Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

These are the things;

GeschichteDrama, Angst / P16
25.05.2013
01.06.2013
3
5.580
 
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
25.05.2013 2.337
 
A/N: Huups.. Das ging.. schnell. Eine Stunde geschrieben, aufgeteilt in zwei 30 Minuten Sessions! Ich wusste selbst nicht, dass ich so schnell schreiben kann... Na ja, jetzt weiß ich es xD
Das Rating ist hochgegangen auf P16. Bleibt jetzt für ein paar Kapitel so, bis es auf P18 geht.
Leichte sexuelle Anspielung, sowohl auch Anspielung auf Vergewaltigung. Ich hab' euch gewarnt! (Ich kann so etwas nicht schreiben.. Doch, kann ich schon.)

Ahh! Ich hab' mir heute Lincoln & Dark Shadows gekauft! Und ich hasse Cliffhangers! AHH, und es wird kein Sequel zu DS geben. Danke, Tim Burton! ;; (ich liebe dich trotzdem noch immer xD) Haa.. Ich shippe übrigens BarnabasxJulia.... Und ich will drüber 'ne OS schreiben.. Gott, ich wusste ja schon seit Mitte des Films, dass es 'n Cliffhanger geben wird.. So wie ich mir ihn gedacht habe.. Und er ist wahr geworden! GODDAMNIT!
Ach und ich mag movieverse!johnnyxhelena ziemlich, ja... Sind Zwei meiner Lieblingsschauspieler... O3O

Ja, ich plappere wieder so viel...

Und ich hab' das Bedürfnis zu baden.. Ich brauch' wieder Badeperlen.. Argh. ;3;


________________________________

Kapitel III – Lucy Barker

Nellie hatte Lucy einige Zeit nicht mehr gesehen. Wo sie war und was sie tat wusste sie nicht. Und sie wollte es auch nicht wissen. Nicht nachdem sie Lucy das letzte Mal gesehen hatte. Und da denkt sie wirklich, dass Benjamin einen Menschen auf den Gewissen hätte? Wie konnte sie nur? Sie musste ihn doch besser kennen, als alle Anderen, oder? Nicht einmal Nellie kannte den ganzen Benjamin.
Sie schüttelte ihren Kopf, welchen sie auch gleich abstützte und seufzte. Erst jetzt verstand sie wie grauenhaft die Welt überhaupt war... Und irgendwann fing sie an zu denken, dass alles doch eine Verschwörung gegen Benjamin war.

Lucy seufzte und starrte aus dem Fenster. Sah den Regentropfen zu, wie sie auf die Fensterscheibe klopften. Ihr Blick fiel dann wieder auf ihre Tochter, welche Lucy mit großen Augen anblickte. Diese großen Augen, die sie von ihren Vater geerbt hatte. Lucy sah schnell wieder weg. Sie konnte es nicht ertragen diese Augen zu sehen. Die Augen eines Mörders... Für sie stand fest, dass Benjamin diesen Menschen getötet hatte. Warum? Bevor er zu ihrem Mann ging hatten die Zwei ein kleines Pläuschen. Benjamin kam dazwischen und sah nicht ganz so glücklich deswegen aus. Er musste den Mann getötet haben! Eifersucht war doch immer das Motiv schlechthin! Ihr Benjamin, ein Mörder... Glauben konnte sie es noch immer nicht. Und dass er darauf noch 15 Jahre bekam... Dass er in ein australisches Gefägnis musste... Warum? Darüber hatte sie nie wirklich nachgedacht. Sie hatte keine Ahnung von der Gerechtigkeit, der Justiz, dem Gericht. Macht hatte sie deswegen auch nicht.
Was ihr aber auffiel war, dass der Richter ihr viel öfters über den Weg lief. Irgendwann musste sie auch zugeben, dass er gut aussah.. Hätte sie doch nur Nellie bei sich, sie wüsste sicher, was Lucy wegen ihm machen würde! Jetzt wo ihr Mann nicht mehr da war dürfte sie so etwas doch, oder?
"Ach Johanna.." Lucy seufzte ein weiteres Mal und hob ihre Tochter auf, um mit ihr aus dem Fenster zu sehen.. Der Richter stand vor ihrem Haus und lächelte sie unschuldig an. Sie erwiderte sein Lächeln, richtete ihre Aufmerksamkeit wieder an ihre Tochter und ging vom Fenster zurück.
"Was hältst du davon, wenn du einen neuen Papa bekommst? Jetzt wo Benjamin nicht mehr da ist... Ich bin einsam, Johanna... Das tötet Menschen, Einsamkeit. Lässt sie verrückt werden. So wie die Eifersucht. Ach, Johanna, sei froh, dass du das alles noch nicht durchmachen musst, meine Kleine..." Ihre Stimme zitterte. Tränen kamen wieder in ihr hoch. Sie hasste es alleine zu sein. Könnte sie nicht einfach zu Nellie gehen und dort mit ihr ein paar Stunden verbringen? Die Einsamkeit machte sie noch verrückt!

Sie wachte wieder auf. Das wie vielte Mal war es in dieser Nacht? Ihr Blick wanderte zu ihrem Ehemann, welcher tief schlief. Träumt wohl vom Mittagsessen, dachte Nellie sich und lächelte. Albert hatte in letzter Zeit viel zu viel zugenommen.
Sie stand auf, ging aus dem Zimmer, Richtung Badezimmer. Wie sie jetzt plötzlich Lust hatte auf ein schönes, warmes Bad! Nellie lächelte bei dem Gedanken, ließ das Wasser ein und zog sich aus. Sie begutachtete ihren Körper und nickte glücklich. Auch wenn sie mit einem Schwein verheiratet war, hieß dies nicht, dass sie auch so aussehen musste wie er! Nein, sie mochte ihren Körper. Ihre gutgeförmten Brüste, ihren strammen Bauch, ihre ziemlich dünnen Oberschenkel. Wenn es ihr schlecht ging, betrachtete sie sich ab und zu nackt vor dem Spiegel, um sich selbst zu sagen, dass sie schön aussah! Albert würde nie denken, diese Wörter je zu ihr sagen.
Nellie drehte das Wasser ab und stieg in die Wanna, seufzte glücklich aus und fing an nachzudenken. Wie oft hat sie sich schon gewünscht, dass Benjamin bei ihr wäre. Sie beim Baden beobachtete, dass er mit ihr badete... Wie oft hatte sie ihn versucht mit ihren Körper den Kopf zu verdrehen? Im Schwimmbad, beim gemeinsamen Backen, in der Schule. Sie hatte jede Möglichkeit ausgenutzt, die sie hatte, doch konnte sie ihn nie für sich gewinnen.. Er hatte immer nur Lucy im Kopf, welche ihn so verraten hatte...
Ihre Gedanken wandten sich wieder Benjamin zu. Der Körper von ihm war unglaublich. Er war ein Sportwunder, also genau das Gegenteil von ihrem Mann, aber über den wollte sie jetzt nicht einmal eine Sekunde denken. Beim Baden war sie doch immer mental bei ihrem geliebten Benjamin, auch wenn der dies wohl gar nicht wissen wollte, was sie so alles schon im Bad gemacht hatte und daneben an ihn gedacht hatte..
"Ach Benjamin", flüsterte Nellie leise, als ihre Hände ihren Körper betasteten. Sie schloss ihre Augen, dachte daran, wie er sie wohl berühren würde. Wie es wäre, wenn er sie so lieben würde, wie Lucy. Nellie stöhnte kurz während ihre Hände über die Innenseite ihrer Oberschenkel strichen und gab sich genüßlich der Befriedigung ihrer Leidenschaft hin.
So etwas ging eben nicht, wenn sie mit Albert schlief. Dieses Gefühl konnte sie nur sich selbst geben...

"Johanna, ich gehe heute zu dem lieben Richter, ja? Sei ein braves Mädchen bei Tante Nellie, ja?", Lucy lächelte. Wie immer. Das Lächeln war wieder das Alte.. Nein, es war nie gegangen. Johanna sah sie fragend an, strahlte aber, als sie Nellie erwähnte. Das Mädchen hatte ihre 'Tante' doch schon so vermisst!
"Nennie!!", plapperte das Mädchen los, widmete sich aber schnell wieder ihren Teddybären, die gerade eine Teeparty veranstalteten.
Lucy strich der kleinen Johanna noch schnell durchs Haar, ging Richtung Badezimmer um sich vorzubereiten. Sie freute sich schon. Schließlich war dies das erste Mal, dass sie wieder ausging. Und dann gleich zu einem Maskenball! Richter Turpins Maskenball! Sie hatte schon viel von diesen gehört! Sie sollen wunderschön sein! Man würde sich fühlen wie im 18. Jahrhundert! Nellie würde so etwas gefallen. Ach Nellie.. Lucy war so glücklich, dass die Zwei sich wieder verstanden, obwohl sie merkte, dass Nellie ihr noch immer nicht vergeben hatte. Aber sie hatte die kleine Johanna auch vermisst. Natürlich, jeder würde den kleinen Sonnenschein vermissen!
Und nun hatte sie auch einen Babysitter. Lucy wusste wie ihre beste Freundin Kinder liebte. Immer wieder erzählte sie ihr damals in der Schulzeit ihre Erlebnisse beim Babysitten. Wenn sie nicht Bäckerin geworden wäre, würde sie die perfekte Kindergärtnerin sein! Lucy war sich da sicher.


"Danke Nellie! Du bist ein Schatz!", sie lächelte Nellie an, während diese Johanna an sich nahm. Die Kleine umarmte sie mit ihren kleinen Armen gleich und sah zufrieden aus. Nellie schenkte ihr ein falsches Lächeln und nickte kurz.
"Ist doch kein Problem! Die Kleine freut sich ja auch, dass sie wieder bei ihrer Tante ist, nicht wahr, Johanna?"
"Nennie!"
Nellie lächelte leicht. Johanna war wirklich ein Engel.
"Soll ich noch etwas kaufen? Hast du wirklich alles, Nellie? Oh, du hast keine Ahnung, wie sehr ich dir danke!" Lucy war so aufgeregt. Am liebsten würde Nellie ihr eine Ohrfeige geben.. So wie Albert sie seit letzter Zeit immer schlug. Doch daran wollte sie jetzt nicht denken.
"Keine Sorge, ich hab' alles was ich für die Kleine brauche. Und nun geh, amüsiere dich! Du hast es dir verdient, nach alldem was passiert war!" Nein, sie dürfte sich nicht amüsieren. Sie dürfte sich keinen Neuen suchen. Wie herzlos Lucy doch wirklich war. Und sie? Sie könnte ihren Mund nicht öffnen, ihr nicht sagen, wie nervig ihr Verhalten war!
"Okay, dann bis später! Tschüß, Johanna, sei brav!" Sie lächelte ihre beste Freundin noch einmal an und dann war sie verschwunden. Nellie blickte zu Johanna, welche sie ansah. Diese großen Augen. Sie hatte diese von ihrem Vater geerbt...
"Du hast eine grauenhafte Mutter, Johanna..", murmelte Nellie leise und fing an mit dem kleinen Mädchen zu spielen.

Der Maskenball war voller Menschen, die sie noch nie gesehen hat. Natürlich erkannte sie niemanden, es trugen alle Masken. Sie hat sie so etwas nie vorstellen können. Sie dachte immer, dass man alle erkennen würde... Aber jetzt, wo Lucy auf einem Maskenball war wurde sie vom Gegenteil überzeugt. Alles fremde Gesichter, fast schon fremde Fratzen, die ihren Blick kreuzten. Aber wo war nur der Richter?

"Schau, Johanna.. Die haben deinen Vater gehört... Er hat sie mir anvertraut, kurz nachdem er von den bösen Männern weggebracht wurde", murmelte Nellie leise und zog eines der Raisermesser raus und betrachtete es, "silber.. Viel zu kostbar zum Verkaufen.. Außerdem will er sie sicherlich wieder zurück, wenn er wieder kommt, nicht wahr?" Johannas Augen sahen zu den Messern und ihre Augen wurden nur noch größer. Nellie konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Sie war doch eine Tochter eines Barbiers, das merkte man.

"Entschuldigen Sie.. Wo, hey!" Lucy zuckte zusammen, als jemand ihren Hintern berührte. Sie fühlte sich unwohl hier. Es war ganz anders... Sie hätte gedacht, sie würde den ganzen Abend mit dem Richter tanzen, aber nun? Sie wusste nicht wo er war und sie kannte niemanden.
"Trink das", hauchte der Angesprochene ihr zu und übergab ihr ein Gläschen Weißwein. Lucy wollte schon widerreden, da sie doch keinen Alkohol trank, fand dies aber doch ziemlich unhöflich und schluckte das Getränk hinunter, nachdem sie ein leises Danke gemurmelt hatte.

"Und das war dein Vater vor drei Jahren. Ein richtiges Ass in der Schule.. Und er sah so gut aus.. Huch, das darfst du Lucy aber nicht sagen, ja? Ach.. Johanna.. Dein Vater ist so ein wunderbarer Mensch..", sie seufzte und sah die Bilder von ihrer Klassenfahrt an... Nellie wusste doch selbst, dass diese Zeiten nie wieder kommen würde.. Ihre Liebe war abgeführt worden.. Ihre beste Freundin hat sich als herzlos ausgegeben.. Ihr Mann schlug sie.. Was für ein Leben sie doch hatte...

Lucy wurde schwindelig und sie musste sich setzen. Egal was in dem Alkohol drinnen war, es tat ihr nicht gut. Oder sie vertrug wirklich nicht ein kleines Gläschen. Bekam man deswegen wirklich solche Kopfschmerzen? Vor ihren Augen drehte sich alles.. Es bildete sich ein kleiner Kreis um ihren Stuhl.. Dann war er da.
"Benjamin?", murmelte Lucy, doch grinste der Richter nur. Seine Drogen haben also gewirkt. Sie erkannte ihn nicht. Dachte vor ihr stand ihr Ehemann. Perfekt, alles lief nach Plan..

Plötzlich fing Johanna an zu weinen und Nellie drückte sie sanft, versuchte sie zu beruhigen, was ihr aber nicht gelang.
"Wird das Kind endlich Ruhe geben?!" Sie zuckte zusammen. Am Liebsten würde Nellie ihren Ehemann erklären, dass so etwas nicht auf Knopfdrück ging, doch ließ sie es. Sie wusste doch selbst, dass das nichts bringen würde. Und vor der Kleinen wollte sie sich nicht streiten. Er würde nie verstehen, wie ein Kind tickt. Natürlich nicht, schließlich wird er nie ein Kind bekommen! Auch wenn Nellie sich sehnsüchtigst ein Kind wünschte, den Triumph würde sie ihm nie bieten. Nein, es reichte, wenn er sie schlug. Eine weitere Person musste dazu nicht auch hinzukommen.
"Shhh, Johanna. Du siehst doch, Albert will schlafen..", versuchte Nellie sie zu beruhigen, flüsterte ihr dann noch ins Ohr, "ist ja das Einzige, was er noch tut.."

Richter Turpin lachte manisch auf und verdeckte ihren Körper mit dem von seinem. Er riss ihr Kleid vom Leib, zog sich selbst aus. Die Menge herum lachte ebenfalls so, wie der Richter. Niemand würde Lucy zu Hilfe kommen. War das ihre Strafe? Strafe dafür, dass sie nie an seine Unschuld geglaubt hatte?
"Benjamin.. Es.. tut weh...", wimmerte Lucy leise, schloss ihre Augen, versuchte den Schmerz zu vergessen, doch gelang es ihr nicht. Jeder lachte um ihr. Sie weinte. Eine Strafe, was sollte es sonst sein? Sie hätte ihn beschützen sollen. Benjamin würde sie auf ewig verfolgen.
Er war tief in ihr drinnen. Stieß sich immer weiter. Und es tat jedes Mal so weh. Wie bei ihrem ersten Mal, nur dass sie es doch genossen hatte. Dieses Mal war es anders. Sie spürte die Begierde ihres Peinigers, und wie ihr Hass in ihr aufflammte. Sie würde dies Benjamin nie vergeben. Ein kurzer Schmerz noch, als sie merkte, dass er schlaff wurde. Eine weitere Träne und sie fiel in Ohnmacht.

Johanna wollte nicht aufhören zu weinen. Nellie war schon ganz verzweifelt mit dem Kind.
"Hey.. Hey.. Willst du einen Kuchen? Eine Pastete? Ein Muffin? Auch wenn ich deine Mutter versprochen habe, dir nichts Süßes zu geben... Aber hey, Regeln sind da um gebrochen zu werden, nicht wahr?" Mit dem Wort 'Süßes' sah Johanna ihre Tante an und hörte kurz auf zu schluchzen. Nellie seufzte erleichtert aus und lächelte das Mädchen an.
"Bleibt aber ein Geheimnis, ja?" Sie verschwand mit dem Kind in die Küche und kurz darauf hatte das Kind einen kleinen Muffin in der Hand, welcher ziemlich schnell in ihren Magen verschwand.
Johanna war einfach ein kleiner Sonnenschein.. Und keiner der Zwei wusste, was mit Lucy zur Zeit passiert war.

Ende des 1. Aktes
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast