Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Die ganz andere Meerjungfrau

GeschichteFantasy, Freundschaft / P12 / Gen
Cleo Sertori Emma Gilbert Rikki Chadwick
03.06.2013
21.09.2014
13
10.054
 
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
03.06.2013 918
 
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Nun war seit den letzten Vollmond mehr als eine Woche vergangen und Emely war sich immer mehr sicher, dass Cleo, Emma und Rikki Meerjungfrauen sind. Zu einem benehmen sie sich in ihren Augen verdächtig (bei allem, was mit Wasser zu tun hat) und wann immer sie mal alleine waren, konnte Emely nichts herausfinden, da immer ein Faktor dabei war, der störte. Mal waren es Eltern, mal die Umgebung, usw.
Gerade waren sie in der Schule, als Miriam Einladungen verteilte. Zu Emelys Überraschung bekam sie auch eine.
"Ehmm, du, Miriam? Warum habe ich auch eine Einladung bekommen? Ich meine, wir haben bisher kaum was miteinander zu tun gehabt. Versteh mich nicht falsch, aber ich möchte echt gerne wissen."
"Naja, wir können uns ja kennenlernen und so. Und außerdem machst du mir einen vernünftigen Eindruck." antwortete Miriam, bevor sie weiter Einladungen verteilte. Auch Cleo bekam eine und sie bedankte sich auch.
"Ach übrigens, bevor ich es vergesse" meinte Miriam plötzlich: "bringt Badesachen mit. Es wird eine Poolparty!!!"
Geschock sahen sich Cleo, Emma und Rikki an. Auch Emely war verzweifelt. Einerseits hatte sie so Chancen, andere kennenzulernen, anderseits war da die Sache mit Wasser.
"Alles ok bei euch?" wollte Emely wissen.
"Ja, alles klar!" kam es schnell von den Mädchen, zu schnell für Emelys Geschmack. Dennoch ließ sie sich nicht anmerken und meinte:
"Naja, ihr saht eben so aus, als ob ihr eine schlimme Nachricht gehört habt."
"Ist jetzt auch egal" sprach Rikki.
"Habt ihr heute Zeit? Wir können uns einen netten Tag machen" wollte Emely wissen, da sie sich bisher nur in der Schule und im Cafe getroffen hatten, da die Mädels zu beschäftigt waren. Doch leider hatten sie wieder mal keine Zeit. Emely war traurig, sie mochte die Mädchen und fand es schade, dass sie zurzeit kaum Zeit miteinander verbrachten.
*Naja, wenn ich Glück habe und mit meinem Vermutungen recht habe, dann werden wir bald wieder viel Zeit mit einander verbringen. Doch bis dahin heißt es abwarten* dachte Emely. Bevor sie sich verabschiedeten, fragte sie, ob Cleo auch kommen würde. Sie verneinte, sagte aber, dass sie es sich überlegen würde. Sie verabschiedeten sich und Emely ging nachdenkend nach Hause. Nebenbei sagte ihr Instinkt, dass der Zeitpunkt der Wahrheit immer näher rückte. Emely seufzte. Sie wusste, dass ihr Instinkt recht hatte und dennoch fürchtete sie sich davor. *Naja, vielleicht kann ich mich auf der Party ablenken* beschloss sie *Selbst wenn ich dann nur am Rand sitzen werde* wieder seufzte sie. *Was solls. Ändern kann ich es sowieso nicht.* Traurig über den Gedanken zog sie sich ihren orangroten Bikini schon mal an und machte erstmal Hausaufgaben. Doch sie kam nicht weit, da sich ihr Gefühl meldete. Sie wusste, dass es nicht gutes zu bedeuten hatte, dennoch wollte sie darüber nicht nachdenken. Da sie eh nicht mehr weitermachen konnte und es eh schon an der Zeit war los zugehen, legte sie ihre Arbeit zur Seite und machte sich auf dem Weg zu Miriam. Als sie ankam, war die Party schon im Gange. Sie klingelte und wurde rein gelassen.
"Danke nochmal für die Einladung. Hat mich wirklich gefreut!" bedankte sie sich bei Miriam. Diese winkte ab und beschrieb ihr den Weg zum Pool. Emely ging zum Pool und beobachtete die anderen, wie sie sich im Wasser vergnügten. Plötzlich entdeckte sie Cleo, in einem Mantel. Sie schien sich unwohl zu fühlen und steckte in Schwierigkeiten. Zane und ein paar seiner Freunde bedrängten Cleo und wollten sie ins Wasser werfen. Emelys innere Alarmglocken schrillten, doch bevor sie Cleo zur Hilfe eilen konnte tauchte Lewis auf. Und dann begann die Katastrophe. Cleo landete im Wasser, die anderen gingen ins Haus und Emely rannte sofort zu Cleo. Lewis entschuldigte sich sofort bei ihr und Cleo wollte ihm was sagen, als ihre Verwandlung begann. Lewis schaute entsetzt zu ihren Schwanz, während Emely versuchte ihn zu beruhigen.
"Komm schon Lewis. Cleo braucht deine Hilfe. Ich kann sie alleine nicht hochheben und würde im Wasser landen"
"Nein" jammerte Lewis.
"Emely, wieso bist du so ruhig?" wollte Cleo wissen.
"Ganz einfach" erwiderte sie:"In gewissener Weise bin ich wie du"
"Beweis es" sagte Cleo, zur gleichen Zeit, als Emma und Rikki ankamen. Sie sahen was los war und Emma ging zum Haus um zu verhindern, dass die Anderen frühzeitig rauskamen. In der Zeit hatte Lewis Cleo aus den Wasser geholt und Rikki trocknete Cleo mit ihren Kräften.
"Ich hatte also Recht mit meinem Vermutungen, dass sie Meerjungfrauen sind" murmelte Emely leise.
"Was soll das heißen" wurde sie von Emma gefragt.
"Später! Jetzt ist es wichtig, dass wir von hier weggehen, bevor die Anderen merken, das etwas nicht stimmt."
Also machten sich die 5 auf zum gehen. Sie gingen zu der Strandstelle und Emely zeigte den anderen, dass auch sie eine Meerjungfrau ist. Natürlich wollten die Anderen sofort wissen, wie es dazu kommt, dass sie nur beim ganzen Kontakt mit Wasser zur Meerjungfrau wird. Emely erzählte von ihren Vermutungen und auch, wie sie zur Meerjungfrau wurde. Dann beschlossen die 5, dass sie darüber am nächsten Tag reden würden und verabschiedeten sich. Diesmal konnte Emely ihre Hausaufgaben machen und als sie ins Bett ging, war Emely glücklich, dass sie nun ein gemeinsames Geheimnis mit ihren Freundinnen hatte, so dass sie ganz schnell einschlief und träumte, dass sie 4 in den Ozean herum schwammen.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast