Einfach ein paar (verrückte) Verbrecher!

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
16.06.2013
27.10.2013
7
8.346
1
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14 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
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16.06.2013 1.241
 
Hey, hier bin ich mal wieder ^^
Liest die FF eigentlich noch jemand anderes als meine Freunde O.o
Denen muss ich aber trotzdem danken, für die Favos und netten Reviews :3
Also, ich würde mich freuen wenn alle sich mal aufraffen würden und ein Review schreiben :)
Das würde mich echt freuen :3
Jetzt kommt aber das Kapiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii:

Welcome to wonderland, Alice!
Langsam lichtete sich der Nebel meiner Ohnmacht und mein Verstand nahm wieder etwas wahr. Und was er wahrnahm gefiel mir irgendwie ganz und gar nicht. Das war nämlich etwas nasses, raues an meiner rechten Wange. Immer noch nicht ganz klar im Kopf begann ich langsam meine Augen zu öffnen. Verstört blinzelte ich. Immer noch war da dieses nasse an meiner Wange. Konnte man hier noch nicht mal in Ruhe in Ohnmacht liegen? Jetzt wütend drehte ich mich nach rechts. Für einen Moment erstarrte ich voll und ganz. Neben mir hockte … jemand. Dieser Jemand hatte ein breites Grinsen auf dem Gesicht was wunderbar seine Zähne präsentierte, die grotesker Weise spitz waren. Das war aber auch das Einzige was man von ihm sehen konnte. Eine schwarze Kapuze verdeckte seine Augen und seine zu große Jacke seine Hände. Wenn mir damals jemand gesagt hatte, dass meine Vermutung, dass er meine Wange angeleckt hatte, richtig war, dann hätte der Typ sich damals schon eine gefangen. Verwirrt blinzelte ich ihn an. „Ähm … wo bin ich hier?“, fragte ich nach einiger Überlegung. „Im Hauptquartier“, schnurrte der Andere und legte seinen Kopf schräg. „Und wo ist dieses Hauptquartier?“, setzte ich meine Befragung fort. „Hmmm, das sage ich nicht.“ Ich hatte keinen Bock irgendwo im Nirgendwo bei so einem Freak zu hocken! Ich hatte nämlich null Ahnung wo ich war, wer er war und warum ich hier war.
Bestimmt stand ich auf. „Wo willst du hin?“, fragte nun der Typ. „Ich werde nach Hause gehen“, tat ich kund und sah mich nach einer Tür um. Problem, es gab viele! `Dann suche ich halt so lange bis ich den Ausgang finde´, beschloss ich grimmig und machte mich ans Suchen. An einer nach der Anderen zog ich, doch keine ließ sich öffnen. „Wo ist denn hier der verdammte Ausgang!“, fluchte ich und wurde immer wütender. „Keine von den Türen lässt sich öffnen“, ertönte es aus dem Hintergrund. `Ganz ruhig, du darfst dich nicht aufregen, alles ist gut´, beruhigte ich mich selbst in Gedanken. Langsam drehte ich mich zu dem Kerl um.
„Wer bist du eigentlich?“, das interessierte mich dann doch. „Cheshire“, war seine schlichte Antwort. Das ging zu dem Zeitpunkt in meinem Kopf vor: Was, Cheshire? Das hab ich doch schon mal gehört … Wunderland. Warum heißt der Kerl wie einer aus dem Wunderland? Wunderland …. Die Verbrecher! Man bin ich doof! . Meine Augen wurden größer und größer. Irgendwann würden sie mir noch aus meinem Kopf fallen. Wütend auf mich selbst drehte ich mich wieder zu den Türen und versuchte zu ignorieren dass hinter mir gerade einer der meist gesuchten Verbrechern dieses Landes stand, nein saß, und mich beobachtete, wie ich verzweifelt an den Türen zog und ruckelte. „Das gibt’s doch nicht!“, schnaubend trat ich gegen die Tür an der ich gerade gerüttelt hatte. „Gibst du es auf wie doof an den Türen rumzuruckeln?“, fragend legte Cheshire den Kopf schräg. „Ja, ich fang jetzt an auf die Türen einzuschlagen und dagegen zu treten“, maulte ich und widmete mich wieder der scheiß Tür. „Die haben schon ganz anderes ausgehalten“, teilte mir der freundliche Typ mit, stand auf und lehnte sich grinsend an eine der rundlichen Wände. Der Raum war nämlich rund. „Verfluchter Drecks Mist!“, beschwerte ich mich und schlug noch ein letztes Mal gegen die Tür.
Kurzes Schweigen. Ich hasste Schweigen. „Gibts denn keine Schlüssel?“, fragend sah ich ihn an. „Natürlich“, das war seine Antwort. „Und warum sagst du das nicht gleich?“, bedrohlich begann eines meiner Augen zu zucken. „Du hattest mich doch nicht gefragt“, täuschte ich mich oder wurde sein Grinsen noch breiter? Man, bald würden ihm die Mundwinkel links und rechts aus dem Gesicht fallen! „Und wo sind diese Schlüssel?“, fragte ich ihn weiter, als er mir das nicht selbstständig sagte. „Hier“, er kam die paar Schritte auf mich zu und hielt mir einen silbernen Schlüsselbund entgegen. Ich wollte nach den Schlüsseln greifen, doch dieser verdammte Kerl hielt sie etwas außerhalb meiner reichweite. „Ey!“, beschwerte ich mich und sprang auf. Der hielt die Schlüssel noch höher. Ich war schon groß, 1.70, aber der war doch mindestens 2 Meter! Deshalb fiel es ihm auch leicht den Schlüsselbund auch noch von mir weg zu halten, als ich in die Luft sprang. „Gib. Die. Her!“, keifend startete ich einen neuen Versuch. Der wieder scheiterte. „Anscheinend bist du zu klein, Alice“, lachte mein Gegenüber. Hatte er mich gerade Alice genannt? Aber so hieß ich doch gar nicht! „Ich heiße doch gar nicht Alice“, irritiert sah ich ihn an und vergaß sogar nach den Schlüsseln zu springen. „Ich weiß“, antwortete er locker. „Und warum nennst du mich dann so?“, aus meinem Gesicht war fast jeder Ausdruck bis gewichen.
„Weil du unsere neue Alice bist“, sagte eine eisige Stimme. Erschrocken ging ich etwas hinter Cheshire in Deckung. Als mir jedoch klar wurde, dass das nicht gerade schlau war, sprang ich ganz schnell wieder einige Schritte weg. „Na, Herzkönigin, kommst du auch mal?“, spottete der Größere und lehnte sich wie immer an eine Wand. Das störte mich nicht sonderbar, nur, dass er mich einfach mitzog war jetzt nicht ganz so toll. „He ...“, gerade als ich mit meiner Meckerei anfangen wollte, hielt er mir einfach den Mund zu! Ich glaubte es doch nicht! Mit mir konnte man viel machen, aber man hielt mich nicht vom meckern ab. „Klappe, Kätzchen“, maulte die Königin auch gleich Cheshire an. „Na, schlecht gelaunt?“, stichelte dieser aber weiter. „Nein, mir geht’s super“, zischte die junge Frau ironisch. Mittlerweile hatte ich schon in seine Hand gebissen und festgestellt, dass diese nicht gerade gut schmeckte. Bah, Hand! Jetzt nahm ich aber meine Fingernägel zur Hilfe und siehe da … er ließ mich los! Jippieh ich konnte zaubern und war befreit von der Hand!
„Ich versteh nur noch Bahnhof!“, stellte ich meinen Standpunkt klar. „Seit wann bin ich eure neue neue Alice? Was mache ich hier? Wer seit ihr?“, und damit zählte ich nur ein paar Fragen auf! „Kommt, wir gehen mal wohin wo es gemütlicher ist, wie ich diesen Raum hasse“, entnervt rieb die Rothaarige sich ihre Schläfen. Geschickt fingerte sie einen kleinen, silbernen Schlüssel aus der Tasche ihres creme farbenen Rockes und ging zielstrebig auf eine der Türen zu und steckte ihn in das außergewöhnlichen kleine Schloss. Ein kleines Klicken bedeutet mir, dass die Tür entriegelt war.
Ich wollte einen Schritt auf die nun offene Tür zu machen, doch Cheshire hielt mich auf. Er stand hinter mir, nahm meine Handgelenke zusammen in eine Hand und hielt diese über meinen Kopf. „E .. Ey, was soll das?“, das regt einen auf, sich nicht wehren zu können! Er war viel stärker und größer als ich, wie ungerecht! „Sorry, Alice, aber das muss sein“, irgendwie kam es mir so vor, als ob er das Sorry nicht richtig ernst meinte. Plötzlich holte der Größere ein langes, blaues Band aus seiner Jackentasche. Mit einigen geschickten Handbewegungen band er meine Hände zusammen und drehte sie zurück auf meinen Rücken. „Wie fies ...“, maulend wurde ich in den gerade geöffneten Raum geschoben.

So, das wars ^^
*Schokokuchen hinstell zur Bestechung*
Wenn ihr so nett wärt, und Reviews schreiben würdet ô.ô
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