small guy with a big heart! <3

GeschichteAllgemein / P16
Jedediah Smith
04.06.2013
04.06.2013
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Happy Birthday Melli (newsoulx)!
Geniese deinen 15. und feier lass dich feiern!
 


Wie jeden Abend lief die kleine Plastikfigur mit seinem besten Freund - und ehemaligen Feind – Octavius durch die Gänge des Museums. Ja, ihr habt richtig gehört! Eine Plastikfigur, die herum läuft. Aber das tat jetzt nichts zur Sache, denn den kleinen Mann beschäftigte etwas und das bemerkte auch der Römer.

"Jedediah, was ist los mit dir? Du bist doch nicht in deinen Stolz verletzt weil du unseren Kampf verloren hast?", scherzte Octavius. Die beiden hatten bis vor wenigen Minuten noch Armdrücken gemacht, welches der Cowboy verlor.
"Nein! Wegen sowas werde ich doch nicht rum heulen! Verdammt!", entrüstet blieb der Blonde stehen und sah hoch zu einem Glaskasten.
"Was ist dann los, mein Freund?", wollte der Römer weiterhin wissen.
"Ich weiß nicht, meine Brust.. Sie fühlt sich immer an als würde sie explodieren wenn ich diese Frau da oben seh'!", erklärte der Raudi schnell und zeigte seinem Freund eben genannte Frau.
"Die junge Maid sieht ja bezaubernd aus!", staunte der Brünette.

Die Braunhaarige sah wie sich der Bullenzähmer seinen Hut weiter ins Gesicht zog, bevor er mit seinem Freund weiter ging. Ein enttäuschtes seufzen entlglitt ihrer Kehle. Wie lange schmachtete sie diesen Mann schon hinter her? Jede Nacht, die er hier vorbei lief hoffte sie das er sie endlich mal ansprechen würde. Doch bis jetzt blieb ihre Hoffnung unerfüllt.

Zu ihrer Verwunderung kam Larry, der Nachtwächter auf sie zu.
"Hallo Magnolia, wieso siehst du so bedrückt aus?", fragte er besorgt. Sie mochte Menschen, er war immer freundlich, nicht so wie die drei alten Herren davor.
"Wisset Ihr, mein Herz verlor ich an einen blonden Mann. Der wie es scheint nie eine Minne für mich singen kann..", diese Redensart benutzte sie meistens auf dem 'Hof'. Schließlich war sie ja eine Magd.
"Blonden Mann?", hackte er nach, "Aber bitte rede normal mit mir."
"Wie Ihr wünscht. Ich würde mich freuen wenn der Herr, welcher mir den Kopf verdreht mir endlich sagen könnte was er für mich fühlt. Das würde mir solche Glücksgefühle geben!", schwärmt sie.
"Liege ich richtig in der Vermutung das du Jedediah meinst?", als Antwort erhält er ein nicken, "Gut. Dann werde ich mal unseren Cowboy dazu bringen mit dir zu reden."
Mit diesen Worten und einem zwinkern ging er hinter den kleinen Figuren her.

"Hey! Hey, Jedediah. Ich muss mal mit dir reden!", setzte Larry an.
"Was gibt's Gigantos?", neckt der Blonde, jedoch wird dieser auf die Hand des 'Rießen' gesetzt, welcher ihn einfach mit sich nimmt.
"Lass mich runter! Du weißt ich mag das nicht!", beschwert sich der Kleinere.
"Du kennst doch sicher Magnolia oder?", kommt der Wächter gleich zur Sache.

Bei dem Namen der Frau schweifen die Gedanken des Plastikfigürchen zu der Brünetten, welche er zu gern als die seine bezeichnen würde. Etwas Gedankenverloren nickt er dem Großen als Antwort  zu.

"Wie ich merke scheint sie es dir ja ziemich angetan zu haben.", grinst Mr. Daley.
"Ja.. Aber was sollte sie den Bitteschön von einem mittelmäßigen Cowboy wie mir, der nichts auf die Reihe bekommt?", versinkt der Knirps wieder in Liebeskummer.
"Zufällig weiß ich, dass sie dich auch sehr mag..", säuselt der Braunhaarige.
"Woher?", misstrauisch beäugt er den Rießen.
"Sie hat es mir erzähl!", schneller als Larry schauen konnte, war Jedediah schon weg.

Nervös blieb der Blonde hinter der Bank versteckt. Sollte er hoch gehen und ihr sagen was er für sie empfindet? Er war doch sonst nicht so! Mach das du deinen Allerwertesten da hoch bekommst Jedediah! Das ist doch peinlich! Zeig der Frau deine Gefühle!
Seine innere Stimme hatte da wohl oder übel recht. Also fasste er allen Mut zusammen und kletterte mit rasenden Herzen zu dem Glaskasten von Magnolia hoch.

"M-magnolia?", schüchtern sprach der sonst so tuffe Kerl die Brünette an.
Verwundert drehte sich Angesprochene um und wurde leicht rot um die Nase: "Ja, was kann ich für Euch tuen mein Herr?"
"Ich also.. Lass das bitte mit dem 'mein Herr' gerede! Das macht mich nur noch aufgeregter!", sagte er wieder mehr er selbst, "Was ich dich eigentlich fragen wollte ist: Würdest du bitte nächste Nacht etwas mit mir unternehmen?"
Noch eine nouance röter antwortet sie: "Sehr gerne, was möchtest du dann mit mir machen?"
Da gäbe es sicher einige Dinge, die ich mit dir machen würde.. Nur bräuchte ich einen Raum, nur für sie und mich und unsere Liebe.. Die Gedanken Jedediahs waren wahrscheinlich nicht ganz Jugendfrei, doch versuchte er die Frau ja nicht ins Bett sondern vor den Altar zu bringen!
"Wie wäre es, wenn du dich überraschen lässt?", sagte er mit einem Lächeln.
"Gerne. Aber du solltest lieber gehen, die Sonne geht gleich auf!", auch sie lächelte.
Bevor er wusste was er tat, gab er ihr einen flüchtigen Kuss auf die Lippen.

In der nächsten Nacht wartete die junge Magd ungeduldig auf ihre Verabredung, welche auch gerade kam. Mit seinem typischen Lächeln kam er auf sie zu.
"Darf ich Euch bitten mir zu folgen, meine edle Dame?", charmant wie er war hielt er ihr seinen Arm hin.
"Natürlich.", und sie hackte sich bei ihm ein, "Du hast mir immer noch nicht gesagt, wohin es geht."
"Das wird auch erst einmal so bleiben. Aber es wird dir gefallen!", grinste er frech.
Sie gingen weiter und standen plötzlich vor dem kleinen Fehrgesteuerten Auto.
"Meine Dame, bitte einsteigen!", wie ein Gentelman hielt Jedediah die Tür auf, woraufhin seine Begleiterin mit einem lächeln einstieg.

Nach einer halben Ewigkeit herumfahren kamen sie endlich auf dem großen Dach des Museums an. Um dorthin zu gelangen mit dem Auto mussten sie durch viele, dreckige und unheimiche Gänge und Luftschächte fahren. Doch oben angekommen raubte es der Magd den Atem.
"Das sieht ja wunderschön aus!", staunte sie.
"Nicht wahr? Aber schau doch mal hier rüber..", er zeigte auf einen kleinen Tisch mit Essen und Getränken.
"Und das hast du alles nur für mich gemacht?", sie war gerührt.
"Nur für dich und mich!", er zog einen Stuhl raus und wartete bis sie halb saß um in dann rein zu schieben.
Er stellte sich neben sie und zog die Metalhaube vom Essen, das gleiche machte er auch bei seinem Teller bevor er sich setzte.

Nach dem gegessen wurde, setzten sich die beide auf eine Decke ein Stückchen vom Tisch entfernt und sahen in den Himmel. Viele Sterne waren trotz der beleuchteten Stadt zu sehen, auch der Mond schien hell. Magnolia hatte noch nie in ihrem Leben so viele Sterne gesehen, geschweige den irgendewas anderes als ihre Glaskabine. Ein räuspern neben ihr, erweckte ihre Aufmerksamkeit.

"Magnolia?", die Augen des Blonden waren direkt auf sie gerichtet.
"Ja?", geband sah sie zu, wie er ihrem Gesicht immer näher kam.
Sein Atem streifte ihre Lippen als er sprach: "Ich liebe Dich!"
Noch bevor sie ihm ein 'Ich liebe dich auch' sagen konnte, lagen seine Lippen auf den ihren. Er wirkte nur leichten Druck aus, wollte sie ja nicht gleich überrumpeln. Langsam ließ er eine Zunge über ihre Unterlippe gleiten und forderte Einlass, welchen sie ihm gewehrte. Vorsichtig erforschte seine Zunge die Mundhölle und forderte die andere herraus sich einen heißen Kampf zu liefern.

Kurz lösten sie sich von einander, da es beiden an Luft mangelte.
"Ich liebe dich auch!", sprach die Brünette schnell.
Schon lagen die Lippen wieder auf ihren, diesmal waren sie mehr fordernder und seine Hand erkundete nun ihren Körper. Leise seufzte sie in den Kuss hinein, genoss das Gefühl was er ihr gab.
Seine warme Hand auf ihrer Haut fühlte sich zu gut an um wahr zu sein.

"Jedediah? Wo bist du.. Du hast unsere..", Octavius sah das Bild und wurde augenblicklich rot, "Verzeiht! Ich wollte euch nicht stören!"
Schnell verschwand der Römer und ging wieder rein um nicht weiter störend zu sein. Aber die beiden selber sahen sich nur noch in die Augen.

"Ich glaube wir sollten auch wieder rein gehen!", stellte Jedediah fest.
"Glaube ich auch. Es war ein umwerfender Abend!", lächelte sie sanft.
"Das lag ja auch an dir!", schmeichelte er.
"Aber auch an dir!", und schmiegte sich an seine Schulter ehe sie aufstanden.



Beide standen sie nun vor dem Altar.
"Willst du, Jedediah Smith die hier anwesende Magnolia Valentine heiraten?", fragte der Pfarrer.
"Ja, ich will!", sagte der Angesprochene und lächelte seiner nun bald Angetrauten zu.
"Und willst du Magnolia Valentine, den hier anwesenden Jedediah Smith heiraten?", wurde die Frage wiederholt.
"Ja, ich will!", antwortete sie genauso lächelnd.
"Dann darfst du die Braut nun küssen!", waren des Pfarres Machtworte und das junge Ehepaar küsste sich mit leidenschaft. Die Trauung fand in der großen Eingangshalle des Museums statt. Alle waren da um sich dieses Ereignis anzusehen!

The End!

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Hoffe es hat euch gefallen! Hinterlasst doch bitte ein Review und einen netten Geburtstagswunsch an meine Freundin und mich! :D

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