Sweet Memories

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16
Benjamin Barker Mrs. Lovett
16.05.2013
16.05.2013
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A/N: Hallu! :3
Mal wieder etwas Neues von mir. Muss ich noch betalesen, ich weiß. Aber dieses Pairing! Gosh! Es hat mich so angetan! Und ich hab' jetzt endlich Zeit gehabt, die Story zu beenden. Muahahha n3n Ach ja, Spoilers!~
Random Fact: Ich hab' die Story schon vorher "Sweet Memories" genannt, hab' gerade gegoogelt und ein wunderbares Lied gefunden von Olivia Ong mit dem gleichen Titel. Es ist wunderschön.

Oh Gott, ich entschuldige mich jetzt schon für den Schwachsinn der folgt. Ich war halb betrunken, als ich das geschrieben habe! T3T

Gut, lange Rede, hier kommt die kleine OS~ (Ich sollte mich übrigens wieder mit dem Schreiben konzentrieren!!)

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Sweet memories

Es war Jahre her, als sie ihn das erste Mal begegnet war. Ein Kunde. Ein ganz normaler Kunde. Damals, als ihr Geschäft noch lief hatte sie Kunden jeden Tag und er war einer von ihnen gewesen. Er hatte sich Benjamin Barker genannt. Von Beruf Barbier. Er war wunderschön. Sie verliebte sich schnell in den jungen Mann. Ihr Ehemann war damals einige Jahre tot. Sein Name war Albert gewesen und geliebt hatte sie ihn nie. Doch hatte er ein Händchen fürs Geld gehabt. Als Erinnerung daran hing noch ein Bild von ihm an der Wand. Was für ein fetter Mann er doch war! Doch er hatte Geld.. Geld.. Das war alles, und ist es noch immer. Das Leben war hart. Sie war einsam, hatte niemanden.

Sie weinte auf seiner Beerdigung nicht.

Sie hat nie wegen ihm geweint.

Die Zeit verflog.

Ein neuer Mann kam in ihr Leben. Ein verheiratete Mann. Benjamin Barker, wie bereits erwähnt. Er war verrückt nach seiner Frau. Hatte ein Kind, ein wunderschönes Mädchen. Johanna war ihr Name. Passend. Schönes kleines Kind..
Sie wusste, dass er ihre Liebe nie erwidern wird, aber träumen war doch erlaubt, oder? Er kaufte immer das gleiche Produkt. Die gleiche Pastete. Manchmal sogar zwei! Er sprach mit ihr ab und zu. Sie verliebte sich. Alles war perfekt an ihm. Seine Haare, sein Kleidungsstil, die Art, wie er mit ihr kommunizierte, sein Lachen. Sie könnte tausende Sachen aufzählen, welche ihn perfekt machten.

Dann – eines Tages – verschwand er.

Betrogen von einem Richter, welcher sich in seine Frau verliebt hatte. Was für eine tragische Geschichte!

Und nun, 15 Jahre später, stand er hier. In ihrer kleinen Bäckerei. Er sah so verändert aus. Sie hätte ihn fast nicht wiedererkannt. Aber, ohne Zweifel, er war es. Benjamin Barker. Aber was war das? Er sagte, dass Benjamin tot war? Er wäre eine andere Person nun? Jemand, der sich Sweeney nannte. Sweeney Todd. Ja, das war sein Name. Sein neuer Name. Ein neuer Anfang, dachte sie sich.

Er war anders.

So anders.

„Erinnerst du dich an mich?“

„Ein Lächeln benötigst du! Es ist schon so lange her. Wie lange? Die Zeit vergeht. Ah, niemand weiß, was Zeit überhaupt ist! 15 Jahren waren es! Du hast dich verändert, Mr.. Todd.“

„Du hast dich überhaupt nicht verändert.“

Ach, wenn er doch nur wusste! Ihre Liebe zu ihm war das Einzige, was sich nicht geändert hat an ihr! Ihre Liebe zu ihm war endlos. Endlos.. Was für ein blödes Wort. Nichts ist endlos. Sie wusste was. Er wusste es ebenso.

Stille. Stille hüllte den Raum. Sie trauten sich nichts zu sagen. Es war keine.. peinliche Stille, es war nur Stille. Eine Normale? Wer weiß. Sie mochte es nicht. Er schien damit zufriedend zu sein. Sie ließ ihn allein. Ging in ihr Zimmer. Setzte sich auf einen Stuhl. Dachte über all die Jahre ohne ihn nach.

Die ersten Jahre waren relativ leicht. Dann fingen die Alpträume an. Was für eine Idiotin sie doch war! Sich in jemanden wie ihn zu verlieben. Und nun? War er da. Er war in der Nähe. Und sie hatte nicht die Möglichkeit ihn zu berühren. Und er hatte sich verändert. Er war nicht mehr der Selbe. Kein Benjamin Barker. Sweeney Todd nun. Wunder, wunderschöner Sweeney Todd – der auch so müde vom Leben aussah. Aber er war wohl nie lebendiger als in diesen Momenten. Das war jedenfalls ihr Gefühl.. Jetzt war er endlich wieder daheim. Wie lange hatte sie für diesen Moment gewartet? Sie war glücklich, doch auch ängstlich. Würde sie den neuen Benjamin lieben können? Würde ER SIE lieben können? Würde es irgendeine Liebe zwischen den Beiden geben?
Sie schloss ihre Augen. Dachte über das Meer nach. Diese Gedanken brachten sie immer wieder ins Leben zurück. Sie, mit ihm, beim Meer. Glücklich verheiratet. Zusammen..

Was würde er denken? Dachte er überhaupt? Was waren seine Gefühle für sie? Würde sie diese irgendwie herausfinden? Würde sie? Wollte sie diese überhaupt wissen? Sie liebte ihn, ja. Aber sie hat 15 Jahre auf ihn gewartet. Genug Zeit jemanden wegen Liebe ins Irrenhaus zu bringen.

Aber.. war das wirklich Liebe? Wie sollte sie wissen, was Liebe überhaupt ist? Diese ganzen Fragen hatte sie sich gefragt. Jeden Tag. All die langen Jahre lang.

„Du bist endlich wieder zu Hause, Darling.“ Natürlich konnte er ihre Wörter nicht hören. „Wie ich dich vermisst habe! Wie ich dich geliebt habe! Jeden Tag. Von morgens bis abends. Ich habe auf dich gewartet! Nur für dich! Aber... wirst du mich sehen können? Wirst du mich lieben können? Ah.. Mein Kopf schmerzt. Ich sollte zu Bett gehen.“ Sie fand sich weinend, als sie aufstand. Naiv. Ein besseres Wort konnte sie nicht besser beschreiben.

Sie fill in ihr Bett, sah sich um. Sie sah den Spiegel. Es war ein alter Spiegel. Einen oft gebrauchten. Gebraucht und alt. Fast wie sie, nur dass sie sich nicht selbst als alt sieht. Eher wie verstaubt.

'Oh, Mr Todd...', dachte sie. Ein letzter Gedanke und sie schlief ein.

Sie schluf nicht gut. Sie wachte mindestens fünf Mal auf, dachte er wäre hier. An ihrem Bett stehend, lächelnd, ihr beim Schlafen zusehend. Wie er es mit Lucy getan hatte.
Ach Lucy. Sie war wirklich ein wunderschönes Mädchen! Sie befreundete sich mit ihr, nachdem Benjamin, nein, Sweeney, sie ab und zu in ihre Bäckerei einlud. Das arme Mädchen.. Was sie alles durchmachen musste. Zuerst verlor sie den Mann, denn sie so sehr geliebt hatte.. Dann wurde sie von diesem Geschöpf, dass sich Richter nannte, vergewaltigt. Ihr Leben war zerstört. Sie konnte nicht weiterleben. Gift trank sie. Es gab ein paar Fälle, die nicht so ablaufen, wie sie sollten. Sie starb nicht, sie wurde verrückt. Mit dem Leben bestraft zu werden, wenn man es beenden will. Eine größere Strafe gab es nicht.. Die arme Lucy.

„Nellie“, begrüßte er sie, als sie ihn am nächsten Morgen sah. Es machte sie glücklich, dass er sich ihren Namen gemerkt hatte. Sie lächelte kurz, nickte, bevor sie selbst etwas von sich gab.
„Morgen. Mir ist eingefallen, es gibt da jemanden, den du vielleicht sehen willst. Nennt sich selbst den weltbesten Barbier, denn es gibt, doch ich weiß jemanden, der noch besser ist.“ Sie hatte ihm erst gestern die Rasiermesser gezeigt, die er so geliebt hatte. Gut versteckt hatte sie diese. Sie hatte immer gehofft, dass er zurückkam..
Sie wusste, dass er auf Rache auswar. Seine Worte gestern waren deutlich gewesen. Rubine haben eine wunderschöne Farbe, nicht wahr?

Er sah zu ihr auf. Sein Blick hatte einen Funken von Neugierigkeit. Gut.. Vielleicht konnte er ihr helfen das arme Kind von diesem grauenhaften Menschen zu befreien...
„Kommst du? Der Marktplatz ist nicht weit weg, aber wahrscheinlich weißt du dies noch, Darling.“ Sein Blick verdunkelt sich. Er hasste diesen Marktplatz. Dort hatte er Lucy kennengelernt, ihr einen Antrag gemacht und sie verloren. Sie biss sich auf ihre Lippen. Unbemerkt. Sie wusste, was damals geschah. Konnte er sie nicht vergessen? Lucy gab es nicht mehr. Jedenfalls die Lucy, die sie kannten. Sie war hier. Sie hatte ihn immer geliebt! Nicht seine Frau!
Wie eifersüchtig Nellie doch auf Lucy war...
Nichts desto trotz nickte er. Ein kurzes Lächeln war auf ihren Lippen zu sehen. Sie nickte zurück und verschwand wieder, nur um ihr bestes Gewand zu suchen. Irgendwie musste sie ihm ja gefallen...

Und irgendwann wird er die Frau in ihr sehen. Irgendwann wird er sie lieben. Sie würde alles für ihn tun, dass wird sie ihm auch zeigen. Sie würde über Leichen gehen, nur für ihn...

Ihr ganzes Leben zischte um sie, als sie die heißen Flammen des Ofen spürte. Sie hatte ihn geliebt. Hatte ihn vertraut.. Sie hätte alles für ihn gegeben..
Liebe.. Was war das schon? Ein teuflisches Grinsen breitete sich auf seinen Lippen, welches sich schnell verzog, als er bemerkte, was er getan hatte. Die letzte Person, die ihm vertraut hatte.. hatte er umgebracht. War das nicht sein Plan gewesen? Warum tat es dann plötzlich so weh? Ihr Schreien wiederholte sich unentwegs in seinem Kopf. Es tat weh. Aber er hatte es getan..

Auch sein Blut floss schneller als er es erwartet hatte. Der Schmerz? Ein angenehmes Gefühl. Endlich war sein Leben zu ende. Sein Leidensweg. Bald würde alles zu ende sein, er könnte mit Lucy zusammen sein. Und was war mit Nellie? Diese Frau hatte alles für ihn getan. Sie hatte ihn geliebt. Aber Liebe? Was war das schon? Ein loses Wort, was viel zu viel Bedeutung bekam. Ach Nellie..
Dann fiel er leblos um. Sein letzter Gedanke gilt der Frau, die ihn so sehr geliebt hatte...

Don't kiss me baby we can never be;
So don't add more pain!
Please don't hurt me again;
I have spent so many nights;
Thinking of you longing for your touch;
I have once loved you so much.
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