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Das Zähmen der Glühwürmchen

GeschichteDrama, Thriller / P16 / MaleSlash
Akari Azana Hirato Jiki Uro Yogi / Nyan-Perowna
26.05.2013
09.08.2014
10
14.303
 
Alle Kapitel
13 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
26.05.2013 997
 
Soouu~ Jetzt zu einem weiteren kapitel^^

Über Reviews würde ich mich natürlich Freuen^^

[Eine Rate von 30 Aufrufe : 1 Review = Nicht sehr motivierend^^“]

Nun ja, viel Vergnügen, diesmal aus der Erzählersicht...


Vorhang auf für...


Kapitel 2 – Helfen


„Einkaufen, Einkaufen...“, murmelt der Blonde vor sich hin. Er trägt drei vollgepackte Tüten und bemüht sich gut gelaunt zu wirken.
Er hängt seinen Gedanken nach und bemerkt eigentlich gar nicht, wohin seine Füße ihn tragen. Ein summendes Geräusch lässt ihn schließlich innehalten.
Erschrocken lässt er die Tüten fallen und greift nach seinem Handy. „Hirato-san?“, fragt er nervös. „Yogi? Was ist los?“ „Ein Varugaangriff mitten in der Stadt, es sind extrem viele...“ „Ich schicke Tsukumo-chan zu dir.“
Ein Klicken zeigt, dass aufgelegt wurde.
Yogi bleibt unentschlossen stehen. Was soll er nur tun? Kämpfe machen ihn so unglaublich nervös...
Ein plötzlich abreißender Schrei vertreibt dann aber jegliche Unsicherheit. Er rennt los.
Ab und zu schubst Yogi ein paar Passanten um, entschuldigt sich aber immer augenblicklich.
Es ertönt ein wütend klingendes Fauchen und Knurren, so klingen nur Mutanten die extrem aufgebracht sind.
Er verlangsamt seine Schritte etwas.
„Yogi?“, fragt jemand rechts neben ihm. „Tsukumo-chan, du bist da!“, meint der Blondschopf erleichtert. „Schnell, lass uns in dieser Gasse nachsehen, dort habe ich den Schwarm gesehen!“ Das Mädchen nickt.
Die beiden laufen los, biegen um die Ecke...-
Und sehen ein einziges Massaker. Tote Varuga, und mitten unter ihnen... Ein blutverschmierter, vielleicht 18-jähriger Junge, mit weißrosa Haar. Sein Hals ist beinahe zerfetzt, seine Hände sind ebenfalls blutverschmiert.
Besorgt läuft Yogi zu ihm. „Er lebt noch!“, ruft er Tsukumo zu, welche gerade einen Varugakadaver untersucht.
Als Yogi den Oberkörper des Jüngeren leicht anhebt, entfährt diesem ein leises schmerzerfülltes Stöhnen.
„Aza... na...“, flüstert er ohne seine Lippen nennenswert zu bewegen.
Alarmiert sehen Yogi und Tsukumo sich an. „Bringen wir ihn aufs Schiff!“, meint Tsukumo. Yogi nickt zustimmend.
Möglichst vorsichtig nimmt er den Jungen hoch und dann machen sich die beiden auf den Weg zum 2. Schiff der nationalen Verteidigungsflotte Circus.

[Eine Stunde später, Hiratos Büro]

„Und ihr seid euch sicher, dass er Azana gesagt hat?“, fragte Hirato nachdrücklich. „Ja, ich bin mir sehr sicher! Außerdem gibt es Indizien dafür, dass der Junge die Varuga mit bloßen Händen vernichtet hat. Er scheint ihnen die Kiefer auseinandergerissen zu haben. Seine Hände waren stark verletzt.“ das Mädchen seufzt. „Yogi und Ikami-san kümmern sich um ihn.“ Hirato nickt. „Wir sollten ihn unbedingt hier behalten, vielleicht hat er Informationen über Kafka, die uns nützlich werden könnten. Könntest du auch eventuell Tsukitachi und Akari über unseren Gast verständigen? Schick Akari am Besten eine DNA-Probe.“ Tsukumo nickt und verlässt den Raum.
„Das kann ja noch interessant werden...“, murmelt Hirato und beginnt seine Unterlagen durchzublättern.

[Zwei Tage später]

Zum wiederholten Mal kommt Yogi mit einem Tablett voller Essen in das Zimmer. So, denkt er mit einem leichten Lächeln, Nai-chan kümmert sich um Karoku-kun und ich habe auch jemanden um den ich mich kümmern muss... Wann er wohl aufwacht?
Zu seiner Überraschung sitzt sein „Pflegekind“ diesmal im Bett. „Oh! Äh... hallo, ich bin Yogi, wie geht’s dir?“
Der blasse Junge zieht die Decke bis zum Kinn. „Mir ist kalt...“, flüstert er schwach.
„Ähm... Ich habe dir Tee mitgebracht... der ist wirklich lecker!“ Yogi stellt das Tablett ab, gießt etwas Tee in die Tasse und reicht sie dem Jüngeren. Dieser nimmt das Gefäß etwas zittrig und drückt sie dann an sich. Entspannt schließt er die Augen. „Warm...“, haucht er leise und ein schwaches Lächeln huscht über seine Lippen. „Wie heißt du eigentlich?“, fragt Yogi neugierig. „Akio...“, antwortet der Junge mit den grünen Augen und nimmt vorsichtig einen Schluck von dem heißen Getränk.
„Danke...“, murmelt er leise. Yogi lächelt. „Gerne doch, brauchst du noch etwas?“ „Informationen...“, meint Akio ernst. Er schließt die Augen, versucht scheinbar gefasst zu bleiben. Als er sie wieder öffnet, erkennt man ein feuchtes Flimmern. „Was genau ist da passiert? Warum hat A-...“, er schluckt verkrampft, „Warum hat er das getan?“
Yogi sieht ihn überrascht an. „Bisher wissen wir nicht mal was überhaupt passiert ist. Wir haben dich inmitten dieser Ungeheuer gefunden. Sie waren alle tot, und du... Na ja, du warst verletzt aber lebendig.“ Yogi lächelt wieder. „Wenn du dich stark genug fühlst, will Hirato-san mit dir reden.“ „Euer Chef, hn?“ Der Blonde nickt.
„Könntest...“, der Rosahaarige errötet, „Könntest du mir Klamotten bringen?“ „Na klar!“ Enthusiastisch macht Yogi sich auf den Weg.
Auf dem Gang fällt ihm etwas ein. Schnell holt er sein Handy raus. „Hirato-san, hier Yogi. Er ist aufgewacht!“ „Wer?“ „Der Junge den wir gefunden haben! ...Das haben Sie nicht wirklich vergessen, oder?“ Kurz folgt Schweigen. „Nein nein, die Schafe haben mich nur darauf aufmerksam gemacht, dass Akari gerade zu Besuch gekommen ist... Deshalb war ich mit meinen Gedanken kurz woanders. Versuch unseren neuen Freund ein wenig zu beschäftigen, stell ihm zum Beispiel unsere Mannschaft vor, zeig ihm das Schiff, ich kümmere mich um Akari!“
Ein Klicken zeigt Yogi, dass sein Chef aufgelegt hat.
Er schlendert erst mal weiter um ein paar Kleidungsstücke zu finden.

[…]

„HIRATO!!!“
Diese wütend keifende Stimme ist unverkennbar, dennoch brauch Hirato ein paar Sekunden um sie einzuordnen, da er gerade mit Tsukitachi telefoniert, der ihm sichtlich das Ohr abkaut, da er Dinge wissen will, von denen bisher niemand so wirklich wissen KANN!!
„Entschuldige bitte, Tsukitachi, aber Akari-sensei kommt gerade rein gestürmt und wirkt so, als wolle er mich augenblicklich umbringen...“, schmunzelt Hirato vergnügt und legt auf. „Hallo Akari-san, wie kann ich dir behilflich sein?“, fragt er ausgesucht höflich.
Akari knallt die Tür zu. „DU!“, knurrt er wütend. „Ich?“, fragt Hirato vorsichtig nach. „Was denkst du dir dabei? Denkst du das wäre lustig?!“ Hirato zieht eine Augenbraue hoch. „Spezifiziere dich bitte Akari-san, ich habe keine Ahnung wovon du redest.“
Akari funkelt den Dunkelhaarigen wütend an und streicht mit einer beinahe aggressiven Geste eine Strähne zurück. „Du hast mir die DNS von jemandem geschickt, von dem ich mit Sicherheit weiß, dass er tot ist!“
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