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dark blood

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
18.05.2013
22.06.2013
2
1.744
 
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18.05.2013 692
 
Wie gebannt starrte ich in meinen Computer, ich hatte schon die ganze Nacht durchgespielt. Meiner Meinung nach lang, zu lang, dennoch konnte ich mich von der eckigen Welt nicht lösen. Meine Augen hatten einen rötlichen Stich.
Vor mir lag das Dschungelbiom, die Sonne stand hoch, sodass keine Gefahr von Zombies ausging.
Langsam, ganz langsam schlich ich mich an den Ozelot an, gleich musste ich ihn gezähmt haben, dann habe ich endlich einen Ozelot. Meine Freude war groß. Grinsend blickte ich auf meinen Bildschirm. Es war die erste und letzte Katze, die ich hier gesehen hatte, so schnell wäre keine mehr wiedergekommen. Ich nahm den Fisch in meine Hand und sofort drehte sie sich zu mir um. Mit langsamen und unsicheren Schritten schlich sie sich an mich heran. Wenn ich nicht ruhig geblieben wäre und keinen Fisch gehabt hätte wäre sie schon weg gewesen.
Ich machte meine Finger bereit, zwölf Fische, zwölf Versuche, eine gute Voraussetzung für das zähmen einer Wildkatze. Nach einem Rechtsklick war es klar, ich brauchte mehr als nur einen Fisch. Doch gerade als ich einen zweiten Versuch wagen wollte passierte es- Stromausfall. Der Bildschirm wurde schwarz und mein Fenster wurde dunkel. Ich glaubte das Klappern von Skeletten hören zu können. War ich jetzt verrückt geworden? Dachte ich jetzt schon an Minecraft, obwohl der Computer aus war?
Unsicher hob ich meinen Kopf und rief leise: „Mama? Wo ist der Stromsicherungskasten?“ Es zischte leise, doch plötzlich hörte ich den Aufschrei meiner Mutter und eine Explosion. Ängstlich schnappte ich meine Taschenlampe und sperrte meine Zimmertür zur Küche auf. Das Licht, das sie warf war nicht gerade das hellste, aber man sah im blassen Licht die Umrisse des Zimmers und der Möbel.
Noch einmal fragte ich unsicher: „Mama, w-wo bist du, was ist passiert?“ Dann sah ich sie, in einer roten Blutlache lag sie da. Voller Panik rannte ich zu ihr: „Mama! Du darfst nicht sterben!“ Ein letztes Mal hob sie ihren Kopf und sah mich mit schillernden Augen an: „Für mich ist es zu spät bitte pass auf dich auf, ein grünes eckiges Etwas ist neben mir explodiert. Ich weiß nicht was es ist, oder wie es hergekommen ist und ich bin beunruhigt.“ Meine Augen waren voller Tränen gefüllt, traurig schluchzte ich: „Nein, bitte, bleib, überlebe.“
Ihre Augen wurden glasig und ihr Atem ruhig. Sie starrte in die Ferne. Plötzlich hörte ich ein weiteres zischen, ein anderes als vorher, leiser und kürzer. Verwundert schaute ich auf, als mich plötzlich eine schwarze Spinne mit rotglänzenden Augen übertrumpfte. Voller Angst schrie ich auf und kroch in die nächstgelegene Ecke. Sofort setzte die Spinne mir hinterher und warf sich auf mich. Ich spürte wie meine Haut aufgerissen wurde und dickflüssiges, warmes Blut aus meinem Arm strömte. Voller Entsetzen krümmte ich mich und der Lichtstrahl der Taschenlampe fiel direkt auf die Augen der Spinne.
Verwirrt blieb sie stehen und blickte um sich, anscheinend blendete sie der Lichtstrahl. Weiterhin ließ ich mein Licht auf den acht Augen der Spinne weilen und stand langsam auf. Ich schlich neben dem Kasten weiter zur Tür. Bei dieser drehte ich mich panisch um und rannte in den nächsten Raum.
Schnell drehte ich mich um und verschloss die Tür. Die Spinne, die mich verfolgt hatte, versuchte mich zu verfolgen-jedoch ohne Erfolg. Ich hatte die Tür fest verschlossen und so krachte sie gegen die Holztür. Ein kurzes Lächeln erschien auf meinem Gesicht, dann verfinsterte es sich jedoch wieder.
Diese Kreaturen, das grüne Wesen und die schwarze Spinne, sie waren eindeutig aus Minecraft. Die Welt wurde zu einer Minecraftwelt.
Ich schielte unsicher aus dem Fenster, der Anblick war entsetzlich. Menschen rannten kreischend durch die Gassen. Allesamt hatten sie Taschenlampen oder Fackeln. Sie wurden gehetzt, gejagt, von grünen Zombies, Skeletten, die ihren Bogen spannten, Spinnen und es teleportierte sogar ein Endermen hinter einem Mann her. Sein Mund stand weit offen.
Ich begann zu überlegen. Wie sollten wir so etwas nur überleben? Die Erde wurde zu einer Welt mit heimtückischen Wesen. Menschen wurden von nun an gejagt, sie wurden zur Beute, zur Beute der Monster.
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So hier einmal der Prolog, ich liebe Minecraft und deshalb hab ich einfach einmal eine Ff darüber geschrieben! ^^
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