Fading Memories I – Blackout

von Qwertz
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18
Ahsoka Tano Anakin Skywalker / Darth Vader OC (Own Character)
11.06.2013
13.07.2019
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Hallo Leute!
Hier ist wie versprochen das erste überarbeitete Kapitel. 
Viel Spaß beim Lesen! ; )

Ahsokas Sicht:

Als ich aufwachte spürte ich  die weiche, warme Bettwäsche auf meiner Haut. Sie war viel weicher als die aus dem Jeditempel, weshalb ich mich fragte, wo ich eigentlich war. Einerseits wollte ich meine Augen öffnen, um nachzusehen. Andererseits wollte ich sie aber auch geschlossen lassen und diesen schönen Moment in dem weichen Bett genießen.
Außerdem, was kann schon schlimmes passiert sein wenn ich in einem so weichen Bett liege?
Ich entschloss mich also noch ein bisschen länger liegen zu bleiben 

Ein paar Minuten später war ich dann aber doch zu neugierig und öffnete meine Augen. 
Als meine Augen sich an das gleißende Licht, das durch das Fenster schien, gewöhnt hatten, fand ich mich in einem großen Schlafzimmer wieder. Viel größer als mein kleines Zimmer im Tempel.  Es war schön dekoriert und die Tapeten und die Bettwäsche waren in einem dunklen Rotton gehalten. Als ich aus dem Fenster sah erkannte ich die Wolkenkratzer Coruscants. Da fiel es mir ein. 

Gestern war ich mit meinem Meister Anakin auf dem Fest zum 10-jährigen Jubiläum von Palpatines Amtsantritt. Und nun war ich in meinem Zimmer des Hotels, in dem gefeiert wurde. Allerdings hatte ich keine Ahnung, wie ich hierher gekommen war. Ich konnte mich allgemein an fast gar nichts mehr erinnern, was gestern passiert war. Das letzte was ich noch wusste war, dass wir auf der Party ankamen. Ich hatte außerdem einen leichten Kater, was ich merkwürdig fand, da ich eigentlich keinen Alkohol trank. 
Oder sagen wir fast keinen. 
Ab und zu, wenn mein Meister nicht in der nähe war, genehmigte ich mir einen kleinen Drink mit ein paar Klonen der 501. Manchmal, wenn der Tag sehr anstrengend war, auch etwas mehr. Aber ich wusste, dass die Klone mich nicht verpfeifen würden. 

Jedenfalls fand ich es toll, dass wir eingeladen wurden, denn so konnte ich mal ein wenig von dem anstrengenden Leben im Tempel abschalten. Und noch besser war, dass jeder sein eigenes Zimmer bekam und ich nicht zurück in meine kleine Kammer musste, auch wenn der Tempel relativ nahegelegen war. 
Naja eigenes Zimmer war vielleicht ein bisschen übertrieben. Ich musste mir ein Doppelzimmer mit meinem Meister teilen. Zwischen seinem Schlafzimmer und meinem lag nur eine dünne Wand mit einer Tür. Aber dafür hatte ich hier ein bequemes Doppelbett ganz für mich allein. Allerdings mussten wir uns ein Badezimmer teilen, was schon bei unserer Anreise für Probleme sorgte, weil ich angeblich zu lange brauchte um mich fertig zu machen und er auch noch ins Bad wollte. Aber was erwartete er von einem Teenager-Mädchen. Ich meine, nur weil ich ein Jedi bin, heißt das doch nicht, dass ich nicht auch auf mein Äußeres achten darf, oder?
Ich sah auf die Uhr um mich zu vergewissern, wie spät es war. Es war noch sehr früh und da Anakin wahrscheinlich noch schlief, entschloss ich mich ins Bad zu gehen, damit mein Meister nicht wieder schimpfte. 

Als ich jedoch die Decke zum Bettende warf, blieb mir die Luft weg.
Ich war nackt.
Allerdings machte ich keine Anstalten mich wieder zuzudecken, sondern war zu sehr damit beschäftigt, zu überlegen, was hier eigentlich los war. 
Außerdem, wer sollte mich hier schon sehen?
Nicht mal Anakin würde ohne zu klopfen hier reinstürzen. 

Vor etwas mehr als zwei  Jahren war er einmal in mein Zimmer im Tempel geplatzt, um mich zum morgendlichen Training abzuholen. Ich war gerade aufgestanden und dabei mich umzuziehen, hatte also nackt in meinem Zimmer gestanden, als plötzlich die Tür aufgegangen war und er vor mir gestanden hatte. Ich war so überrascht gewesen, dass ich mich nicht hatte bewegen können und vor Panik hatte ich sogar vergessen meinen Intimbereich zu bedecken. 
Doch auch mein Meister schien mit der Situation nicht klarzukommen, denn er hatte mich nur mit offenem Mund angestarrt.
Ich wusste, dass mein Körper damals für eine 16-jährige schon sehr reif gewesen war und auch eine gewisse Wirkung auf manche Männer hatte, aber das war zu viel für mich gewesen. 
Als ich es endlich geschafft hatte, mich mit meinen Händen zu bedecken, war auch er wieder zur Besinnung gekommen. 
"Es...es tut mir leid Ahsoka. I-ich warte dann auf dem Trainingsgelände auf dich." Mit diesen Worten war er verschwunden und hatte mich, nur mit meinen Händen bedeckt, zurückgelassen. Mein Kopf war vermutlich so rot gewesen, wie der von Shaak Ti. 

Nach diesem peinlichen Moment hatte noch lange eine angespannte Stimmung zwischen uns geherrscht. Keiner von uns hatte gewusst, was er dem Anderen sagen sollte.
Für mich war es wahrscheinlich noch schlimmer als für ihn.
Ich mochte meinen Meister. Sehr sogar. Vielleicht auch ein bisschen zu sehr. Ich wusste, dass der Rat meine Gefühle für ihn nicht tolerieren würde. Das machte die ganze Sache noch schwieriger für mich. Ich wusste, dass ich niemals mit Anakin zusammen sein durfte. 
Außerdem hatte ich Angst es ihm zu gestehen. Ich hatte Angst er würde meine Gefühle nicht erwidern und man würde mich einem anderen Meister zuordnen oder sogar aus dem Orden ausschließen. 
Aber es schmerzte die Person, die man liebt, jeden Tag zu sehen und zu wissen, dass man nie mit dieser Person zusammen sein kann. 

Während ich so in Gedanken vertieft war betrachtete ich ein wenig meinen Körper. 
Ich war schon ein wenig stolz auf ihn. Ich war nicht zu dick oder zu dünn und, durch das harte Jeditraining, auch echt gut in Form, ohne dass mein Körper zu muskulös wirkte. 
Meine Brüste waren nicht die Größten aber vollkommen ausreichend für meinen Körper und sie waren so straff und fest, dass ich oft auch ohne BH aus dem Haus gehen konnte, ohne dass man etwas merkte. 
Meine Beine waren schön lang und, wie auch der Rest meines Körpers haarlos. Das lag allerdings nicht daran, dass ich mich rasierte. Da ich eine Togruta war, wuchsen mir keine Haare, was ich ausgesprochen nützlich fand.
Außerdem war mein Körper nicht mit irgendwelchen Mustern versehen, wie es bei vielen anderen Togruta der Fall ist, sondern makellos. Die Muster in meinem Gesicht waren mir genug. 
Ich betrachtete auch mein Allerheiligstes ein wenig und bemerkte, dass mein Schamlippen ein wenig gerötet waren. Außerdem bemerkte ich ein paar merkwürdige Flecken auf meinem Bett, was in mir ein wenig Angst aufkeimen ließ. 
Mann, was ist hier nur los?
Ich setzt mich auf die Bettkante und versuchte mich zu erinnern, was gestern passiert sein könnte. 

Ich war so sehr in meine Gedanken vertieft, dass ich zuerst gar nicht merkte, wie eine Hand sanft über meinen Rücken strich. Erst als die Hand die seitlichen Ansätze meiner Brüste streifte, sprang ich vor Schreck auf, drehte mich um und sah entsetzt direkt in das lächelnde Gesicht meines Meisters. 

So das war erstmal dem ersten überarbeiteten Kapitel. 
Mir gefällt es so auf jeden Fall besser. ^^
Ich hoffe, dass es euch auch gefällt. ; )
Ich mache mich dann demnächst auch an das nächste Kapitel. 

LG Qwertz
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