Die Hütte Vubis

von scherzlos
GeschichteHumor, Parodie / P12
Daniel Gutenberg Delia Seefeld Luzy Schoppa Magnus von Hagen Nina Martens
05.06.2013
24.09.2013
8
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A/N: Hallo Allerseits,
und willkommen zu einer vollkommen bekloppten und leider absolut verspäteten Haus Anubis Parodie. Wir haben die Charaktere zwar umbenannt, man kann aber wahrscheinlich dennoch erkennen, um wen es sich handelt. Folge 1-8 steht schon, das heißt, dass die Updates in nächster Zeit recht flott kommen dürften. Falls ihr Ideen für Verweise zu anderen bescheuerten Serien oder so habt, teilt sie uns mit und wir werden gucken, ob da was für uns dabei ist.

Dann mal Vorhang auf und Bühne frei für die Parodie des größten Klischeelagers im deutschen Fernsehen.



Rita betrat um Punkt neun Uhr die Hütte Vubis. Ihre dreißig Gepäckstücke ließ sie von Hektor, dem Hausmeister und Dienstmädchen der Hütte, hereinbringen.
Auf dem Weg nach oben stieß sie plötzlich mit Dalia zusammen, die auf dem Weg war um mit Kalar rumzuknutschen.

Rita betrat ihr Zimmer, in dem ein Junge rumstöberte. Er wollte gerade das Zimmer verlassen, da sah er Rita.
„Hi, ich bin Parvus!“
„Was machst du hier?“, fragte Rita den kleinwüchsigen Jungen.
Er rannte daraufhin unter ihren Beinen hindurch und Rita war wieder alleine. Doch nicht lange. Denn schon kam das rothaarige Mädchen Lazy ins Zimmer gestürmt.
Lazy wollte Rita töten.
Plötzlich sprang Tuniel aus dem Gebüsch und brüllte: “Oh! Hüwedehüffhüff!“
„Tuniel kann kein Deutsch sprechen!“, erklärte Lazy auf Ritas verständnislosen Blick hin.
„Oh, er ist total süß!“, rief Rita und streichelte den nun hechelnden Jungen am Kopf, der sich daraufhin auf dem Boden wälzte.
„Und so schlau!“, meinte Rita überzeugt.
Nach weiteren Streicheleinheiten hörten die drei jemanden rufen: „Essen!“
„Das ist Tulpi“, erklärte Lazy und sie machten sich auf den langen und beschwerlichen Weg ins Erdgeschoss.

Wie Rita herausfand, war Tulpi die Haushälterin der Hütte Vubis.
Im Esszimmer warteten schon Tulpi, Hektor, Parvus, Nara, Kalar und Helix auf sie.
Rita wunderte sich: „Warum muss Tuniel aus einem Napf essen?“
„Weil seine Essgewohnheiten ekelhaft sind!“, meinte Helix.
Rita nickte, als wäre es das normalste der Welt und stocherte lustlos mit ihrem Glas im Hundefutter herum.
„Miau“, tönte eine Katze. Tuniel erschrak zuerst, jagte dann aber der Katze hinterher: „Wuff!“
Plötzlich fingen alle zu singen an, ausgenommen Rita. Sie blickte sich nur verwirrt um.
„Hüttenschool Musical!“, beendete die Truppe ihr schlecht einstudiertes Lied.
„Hää? Was ist das hier eigentlich für eine verfickte Kacke? Sind hier irgendwo Kameras?“, rief Rita außer sich und rannte in ihr Zimmer.

Es klopfte an ihrer Zimmertür. „Rita, ich bin’s, Dalia. Du musst zu Hektor gehen. Du sollst fünf Euro in die Swearbox legen.
„In die was?“, fragte Rita.
„Das ist die Schimpfwortbox. Mit dem Geld, was da drin’ ist, bezahlt Hektor die Miete für das Haus!“, erklärte Dalia.
Plötzlich hörten sie Lazy schreien: „Nein Tuniel! Du sollst nicht gegen meine Zimmertür pinkeln!“
„Tuniel! Fünfzehn Euro Piss-Pot! Mal wieder!“, schrie Hektor und sammelte fünfzehn Euro von Tuniel ein. Dann kam er zu Rita und bekam von ihr noch fünf Euro.
„Wenn das so weiter geht, gibt es bald wieder Reste zum Nachtisch!“, freute sich Hektor und ging pfeifend in sein Zimmer.

Nach drei Minuten hörte man Hektor aus der Eingangshalle rufen: „Runterkommen! Klassenausflug! Wir gehen ins Talfraumuseum.“
Sofort trampelten alle geräuschvoll die Treppe hinunter und standen innerhalb von einer Stunde in der Eingangshalle.
„Wo ist denn Tuniels Halsband?“, wollte Hektor wissen.
Nach kurzer Zeit war es gefunden und der Hausverwalter drückte es Rita in die Hand: „Heute musst du auf ihn aufpassen!“
Tuniel blickte Rita mit seinen anthrazit- orangen Augen an.
Plötzlich wurden Tuniels Augen blau und er ratterte die Relativitätstheorie runter.
„Wow! Er ist wieder normal“, bemerkte der Schlaukeks Helix und zerriss das Papierhalsband.
Doch dann öffnete Tuniel die Tür und flog weg.
„Komm raus, Korduss!“, rief Hektor und warf einen Pokéball, „Fang Tuniel!“
„Nein, tu ihm nicht weh!“, rief Rita dem Pokémon™ hinterher und folgte ihm.
Als sie draußen bei Tuniel angekommen war, warf sie sich auf Tuniel, um ihn zu schützen.
Dann kam Hektor und schrie: „Runter!“
Sofort stand Rita auf und merkte, dass Tuniel bewusstlos war.