leer getrunken hatte, entschloss sie sich auch langsam los zu gehen.
Gerade als sie die Gilde  verlassen wollte, wurde sie von dem Eismagier aufgehalten: „Hey Rina! Gehst du schon?“
„Hm? Oh Gray! Ja, ich mach mich langsam auf den Weg. Ich wollte noch einen kleinen Umweg durch den Park machen.“, lächelte Rina ihn an.
„Na das passt doch! Kann ich gleich mitkommen?“, fragte er sie grinsend wie immer.
Oft gingen die Beiden zusammen nach Hause. Und jedes mal sah Rina dann den enttäuschten, aber auch bösen Blick von Juvia. Doch darauf gab sie selbst nicht viel. Ja sie liebte Gray, aber das wusste eigentlich nur Lucy. Und auch davon mal abgesehen hatte die Siebzehnjährige absolut keine Hoffnungen mehr. Warum das so war? Sie kannten sich nun bald 10 Jahre und er hat dennoch nie etwas bemerkt. Daraus entnahm Rina, dass er nichts für sie empfand außer Freundschaft. Er sah in ihr halt wirklich nur eine kleine Schwester. Somit war für sie auch Juvias Reaktion immer einfach nur Eifersucht, dass Gray nicht sie nach Hause begleitete, sondern Rina.
„Klar! Wie immer halt.“, lachte sie und wiedereinmal machte ihr Herz einen Luftsprung.
„Na dann lass uns gehen.“ , meinte der Eismagier noch und verließ dann die Gilde, dicht gefolgt von der jungen Magierin.

Ruhig, ohne viele Worte miteinander auszutauschen, gingen sie in Richtung des Parks. Der Horizont wurde schon sanft von einem rosa-orange-rotem Farbspiel umhüllt. Deutlich konnte man den roten Feuerball seine Nachtruhe antreten sehen.
„Ist er nicht wunderschön? Der Sonnenuntergang...“, lächelte Rina glücklich, dieses wunderschöne Schauspiel mit Gray beobachten zu können. Dieser nickte jedoch nur und genoss den Anblick.
Im Park angekommen, richtete Gray seinen Blick direkt auf den Horizont, den man nun noch viel besser erkennen konnte.  Während er den Himmel betrachtete, lag der Blick der Siebzehnjährigen nur auf ihm selbst.
„Er hat so schöne Augen...Gray ist einfach toll. Wenn er doch nur wüsste, was ich empfinde. Doch jemand so liebevolles und lebensfrohes, würde sich nie in ein so ein Mädchen wie mich verlieben...“, dachte Rina sich ohne zu bemerken, dass der Schwarzhaarige seinen Blick auf sie gerichtet hatte.
„Alles ok?“, fragte er sie locker, ohne auch nur annähernd zu wissen was er ständig in ihr auslöste.
„Ä-Ähm...j-ja! Klar! Alles supi!“, stotterte sie überrascht und ging schnell ein paar Schritte voran. Sie wollte auf keinen Fall, dass er sah wie rot sie gerade wurde. Das wäre einfach nur unglaublich peinlich!
„Wenn du meinst...“, murmelte er und folgte der Braunhaarigen langsam.
Schnell hatte er sie auch schon wieder eingeholt und fragte: „Du? Wann gehen wir mal wieder zusammen auf einen Auftrag?“
„Hm...keine Ahnung...Aber Lust hätte ich schon mal wieder drauf...“, antwortete Rina, die nun schon wieder ihre normale Hautfarbe angenommen hatte.
Noch eine Weile unterhielten sie sich darüber, dass sie in der nächsten Zeit mal wieder gemeinsam auf einen Auftrag gehen sollten und beschlossen, genau dies auch zu tun.
Während sie all das besprachen, hatten sie auch schon das Mädchenwohnheim erreicht. Gray ging geradewegs auf die Tür zu und blieb davor stehen. Rina sah ihn nur komisch an.
„Was ist? Willst du nicht reingehen?“
„Doch...natürlich.“, reagierte Rina und öffnete die Tür. Sie ging direkt, ohne Umwege hoch zu ihrem Zimmer und schloss die Tür auf. Als sie eintrat, war Gray immer noch dicht hinter ihr und so trat selbstverständlich auch er ein.
„Gray weißt du was?“, fing Rina an etwas zu sagen, wurde jedoch unterbrochen, als Gray sie auf einmal am Arm packte und aufs Bett schmiss.
„Was zum...?! Hey, lass mich gefälligst los!“, gab Rina total überrascht von sich. Gleichzeitig war sie gerade dabei mal wieder die Farbe einer Tomate anzunehmen, denn der Eismagier befand sich direkt über ihr. Während er sich über sie beugte, drückte er ihre Handgelenke aufs Bett.
„Du solltest endlich lernen, auf dich aufzupassen! Du bist 17! Da nimmt man doch nicht einfach einen Kerl mit auf sein Zimmer, ohne etwas zu sagen! Gott, Rina!“
„A-Aber, ich...“, murmelte die junge Frau verlegen.
„Du bist immer noch total naiv! Wann wirst du nur endlich erwachsen?“, sprach Gray dazwischen, der sich eigentlich nur Sorgen um sie machte. Was so etwas betraf, war sie wirklich naiv! Sie redet sich immer irgendwas ein, wie das sich sowieso nie jemand an ihr vergreifen würde und sie eh unattraktiv sei, doch Gray wusste genau das das Schwachsinn war! Also wollte er ihr eigentlich nur zeigen, was wirklich passieren kann. Doch als ihr auf einmal Tränen in die Augen stiegen, war er verwirrt. War er zu weit gegangen? Irgendwie bekam der Eismagier ein schlechtes Gewissen und lockerte seinen Griff.
Rina, die ihre Tränen vergebends versuchte zurückzudrängen, merkte die und stieß den jungen Mann von sich. Was um Gottes Willen sollte das?! Sie war total aufgeregt, ihr Herz pochte in einem riesigen Tempo und sie betete einfach nur, dass er dies nicht hörte. Schnell setzte sie sich auf. Ihren Kopf hielt sie gesenkt, denn nun bahnten sich ihre Tränen unaufhaltsam einen Weg über ihre stark geröteten Wangen.
„Rina...ich...ich wollte dich nicht erschrecken oder so...Ich wollte einfach nur...“, setzte er an.
Die Siebzehnjährige wischte sich langsam über ihr Gesicht, stand auf und meinte: „Schon ok! Aber bitte geh jetzt...“
„A-Aber...!, wollte der Schwarzhaarige gerade sagen, doch schon wurde er von der Braunhaarigen zur Tür geschoben.
„Geh! Los!“
„Was ist den jetzt los, Rina? Hör zu, es tut mir Leid!“, sagte Gray noch schnell, doch schon war er aus dem Zimmer.
„Ich weiß, aber ich will jetzt schlafen. Also Nacht!“, antwortete Rina lächelnd und schloss die Tür.
Immer noch an der Tür stehend drehte sie sich um und rutschte, an der Tür lehnend, zu Boden. Wieder standen ihr die Tränen in den Augen. Doch hielt Rina sie dieses mal nicht zurück. Sie weinte nicht oft, aber wenn sie es doch einmal tat, lag es meinst an Gray.
„Ich liebe dich! Das ist los du Idiot!, murmelte sie, während die Tränen wiedereinmal über ihre Wangen liefen.
Was die junge, verliebte Magierin jedoch nicht mitbekam war, dass der dem ihre Liebe galt, nämlich Gray, immer noch vor der Tür stand....und jedes einzelne ihrer Worte genau gehört hatte.....
Aber...was genau empfand er für sie?
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Soooo Leute das wars!
Mein erster OS ist hiermit dann beendet...und mit was für einem Ende. XD
Ich werde mich wirklich riiiiiesig über Kommentare freuen, also lass doch bitte welche da. ;D

Ganz liebe Grüße Alii x3
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