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Die Liebe der Feindschaft

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
Magnus von Hagen Nina Martens
21.05.2013
09.08.2013
3
3.558
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21.05.2013 1.064
 
„Also wissen Sie…äh Nina ging es nicht so gut. Ihr ist dauernd schwindelig und sie hat starke Kopfschmerzen. Wir waren die ganze Zeit an der frischen Luft, doch es hat nicht viel gebracht.“, log Magnus ohne mit der Wimper zu zucken. Er konnte dies wahnsinnig gut. „Ach Nina. Magnus ich werde euch zwei für heute entschuldigen. Bring Nina doch bitte wieder nach Hause.“, antwortete unsere Lehrerin und verschwand wieder in die Klasse. Ich bemerkte nicht, dass wir von Delia beobachtet wurden. Magnus nahm mir meine Tasche ab und wir gingen zurück ins Internat. Wir benutzen die gleiche Ausrede bei Reni und bei Victor. Er war in letzter Zeit total nett geworden. Magnus und ich gingen hoch in mein Zimmer. Wir legten uns auf mein Bett und begannen uns zu küssen. Seine Hand lag an meiner Wange während meine seine wahnsinnig weichen Haare durchwuschelten. „Du machst mich wahnsinnig Nina.“ Ich lächelte. „Du mich auch.“ „Du siehst heute übrigens wunderschön aus. Noch schöner als gestern.“, sagte er und gab mir einen Kuss. Ich wurde leicht rot. Daniel hat mir noch nie solch Komplimente gemacht. „Danke.“, sagte ich verlegen. „Magnus?“ „Ja?“ „Was glaubst du würden Mara und Daniel sagen, wenn sie von uns wüssten?“ „Ich habe keine Ahnung. Aber so lang sie es nicht wissen, müssen wir uns darüber keine Sorgen machen.“ Ich nickte. Plötzlich klopfte es an der Tür Magnus setzt sich schnell auf und stellte sich neben das Bett. Reni steckte ihren Kopf durch die Tür. „Victor und ich fahren in die Stadt einkaufen wir sind in ca. zwei Stunden zurück. Macht keine Dummheiten und falls es Nina schlechter gehen sollte, ruft einfach an, okay?“ Wir nickten und schon nach kurzer Zeit hörten man den alten Bus wegfahren. Magnus schaute mich grinsend an. „Okay? Du hast irgendwas vor oder?“ Er lächelte noch mehr und sagte: „Komm mit.“ Er hob mich hoch und trug mich ins Bad. Magnus schloss ab und ließ Wasser in die Badewanne ein. Wir zogen uns gegenseitig  aus und stiegen dann in die Wanne, Wir küssten und berührten uns immer wieder. Seine Küsse wurden immer fordernder und letzten Endes schliefen wir wieder miteinander. Doch dieses Mal fühlte ich nichts Falsches daran. Meine Hände krallten sich in seine Haut. Ich schrie förmlich das ganze Haus zusammen. Magnus konnte sich nun auch nicht mehr zurückhalten und wir erlebten einen wahnsinnig tollen Höhepunkt. Danach trockneten wir uns ab und ich zog mich schnell um, damit wir zu ihm ins Zimmer gehen konnten. Als wir unten bei ihm ankamen, zog er sich auch erst mal etwas an. Ich legte mich während dessen auf sein Bett und beobachtete ihn.  Er sah einfach zu gut aus. Als Magnus fertig war kam er zu mir und legte sich über mich. Wieder begannen wir uns zu küssen, doch plötzlich sprang die Tür auf und Felix stand im Raum.
„Oh sorry… ich …äh …ich wollte nicht stören.“, sagte er fassungslos und verschwand. Magnus stand sofort auf und lief ihm hinter her.
Sicht Magnus:
Ach tu scheiße. Wie konnte das nur passieren? Ich sah die Angst in Ninas Augen und rannte Felix sofort hinter her. Ich sah ihn, wie er ins Wohnzimmer huschte. Dort saßen komischer Weise auch die Anderen. Mara kam gleich auf mich zu, doch konnte ich sie abschirmen: „Mara lass mich mal grade eben…Felix ich glaub wir müssen da etwas klären.“ „Ich glaub es auch. Wie kannst d…“ Ich versuchte ihm mit Gestik klarzumachen, dass er seine Klappe halten sollte und zog ihn mit raus in den Graten.  
„Hör mir gut zu: Du erzählst niemanden, wirklich niemanden davon, was du grade gesehen hast. Bitte!“ „Eh Magnus. Daniel ist mein bester Kumpel und…..“ „Ach bin ich etwa nicht mehr dein bester Freund?“ „Doch schon aber….“ „Was aber?“ „ Naja du betrügst Mara und Nina Daniel. Wie soll das gut gehen? Das ist doch falsch was ihr macht!“ „Es fühlt sich aber nicht falsch an verstehest du? Ich fand schon immer, dass Nina irgendwie besonders ist. Ich habe mich in sie verliebt, okay? Bitte versprich mir, das du Daniel  und Mara nichts sagst!“ Ich sah, das Felix ganz schön mit sich kämpfen musst. „Also gut. Ich verspreche es.“ Ich bedankte mich und ging wieder rein.  Delia saß plötzlich allein im Wohnzimmer. „Wo sind Mara und Daniel?“ Mara ist hochgegangen zum lernen und Daniel wollte nach Nina schauen.“ Mein Magen drehte sich plötzlich um 180 Grad. Meine Sachen lagen doch noch oben. Okay im Bad aber sie lagen dort zusammen mit Ninas. Schnell schlich ich mich ins Bad und versteckte ihre Sachen unter meinen um sie in den Wäschekorb unten im Hauswirtschaftsraum zu legen. Auf dem Flur hörte ich plötzlich wie Daniel nach mir rief. Scheiße. Jetzt bin ich bestimmt dran. Mit Schweißperlen auf der Stirn ging ich zu ihm. „Weißt du wo Nina ist?“ „Ähm naja …..ich …ä… Küche.“ „Küche?“ „Ja….wegen ihren Kopfschmerzen. Sie wollte nach Kopfschmerztabletten schauen.“ „Nina hat Kopfschmerzen?“ „Ja? Sie war doch heute nicht in der Schule.“ „Oh hab ich gar nicht mitbekommen.“ War ja klar. Der Herr wusste natürlich nicht, dass seine Freundin “Krank“ war. Ich bildete meine Meinung und ging wieder runter. Gott sei Dank hatte Nina die gleiche Ausrede bei Delia gehabt. Gegen Abend als Delia im Bad war, Ich ging noch einmal schnell zu ihr und gab ihr einen Gute Nacht Kuss. Die Tür ging auf und wir lösten und schlagartig. „Also äh ….gut Nacht dann….“, sagte ich schnell und ging nach unten.

Sicht Nina:
„Also äh ….gut Nacht dann….“, sagte Magnus schnell und verschwand. Delia war anscheinend endlich fertig im Bad schnell nahm ich meine Sachen und tat es ihr gleich. Als ich wieder zurückkam, saß sie auf ihrem Bett und schaute mich misstrauisch an.
„Ist irgendwas?“, fragte ich sie. „Was will Magnus eigentlich die ganze Zeit von dir?“ „Er hat doch grade nur Gute Nacht gesagt. Außerdem wollte ich mich noch bei ihm bedanken wegen vorhin.“
„Und warum hast du mir nichts gesagt das es dir nicht gut geht?“ „Ach so …äh…. Ja das kam ganz plötzlich und dann war Magnus halt da und hat sich halt um mich gekümmert. Ich bin jetzt auch müde. Gute Nacht Delia.“ „Nina? Lass dich nicht von so einem Loser wie Magnus einwickeln. Du hast doch Daniel.“ Wenn sie wüsste. Magnus war besser als Daniel. Vielleicht nicht in der Schule aber in Sachen Beziehung auf jeden Fall!
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