Die Liebe der Feindschaft

GeschichteAllgemein / P16 Slash
Magnus von Hagen Nina Martens
21.05.2013
09.08.2013
3
3371
 
Alle Kapitel
14 Reviews
Dieses Kapitel
7 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Sicht: Nina
Es war kalt. Ich lag auf meinem Bett. Träne für Träne  rannte mir über die Wangen. Ich war verwirrt und mein Kopf war leer. Ich konnte immer noch nicht glauben, was passiert war. Ich  hatte Daniel betrogen -mit Magnus- und das schlimmste ist, es war das Beste, was mir hätte passieren können. Alles begann nachdem Luzy, Lotte, Kaya und Max nach Amerika gingen und Daniel und Mara an einem Forschungsprojekt arbeiteten. Er fing an mich zu vernachlässigen. Ständig war er mit Mara unterwegs und ich allein. Eines Abends, als ich ihn besuchen wollte, hörte ich Mara lachen. Sie war wieder bei ihm. Langsam kamen mir die Tränen. Magnus kam aus der Küche und sah mich und nahm mich in den Arm. Auch er hörte Maras lachen. Ich schaute zu ihm hoch. Bis jetzt war mir nie bewusst, wie gut er doch aussah. Er nahm meine Hand und zog mich in sein Zimmer. Wir sahen uns tief in die Augen. Unsere Gesichter kamen immer näher bis wir uns küssten. Es wurde immer leidenschaftlicher. Plötzlich hob Magnus mich hoch und legte mich auf sein Bett. Er stütze sich über mich und wir  küssten uns weiter. Es fühlte sich gut an und doch war es falsch, was wir hier taten. Seine Hand glitt unter meinem Rock. Ich tat es ihm gleich und wir begannen uns gegenseitig auszuziehen. Daniel und ich waren noch nie so weit gewesen. Er war viel zu schüchtern und schon mit einem Zungenkuss überfordert. Bei Magnus war das alles ganz anders: Seine Küsse waren voller Leidenschaft und Zärtlichkeit. Wir küssten uns ein letztes Mal, bevor er in mich eindrang. Anfangs spürte ich ein leichtes Stechen, doch war es meines Erachtens normal. Schließlich war es mein erstes Mal. Kurze Zeit später war es verschwunden. Die Leidenschaft überwiegte und wir beide kamen gemeinsam zum Höhepunkt. Mein Atem flachte langsam wieder ab. Ich kuschelte mich an ihn. Er roch so gut. Er strich mir eine Strähne aus dem Gesicht und sagte  mir wie schön ich doch sei. Langsam schlief ich ein. Gott sei Dank war Felix bei Delia. Am nächsten Morgen ging ich schnell hoch in mein Zimmer. Zum Glück hat mich keiner gesehen. Ich machte mich fertig. Diesmal brauchte ich etwas länger im Bad. Ich wollte für Magnus gut aussehen. Danach ging ich zum Frühstück. Daniel war bereits da. Er begrüße mich freundlich, doch zu meinem Styling sagte er nichts. Enttäuscht begann ich mir ein Brot zu machen. Nach und nach kamen auch die anderen….und Magnus. Mein Herz klopfte wie wild. Er lächelte mich an. Mara stand auf und küsste ihn. Dies wiederum ließ mein Lächeln verschwinden, doch versuchte ich mir nichts anmerken zu lassen. Daniel und Mara mussten schon früher los. Delia und Felix fuhren schon einmal vor, da ich mein Geschichtsbuch vergessen hatte. Magnus hatte auf mich gewartet. Draußen bemerkte ich, dass mein Fahrrad einen Platten hatte und Magnus sein Schloss klemmte. Also mussten wir zu Fuß gehen. Er nahm meine Hand. Wir ließen uns Zeit. Zwischen durch küssten wir uns immer und immer wieder. Als wir ankamen war die erste Stunde schon vorbei. Frau Altrichter kam wütend auf uns zu und fragte, wo wir waren…..