Lasst das Spiel beginnen

von -Abby-
GeschichteAllgemein / P12 Slash
Alex Johannson Holger Ehlers Nils Krüger Saskia Berg
06.06.2013
23.06.2013
3
2.533
 
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
06.06.2013 690
 
Perspektive ist am Anfang noch unklar, aber ihr findet es gewiss heraus.
___________________________________________

****
Ich sah ein letztes mal auf die Uhr, bevor ich aus dem Haus ging und in die Bahn stieg, es war lange her seit ich das Letzte mal mit der Bahn zur Arbeit gefahren bin. Normalerweise benutzte ich immer das Auto oder mein Fahrrad. Es dauerte fast eine halbe Stunde bis ich endlich an meiner Station angekommen war und jetzt standen noch mal gefühlte 15 Minuten Fußweg hinzu kommen. Super. Endlich erreichte ich den Hafen und 2 Minuten später betrat ich die Albatross 2 und ging in Richtung Umkleiden. Ich öffnete die Tür und ging zu meinem Spind, Saskia war bereits da. „Morgen Saskia, wie gehts dir?“ „Morgen Alex, mir geht es gut und dir?“ „Ich kann mich nicht beklagen.“ „Freut mich.“ Mit diesen Worten schloss sie ihren Spind an und ging, doch schon 2 Sekunden später, erschien sie wieder im Raum. „Moment, Alex! Oh, mein Gott du bist es wirklich. Scheiße, was machst du hier.“ „Ähh ... lass mich überlegen, ich arbeite hier.“ Plötzlich kam sie auf mich zu und begann mich zu schütteln. „Ich meine, du wurdest entführt, wer war es und wie konntest du entkommen.“ „Wovon zum Henker redest du Saskia, wie kommst du darauf, dass ich entführt wurde.“ Inzwischen war ich zwar fertig mit umziehen, aber ich verstand gar nichts mehr. „Wir müssen zu den anderen, dann erklären wir es dir, es klappt besser, wenn du es siehst.“ Sofort machten wir uns auf den Weg zum Rest der Crew, wobei mich Saskia mich andauend ansah, als wäre ich ein Wunder. Ich wollte gerade etwas sagte, als ich Ehlers aufgebrachte Stimme hörte. „Sie muss doch irgendwo sein, mann kann nicht so einfach verschwinden, es muss doch irgendjemand mitbekommen haben, dass sie entführt wurde.“ „Lass es mich so sagen Ehlers, wie kommt ihr auf die Idee, dass mich jemand entführt hat!“ Alle drehten sich schlagartig zu mir um und starrten mich an als wäre ich ein Alien. „Alex, wie kommst du hier her, wo warst du?“ „Lass mich überlegen Nils, mit der Bahn. Leute kann ich nichtmal einen Tag krank sein, ohne dass gleich die Welt untergeht.“ „Okay, von Anfang Frau Johanson, wo waren sie gestern?“
„Also, da es mir gestern nicht gut ging bin ich nach Hause gefahren, wo ich mich hingelegt habe. Am Vormittag rief meine Freundin an sie hatte sich von ihrem Freund getrennt und wollte nicht allein sein. Ich beschloss bei ihr zu übernachten und als es mir gestern Abend wieder besser ging beschloss ich heute wieder zur Arbeit zu gehen. Und hier erfahre ich dann, dass ihr alle euch wundert wieso ich nicht entführt wurde, was mich definitiv nachdenklich stimmt und ich mir groß die Frage stelle: Wieso?“ „Aber die zerbrochene Vase.“ „Ist euch noch nie eine Vase runter gefallen.“ „Doch klar, ich gebe Gruber bescheid, dass alles okay ist und es sich um ein Missverständnis handelt.“ „Es hat mir noch niemand gesagt wie ihr auf den schlauen Gedanken kamt.“ „Komm zum Computer und ich zeig es dir.“ Ich folgte Krügers Aufforderung und trat neben ihn, er öffnete eine Datei mit Fotos und  zeigte sie mir. „Die hingen gestern in einer fahrerlosen Motorjacht und diese hingen im Kleiderschrank.“ Ich traute meinen Augen nicht als ich die Fotos sah. „Ist das Blut?“ „Ja, und zwar handelt es sich um dein Blut.“ Ungläubig riss ich die Augen auf und starrte auf die Schrift. „Wie kommt jemand an mein Blut?“ „Das fragen wir uns jetzt auch.“ Fassungslos sah ich umher, ich konnte es noch immer nicht glauben, wie passte das alles zusammen. Plötzlich blieb mein blick an meinem Arm hängen. „Das Blutspenden.“ „Was?“ „Gestern morgen war ich doch mit Saskia beim Blutspenden, die haben dann also einen halben Liter frisches Blut von mir gehabt. Das wiederum heißt irgendjemand muss dieses Blut entwendet haben oder sich dort eingeschlichen haben.“ Ich war mir sicher, dass ich recht hatte trotzdem bereitete es mir Unbehagen, dass es anscheinend irgendjemand auf die Crew und insbesondere mich abgesehen hatte. Den anderen würde ich von diesem Unbehagen nichts sagen. „Sie gehen ab jetzt nirgends mehr allein hin Frau Johanson.“ „Okay.“