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Die ganz andere Meerjungfrau

GeschichteFantasy, Freundschaft / P12 / Gen
Cleo Sertori Emma Gilbert Rikki Chadwick
03.06.2013
21.09.2014
13
10.054
 
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03.06.2013 667
 
Der nächste Tag verging schnell und ehe man sich versah, war es Abend. Ca. eine Stunde vor Mondaufgang, waren alle da. Emely hatte wie immer alles Mondsicher gemacht und legte gerade einen Film ein. Nebenbei aßen sie Popcorn und lachten an den lustigsten Stellen. Nach einer Weile ging Cleo kurz ins Badezimmer. Dummerweise hatte sich dort die Abdeckung gelöst, sodass Cleo den Mond direkt ins Auge blickte. Doch kurz darauf war der Mond weg. Cleo ging wieder zu den anderen, doch sie war nicht richtig bei der Sache. Zuerst fiel es keinem auf, das sie gebannt den Film folgten, den sie gerade schauten, doch dann fühlte Emely, dass etwas nicht stimmte. Als sie Cleo sah, bemerkte sie, dass diese sich seltsam benahm. In ihr keimte ein schrecklicher Verdacht auf. Schnell lief sie ins Bad und sah ihre Vermutung bestätigt. Sie ging wieder zu den anderen. Cleo versuchte gerade, die Anderen zu überreden, nach Mako zu schwimmen. Verwirrt sahen Emma und Rikki Cleo, die sich in der Rolle als Meerjungfrau noch nicht so wohlfühlte, an.
"Cleo, alles ok mit dir?" fragte Emma
"Mir geht es gut" sprach Cleo: "Kommt schon, wir müssen nach Mako schwimmen."
"Warum Cleo? Hast du vergessen, das Emely gesagt hat, dass wir nicht raus können, da Vollmond ist?" wollte nun Rikki wissen.
"Nein hab ich nicht, aber der Mondsee ruft mich. Ruft uns! Hört ihr ihn nicht?"
*Oh man, ausgerechnet Cleo musste es treffen. Ich mag nicht in ihrer Haut stecken, wenn irgendwas schiefgehen wird, wir es nicht verhindern können und Cleo morgen dann ziemlich verwirrt sein wird* schoss es Emely durch den Kopf. In dem Moment wurde Cleo das Warten zu bunt. Sie öffnete die Tür und benutzte ihre Kräfte um die Anderen ins Mondlicht zu locken. Glücklicherweise verschwand dieser gerade hinter den Wolken, als die 3 Mädels draußen landeten. Also beließ Cleo es dabei und rannte zum Strand.
"Was ist denn mit Cleo los?" wollte eine besorgte Emma wissen.
"Sie hat den Mond abbekommen, das ist los" erwiderte Emely mürrisch.
"Und das heißt?" (Rikki)
"Wir haben zwei Möglichkeiten: entweder gehen wir Cleo nach und riskieren es, ebenfalls vom Mond erwischt zu werden oder wir warten, bis sie spätestens morgen früh verwirrt vor der Tür steht und sich fragt, wie es dazu kam, dass sie auf Mako oder sonstwo aufwachte und nicht mehr weißt, wie sie da hin kam"
"Ich weiß nicht so recht" fing Emma an: "Aber gibt es denn keine Möglichkeit, Cleo nachzugehen, ohne den Mond zu sehen?"
"Gibt es theoretisch. Nur bräuchten wir ein Boot und richtig dunkle Sonnenbrillen, damit wir den Mond nicht sehen"
"Warum ein Boot?"
"Es reicht auch, bei Vollmond das Wasser zu berühren und man wird wie Cleo, oder schlimmer."
Also überlegten die drei und beschlossen Lewis anzurufen. Es war ihnen egal, ob sie ihn damit weckten, schließlich wollten sie Cleo zurückholen. 30 Minuten später trafen sie sich im Hafen, wo sie nach Mako fuhren. Dort angekommen liefen sie Mädchen schnell zur Rutsche. Dort angekommen, setzten sie ihre Brillen ab und gaben sie Lewis, der hinterher kam. Sie sahen Cleo im Mondsee und versuchten sie rauszulocken. Cleo schafte es sie reinzulegen und alle 4 waren plötzlich im Wasser. Lewis kletterte schnell raus, während Emely versuchte, Cleo zur Vernunft zu bringen. Da es nicht klappte, beugte sie sich vor und gab Cleo eine Ohrfeige. Es funktionierte und Cleo schaute sich verwirrt um. Froh, dass Cleo wieder normal war, begann Emma Cleo alles zu erzählen. Sie stemmten sich aus den Mondsee, gingen zum Boot (Mädchen mit Brillen :D) und fuhren zu Emely nach Hause. Zum Glück war ihr Mutter ebenfalls bei Freunden, sodass sie ungesehen zurück kamen. Sie bedankten sich bei Lewis für ihre Hilfe und machten sich anschließend einen Schlaftee, da sie sonst nicht hätten schlafen können. Schließlich gingen alle ins Bett und ließen diese Vollmondnacht hinter sich.
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