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Bis zum Tod...

von Ceadsearc
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16
OC (Own Character) Trafalgar Law
09.05.2013
22.09.2020
68
156.810
14
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
09.05.2013 789
 
Hey,
hab mich entschieden das erste wirkliche Kapi hochzuladen...
Als Warnung vorweg: Ich glaube langsam der Zuckergehalt der FF könnte hoch werden...
Viel Spaß beim lesen!
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Besorgt mustert der Mann das Mädchen im Bett. Ihr rotes Gesicht, die langen, silbernen Harre, welche ihr im Gesicht kleben und die bleichen, leicht geöffneten Lippen, aus denen keuchende Laute entweichen. Besorgt streicht er ihr die Haare aus dem Gesicht.
Erneut überlegt er ob die Winterinsel wirklich eine gute Idee war. Natürlich, seine Eltern, und die seiner Frau, leben hier. Auch alle ihre Freunde und Bekannte. Aber trotzdem. Für Aylen wäre eine Frühlingsinsel vermutlich besser. Gäbe es da nicht diesen einen Grund…
“Aylen!” ruft da eine Stimme und sofort öffnet das Mädchen ihre weißen Augen und setzt sich strahlend auf.
“Aylen.” ermahnt der Mann und legt ihr eine Hand auf die Schulter. Er weiß genau, würde er das nicht tun würde sie aufspringen.
“Ist schon gut, Dad.” lächelt sie, ohne die Tür aus den Augen zu lassen.
Verwundert darüber wie stark ihre Stimme schon wieder klingt lässt er sie los.
Im nächsten Moment wird die Tür geöffnet und ein 8-jähriger Junge steht in dieser. Sofort richten sich seine blaugrauen Augen aufs Bett und ein Lächeln erscheint auf seinem Gesicht.
“Aylen! Da bist du ja! Wie geht es dir?” ruft er und läuft zum Bett.
“Law!” begrüßt das Mädchen ihn und umarmt ihn begeistert. “Es geht so.”
“Es geht so? Du hast Fieber nicht wahr?” fragt Law besorgt und legt Aylen eine Hand auf die Stirn.
“Ja, aber nur etwas.” lächelt Aylen.
“Hmm, dann können wir heute wohl nicht raus. Ich wollte dir gerne was zeigen.” erwidert Law etwas enttäuscht und lässt seine Hand von Aylens Stirn gleiten.
“Dann halt Morgen. Da bin ich sicher wieder fit.” lächelt Aylen Law an und greift nach seiner Hand.
“Also schön, Morgen. Aber nur wenn es dir dann wirklich gut geht.” grinst nun auch Law und drückt Aylens Hand.
Erstaunt schüttelt der Mann den Kopf. Es verwundert ihn jedes Mal wieder wie Aylens Lebenswille erwacht sobald Law da ist oder sie nur an ihn denkt. Ja, dieser Junge ist Aylens Allheilmittel. Ging es ihr gar zu schlecht schlief er selbst bei ihr, da es ihr dann sichtlich besser ging. Außerdem hat er ein geradezu unglaubliches Gespür dafür, wann sie erschöpft ist oder es ihr schlecht geht. Es ist wirklich unglaublich. Dieser Junge, Law, war schließlich der Grund für sie hierzubleiben. Aylen und Law sind schier unzertrennlich. Was, da sie die einzigen Kinder auf der Insel in diesem Alter sind, ja auch eigentlich nicht verwunderlich ist. Aber dennoch scheint sie mehr zu verbinden…
“Was machen wir dann heute?” reißt ihn Aylens Stimme aus seinen Gedanken.
“Auf jeden Fall bleibst du schön im Bett.” mischt er sich ein.
“Aber Dad…” setzt Aylen klagend an und zieht einen Schmollmund.
“Aber natürlich wird sie das.” erwidert Law bestimmt und wendet sich an Aylen. “Wie wär’s wenn ich dir was vorlese?”
“Oh ja!” sofort glänzen Aylens Augen wieder und der Schmollmund wird zu einem Lachen. “Du ließt so schön.”
“Also wenn du jetzt hier bleibst gehe ich zur Arbeit.” lächelt der Mann und steht auf. In der Tür bleibt er stehen und betrachtet die Beiden.
“Also was willst du denn hören?” fragt Law grade.
“Hmm Noland der Lügner?” fragt Aylen schüchtern.
“Hätte ich eigentlich wissen sollen.” Lachend steht Law auf und läuft zu dem, gut gefüllten, Bücherregal.
“Meinst du?” erkundigt sich Aylen und lässt Law nicht aus den Augen.
“Klar. Ist schließlich dein Lieblingsbuch.” grinst Law, schnappt sich das, reichlich abgegriffene, Buch und läuft wieder zum Bett.
Lächelnd schließt der Mann die Tür. Es scheint seiner Kleinen wieder gut zu gehen. Wie immer, wenn Law in ihrer Nähe ist. Und dennoch wird die Angst stärker. Bei jeder Krankheit wird seine Angst sie zu verlieren stärker. Seine Aylen, seine geliebte Aylen… sie soll nur geboren worden sein um zu sterben? Nein, dass konnte er schon damals nicht akzeptieren. Und dank Law hat er einen Grund auf etwas Anderes zu hoffen.

Müde schleppt er sich die Treppe hoch. Der Tag war anstrengend, nichts besonderes, eigentlich nur Routine und dennoch auslaugend.
Nur noch schnell nach ihr schauen, dann kann er schlafen.
Vorsichtig, darauf bedacht kein Geräusch zu erzeugen, öffnet er die Tür zu Aylens Zimmer und bleibt im Türrahmen stehen.
Sofort wandert sein Blick zum Bett und ein Lächeln auf sein Gesicht.
Seine Aylen schläft. So ruhig, wie sie es nur kann, wenn er bei ihr ist. Ein kühler Lufthauch weht ins Zimmer und sofort schmiegt Aylen sich enger an Law. Wie aus Reflex zieht dieser sie noch enger in seine Arme und vergräbt sie Beide fast unter der Decke.
Ein Lachen unterdrückend schließt er die Tür und geht in sein Schlafzimmer.
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