Blue Dragon: Asuza

GeschichteRomanze, Fantasy / P16
König Gibral XVI OC (Own Character) Zola
29.05.2013
15.12.2019
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29.05.2013 767
 
So, hier wieder eine neue FF von mir zu Blue Dragon ^^
Habe eigentlich nicht wirklich was dazu zu sagen, sollte sich alles selbst klären, wenn ihr es lest.
Also viel Spaß beim lesen und hinterlasst doch ne Rückmeldung, ob es euch gefallen hat.
LG
Zolaalathaia

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König Gibral eilte seinen Wachen durch die zwielichten Straßen Gibrals in der Dämmerung hinterher. Es schien Ärger zu geben. Mit Zola. Er war sehr besorgt, sie hatte sich doch eigentlich um den Wachplan für das nächste Jahr kümmern wollen, es war immerhin nicht mehr sehr lange und ein neues Jahr würde anbrechen. Aber was suchte sie nun in den Straßen Gibrals? Seine Männer hatten ihm berichtet, sie wäre völlig verwirrt und... nun ja trüge nicht besonders viel. Aber den Gedanken daran verbot er sich.
Sie bogen um eine Ecke in eine dunkle Gasse, seine Sackgasse in der ein paar weitere Männer Wache hielten.  An einer Seitenwand dieser Gasse hockte eine junge Frau mit weißem Haar, es war ganz wirr und schmutzig. Sie selbst hielt sich mit einem abgerissenem Mantel, so gut es ging, bedeckt. Aber sie sah nicht auf, als er zu ihr trat.
"Hey", sagte er und ging neben ihr in die Hocke, doch sie reagierte weiterhin nicht. Was war bloß los?
Es dauerte kurz, bis er ihren regelmäßigen Atmen vernahm. Wie konnte man nur in dieser Haltung schlafen? Was war mit seinem Hauptmann los? Er fragte sich, wie sie hier gelandet war. Und dann noch... so.
"Ich brauche irgendwas, um sie zu bedecken", sagte er zu seinen Männern, die ihm sofort einen Mantel brachten, in den er seinen Hauptmann sanft einwickelte, darauf bedacht, nichts zu sehen, was er nicht sehen wollte und was sie sicherlich auch nicht wollte, dass er es sah. War ihr Haar länger geworden oder bildete er sich das ein? Wahrscheinlich kam es ihm nur so vor.
Dann hob er sie hoch und lief los. Er würde sie auf die Krankenstation bringen, damit man sie dort untersuchen konnte, vielleicht war sie angegriffen worden oder dergleichen. Wobei er nicht verstand, warum sie das Schloss verlassen hatte, sie hatte keinen Grund dazu gehabt, bei dem, was sie tat, musste sie nicht in die Stadt. Und er glaubte auch nicht, dass sie den Plan innerhalb von dreißig Mintuen fertiggestellt hatte, denn da hatte er sie ihm erklärt, dass sie sich nun darum kümmern würde.
Auf der Krankenstation angekommen brachte er sie auf ein Einzelzimmer, gefolgt von dem Getuschel mancher Schwertmeister und legte sie auf das Bett dort. Sie fragten sich auch, was passiert war. Natürlich taten sie das, Zola genoss größten Respekt bei ihnen, nicht zuletzt, weil sie direkt Gibral unterstand.
"Holt einen Arzt", befahl er unwirsch seinen Männern, die in der Tür standen "Und schickt die anderen weg, verstanden?"
Kaum waren die Männer losgelaufen und hatten die Tür geschlossen, schlug Zola die Augen auf und erschrak, als sie ihn sah.
Gibral hob beruhigend die Hände "Hey, nicht erschrecken, ich tu dir nichts", lächete er mild.
Sie sah extrem verschreckt aus, so kannte er sie ja gar nicht, ihre Augen spiegelten Unsicherheit und Angst wieder gemischt mit Misstrauen. Fast war es, als war sie nicht sie selbst.
"Wer... wer seid ihr?", fragte sie und musterte ihn eingehend.
Er runzelte die Stirn "Was?", brachte er nur verständnislos hervor. Sie wusste nicht, wer er war? Hatte sie ihr Gedächtnis verloren? Nein, das durfte einfach nicht stimmen! Es konnte nicht stimmen.
"Wo bin ich hier?", fragte sie weiter und sah sich verwirrt um.
"Zola?", fragte er, wartete auf eine Reaktion... und diese kam.
"Zola? Ich heiße Asuza", erklärte sie ernst "Aber-"
In diesem Moment wurde die Tür aufgestoßen "Eure Majestät, ihr-"
Gibral wandte sich nun vollends verwirrt zu der in der Tür stehenden Zola um, die die ihr identische Frau, diese Asuza anstarrte, als sähe sie einen Geist. Asuza sah sie nur ganz normal an. Wie... wie war das mögich?
Schweigen hing über den drei Personen, während sie sich nur gegenseitig ansahen.
"A- Asuza?", noch nie hatte Gibral Zola so erschrocken, so überrascht und so verwirrt gesehen. Normalerweise versteckte sie ihre Gefühle, aber nun schien sie zu überrumpelt dafür.
Sie kannte diese Frau? Woher? Warum hatte sie nie erwähnt, dass es eine Person mit dieser exremen Ähnlichkeit gab? Das war doch wichtig, vor allem, wenn man eine wichtige Person im Reich war. Und sie wusste das.
"Zola... wer ist das?", fragte er, wusste aber beinahe schon die Antwort.
"Meine Zwillingsschwester."
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