The Black Cat - The White Cat

von White Cat
GeschichteFreundschaft, Übernatürlich / P12
Eve Sven Vollfied Train Heartnet
02.06.2013
24.06.2013
2
2198
 
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Eine Stunde später

Dieser Lib Tyrant müsste hier doch irgendwo eine riesen Villa haben. ,dachte ich. Bis jetzt konnte man sich bei Waffenhändlern immer auf diese Dinge verlassen. Die Straßen waren leer. Das wunderte mich, aber vielleicht war hier einfach nicht sonderlich viel los. Allerdings konnte ich lautes Gebrüll hören, so als wäre eine große Menge von Menschen in der Nähe. Je näher ich dem Stadtzentrum kam, desto lauter wurde es. Dann stand ich direkt vor einer Gasse aus den Bewohnern dieser Stadt. Und durch die Gasse fuhr ein Auto in dem ein Mann stand und der Menge zuwinkte. Alle schrien nur durcheinander. Das war so laut! Das konnte ich nicht mehr lange ertragen. Deshalb bemühte ich mich und hörte genau hin. Was riefen diese Menschen da? „LIB TYRANT! LIB TYRANT! LIB TYRANT!“ Jetzt musste ich nicht mehr nach meinem Opfer suchen. Ich beobachtete den Mann und kam zu dem Schluss das ich ihn erst später umbringen würde. Hier waren zu viele Menschen und ich hatte nicht freies Schussfeld. Vielleicht könnte ich auch einen anderen treffen, und darauf hatte ich nun wirklich keine Lust. Auch Verfolgungsjagden standen heute nicht auf meiner Prioritätenliste, also musste ich mir einen anderen Weg suchen. Als ich gerade gehen wollte, hörte ich zwei Männer miteinander sprechen. Zuerst schenkte ich ihnen keine Beachtung, aber dann schnappte ich die Worte 'Libs Party in seinem Haus' auf. Da wurde ich hellhörig. Da hatte ich meine perfekte Gelegenheit. Zufrieden machte ich mich auf die Suche nach einem gemütlichen Dach mit guter Aussicht.




Am Abend beschloss ich irgendwo essen zu gehen. Ich hatte echt Hunger. Schließlich fand ich ein kleines Café. Unwohl setzte ich mich auf einen Barhocker und sah mich misstrauisch um. Das Café war sehr gut besucht. Keiner der Gäste kam mir verdächtig vor. Aber da entdeckte ich einen grünhaarigen jungen Mann, der Kaffee trank. Oh man. Der war eindeutig pleite. Das was mich an ihm beunruhigte, war sein Koffer. Ich mochte Leute mit Koffern nicht. Darin konnten nämlich alle möglichen Sachen sein. Herrgott nochmal! Reiß dich zusammen! Es ist nur ein Koffer! , dachte ich wütend. Allerdings ließ ich den Mann nicht aus den Augen. Als die Bedienung zu ihm Kam drehte er den Kopf und bettelte sie an anschreiben zu dürfen. Er hatte eine Augenklappe. Er schien zu merken das ich ihn ansah, denn er sah plötzlich direkt zu mir herüber. Ich musterte ihn und wandte mich wieder meiner Milch zu die ich bestellt hatte.
Irgendwie war dieser Typ seltsam. Ich beschloss ihm aus dem Weg zu gehen. Allerdings musste ich heraus finden wo diese Party war und wann. Ich rief die Bedienung zu mir und fragte sie danach. „Die Party startet heute Abend um sechs Uhr, aber ohne Einladung kommen sie da nicht rein. Und was den Ort angeht...folgen sie einfach den vielen schicken Autos.“, erklärte sie mir. Es schien so als wirkte sie leicht genervt von mir, deshalb machte ich das ich schnell von hier weg kam.
Nachdem ich meine Milch ausgetrunken hatte, ging ich aus dem Café und auf die Straße. Wahrscheinlich war ich wieder so schnell aus der Stadt raus, das ich gar kein Zimmer brauchen würde. Ich musste mir wohl die Zeit bis zum Abend vertreiben. Keine sonderlich leichte Aufgabe.




Endlich ist es Abend! , dachte ich erschöpft. So viele Leute machen mich fertig. Ich stand vor der Villa von Lib Tyrant, und musterte die lächerliche Alarmanlage. Also echt! Als Waffenhändler sollte der doch ein besseres System haben! Aber was kümmerte es mich. Ich sprang leichtfüßig auf die Mauer und dann in den Garten. Mittlerweile hatten sich mehrere Leute in dem großen Saal versammelt der zum Garten hinausging. Dann mal an die Arbeit! In den Saal zu kommen war leicht. Die Wachen waren nur im Erdgeschoss postiert, wahrscheinlich kamen sie nicht auf die Idee das jemand versuchen könnte vom Balkon aus rein kommen würde. Da stand ich nun oben auf dem Balkon und sah der großen Party zu die da unten lief. Ich fuhr mir durch die Haare. Oh man!
Ich beobachtete die Gäste und sah nach ob jemand von denen eine Gefahr darstellen könnte. Mhmm...Nein eigentlich nicht. Aber da waren  seltsame Haare...so etwas passte doch nicht in einen so festlichen Ballsaal. Es war der Kerl aus dem Café. Na toll! Allerdings konnte es mir doch egal sein. Leise öffnete ich die Balkontür. Ein Luftzug ging mit mir ins Zimmer. Ich sprang von dem Geländer und landete lautlos. Der Grünhaarige erstarrte. Konnte es etwa sein das er mich gehört hatte? Aber darüber konnte ich jetzt nicht nachdenken. Ich rannte los. Als ich an dem Grünhaarigen vorbei rannte, riss er die Augen auf. Verdammt! Was war das für ein Typ?
Ich rannte weiter. Keiner bemerkte mich, also wie zur Hölle konnte dieser Typ mich bemerken? Er folgte mir. Das konnte ich hören. Aber ich war schneller, und außerdem war er überhaupt keine Chance gegen mich. Na dann mal los! Ich sprang mit einem Satz auf die Bühne, und schlug den einen Leibwächter nieder. Dann drückte ich dem Waffenhändler Hades in den Rücken.
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