100 Ways To Kill Umbridge

von Castor
GeschichteHumor, Parodie / P16
Albus Dumbledore Cornelius Fudge Dolores Umbridge Harry Potter Minerva McGonagall
26.05.2013
28.12.2018
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Kapitelzahl: 2 von 100

Schreiberling: Manolo

A/N: Herzlichen Dank an den lieben Nolo für dieses kreative Kapitel  und auch Ideen für viele andere - netterweise hat er es auch gleich mal als Hörbuch weitergemacht.



~*~


Vom Astronomieturm "geflogen"


„Also, Draco, schnell!“, sagte der Mann mit dem brutalen Gesicht wütend.
Draco Malfoy war erst vor wenigen Augenblicken gelungen, was nur wenige von sich behaupten konnten – er hatte Albus Dumbledore höchstpersönlich entwaffnet. Die restlichen Todesser standen allesamt am Astronomieturm und beobachteten ungeduldig das Geschehen. Fenrir Greyback hielt es nicht länger aus. Er wollte schon selbst tun, wozu Draco auserwählt war, als plötzlich die Tür aufsprang und ein schrilles Räuspern im Hintergrund ertönte. Die Anwesenden trauten ihren Augen nicht.

„Professor Dumbledore, endlich habe ich Sie gefunden“, meinte Dolores Umbridge schroff und ging auf den alten Mann zu, ohne die Todesser zu beachten. „Der Zaubereiminister hat mich davon in Kenntnis gesetzt, dass in Hogwarts erneut eine verheerende Lage vorherrscht. Ich bin ab sofort wieder als Großinquisitorin eingesetzt und werde mich um die katastrophalen Zustände kümmern…“
Umbridge wollte mit ihrer Rede fortfahren, als ein weiteres Mal die Tür zum Turm aufsprang und Snape hineinstürmte.

„Wir haben ein Problem, Snape“, sagte Amycus.
Doch noch jemand hatte Snapes Namen ausgesprochen, ganz leise.
„Severus…“
Es war das erste Mal, dass Dumbledore flehte.
Snape sagte nichts, sondern trat vor und stieß Malfoy grob aus dem Weg. Die drei Todesser wichen wortlos zurück. Selbst der Werwolf wirkte eingeschüchtert. Snape starrte Dumbledore einen Moment lang an, und Abscheu und Hass zeichneten sich auf den harten Zügen seines Gesichts ab.
„Severus… bitte…“
Snape wusste genau, was zu tun war. Er hob seinen Arm und richtete den Zauberstab direkt auf Umbridge.
„Avada Kedavra!“

Ein grünes Licht schoss aus der Spitze von Snapes Zauberstab und traf Umbridge mitten in die Brust. Sie wurde in die Luft geschleudert. Für den Bruchteil einer Sekunde schien sie in der Schwebe zu bleiben, dann fiel sie langsam, wie eine große Stoffpuppe, rücklings über die Zinnen und verschwand.
Einige Sekunden war es totenstill. Es war schließlich Dumbledore, der das Eis brach.
„Endlich! Ich danke dir, Severus!“
Und beide fielen sich erleichtert in die Arme.

Selbst die anderen Todesser schienen glücklich über das Ableben der Kröte zu sein, so glücklich, dass sie sogar vergaßen, dass eigentlich Dumbledore an diesem Abend sterben sollte. Dumbledore lud die Gäste zu einem Festessen in der Großen Halle ein, sie tranken Alkohol in Massen, doch Dumbledore war klug genug, um nur so zu tun, als ob. Als die anderen Todesser ihren Rausch ausschliefen, holte Albus Dumbledore seinen Phönix herbei und flüchtete aus Hogwarts.
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