One Shot for you

MitmachgeschichteAllgemein / P16
14.06.2013
30.05.2014
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Hi,
also wie ihr schon gelesen habt, könnt ihr hier einen One Shot in der Kategorie Robin Hood von mir bekommen. Die Idee hab ich von Falabella, die auch mir mal einen sehr guten One Shot geschrieben hat. Also.....
So kriegt ihr euren One Shot:
Schickt eine Mail mit dem Betreff "Robin Hood - OS" an mich, in der ihr mir Folgendes schreibt:

1.) Hauptperson/en (kann auch ein eigener Charakter sein, aber dann bitte mit kurzer Beschreibung, damit ich weiß was euer Chara so für eine Persönlichkeit usw. hat):
2.) Handlung:
3.) Wann spielt es (1., 2., 3. Staffel):
4.) Genre (Freundschaft, Humor,...):
5.) Wie soll es sein (spannend, lustig, traurig,...):
6.) Ende ( open ending, happy ending, sad ending):
7.) Sonstige besondere Wünsche zum One Shot:


Zum Beispiel etwas Ähnliches, wie das hier:

1.) Hauptperson/en: alle Outlaws
2.) Handlung: Die Outlaws sitzen in der Nacht am Lagerfeuer und erzählen mehr von ihrem Leben vor ihrem Dasein als Outlaw.
3.) Wann spielt es: Mitte 2. Staffel
4.) Genre: Freundschaft
5.) Wie soll es sein: unterschiedlich, an manchen Stellen lustig, an anderen traurig...
6.) Ende: Happy End
7.) Sonstige besondere Wünsche zum One Shot: Jeder Outlaw sollte eine kleine Geschichte erzählen


Wer von euch anonym hier ist kann mir seine Idee auch gerne in einem Review schreiben.
Es kann gut sein, dass ich manchmal etwas länger für einen OS brauche, wegen Schulstress oder Sonstigem, aber eigentlich sollte es nie zu lange dauern. Wenn ihr irgendwelche Fragen an mich habt, schreibt mir einfach.
Freu mich auf eure Ideen :)
LG <3

PS: Gerade von denen, für die ich einen OS schreibe, würde ich mich sehr freuen, ein Review zu ihrem One Shot zu lesen, damit ich weiß, wie es ihnen gefallen hat.

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So. Hier ist der erste OS für The Eye oft he Tiger.
Spielt Mitte zweiter Staffel
Genre: Freundschaft, Humor
Hauptpersonen: Carter, Marry (OC: http://jenniferlawrencedaily.com/gallery/albums/Photoshoots/2012/Glamour%20US/01.jpg), Godric of the Lea (OC: http://www.themoviesgallery.com/Gladiator/images/80_tif.jpg) und Edwin (OC: http://cdn.maedchen.de/bilder/liam-hemsworth-ddp-images-557x313-867281.jpg)
Hoffe es gefällt euch, besonders dir, The Eye of the Tiger :)

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Marry saß gemeinsam mit Edwin, Carter und einigen anderen der Tempelritter um ein kleines Lagerfeuer herum, das sie, wie jeden Abend, aufgebaut hatten, um sich vor den kalten Nächten der Wüste zu wappnen. Es herrschte vollkommene Stille zwischen den Rittern, sowie ständig in der letzten Zeit. Es gab einfach nichts für die Jüngeren der Ritter zu tun. Sehr zum Ärger von Marry. Sie hatte ihre Heimat, Irland, doch nicht verlassen, nur um hier faul herumzusitzen, sondern dafür, um für ihren kranken Zwillingsbruder im heiligem Land zu kämpfen. Als sie daran zurückdachte, wie die Ritter herausgefunden hatten, dass sie eine Frau war, musste sie lächeln. Edwin hatte sie damals mit seinen albernen Späßchen, die er immer trieb, irgendwann einfach nur noch in den Wahnsinn getrieben, bis sie ihn schließlich mit ihrer drei Oktaven höheren Stimme angeschrien hatte. Obwohl die Ritter danach alle gewusst hatten, dass sie gar kein Mann war, hatten sie Marry nicht zurück nach Hause geschickt, da sie eine ihrer besten Kämpfer war und sie sie alle schon ins Herz geschlossen hatten.

Sir Godric stand etwas abseits von den jüngeren Rittern und beobachtete sie ein wenig. Sie schienen sich wirklich zu langweilen. Nun ja, das war ja auch nicht verwunderlich. Immerhin waren die meisten von ihnen noch relativ neu und unerfahren als Ritter und natürlich waren sie dann auch dementsprechend begierig darauf, endlich richtig kämpfen zu können. Er musste zugeben, dass er sich irgendwie für sie verantwortlich fühlte, da er durch seine Ritterausbildung und seine jahrelange Kampferfahrung nun einmal schon Jahre lang für den König gekämpft hatte und mit seinen inzwischen über vierzig Jahren einer der Ältesten der Tempelritter war. Also beschloss er sie ein wenig aufzumuntern.

Er ging zu ihnen hin, woraufhin die jungen Ritter ihre Köpfe zu ihm drehten und ihn verwundert ansahen. „Was ist?“, fragte Godric, „Wieso sitzt ihr hier alle so gelangweilt herum?“ Marry zog fragend eine Augenbraue nach oben, doch bevor sie etwas antworten konnte, kam ihr Edwin zuvor: „Weil es nun einmal nichts zu tun gibt für uns.“ „Das ist doch kein Grund hier einfach so zu faulenzen“, meinte Godric, „Anstatt hier zu sitzen und ins Feuer zu starren, könntet ihr auch daran arbeiten, eure Schwächen auszubessern.“ „Welche Schwächen?“, fragte Edwin grinsend. „Zum Beispiel deine Schwäche dafür, andere Leute mit deinen kindischen Streichen in den Wahnsinn zu treiben“, antwortete der Ältere trocken, woraufhin Marry kichern musste. „Du brauchst gar nicht erst zu lachen, junges Fräulein“, wandte er sich nun an sie, „Es mag sein, dass du eine gute Kämpfern bist, aber wenn du nicht etwas an deinem Temperament arbeitest, könntest du in ganz schöne Schwierigkeiten geraten.“ „Mein Temperament?“, fragte die Irin etwas gereizt und funkelte ihn mit ihren grünen Augen an. „Godric, ich verstehe nicht, was das bringen soll, wenn du an uns herummeckerst“, mischte sich nun auch Carter ein.

„Carter, du brauchst gar nicht erst zu reden“, meinte Godric, „An dir gibt es nämlich mehr als genug zu bemängeln: Du bist ein schrecklicher Schütze, du bist viel zu leichtsinnig, handelst immer unüberlegt, vertraust jedem Idioten blind und vor allem, Carter, hältst du dein Schwert beim Kämpfen wie ein kleines Mädchen.“ „Das ist nicht wahr und das weißt du auch!“, protestierte Carter und sprang von seinem Platz auf, „Ich halte mein Schwert ganz sicher nicht wie ein Mädchen!“ „Was ist so schlimm daran, als ein Mädchen bezeichnet zu werden?“, fragte nun Marry, die inzwischen auch von ihrem Platz aufgestanden war, genauso wie Edwin. „Weil ich kein Mädchen bin“, meinte Carter wütend. „Und es wäre schlimm, wenn du eins wärst?“, provozierte die junge Frau ihn.
„Ja!“
„Dann sind Mädchen also etwas Schlimmes?!“
„Nein, aber…“
„Wieso wärst du dann nicht gerne eins?!“
„Weil ich ein Krieger bin!“
„Und Mädchen können nicht kämpfen?!“

„Marry, bitte“, versuchte Godric den Konflikt zu lösen, „Du bist ein Mädchen und kannst gut kämpfen, das wissen wir bereits. Carter, du bist ein Mann, aber hältst dein Waffe wie ein Mädchen. Können wir uns darauf einigen?“ „Ja“, stimmte Marry ihm zu. „Nein!“, meinte Carter empört. „Carter, gib doch einfach zu, dass du deine Waffe wie ein Mädchen hältst, sonst ist Marry morgen noch sauer“, mischte sich Edwin ein. „Was soll das denn heißen?“, fragte Marry.
„Ich mein ja nur, dass du leicht zu reizen bist.“
„Bin ich nicht!“
„Bist du doch!“

„Ihr benehmt euch wie Kinder!“, meinte Godric. „Tun wir nicht!“, schrien alle Beide ihn gleichzeitig an. „Ich halte mein Schwert nicht wie ein Mädchen!“, schrie Carter. „Tust du doch!“, entgegnete Edwin. „Ich bin nicht leicht reizbar!“, schrie nun Marry. „Bist du doch!“, meinte Edwin wieder. „Hast du etwa gar keine Fehler an dir, Edwin?!“, fauchte sie ihn an.
„Nein, hab ich nicht!“
„Ich halte mein Schwert nicht wie ein Mädchen!“, meinte Carter wieder wütend.

Während die Drei sich weiterstritten, sahen die restlichen Ritter sie die ganze Zeit über nur verwundert an. Auf einmal fing Godric an zu lachen. „Leute!“, versuchte er sie zur Ruhe zu rufen, doch sie stritten einfach weiter. „Leute!“, rief er noch einmal etwas lauter und endlich sahen die drei Streithähne ihn an. „Habt ihr mir den ganzen Mist etwa wirklich geglaubt?“, fragte der Ritter lachend.
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