100 Ways To Kill Umbridge

von Castor
GeschichteHumor, Parodie / P16
Albus Dumbledore Cornelius Fudge Dolores Umbridge Harry Potter Minerva McGonagall
26.05.2013
28.12.2018
51
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Schreiberling: Castor

Begrüßung: Hallo an alle, die sich hierhin verirrt haben. Mit diesem besonderen Werk präsentiere ich euch nun 100 schmackhafte Wege, um das pinke Monster um die Ecke zu bringen. Wundert euch nicht über die Altersempfehlung, es könnte ein wenig brutal werden.  Ich werde einen großen Teil selber verfassen, doch ab und zu stelle ich meinen Freunden auch einen Beitrag zur Verfügung!

A/N: Die Vertonung könnt ihr hier finden, einfach mal draufklicken!



~*~


Cyanwasserstoffvergiftung



Gekleidet in ihre Lieblingsjacke, ausnahmsweise mal eine Rosafarbene, ging die Großinquisitorin von Hogwarts durch die Gänge des Schlosses. Mit zufriedenem Lächeln blickte sie jeden Schüler an und schwang hier und da ihren Zauberstab und blickte die betreffenden Schüler tadelnd an.

Dolores war auf dem Weg zu Charity Burbage, der Muggelkundelehrerin. Ein völlig unnützes Fach, wie sie befand. Warum sollten sich rein – und auch halbblütige Zauberer mit diesem minderwertigen Teil der Bevölkerung befassen, sie sind ja magielos. Sie könnten eher von den alten Zaubererfamilien lernen.

Mit dem süßesten Lächeln, das sie konnte, trat sie hinein und sah sich einer siebten Klasse samt Lehrerin gegenüber.
„Einen schönen guten Tag Charity, Schüler. Lassen Sie sich nicht stören, ich möchte lediglich Ihrem Unterricht zuschauen.“
„Natürlich Dolores, ich habe ja Ihre Nachricht gekriegt. Möchten Sie das heutige Thema wissen?“
Eigentlich hatte sie überhaupt kein Interesse, aber sie machte gute Miene zum bösen Spiel und nickte wohlwollend.
„Wir behandeln heute chemische Errungenschaften der Muggel und wollen deren Einsatz in der kriminellen Szene erforschen.“

Gelangweilt stand Dolores jetzt auf und ging um die Schüler herum, die verteilt an mehreren Tischen standen. Einer war mit Abstandshaltern umgeben und in der Mitte stand ein Röhrchen mit klarer Flüssigkeit darin. Bestimmt war das eine harmlose kleine Spinnerei, dachte sich Dolores und so holte das kleine Ding per Aufrufezauber herbei, da ihre Arme zu kurz waren.  Sie schüttelte das Fläschchen kurz,  entkorkte es dann und schnüffelte dann daran.

Ihr strömte ein wunderbarer Duft von Bittermandeln entgegen, den sie vollständig aufsog und das Fläschchen danach einsteckte, um es später in ihre Parfümflasche zu füllen.

Später beim Abendessen wurde ihr auf einmal etwas blümerant, ihr Kopf dröhnte und sie zuckte am ganzen Körper.
„Dolores, ist alles mit Ihnen in Ordnung? Sie wirken etwas kränklich“, meinte Professor Burbage, die neben ihr saß. Doch sie konnte nicht mehr antworten, ihr wurde schwarz vor Augen  und sie begann zu hyperventilieren als sie zu Boden stürzte, direkt vor die versammelte Schüler- und Lehrerschaft. Mit einem Mal hörte das schlagartig auf und sie atmete gar nicht mehr.  Sie sah als letztes Dumbledore und seine Stellvertreterin McGonagall, die auf sie zueilten.
Mit einem letzten wüsten Zucker kullerte Dolores Umbridge einige Stufen des Lehrerpodiums herunter und blieb mit glasigen Augen und knallroten Hautflecken im Gesicht liegen.

Stille breitete sich aus, bis sich Professor McGonagall anfing  "Freude Schöner Götterfunken"zu summen und mit stark zuckenden Mundwinkeln ihre Ex-Kollegin begutachtete. Professor Dumbledore machte ein ernstes Gesicht und beschwor eine Trage heraus, um sie wegzubringen. Doch wenn man ihm in die Augen blickte, konnte man ein starkes Funkeln erkennen.

Bei der späteren Untersuchung fand man Rückstände der besagten Flüssigkeit in Umbridges Parfümflasche. Sie war an einer Blausäurevergiftung gestorben. Unter dem Deckmantel einer Trauerstunde feierten die Häuser und Lehrer, abgesehen von den Slytherins und Filch, der mit dem Aufwischen seiner eigenen Tränen nicht hinterher kam, die wortwörtliche Erlösung vom pinken Scheusal.

Hermine sah das sehr nüchtern und murmelte "Miss Marple Pink hat sich mit Blausäure umgebracht.... wie dämlich kann man nur sein.....", aber eigentlich war auch sie froh, dass ihr der Anblick von Umbridge für immer erspart blieb.
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