... einfach weiter Fußball spielen!

GeschichteHumor, Freundschaft / P12 Slash
Die deutsche Nationalmannschaft Werder Bremen
03.06.2013
09.11.2019
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WICHTIG ZUM VERSTÄNDNIS:
Da ich nicht davon ausgehen kann, dass alle meine Leser Englisch verstehen, sind alle eigentlich englischen Sätze deutsch geblieben. Wenn in der normalen Story aber Aussagen oder Handy-Nachrichten in kursiv geschrieben sind, dann sind die eigentlich englisch und nicht deutsch. In einem Flashback, der in einem englisch-sprachigen Land spielt, reden die Leute von da natürlich auch englisch. Da der Flashback in kursiv geschrieben ist, gibt es hier keine weitere Markierung für das "deutsche" Englisch.
Ich hab das jetzt so gemacht, da ich dann nicht alles doppelt schreiben muss und ihr es beim Lesen einfacher habt. Die einzige Ausnahme ist das eine Wort, das in Klammern steht. Ich fand es lustig, dass ich es niemandem vorenthalten wollte.
Für alle Ungenauigkeiten, die das deutsche Rechtssystem angehen, bitte ich vielmals um Entschuldigung. Da ist mir die Recherche zu anstrengend.
Und jetzt viel Spaß beim Lesen.


Von überraschenden Gästen und Plüschtieren

„Ich kann immer noch nicht glauben, dass ihr nichts gesagt habt.“
„Es sollte eben eine Überraschung sein.“
„Und als wir vor ein paar Tagen die Pflanzen wieder geholt haben, hättet ihr es euch eigentlich denken können, dass es nicht mehr lange dauert.“
„Trotzdem.“
Aaron und Arno zogen leichte Schmollmünder, als sie zusammen mit Marko und Clemens hinter mir die Treppe zu meiner Wohnung hoch gingen.

„Also ich fand die Begrüßung sehr schön“, grinste ich mit Gedanken an die vielen Umarmungen, die ich nach Arno noch bekommen hatte.
„Teddy, du bist ein Frechdachs!“
„Ja. Und dieser Frechdachs lädt euch jetzt zum Essen ein.“
Damit schloss ich meine Wohnungstür auf.

„Wir sind da!“, rief ich und einen Moment später trat Marie aus der Küche.
Die 19-jährige trocknete sich gerade ihre Hände an einem Handtuch ab und lächelte uns aus ihrem sonnengebräunten Gesicht mit ihren grünen Augen an.
„Hallo“, sagte sie, während sie sich eine Strähne ihres schwarzen Haares aus der Stirn wischte.
„Jungs! Teddy und co. sind da!“
Aus der Küche kamen zwei Stimmen: „Hallo!“ „Hallo Teddy und co.!“
Clemens, Aaron und Arno tauschten einen verwirrten Blick und Marko grinste.

„Ihr kommt genau richtig. Die Jungs schmecken nur noch ab.“
Meine Kollegen schauten noch immer verwirrt.
Nur Marko konnte ein Kichern fast nicht mehr unterdrücken.
Er wusste schließlich welche zwei Jungs da in der Küche waren.

„Wer …?“, fing Clemi schließlich an.
„Hey Marie“, sagte mein Bruder und erwiderte die Umarmung, in die die junge Frau ihn gezogen hatte.
„Marie? … Ach jetzt check ich das! Du bist Marie aus dem Vorstellungsvideo. Teddys neue PR-Beratung. Dann muss das in der Küche Leo sein. Freut mich, euch endlich persönlich kennen zu lernen“, stellte Aaron fest und schüttelte Maries Hand.
„Freut mich auch. Genau die bin ich“, bestätigte Marie und schüttelte dann noch die Hände von Clemi und Arno.

„Aber wer ist denn dann noch in der Küche?“, wollte der Verteidiger wissen.
„Guck halt nach“, sagte ich und ging Marko hinterher in die Küche.
Die anderen folgten uns.
Als sie durch die Tür traten, konnten sie endlich sehen, wer außer Leo noch da war.

„Ich glaube, da kann eine Prise Zucker ran.“
„Na dann, hol ihn mal.“
Leo stand am Herd und rührte in einem Topf herum, während sein kleiner Kollege den Zucker vom Tisch nahm und damit wieder zu ihm ging.
Am Herd stellte er sich auf das kleine Bänkchen, das für ihn bereit stand, damit er gut auf das Geschehen im Topf gucken konnte.
„Wieviel ist eine Prise?“, fragte der kleine Junge und Leo lächelte ihn an.
Er antwortete: „So viel, wie du mit Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger nehmen kannst.“
„Okay.“

„Nick?“, kam es dreistimmig von meinen ahnungslosen Kollegen.
Der kleine Nick drehte sich um und winkte uns mit einem Grinsen im Gesicht zu.
„Hallo“, sagte er und drehte sich wieder zum Zucker um.
Leo hob kurz seine Hand zum Gruß und achtete dann darauf, dass Nick nicht zu viel Zucker in den Topf warf.

„Bevor ihr hier nur rum steht, deckt doch schon mal den Tisch.“
Marie und ich hatten, während die Jungs nur gestarrt hatten, schon mal Teller und Besteck raus gesucht.
Das hielten wir ihnen jetzt unter die Nasen.
Clemi und Arno nahmen Teller und Besteck entgegen und Aaron holte Gläser aus dem Schrank.
Marko war schon am Kühlschrank und holte Getränke.

Etwas später saßen wir alle zusammen am gedeckten Tisch im Wohnzimmer und ließen uns den Eintopf schmecken, den Nick, Marie und Leo gemacht hatten.
„Hm, schmeckt lecker“, meinte Arno mit noch leicht vollem Mund.
„Is ja auch ein Käthe-Rezept“, sagten Nick, Marie, Leo und ich gleichzeitig.
Meine Fußballkollegen schreckten dadurch alle gleichzeitig zurück.
„Das war gruselig“, meinte Aaron mit einem Schaudern.
„Was erwartest du, sie kommen alle aus dem selben Haus“, meinte Marko, nachdem er sich gefangen hatte und seine Portion weiter aß.

„Da wir gerade beim Thema sind. Wie kommt es eigentlich, dass ihr hier jetzt zu viert seid? Marie und Leo versteh ich ja. Aber wie ist das mit Nick?“, fragte Clemi und wuschelte dem Jungen, der neben ihm saß, durch die Haare.
Der kleine ließ es zu und schaufelte unbeirrt sein Mittagessen in sich rein.
Leo schluckte die letzten Bissen runter und sagte: „Na ja, als Teddy vor einem Jahr gefragt hat, ob wir nicht ihre Berater, PR-Leute und Fan-Betreuer werden wollen, konnten wir schlecht nein sagen. Und da wir nun einmal nicht ohne unseren kleinen Bruder verschwinden wollten, haben wir in den letzten Monaten alles daran gesetzt, ihn zu uns zu holen.“

Marie erzählte weiter: „Es gab ein ewiges Hin und Her und die Behörden wollten alle möglichen Unterlagen und haben alle möglichen Fragen gestellt. Nachvollziehbar. Immerhin ging es ja um die Vormundschaft von Nick. Und letztendlich waren alle Voraussetzungen erfüllt und Nick ist jetzt offiziell mein Pflegekind.“
„Wieso nur deines?“, fragte Arno.
„Na ja. Niemand von uns hier ist verheiratet und deswegen konnte nur einer als Vormund eingetragen werden. Da Leos Studium Zeitaufwändiger ist als meines und Teddy mit Fußball genug zu tun hat, bin das eben ich. Aber das ändert nichts daran, dass wir alle drei auf ihn acht geben.“

„Und wo wohnt ihr?“, fragte Aaron.
„Die Wohnung gegenüber wurde frei und wir haben zugegriffen“, antwortete ich und wischte mir etwas Soße aus dem Mundwinkel.
„Besser gesagt, hast du zugegriffen. Wir hatten ja nix“, sagte Leo mit einem schwachen Lächeln.
„Und ich kann nur immer wieder sagen, dass ihr euch mit dem Zurückzahlen Zeit lassen könnt. Zahlt immer nur so viel, wie ihr euch leisten könnt.“
„Ähm, bist du nicht ihr Arbeitgeber und legst fest, wie viel Einkommen sie haben?“, war Clemens verwirrt.

„Wir wollen aber nicht verwöhnt werden. Sie zahlt uns jetzt schon zu viel“, sagte Marie, was eine plötzliche Starre zur Folge hatte.

„Ähm … sie?“, fragte Aaron mit einem leicht ängstlichen Blick zu Marie, Leo und Nick.
„Keine Sorge. Alle Anwesenden hier im Raum wissen Bescheid“, beruhigte ich ihn.
„Das war Teddy erste Frage, als sie uns eingestellt hat. Ob wir bereit wären, für eine Frau zu arbeiten.“
„Dann hat sie uns eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben lassen und gesagt, dass sie diese Frau ist.“
„Und Nick?“
„Ist klüger als alle Erwachsenen die ich kenne zusammen“, antwortete ich.
„Genau, Tante Teddy“, sagte Nick und leckte seinen Teller sauber.

Meine Kollegen zogen ihre Augenbrauen hoch und sagten lautlos: „Tante?“
Ich nickte.

In dem Moment klingelte mein Handy mit einer Nachricht.
„Entschuldigt bitte.“
Ich stand auf und nahm das mobile Telefon von der Kommode, auf der ich es vorher abgelegt hatte.
Ein Blick auf das Display verriet mir, dass einer meiner neuen Bekannten mir geschrieben hatte.
„Hey Teddy. Wir sind jetzt für unsere Dreharbeiten in Deutschland, in Berlin. Hast du Lust, mir und den anderen ein bisschen was von deiner Heimat zu zeigen? Wir sind bis zum 22. August hier.“

Ich grinste Kopf schüttelnd und antwortete: „Hey Chris. Du weißt schon, dass ich in Bremen wohne, nicht in Berlin. Aber wie es der Zufall will, hab ich in dem Zeitraum ein Spiel in Berlin. Ich werde mit meinem Trainer reden und sehen was ich tun kann.“
„Wir würden uns freuen *grinsende Emojis und Applaus*“
„Sitzt du gerade mit den anderen zusammen beim Essen, oder so?“
„Ja. Wieso?“
„Nur so. Was dagegen wenn ich ein paar meiner Freunde mitbringe? Zu meiner Verstärkung sozusagen? Also falls es terminlich klappt.“
„Gerne, solange keiner von denen von uns eingeschüchtert wird.“
„Ernsthaft? *Augen rollendes Emoji* Dafür braucht es schon ein bisschen mehr.“
„*Zunge raus streckender Smiley*“
„Ich melde mich, wenn ich mehr weiß.“
„Okay.“


Ich legte mein Handy zurück auf die Kommode und setzte mich zurück an den Tisch.
„Wer war das?“, fragte Aaron.
„Chris Evans“, war meine schlichte Antwort.
„Habt ihr Lust, ein paar Schauspieler kennenzulernen? Sofern der Trainer uns den Ausflug erlaubt.“
„Meinst du die Marvel-Fritzen?“
Ich nickte.
„Hm. Wär mal was neues“, meinte Marko Schulter zuckend.
„Mal was neues? Das ist großartig! Ich bin dabei! Wann kann ‘s los gehen?“, war Clemi total begeistert, was ein erschlagenes Kopfschütteln von Arno zur Folge hatte.
„Dann muss ich wohl mitkommen, damit er keinen Affen aus sich macht“, stellte er fest.
„Ja. Das musst du. Ich bin auch dabei“, sagte Aaron.

„Da wir gerade beim Thema sind. Du hast ja bei deiner Reise schon ein paar interessante Bekanntschaften geschlossen“, sagte Aron.
„Wenn du das so nennen willst, ja.“
„Wie war denn das so?“
„Welche jetzt genau?“
„Die mit Herzogin Kate!“
„Wie du Chris Evans begegnet bist!“
„Deine Begegnung mit den Biathleten!“
„Wie du Nathan gerettet hast!“, wurde auf einmal durcheinander gerufen.
„Okay, okay! Eins nach dem anderen bitte!“, meinte ich mit hochgehobenen Händen.

„Die mit Herzogin Kate“, meinten Marie und Marko gleichzeitig und bevor die anderen was sagen konnten.
„Gut, dann rollen wir die Sache von hinten auf. Das war so:“

Flashback:

Den ersten Tag in London nutzte ich dafür, mich von meinem Flug über den Atlantik zu erholen.
Das House for Children stellte mir netterweise wieder ein Zimmer im Dachgeschoss zur Verfügung.
Am zweiten Tag fing ich dann an, mit den Kindern Fußball zu spielen und beim Mittagessen mit zu kochen.
Dabei fiel mir auf, dass ein kleiner Junge keinen Ton von sich gab und auch nicht antwortete, wenn man ihn ansprach.

„Er hat sehr früh seinen Vater verloren und seine Mutter ist mit dem Verlust nicht gut klargekommen. Seit sechs Monaten ist er bei uns und hat noch kein Wort gesagt“, erklärte mir eine der Betreuerin, als ich danach fragte.
Der kleine Junge, der Adam hieß, erinnerte mich an mich selbst.
Deshalb verbrachte ich die darauf folgenden Tage damit, mit Hilfe von Stofftieren dem kleinen das ein oder andere Lächeln zu entlocken.
Auch viele der anderen Kinder schauten immer sehr interessiert zu, wenn ich den kleinen Eisbären und den kleinen Pinguin darüber streiten ließ, ob der Nord- oder der Südpol “cooler“ war.

Am vielleicht dritten Tag dieses Spielchens erlebte ich dann eine Überraschung.
Wie üblich kam ich nach dem Frühstück in eines der kleinen Spielzimmer, in denen ich mein Plüschtheater aufführte.
Adam war diesmal früher als ich da und spielte mit dem Eisbären und dem Pinguin.
Und er gab ihnen Stimmen.
Er sprach.

Ich wollte schon vorsichtig umkehren, um einem Betreuer Bescheid zu geben.
Aber da blickte der kleine Junge schon auf und sagte mit seiner Pinguin-Stimme: „Hallo Teddy.“
Irgendetwas sagte mir, dass ich von Adam direkt keine Antwort bekommen würde.
Deshalb ließ ich mich auf das Spiel ein und sagte: „Hallo Sir Pinguin. Wie geht es Ihnen heute?“
Und so unterhielten wir uns dann durch die Stofftiere.
Adam als Pinguin und ich als Eisbär.
Bestimmt gibt es irgendeinen medizinischen Fachbegriff für so ein Verhalten.
Aber das spielte für mich und auch die Betreuer erst einmal keine Rolle.
Schließlich war das endlich ein Weg, mit dem kleinen Adam zu sprechen und für den Rest meines Aufenthalts schenkten mir sämtliche Arbeiter im House dankbare und anerkennende Blicke.
Ich freute mich einfach, dass Adam einen Weg gefunden hatte, sich mitzuteilen.

Und dann kam der Tag, an dem ich nach Prinz William das zweite, dritte und vierte Mitglied der königlichen Familie von Großbritannien kennenlernte.
Ich saß gerade mit Adam in einem der Zimmer und unterhielt mich wieder per Plüschbär mit ihm.
Wir hatten gerade Nachmittagstee und Sir Eisbär und Sir Pinguin hatten Lady Wuff und Lady Miau zu Gast.

Da wurde auf einmal die Tür aufgemacht und eine Frauenstimme sagte: „Nicht so schnell, George.“
Die schnellen Schritte eines Kindes ließen mich aufblicken.
Und da waren sie dann.
Herzogin Kate mit einem Kinderwagen und der kleine Prinz George, der zu Adam und mir an den kleinen Tisch heran getreten war.
Er guckte neugierig zwischen uns beiden und den Plüschtieren hin und her.
Ich griff automatisch nach einer Plüschmaus, die mit anderen Stofftieren um uns herum lag, und stellte sie vor George auf den Tisch.
Der kleine Prinz nahm sich die Maus und streckte dann die Arme so zu mir aus, als ob er hochgehoben werden wollte.

Ich guckte fragend und etwas verwirrt zu seiner Mutter hoch.
Die Herzogin hatte für einen Moment auch eine gewisse Verwirrung im Gesicht, bevor sie ihr typisches, warmes Lächeln zeigte und durch ein Nicken ihr Einverständnis gab.
Dann hob sie ihre kleine Tochter aus dem Kinderwagen und setzte sich zu uns an den kleinen Tisch.
George machte es sich inzwischen auf meinem Schoß bequem.
Ich hielt ihn mit einer Hand fest, damit er nicht herunter fiel und hatte in der anderen den Eisbären.

Überraschenderweise war es dann Adam mit seinem Pinguin, der als erster seine Sprache wiederfand.
„Euer Herzoginheit (Duchessness), ich bin Sir Pinguin“, fing er an, wobei er den Plüschpinguin in eine Verbeugung drückte.
Dann stellte er reihum seine Freunde Sir Eisbär, Lady Wuff und Lady Miau vor.
„Freut mich, Euch kennenzulernen“, ging Herzogin Kate auf das Spiel ein.
„Darf ich meinerseits bekannt machen: Sir Maus und … Lady Quak.“
Sie hatte sich einen Plüschfrosch gegriffen und machte tatsächlich ein paar Hüpfer mit dem Tier auf dem Tisch.

„Freut mich, Sie kennenzulernen, Mister Jakob“, wandte sie sich mit leiser Stimme an mich und streckte mir ihre Hand entgegen.
Ich ergriff sie und antwortete: „Teddy reicht vollkommen, Euer Hoheit.“
George und Adam hatten inzwischen eine Gespräch angefangen, das wahrscheinlich nur Kinder unter fünf Jahren verstehen konnten.
„Bitte. Keine Formalitäten. Nennen Sie mich Kate.“
„Okay.“
„Und wenn ich fragen darf“, ihre Stimme wurde noch leiser, „wie heißt der kleine Mann mit Sir Pinguin?“

„Er heißt Adam. Er ist seit sechs Monaten hier und hat bis vor ein paar Tagen gar nicht gesprochen. Jetzt teilt er sich zumindest mit Stofftieren mit.“
„O. Wer ist auf die Idee gekommen?“
„Ähm … das war eher Zufall. Ich hab versucht ihn mit den Plüschtieren zum Lachen zu bringen. Meistens haben Eisbär und Pinguin darum gestritten welcher Pol “cooler“ ist. Und dann hat er selber Sir Pinguin sprechen lassen.“
Kate zeigte erneut eines ihrer strahlenden Lächeln und sagte: „Ein schöner Zufall.“
Und dann verbrachten wir die folgenden Stunden damit, mit den Plüschtieren eine Teeparty zu veranstalten.

Am Ende des Tages wollte Kate dann noch ein Erinnerungsfoto machen.
„Verstößt das nicht gegen irgendwelche königlichen Vorschriften?“, fragte ich, als mir die zukünftige Königin von England und dem Rest des United Kingdoms ihre fröhlich gurgelnde Tochter in die Arme legte, damit Adam auf ihren Schoß und George zwischen uns kommen konnte.
Die Herzogin winkte ab und sagte: „Da geht es nur um Selfies. Das hier ist eine private Erinnerung an einen sehr schönen Nachmittag. Ich wüsste dann nur noch gerne, wo ich das Exemplar für dich hinschicken soll.“

Erst mal wusste ich nicht, was ich sagen sollte.
Herzogin Kate hatte erneut dieses charmante Strahlen im Gesicht, das einen komplett gefangen nahm.
Aber ich musste ihre Frage beantworten.
„Ähm … schicken … ja … Moment ...“, stotterte ich etwas herum, konnte ihr dann aber doch fehlerfrei meine Adresse geben.

Flashback Ende


„Dann hat einer der Betreuer das Foto von uns gemacht und vor ein paar Tagen war das Foto in meinem Briefkasten“, vollendete ich meine kleine Erzählung.
„Können wir es mal sehen?“, fragte Aaron.
Ich stand auf und holte den Umschlag mitsamt Foto aus einer meiner Schubladen.
Kate hatte auch einen Brief dazu geschrieben, in dem sie sich für den schönen Tag bedankte, mir viel Erfolg für die neue Saison wünschte und ihre Hoffnung ausdrückte, dass wir uns nicht das letzte Mal getroffen hatten.

Meine Kollegen bestaunten das Bild und meinten, dass ich eine komische Form des Glücks hatte, dass ich immer so bekannte Leute traf.
Ich zuckte mit den Schultern und sagte: „Na dann, welche Story über das Treffen von einer bekannten Person wollt ihr als nächstes hören?


Welche Story soll als nächstes näher beleuchtet werden? Eure Entscheidung. Bis zum nächsten Mal.
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