Benay und ihre Liebe...

von kkfan
GeschichteAllgemein / P16
Hershel Layton Jean Descole
10.06.2013
21.07.2013
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Ich öffnete vorsichtig die Tür, da niemand auf mein Klopfen reagiert hatte. Ich trat in das, nicht gerade große Zimmer und schloss hinter mir die Tür. Ich sah mich in dem Raum um, in dem auf dem Boden Bücherstapel standen, die so aussahen als würden sie jeden Moment umkippen. Der Fußboden und die Wand waren beide aus einfachem hellem Holz und in der Mitte des Raumes stand ein Oranges Sofa und davor ein kleiner Runder Holztisch. In der rechten Seite des Zimmers, stand ein kleiner Schrank auf dem ein Mikroskop und ein paar Bücher, standen. Darüber waren Regale befestigt, auf denen verschieden Farbige Kristalle und Gesteine standen. Einer der Kristalle gefiel mir am besten, der Hellblau-weiße. Er erinnerte mich irgendwie ein wenig an den Mond und erst wie das Licht auf ihm reflektierte. Atemberaubend! Neben dem Mondkristall war ein gelber und daneben stand ein hellrosa Farbener Stein. Auf dem Regal darüber standen, ein roter, ein gelber und ein dunkelblauer Stein.
Weiter hinten im Zimmer stand ein Schreibtisch auf dem auch jede Menge Bücher gestapelt waren. Daneben standen drei große Schränke. Der erste enthielt, wie auch anders zu erwarten, Bücher. Der zweite dagegen enthielt Artefakte von denen ich schon ein paar Mal in meinen Büchern ein Bild gesehen habe. Und in dem dritten Schrank, konnte man vermuten, dass darin vielleicht Zeitungsartikel aufbewahrt werden.
An den Wänden waren überall im Zimmer kleine Notizen verteilt.
In der linken Seite des Zimmers stand ein Herd auf dem eine Teekanne stand und davor eine kleine Spüle. Vor der Spüle und dem Herd stand ein Tisch auf dem kleine Steine und Erdteile lagen und davor saß er. Mit seinem Zylinder, dem Frack und darunter den Orangen Pullover. Professor Hershel Layton.
>>Ehm…Entschuldigung? << fragte ich
Er schaute auf, sah mich an und lächelte leicht. Er stand auf, kam zu mir und blieb vor mir stehen.
>>Ich heiße Benay Night und werde ihre neue Assistentin sein. << sagte ich
>>Schön dich kennen zu lernen. Ich bin Hershel Layton. Wollen wir uns nicht setzten? << fragte der Professor
>>Ja gerne. << sagte ich
Wir setzten uns beide auf das Orange Sofa, was gemütlicher war als es aussah.
>>Ich möchte dich etwas fragen oder eher ein paar Dinge. Also wie alt bist du? Du siehst nämlich noch sehr Jung aus. << sagte er
>>Danke schön erst einmal für das Kompliment. << sagte ich lächelnd >>Ich bin 24 Jahre alt. <<
>>Okay. Und wieso wolltest du unbedingt meine Assistentin werden? << fragte er
>>Weil ich erstens Archäologie auch mag und eigentlich auch einmal Archäologin werden wollte und zweitens weil ich, genauso wie sie, Rätsel über alles Liebe. << erklärte ich
Der Professor nickte.
>>Okay, nur mal ein Rätsel um dich auf die Probe du stellen: Was läuft früh’s auf vier, mittags auf zwei und abends auf drei Beinen? << fragte er
Ich musste nicht lange überlegen.
>>Es ist der Mensch. Das ist das Rätsel der Sphinx. Früh’s ist es das Baby das auf Händen und Beinen kriecht, mittags ist es der Erwachsene der auf zwei Beinen Läuft und abends ist es der Greis der auf zwei Beinen und einen Krückstock läuft. << erklärte ich
>>Vorzüglich gelöst und das noch in dieser Zeit! << sagte der Professor
Ich lächelte verlegen und schaute auf den Boden. In dem Moment klopfte es an der Tür. Der Professor stand auf, ging zur Tür und machte sie auf. Vor der Tür standen einige Schüler.
>>Professor Layton. Sie haben doch gesagt wenn wir fragen zu dem Fossil des Velociraptor ein paar Fragen haben, können wir zu ihnen kommen. << sagte eine Schülerin
Sie war knapp 17 Jahre alt und hatte lange Blonde Haare. Sie trug eine Leggins und einen Rock, darüber ein lockeres T-Shirt.
Der Professor drehte sich zu mir und sah mich an.
>>Ich werde hier warten. << sagte ich
>>Okay, und wenn irgendein Brief hier eintrieft, darfst du ihn natürlich öffnen. Es kann ja sein das etwas sehr wichtiges drinnen steht. << sagte er
>>Okay. << gab ich als antwort
Er drehte sich um und verschwand aus dem Raum. Doch kurz bevor er die Tür geschlossen hatte, hörte ich noch wie er mit Fragen wie „Wieso ist dem rechten Hinterbein so ein großer Abdruck?“ oder „Wie alt schätzen sie wurde er?“, bombardiert wurde.
Ich lehnte mich gegen die Rückseite des Sofas und lächelte.
Ich saß noch einige Zeit da und wartete. Worauf? Naja auf den Professor und das andere, wenn es noch einen Grund gab, wusste ich es nicht. In dem Moment, als ich mich so richtig entspannt habe, klopfte es an der Tür. Ich stand auf und öffnete sie. Davor stand eine Frau in blauen Klamotten, die eine große Blaue Tasche umgehängt hatte.
>>Ich habe einen Brief für Hershel Layton. << sagte sie
>>Ja, ich gebe den Brief ihn. << sagte ich
Die Frau gab mir ein Brief, drehte sich um und ging. Ich drehte mich ebenfalls um und ging zurück in den Raum.
Nachdem ich mich auf das Sofa gesetzt hatte, betrachtete ich den Brief.
Sollte ich ihn nun öffnen oder nicht?
Naja aber der Professor hat gesagt ich solle die Briefe die kommen öffnen!
Also holte ich mir einen Brieföffner, der ziemlich schwer zu finden war und öffnete den Brief. Ich nahm ein Stück Papier und 2 Eintrittskarten heraus. Ich legte die Karten auf den kleinen runden Tisch und begann den Brief zu lesen.

Lieber Professor Layton,
ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen, doch es ist etwas sehr seltsames passiert. Melina Whistler, eine gute Freundin von mir, die vor einem Jahr an einer unbekannten Krankheit gestorben ist, ist wieder zum Leben erwacht und in der Gestalt eines kleinen Mädchens. Und stellen sie sich vor, sie weis von Dingen, von denen nur Melina und ich wissen können!
Ich habe ihnen 2 Karten für die Oper in der ich spiele mitgeschickt. Ich hoffe sie kommen.

Liebe Grüße
Janice Quatlane

Ich legte den Brief hin.
Wäre das mein erster Fall mit dem Professor?