Lasst das Spiel beginnen

von -Abby-
GeschichteAllgemein / P12 Slash
Alex Johannson Holger Ehlers Nils Krüger Saskia Berg
06.06.2013
23.06.2013
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06.06.2013 1.244
 
Ich würde mich freuen wenn ihr mir in Form von Kommentaren sagt wie ihr die Geschichte findet und was euch gegebenenfalls fehlt oder was man besser machen könnte.
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Saskia
„Na, wie war es?“ „Schrecklich Saskia! Wag es noch einmal mich dahin mit zu schleppen und ich bring dich um!“ „War das eine Drohung Frau Johanson, denn wenn ja sollte ich darüber Meldung erstatten.“ „Ich würde es nie wagen Frau Berg, aber das nächste mal bring ich sie um.“ „Alex, dass war nur eine Nadel.“ „Eine Nadel, welche mir einen halben Liter Blut genommen hat. Was ist wenn ich diesen halben Liter irgendwann brauche.“ Jetzt begann ich endgültig sie aus zu lachen, wie kann man aber auch nur so eine Panik vor dem Blutspenden haben. Das ist absolut irrsinnig. Plötzlich begann Alex sich an den Schläfen zu massieren. „Hey, ist alles okay?“ „Ich weiß nicht ich habe starke Kopfschmerzen und mir ist schwindelig.“ „Das kann passieren, vielleicht solltest du lieber nach Hause gehen und dich hinlegen, ich sage Ehlers und Gruber bescheid.“ „Ja, du hast recht, danke.“ „Gute Besserung!“ „Danke.“
Ich sah Alex noch eine weile nach, bis ich mich dazu entschloss auf die Albatross 2 zu gehen. „Schön, dass auch sie uns endlich mit ihrer Anwesenheit beehren Frau Berg.“ „Entschldigen sie Herr Gruber, aber ich habe noch Frau Johanson nach Hause geschickt es ging ihr nicht gut.“ „Was ist mit ihr?“ „Wir waren heute beim Blutspenden und sie beklagt sich im Nachhinein über Kopfschmerzen und Schwindelgefühle, außerdem wirkte sie leicht blass.“ „Hoffen wir, dass sie bald wieder auf den Beinen ist.“ „Ja klar.“ In dem Moment bekam Ehlers eine Funkmeldung, er antwortete in kurzen Sätzen, was bedeutete, dass es Arbeit gab. „Wir laufen aus, es wurde eine anscheinend Fahrerloses Motorjacht gefunden, der Name ist Alex.“ „Na, wie passend ist das denn, kaum ist Alex mal krank haben wir eine Fahrerlose Motorjacht, welche ihren Namen trägt.“ Das war echt der verrückteste Zufall, den ich je gesehen habe. „3 Meilen voraus liegt die Alex, Frau Berg lassen sie das Kontrollboot bereitmachen.“
Ich folgte Ehlers Anweisungen und 15min später waren Ehlers, Unterbauer und ich auf den weg zur Motorjacht. „Hier spricht die Küstenwache, wir kommen an Board!“ Wir bekamen keine Antwort und so zog ich meine Waffe und folgte Ehlers an Board. Wir gingen einmal an Deck entlang und als wir nichts fanden beschloss ich schon mal unter Deck zu gehen. Das erste was ich bemerkte waren die Fotos, welche über all an den Wänden und Schränken hangen. „Ehlers, Unterbauer, dass solltet ihr euch anschauen. Ich trat einen Schritt zur Seite um Ehlers und Unterbauer platz zu machen, da sie gerade hinunter kamen. „Das .... Das sind wir!“ „Ja, unzwar soweit ich sehen kann, die ganze Crew.“ „Hey, Ehlers hier ist ein Bild von dir beim einkaufen.“ „Und hier eins von Gruber bei einer Verabredung oder so.“ „Zudem ist fast jeder Raum der Albetross 2 fotografiert.“ „Oh, mein Gott!“ „Was ist Frau Berg?“ „Wer auch immer die Fotos gemacht hat, war in meiner Wohnung, genauer gesagt in meinem Badezimmer, er oder sie hat mich unter der Dusche fotografiert.“ „Was!?“ „Anscheinend war er oder sie auch in Krügers Wohnung und hat ihn beim schlafen fotografiert.“ „Das ganze geht definitiv weiter, als das Werk eines gewöhnlichen Stalker. Er oder sie hatte nicht nur eine Person verfolgt sondern uns alle und ich glaube nicht das irgendjemand etwas gemerkt hat.“ „Eben das finde ich so seltsam...“ „Wie meinen sie das Frau Berg?“ „Naja, ich war bisher immer der Meinung mann müsste es merken, wenn jemand dich verfolgt, aber ich habe absolut nichts mitbekommen.“ „Sie haben recht, in allen mir bekannten Fällen von Stalking fühlen sich die Opfer leicht verfolgt, zudem sind wir auch noch Beamte der Küstenwache, es hätte irgendjemandem auffallen müssen.“ „Jetzt wird es echt skuril.“ „Wovon reden sie Herr Unterbauer“ „Ganz einfach, ich glaube ich habe jetzt alle Bilder oberflächlich gesehen und mir ist eine Sache auf gefallen.“ „Fahren sie fort.“ „Die einzige Person die auf keinem der Bilder zu sehen ist, ist ausgerechnet die Person, die ab und zu mal das Gefühl hatte verfolgt zu werden und die Person, nach welcher diese Motorjacht benannt wurde.“ „Alex, du hast recht sie sagte es ab und zu mal, aber weder sie noch jemand anders nahm es wirklich ernst, sondern eher als Einbildung.“ Wie passte das alles zusammen, ich kannte Alex, wenn sie es ernst genommen hätte, hätten wir das mitbekommen. Aber wir hatten es alle als spaß gesehen und es war wie Wolfgang gesagt hatte, von ihr gab es kein einziges Foto. Ohne es wirklich zu merken ging ich über die Jacht, bis ich im Schlafzimmer vor dem Kleiderschrank stehen blieb. Vielleicht würde ich ja hier etwas finden, es war verrückt, was die Leute alles im Kleiderschrank versteckten. Ich griff den Knauf des Schranks und zog die Türen auf. Es war als bliebe mein Herz stehen, als würde ich versuchen zu Atmen, wo keine Luft mehr war. „Ehlers!!! Das musst du sehen.“ Nicht mal 1 Minute später standen er und Wolfgang im Raum, jedoch sahen sie den Inhalt des Schranks noch nicht. „Was hast du gefunden?“ „Ich glaube wir hatten uns etwas geirrt er hat auch Alex verfolgt und er hat uns heraus gefordert.“ Jetzt wagten auch Unterbauer und Ehlers einen Blick in den Schrank und ich merkte auch bei ihnen ein scharfes Einatmen. „Ist das Blut?“ „Ich glaube schon.“ „Möge das Glück stets mit euch sein. Der Satz ist aus dem Buch, bzw. dem Film: Tribute aus Panem.“ „Woher kennst du den Film?“ „Ich hab ihn der kleinen Schwester, meiner Freundin geschenkt. Sie ist verrückt nach diesen Büchern.“ „Wieso werde ich das Gefühl nicht los, dass der Typ speziell hinter Alex her ist.“ „Das Blut ist noch frisch maximal 1 Tag alt.“ „Ich nehme eine Probe und lass sie ins Labor schicken, außerdem sollten wir die Kriminaltechniker hier vorbei schicken.“ „Gut, die sollen das Blut als erstes dran nehmen.“ „Hey, wusstet ihr das Alex und Frank Tönz sich geküsst haben?“ „Tönz, Tönz, dass war doch dieser Kriminelle der sich auf Juwelenraub spezialisierte und Alex als Geisel nahm.“ „Genau der, hier ist ein Bild, wie sie sich küssen.“ Ich sagte dazu nichts sondern versuchte mich zurück zuhalten, doch es scheiterte Ehlers durchdrang mich mit seinem all wissenden Blick. „Du wusstest es.“ „Ja, ich wusste es, sie tat es um von der Signalfarbe abzulenken.“ „Lasst uns gehen. Ich will wissen, was das für Blut ist.“ Mit diesen Worten machten wir uns auf den Weg zurück zur Albatross 2. Ehlers teilte Gruber unsere Ergebnisse mit und wir unterrichteten die Crew über die Ereignisse und dann begann das Warten auf die Labor Ergebnisse. Nach 5 Stunden kam der Kriminaltechniker persönlich zu uns, was mein mulmiges Gefühl verstärkte. „Ich bin persönlich gekommen um ihnen die Ergebnisse des Blutes mitzuteilen, denn eine e-mail wäre meiner Meinung nach zu unpersönlich.“ „Was haben sie heraus gefunden?“ „Hauptkommissar Ehlers, dass Blut an der Wand war von ihrer Bootsfrau Alex Johanso.“ Während wir alle wie erstarrt waren riss Ehlers sein Handy aus der Tasche, er wählte eine Nummer und wartete bestimmt 3 Minuten, bevor er es vom Ohr nahm. „Sie geht nicht ran.“
Es dauerte keine 5 Minuten, bis Ehlers, Krüger und ich auf dem Weg zu ihrem Haus waren. Wir hämmerten an die Tür, bis ich sie schließlich auftrat. Nachdem wir das Haus abgesucht hatten und alle im Wohnzimmer waren, wo eine zerbrochene Vase lag, wagte es niemand aus zu sprechen. „Es fehlt jede Spur von ihr....“