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Mass Effect - Traum oder Wirklichkeit?

von Isaro
GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Commander Shepard OC (Own Character)
13.05.2013
19.11.2018
55
429.633
28
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13.05.2013 949
 
Sommer. Die heißeste Jahreszeit. Für viele ist es die schönste Zeit. Es gibt jedoch auch Ausnahmen, die das nicht so empfinden. So wie etwa den jungen Mann, der allein auf einem etwas abgelegen Weg am Waldrand entlang schlenderte. Der Name dieses Mannes war Isao Hara. Er trug nur lockere Kleidung, ein rotes T-Shirt und eine kurze Jeanshose sowie Sandalen. Eben das was zu der Hitze am besten passte. Um sich etwas vor der Sonne zu schützen, hatte er eine Mütze auf dem Kopf auf der ein großes N7 Aufgedruckt war, sowie eine Sonnenbrille. Außerdem noch einen Rucksack, ebenso mit großem N7 Aufdruck, den er locker über der rechten Schulter hängen lies. Darin befanden sich eine inzwischen leere Flasche Mineralwasser und ein MP3 Player den er auch als Radio nutzen konnte.
Darin hatten sie gestern gesagt das es heute Abend etwas regnen könnte, deshalb hatte er auch noch einen einfachen Regenschirm eingepackt. Wahrscheinlich ließ er sich aber lieber den Regen ins Gesicht prasseln.
Es war bereits 18 Uhr und wie jeden Tag genoss er die Ruhe nach der Arbeit. Für den Weg nach Hause wählte er in dieser Jahreszeit immer die Route durch den Wald. So war er zwar etwas länger unterwegs, dafür war die Temperatur dort um einiges angenehmer.

#Endlich ein wenig Abkühlung von der Hitze.#, dachte er sich und blickte hoch in die Blätter der Bäume, die den angenehmen Schatten spendeten. #Wurde aber auch Zeit. Wieder fast Zehn Stunden im Büro bei 35°C im Schatten und das ohne Klimaanlage. Heißer kann´s in der Hölle auch nicht sein. Was freue ich mich auf einen ruhigen Abend vor dem Fernseher und auf eine Cola mit Eiswürfeln.#

In der Ferne konnte er einige Wolken sehen, die darauf schließen ließen das der Wetterbericht zur Abwechslung doch mal recht hatte. Ihm kamen ein paar Radfahrer entgegen, offenbar ebenfalls auf dem Weg nach Hause.

#Bestimmt kommen die vom See ein paar Kilometer weiter. Flüchten wahrscheinlich vor den Wolken. Typisch, den Tag über im Wasser und in der Sonne verbringen und dann bei ein bisschen Regen nicht´s wie unter´s Dach.#

Bei diesem Gedanken musste er ein wenig schmunzeln. Als ob das so schlimm wäre im Regen zu stehen, wenn man doch sowieso im See schwimmen war. Dabei gab es doch nicht´s schöneres als einen Regenschauer nach einem heißen Tag. Zumindest wenn man sich nicht den Luxus von ein paar Urlaubstagen leisten konnte.
Auf der Arbeit war zur Zeit das reinste Chaos. Zur Zeit waren nur ein Arbeitskollege und er im Büro. Sie hatten aber so viele Aufträge zu erledigen, das würde leicht für fünf reichen.

#Schon 3 Wochen nur Stress. Hoffentlich stellen die bald noch jemand ein, sonst breche ich bald zusammen.#

Isao hielt den Kopf leicht gesenkt und ging noch immer den heutigen Tag durch, was er erledigt hatte und was am nächsten Tag noch an stand. Er war so in Gedanken versunken, dass er nicht merkte wie dicht die Wolkendecke schon war. Erst als der Wind langsam auffrischte hob er den Kopf und nahm die Sonnenbrille ab. Ein leises grollen war zu hören. Scheinbar waren das nicht nur Regenwolken. Er beschleunigte seine Schritte. Etwas Regen war schön und gut, aber in ein Sommergewitter wollte er nicht geraten. Dafür hatte er zu großen Respekt vor den Blitzen.
Als er hoch sah, bemerkte er das die Wolken eine sehr merkwürdige Farbe hatten. Sie waren nicht grau bis schwarz wie normalerweise. Sie waren blutrot.

#Was zum....... rote Wolken? Hab ich jetzt schon Halluzinationen von der Hitze?#

Das war das Seltsamste das er jemals gesehen hatte. Vor staunen blieb ihm der Mund offen. Er sah sich um ob jemand in der nähe war, dem das ebenfalls aufgefallen war. Er konnte aber niemanden sehen. Erst jetzt fiel ihm auf, dass auf der Straße, die er inzwischen erreicht hatte, nicht ein einziges Auto unterwegs war. Das war genau so ungewöhnlich wie die Wolken. Um diese Zeit fuhren sonst immer alle von der Arbeit nach Hause. Was ging hier vor?
Verwirrt und etwas verängstigt stand er nun an der Straße. Was sollte er jetzt machen, einfach weiterlaufen und so tun als wäre alles in Ordnung? Das die Straße leer war konnte er vielleicht noch ignorieren aber die roten Wolken?

Er versuchte sich irgendwie eine Erklärung für das alles einfallen zu lassen, als er aus seinen Gedanken aufgeschreckt wurde. Ein Blitz hatte nur knapp 50 Meter von ihm entfernt in den Boden eingeschlagen. Aus Neugierde ging er etwas näher an die Stelle, die der Blitz getroffen hatte und konnte eine kleine Rauchfahne erkennen. Nur 10 Meter entfernt stand er kurz da und hatte nur einen Gedanken. #OK...... Ich sollte zusehen, dass ich mich in Sicherheit bringe..... und zwar im Laufschritt.# Gerade als er los rennen wollte schlug erneut ein Blitz an der gleichen stelle ein. Das kam so überraschend, dass er über seine eigenen Füße stolperte. Doch es blieb nicht nur bei einem Blitz, es wurden immer mehr.
Er sah wieder in die Richtung der Einschlagstelle. Dort hatte sich in den wenigen Sekunden eine Art sichtbares, elektrisches Feld gebildet das rötlich leuchtete.

#Das wird ja immer verrückter hier. Als würde irgendwas die Blitze anziehen. Ich..... ich muss hier weg.#

Es hatte sich inzwischen ein steter Strom an Blitzen gebildet, die das Feld immer weiter auf luden. Auch das Licht, dass von ihm ausging wurde immer stärker. Isao schaffte es irgendwie auf die Füße und rannte los. Weit kam er aber nicht, denn eine Druckwelle riss ihm dieselben wieder weg. Offenbar hatte sich das Feld so stark aufgeladen das es explodiert war. Die Druckwelle war so stark das er nach vorne flog.

#Das war es dann mit dem ruhigen Abend......#, war sein letzter Gedanke bevor ihm schwarz vor Augen wurde.
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