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Mehr als Freunde (Bergelfen II)

von SilviaK
Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
18.05.2013
27.05.2013
7
18.439
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18.05.2013 2.381
 
Am frühen Morgen verließen die Jäger und Sammlerinnen den Höhlenberg. Nur wenige blieben zurück - die Kinder, ihre Mütter, Kristallfinder und Windfeder, die sich vorgenommen hatte, die Treppen im Berglager auszubessern, denn viele Stufen waren gesprungen und bald eine Gefahr für jeden, der darauf trat.
Ari gefiel es gar nicht, daß sie wieder einmal noch zu klein war. ”Kann ich nicht doch mitkommen?”, bettelte sie. Windfeder fühlte sich an den Blauen Berg erinnert, wo Ari jedem Auserwählten in den Ohren gelegen hatte, sie auf einem Falken mitzunehmen.
”Nein”, sagte Nachtauge nachdrücklich. ”Ein bißchen älter mußt du schon noch werden.”
”Ach, ihr seid genauso gemein wie die Gleiter. Alles, was Spaß macht, ist verboten”, grummelte Ari. Immerhin durfte sogar Flitzer, der kleine Bewahrer, die Jäger begleiten, um ihre Beute gleich einzuweben, damit sie nicht verdarb. Aber an Nachtauges nicht mehr ganz so freundlichem Blick merkte Ari, daß der Anführer allmählich genug davon hatte.
”Wenn du deinen ersten Hirsch zum Höhlenberg hinaufgeschleppt hast, dann werden sich deine Muskeln nicht mehr so darum reißen”, sagte Felsenspringer und gab Ari einen Stups. ”Außerdem mußt du auf Windfeder achtgeben, damit sie sich bei ihrer Felsformerei nicht übernimmt.”
”Mach ich”, versprach Ari mit wichtigem Nicken und blickte neidisch auf die Wanderer.
Windfeder hatte Felsenspringers Worte gehört. Sie fühlte sich schon wieder so befangen unter seinem Blick - wie gestern beim Abschiedsfeuer, als sie zwar beide versuchten, sich wie sonst auch zu verhalten, aber jeder die Unsicherheit des anderen spürte.
**Paß auf dich auf, ja?**, vernahm Windfeder sein Senden. Sie sah auf und konnte nicht anders, als sein Lächeln zu erwidern.
**Du auch**, antwortete sie. Wieder stieg diese angenehme Wärme in ihr auf, sie wich seinem Blick aus und versuchte, ihrer Verwirrung Herr zu werden, war fast ein wenig erschrocken. Sein Lächeln weckte etwas in ihr, von dem sie bisher nicht einmal wußte, daß es überhaupt dagewesen war. Nun schlich es sich in ihre Gedanken und Gefühle ein, als ob es nur darauf aus wäre, sie durcheinander zu bringen.
Die Wanderer winkten noch einmal grüßend, dann stiegen sie die Treppe hinab und verschwanden hinter dem nächsten Felsgrat. Die Stille wirkte bedrückend auf die Zurückbleibenden. Dann seufzte Ari tief.
”Ich hoffe nur, Flitzer gehorcht Nachtauge und macht keinen Ärger. Er ist immer so übermütig. Gemeinheit! Der darf mit, und ich ...” Sie blickte zu Windfeder auf, die den Verschwundenen immer noch nachschaute. Ein freches Grinsen lag auf ihrem Gesicht. ”Du vermißt Felsenspringer wohl jetzt schon, was?”
”Noch ein Wort, und ich werfe dich in den nächsten Bergsee!” Windfeder versuchte, die kleine Gleiterin zu packen, aber Ari schrie in gespielter Furcht auf und flüchtete gen Himmel.

Als Sanfthands schmale Treppe endete und der Weg an der ersten Bergflanke hinabführte, gesellte sich Wildbach zu Felsenspringer. Die junge Elfe mit den rotbraunen Locken trug einen geflochtenen Tragekorb auf dem Rücken. Ihre grünen Augen blinzelten Felsenspringer von der Seite an.
”Warum kommt Windfeder nicht mit? Sie war doch noch nie mit uns in den Wäldern.”
‘Sag du ihr das mal!’, dachte Felsenspringer, dem nichts lieber gewesen wäre. ”Sie meint, die Treppen lassen sich schneller ausbessern, wenn ihr nicht ständig alle zwischen den Händen herumlaufen.”
”Und sie hat sich nicht mal von dir überreden lassen?”
”Nein”, antwortete Felsenspringer einsilbig. Er hatte keine Lust, mit Wildbach über Windfeder zu reden. Aber Wildbach blieb an seiner Seite, pflückte ein paar Schwarzbeeren und lachte plötzlich. ”Weißt du, worüber ich mich wundere? Daß Nachtauge dich wieder mitgenommen hat, nachdem du ihm im letzten Jahr davongelaufen bist.”
”Ich bin eben unverzichtbar”, grinste Felsenspringer. Dann runzelte er die Stirn. In diesem Jahr würde er darauf achtgeben müssen, daß er den Anführer und die anderen Jäger nicht wieder verärgerte.
Wildbach versuchte noch ein paar Mal, den jungen Jäger in ein Gespräch zu verwickeln, doch der war in Gedanken schon wieder bei Windfeder und reagierte kaum.
”Mit dir ist heute auch gar nichts anzufangen!”, beschwerte sich Wildbach. Sie ließ sich zurückfallen und bald darauf hörte Felsenspringer sie mit Silbermoos lachen.

Ein Streifen Mondlicht fiel auf ihr Schlaffell, als Windfeder erwachte. Wie leer die große Höhle ihr ohne ihre Familie erschien. Nur Aris leise Atemzüge waren zu hören. Aber obwohl es noch mitten in der Nacht war, fand die junge Elfe keinen Schlaf mehr. Zu viel war in ihrem Kopf, über das sie sich klar werden mußte.
Nachdem sich Windfeder eine Weile ruhelos hin- und hergedreht hatte, erhob sie sich leise und schlich aus der Höhle. Auf dem Plateau ließ sie sich nieder und blickte zu den Monden hinauf, die ihr silbernes Licht über die Gipfel sandten. Die Sterne standen wie kleine, weiße Feuerfünkchen am Himmel. Es war eine Nacht wie damals, als sie unter ihrem Licht Trost suchte, aufgeschreckt aus einem dieser Träume...
Sanfte Hände, die sie berührten. Helle Augen, in denen sie versank. Endlich eins sein - Körper und Seele. Aber er löste sich auf, wurde ein Schatten, verschwand wie Nebel, ohne daß sie ihn halten konnte. Er ließ sie zurück, einsam und ohne Hoffung.
‘Kryn, warum bist du nicht hier...?’ Windfeder barg das Gesicht in den Händen, von einer Sehnsucht erfüllt, die unstillbar bleiben mußte.
”Federchen?”
Eine leise Stimme drang an ihr Ohr, jemand setzte sich neben sie. Windfeder sah auf, blickte in die dunklen Augen von Luchsohr. ”Hast du wieder von ihm geträumt?”, fragte er.
”Ich...” Windfeder schluckte. Vor ihrem Großvater hatte sie noch nie etwas verbergen können. ”Woher weißt du das?”
”Ich kenne dich doch, Kleines. Du denkst doch nicht etwa, nur weil du zu uns nicht darüber sprichst würden wir nicht merken, was dich manchmal quält?”
Windfeder sah auf ihre Hände. Früher waren es Luchsohr und Silbermoos gewesen, denen sie sich anvertraute, wenn sie Kummer hatte. ”Ich will nur nicht, daß ihr euch immer Sorgen um mich macht”, sagte sie leise.
Luchsohr sah sie lange an, dann legte er einen Arm um ihre Schultern und zog sie an sich. ”Verschließ dich nicht wieder vor allen”, bat er. ”Vergiß nicht, wir sind für dich da.”
”Weiß ich doch.” Windfeder schmiegte sich an ihren Großvater, der in den Sternenhimmel hinaufsah und genauso in Gedanken versunken schien wie sie selbst. ”Großvater? Denkst du oft an Sternsängerin?” Sie stockte, wußte nicht, ob es ihm recht war, wenn sie danach fragte. Aber Luchsohr nickte, den Blick immer noch zum Himmel gerichtet.
”Jeden Tag denke ich an sie. Und in Nächten wie dieser besonders. Wenn du wüßtest, wie oft ich allein unter den Sternen gesessen habe, nachdem ... Sie hat die Sterne und die Monde geliebt. Wie gern sie in ihrem Licht Lieder sang und zu ihren eigenen Melodien tanzte...” Ein trauriges Lächeln lag auf seinen Lippen. Dann änderte sich sein Tonfall: ”Du liebe Zeit, nun sitzen wir beide da und blasen Trübsal. Sternsängerin hätte uns gehörig die Meinung gesagt.”
”Möchtest du wieder eine Gefährtin haben?”, fragte Windfeder nach einiger Überwindung.
”Im Moment wüßte ich nicht, wen, Federchen. Aber ein Elfenleben ist lang. Zu lang, um es allein zu verbringen, glaub mir. Auf jeden Fall für jemanden, der so jung ist wie du.”
Die Erinnerung verblaßte. Windfeder hielt ihren Kristall ins Mondlicht und betrachtete nachdenklich die Feder, die darin eingeschlossen lag. Hoykar ... er war so unerreichbar, daß es manchmal wehtat. In der ersten Zeit nach ihrer Rückkehr hatte sie sich oft sehr einsam gefühlt. Und obwohl sie inzwischen wie früher am Stammesleben teilnahm, kam es doch hin und wieder vor, daß sie durch irgendeine Kleinigkeit oder ein Wort von Sehnsucht und Trauer eingeholt wurde. Dann war es Felsenspringer, der ihr zuhörte und es schaffte, sie aufzumuntern. Durch ihn hatte sie wieder Lachen gelernt. Windfeder mochte ihn inzwischen mehr, als sie es jemals für möglich gehalten hätte. Sie wußte selbst nicht genau, was sie in letzter Zeit immer mehr zu ihm hinzog. Sie vertraute ihm, fühlte sich wohl in seiner Nähe.
Windfeder mußte lächeln. Wenn ihr das jemand vor einem Jahreslauf gesagt hätte - sie hätte ihn für verrückt erklärt! Aber Felsenspringer war nicht mehr der gedankenlose junge Elf, der nichts als Jagen und Felsklettern im Kopf hatte und sich bestens darauf verstand, andere mit dahingeworfenen Worten zu kränken, ohne es überhaupt zu bemerken. Wenn Windfeder daran dachte, daß er ihr im vergangenen Herbst allein bis in den Blauen Berg gefolgt war... Vielleicht hatte sie ihm damals auch schon mehr bedeutet, als ihr bewußt gewesen war.
Windfeder überlief ein Schauer, als sie sich an das Gespräch auf der Klippe erinnerte. Plötzlich fragte sie sich, ob Felsenspringer wirklich nur ein Freund für sie war. Sie hatte noch nie darüber nachgedacht, nie einen Grund dafür gesehen.
Bis jetzt.

Am zweiten Abend im Waldlager gesellte sich Wildbach zu Felsenspringer und machte ein geheimnisvolles Gesicht. Sie hatte in den vergangen Tagen schon öfter seine Nähe gesucht. Felsenspringer mochte ihre übermütige Art, auch wenn Wildbach ihm manchmal ziemlich sprunghaft und launisch erschien, was ihm dann schnell auf die Nerven ging. Nun setzte sich die junge Elfe neben ihn und sendete, damit nur er es hören konnte: **Du mußt mir helfen! Kannst du mir beibringen, wie man mit Pfeil und Bogen umgeht?**
**Wozu das denn?**, fragte Felsenspringer verblüfft. Er bemühte sich nicht einmal, sein Erstaunen zu verbergen. **Seit wann muß eine Sammlerin so etwas können?**
**Ich will keine Sammlerin mehr sein!**, erklärte Wildbach energisch. **Das ist so langweilig! Ich will Jägerin werden.**
**Du?!** Felsenspringer lachte auf.
Holzformer, der in der Nähe stand, drehte sich um und bemerkte mit einem Stirnrunzeln, daß die beiden schon wieder beieinandersaßen.
**Kannst du noch etwas lauter lachen?**, fuhr Wildbachs ärgerliches Senden in Felsenspringers Kopf. **Was ist daran so lustig?!**
**Bei uns gab es noch nie eine Jägerin**, antwortete Felsenspringer amüsiert.
**Das heißt noch lange nicht, daß ich nicht treffen kann!**
**Du meinst, du könntest es lernen, ja? Also, das bezweifle ich.**
Wildbachs wütend blitzende Augen reizten Felsenspringer noch mehr zum Lachen. Wie eine Bergkatze sah sie aus, die ihm gleich das Gesicht zerkratzen würde.
Wildbach erhob sich mit einem Ruck und warf ihm einen vernichtenden Blick zu. **Wenn Windfeder dich darum gebeten hätte, würdest du’s sofort tun und kämst nicht mal auf den Gedanken, sie deswegen auszulachen! Vergiß, daß ich gefragt habe! Ich hätte es besser wissen müssen!**
Felsenspringer vergaß die spöttische Antwort, die ihm auf der Zunge lag. Ihm fiel ein, wie oft er früher Windfeder verletzt hatte, wenn er sich über ihre Träume lustig machte. Und nun war er auf dem besten Wege, den gleichen Fehler bei Wildbach noch einmal zu begehen.
**Ich fürchte, ich lerne es nie.** sendete er mit einem entschuldigenden Lächeln. **Sei nicht sauer, Wildbach. Du mußt zugeben - ein bißchen ungewöhnlich ist das schon, was du da vorhast.**
**Aber deswegen noch lange nicht unmöglich!** beharrte die junge Elfe etwas besänftigt und setzte sich wieder.
Felsenspringer seufzte im Stillen. **Das nicht, aber es ist auch nicht ganz so leicht, wie du dir das vorstellst. Man braucht schon ein bißchen Talent, Geduld und Übung, um es zu lernen. Aber du hast es noch nie lange bei einer Sache ausgehalten. Wolltest du nicht im Frühjahr noch bei Neumond Gerben lernen? Und davor Nähen bei Silbermoos?**
**Aber ich hasse es, den ganzen Tag auf einer Stelle zu sitzen!**
**Na, dann wirst du an der Jagd deine helle Freude haben. Da sitzt man manchmal stundenlang am selben Fleck und wartet.**
**Da ist es mir egal. Ich möchte es lernen. Bringst du es mir bei?**
Felsenspringer hätte beinahe schon wieder aufgelacht. Er als Lehrer für Wildbach? Ob das so eine gute Idee war? Und außerdem gab es jemanden, der Wildbach bestimmt nur zu gern geholfen hätte. **Warum fragst du eigentlich nicht Holzformer? Er würde dir gleich noch einen Bogen bauen.**
Aber Wildbach schüttelte ohne darüber nachzudenken den Kopf. **Du bist besser als er. Und mit dir ist es lustiger. Bitte!**
Sie ließ ihn nicht aus den Augen – so lange, bis Felsenspringer nachgab und einwilligte. Aber er war sich sicher – lange würde Wildbach es auch diesmal nicht durchhalten. Auch wenn er ihr das nicht auf die Nase binden würde. Er war schon gespannt darauf, wann sie wohl aufgab.
**Danke!** Wildbach strahlte ihn an. **Aber versprich mir, daß du niemandem davon erzählst! Ich werde Eisgänger und Nachtauge erst dann fragen, wenn ich ihnen beweisen kann, daß ich gut genug bin!**
**Du kennst mich doch.** antwortete Felsenspringer mit einem frechen Grinsen. **Wenn du wieder mal danebenschießt, werde ich mich mitten auf den Versammlungsplatz stellen und lauthals verkünden ...**
**Wenn du das tust, dann rede ich nie wieder ein Wort mit dir!**
Ein Blick in Wildbachs Gesicht sagte Felsenspringer, daß sie ihre Drohung durchaus ernst meinte.
Die zwei bemerkten gar nicht, daß Holzformer ihr lautloses Gespräch mit schmalen Augen beobachtet hatte. Er war ein stiller, zurückhaltender Elf, den man nur zu leicht übersah. Aber ihm selbst entging dafür um so weniger. Und die augenscheinliche Vertrautheit der beiden, die alle anderen ausschloß, mißfiel ihm, obwohl er es sich nicht anmerken ließ.

Tag für Tag kehrten die Jäger erfolgreich zum Waldlager zurück. Als Eisgänger und sein Sohn am letzten Abend ihre Beute ablegten, trat Nachtauge zu ihnen. ”Du bist viel besser geworden”, sagte er anerkennend zu Felsenspringer. ”Nicht einen Fehlschuß auf dieser Jagd.”
”Was ich treffen will, das treffe ich auch”, grinste der junge Elf, der sich sehr wohl bewußt war, daß auch die anderen Jäger das Lob des Anführers gehört hatten. Er war äußerst zufrieden mit sich. Nur schade, daß Windfeder nicht dabei war. Felsenspringer hätte ihr gern ein wenig imponiert.
Speerer schmunzelte. ”Paß auf, Eisgänger. Das klingt, als wolle er dich einmal übertreffen.”
”Das kann er gern versuchen.” Der hochgewachsene Bergelf zwinkerte seinem Sohn zu. ”Nachdem er mir heute schon die Beute vor der Nase weggeschossen hat.”
”Pha, du hast ja nur gewartet, weil du sehen wolltest, ob ich auch treffe.”
Eisgänger lachte leise. ”Komm, gehen wir uns stärken. Morgen haben wir einen anstrengenden Tag vor uns.” Er legte Felsenspringer einen Arm um die Schultern und zog ihn mit zum Feuer.
Am nächsten Tag brachen die Bergelfen das Lager ab. Sammlerinnen und Jäger traten mit ihrer Last den Weg zurück zum Höhlenberg an. Und je höher sie kamen, desto unruhiger wurde Felsenspringer. Er freute sich darauf, Windfeder wiederzusehen. In den vergangenen Tagen hatte er seine Gedanken immer wieder von ihr fort und zurück zu der Fährte zwingen müssen, die sie gerade verfolgten. Aber gleichzeitig fürchtete er sich ein wenig davor, wie Windfeder ihm jetzt gegenübertreten würde. Es war ihm beim Abschiedsfeuer schon schwer genug gefallen, vor den anderen so zu tun, als wäre nichts geschehen.
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