Mitten ins Herz

GeschichteAllgemein / P18
27.05.2013
09.09.2013
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Huhu ^-^
Ich versuch mich jetzt auch mal an einer ff. Die hier ist...na ja, etwas anders als die anderen. Bin gespannt wie sie bei euch ankommt und über Reviews würde ich mich wirklich freuen. Macht mich auch ruhig fertig wenn ihrs schlecht findet. Heuschelei kann ich eh nicht ab. :)
Also, ich wünsche viel Spaß.

***



„OK Jungs, war doch super. Ich hau ab, Family Time.“ rief Philipp noch zwinkernd bevor er aus dem Proberaum ging.
„Ich bin auch mal weg, wollte mit Jan noch Fußball schauen.“, sagte Zegga und folgte Philipp.
„Ok, Ciao.“, rief ich noch bevor die Tür zu fiel.
Ich packte grade mein Zeug zusammen als hinter mir die Tür zum Tonstudio aufging und Föhre raus kam.
„Warte, ich helfe dir.“ lächelte er und kam auf mich zu.
„Nee, geht schon…“ sagte ich nur ohne auf zu blicken.
„Quatsch, ich mach das eben.“
„Nee, dass…“
Er ignorierte mich und wollte mir die Tasche aus der Hand holen als ich mein Zeug rein stopfte und aus der Tür hastete.
„Boah Jonas. Was ist denn bitte in letzter Zeit mit dir los?“ rief Föhre mir hinterher.
Ich antwortete nicht, schmiss nur meine Tasche auf die Rückbank und lies den Motor von meinem VW an.

Ja…was war in letzter Zeit mit mir los?!
Wüsste ich auch gerne. Irgendwie war ich seit 2 Monaten total durch den Wind.
Immer Depri, komisches Gefühl im Magen und wenn Föhre vor mir stand, war es noch schlimmer. Ich konnte ihm nicht mal mehr in die Augen sehen.
Bei den Proben starrte ich die Wand an und wenn die Jungs danach noch einen trinken wollten fiel mir immer wieder eine neue Ausrede ein.
Kaum war ich aus dem Auto ausgestiegen und hatte die Haustür aufgesperrt,
schallte mir die Stimme meiner Freundin entgegen.

„Jonas? Kommst du bitte mal ins Wohnzimmer?“
„Klar.“rief ich lustlos und schmiss meine Sachen in die Ecke.
Ich schlurfte also ins Wohnzimmer, wo sie mit ihrem besten Freund auf der Couch saß.
„Hey.“, sagte ich nur und nickte Niko zu.
„Hey.“, kam es genauso trocken zurück.
Ich konnte den Kerl noch nie ab.
Das beruhte allerdings auch auf Gegenseitigkeit.
Nur Laura zu liebe haben wir uns, mehr oder weniger vertragen.

„Jonas, wir müssen mit dir reden.“, sagte Laura und senkte ihren Kopf.
„Worum geht’s?“ Ich hatte keine Große Lust jetzt noch über irgendwas zu diskutieren. Wahrscheinlich hatte sie mal wieder ihr Konto überzogen und wollte das ich aushelfe.
„Jonas…ich….ich…“, stotterte sie.
„Du Laura, ich bin müde erkläre es mir morgen.“ sagte ich und wandte mich zur Treppe.
„Ich verlasse dich.“

Ich blieb schlagartig stehen.
Hatte sie das grade wirklich gesagt? Langsam drehte ich mich um.
Sie saß da und war anscheinend den Tränen nahe.
Ich allerdings war seltsamerweise nicht mal richtig traurig.
„Darf ich fragen warum?“ sagte ich nur total monoton.
„Weil ich mit ihr schlafe.“ grinste Niko mir total fies entgegen.
„Niko!“, kam es scharf von Laura.
„Is doch so.“
Jetzt wurde ich sauer.
„Aha, und seit wann?“, fragte ich gezwungen ruhig.
„Seid einem Jahr.“, heulte Laura schon fast.
„Was?
Dir ist bewusst, dass wir erst vor einem halben Jahr zusammen gezogen sind?“ rief ich nun nicht mehr so ruhig.
„Ja, es tut mir ja auch Leid. Aber…Jonas….“, schluchzte sie los.
„Dann haut doch ab. Macht was ihr wollt. Vögel dich meinetwegen durch ganz Südtirol, aber verpiss dich aus meinem Leben.“, brüllte ich.
Jetzt fing sie richtig an zu heulen und Niko baute sich vor mir auf.

„Sag mal geht’s noch?“, brüllte er.
„Wie bitte? Geht’s noch? Du schläfst seid einem Jahr mit meiner Freundin und fragst mich ob’s noch geht?“, brüllte ich zurück.
„Jungs, hört auf.“, schluchzte Laura neben uns.
„Halts Maul. Pack deine Sachen und geh!“
Ich spürte nur noch einen heftigen Schmerz mitten in meinem Gesicht und dann schlug ich auf den Boden auf.
„Sag noch einmal sie soll ihr Maul halten und ich bin nicht mehr so nett.“
„NIKO.“, kreischte Laura.
Ich rappelte mich auf. Mein Schädel tat unglaublich weh und ich merkte wie mir Blut das Kinn herunter tropfte.
„Jonas….alles klar?“, fragt Laura besorgt und wollte mich in den Arm nehmen.
Ich schubste sie weg.
„Fass mich nicht an. Ich hab gesagt ihr sollt euch verpissen.“, rief ich.
Ich spürte nur noch einen heftigen Schmerz in der Magengegend und dann wurde alles Schwarz.

„Niko was hast du gemacht?“
„Ich konnte ihn eh nie leiden. Da nutze ich die Gelegenheit.“
“Bist du vollkommen bescheuert? Ich ruf jetzt einen Krankenwagen.“
„Nein, die rufen die Polizei. Der wird schon wieder. Ist zwar ne Pussy aber so heftig war das nicht. Hol deine Koffer von oben und wir fahren zu mir.“

Ich bekam das alles noch grade so mit bis ich endgültig weg war. Irgendwann hörte ich wie jemand das Haus betrat. Ich konnte mich weder bewegen, noch die Augen öffnen, aber hören konnte ich alles.

„Jonas? Hey Jonas? Ich wollte nur wissen ob´s dir gut geht.
Die Tür war offen und ich….Fuck Jonas!“ ich hörte schnelle Schritte die immer näher kamen und dann merkte ich wie mich jemand in seine Arme zog.
„Scheiße Mann, mach die Augen auf!“ rief Föhre verzweifelt, doch ich konnte nichts tun.
„Geh ran, los geh ra….Philipp! Ruf nen Krankenwagen zu Jonas Haus und komm mit Zegga her….frag nicht mach einfach.“ er hatte anscheinend grade Philipp angerufen und zog mich jetzt fester in seine Arme.
“Fuck ! Jonas…lass mich nicht allein…“
Waren das Tränen die auf mein Gesicht tropften?
Wie gerne würde ich jetzt einfach die Augen auf machen und Föhre in de Arme schließen…
Jonas, was denkst du denn da? Reiß dich mal zusammen, schließlich bist du ein Kerl.
„Du stirbst mir hier nicht weg, vergiss es.Vorher renn´ ich auf ein Kraftklub Konzert.“
Wenn ich könnte hätte ich laut los gelacht aber das ging halt nicht. Er zog mich immer enger an sich bis auf einmal jemand rief.
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