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Das Meer, die Geige und Du

von SoundSky
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Dänemark Finnland Norwegen Schweden
08.05.2013
09.03.2014
43
223.870
14
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110 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
08.05.2013 5.110
 
Ich weiß, normalerweise schreibe ich erst unten meine Meinung und den ganzen Mist, der mir durch den Kopf geht, aber das muss ich jetzt einfach von vorn rein sagen XD
Ich - has - se - die -ses - Ka - pi - tel. Ich hasse es. o____o
Aber irgendetwas MUSS noch im November passieren und außerdem ist hier ein paar wichtige Sachen enthalten.

Für die, die das Kapitel überspringen(wozu ich raten würde), schreibe ich unten auf, welche beiden Sachen hier wichtig sind. :D
So, damit ich nicht für die spoiler, die sich das antun. XD

__________________________________________________________________________

Der Bus rollte quälend langsam auf den abgeteilten Platz der Straße, der extra für die breiten Wagen markiert worden war.
Ich wippte aufgeregt hin und her und schaute mich alle zwei Minuten aufgeregt um, in der Hoffnung, Lukas jetzt schon irgendwo entdecken zu können.
Obwohl das vollkommen absurd war.
Als ich ihn gestern schließlich dazu bewegen konnte, mit mir das heutige Treffen zu besprechen, war er ziemlich abweisend geworden und hatte mir nicht gerade informative Antworten gegeben.
Wenigstens einen Treffpunkt hatte ich aus ihm rauskitzeln können.
Er hatte mir von einem kleinen Café erzählt, welches sich in einer kleinen Seitenstraße befinden würde und den Namen Sangen av havet trug.
Auf meine Frage, wie ich denn nun zu diesem Café kommen würde, war er nicht mehr eingegangen.

Um die Gesamtsituation nun zu erfassen:
Ich traf mich heute mit meinem besten Freund(auch wenn er das bisher nicht bestätigt hatte, aber wir waren einfach beste Freunde, Punkt!) in einer Stadt, die ich trotz zweimonatigem Aufenthalt nicht gut kannte, und dann auch noch in einem Café, das ich auf eigene Faust finden musste.
Ich konnte nicht verhindern, dass mir ein Seufzer entwich.
Manchmal war das Leben schon hart.
Und in solchen Momenten wurde mir wieder deutlich, dass meine spontan Auswanderung wirklich mehr schwerwiegende Konsequenzen mit sich trug als nützliche Vorteile.
In meinen Gedanken wieder in mein altes Leben abschweifend bemerkte ich anfangs nicht, wie ich von der Masse, die sich aus den inzwischen stehenden Bus drängte, raus geschoben wurde und fiel deswegen erstmal fast der Länge nach hin, als meine Füße den Bordstein berührten.
Hinter mir hörte ich bösartiges, teils auch amüsiertes Gemurmel, welches einen brennenden Druck in meinen Magen verursachte, doch ich richtete mich einfach gerade auf und warf den Menschen hinter mir einen wütenden Blick zu.
Ein paar der Leute zogen ihre Köpfe ein und machten sich daran, das Weite zu suchen, während ein paar andere herausfordernd zurückschauten.
Ich war in Versuchung, mir einen dieser blasierten Vollidioten zu packen und zu verprügeln – innerlich war ich mehr als kampfbereit – doch dann rief ich mich selbst zur Ordnung und atmete einmal tief durch.
Der Druck verschwand nicht, aber in meinem Kopf legten sich die aufgebrachten Gedanken etwas und ich beschloss einfach, abzuwarten, bis sie verschwinden würden.
Nach nicht mal einer Minute teilte sich die Menge und zerstreute sich in verschiedene Richtungen.
Der Bus schloss seine Türen und fädelte sich in den schleppenden Stadtverkehr ein.

Als ich sicher war, nicht mehr das Bedürfnis zu haben, jemanden mitten ins Gesicht zu schlagen, schaute ich mich um.
Direkt vor mir lag eine riesige Straße, die fast unter der Masse der Menschen, die sich durch sie durchkämpfte, platzte.
Hinter mir lag ein Park, der mal bessere Zeiten gesehen hatte und ansonsten standen nur riesige, meist weiß gestrichene, Gebäude herum.
Ich entschied mich, auch einfach mal zu probieren, über die Einkaufspassage, als welche sich die riesige Straße rausstellte, zu diesem „Sangen av havet“ zu kommen.
Mehr als verlaufen konnte ich mich ja nicht, oder?

Ich lief eine gefühlte Stunde an unzähligen Geschäften vorbei, in deren Auslagen diverse Dinge ausgestellt waren, wie leerdreinschauende Schaufensterpuppen, die in die neusten Markenklamotten gehüllt waren oder schön funkelnde Schmuckstücke, welche die Juweliere zu horrenden Preisen anboten.
Ab und an blieb ich stehen und schaute mir die Angebote an, um am Ende doch nur schulterzuckend weiter zu gehen.
Ich war zwar nicht pleite, aber mein Geld reichte gerade mal für die Busfahrt und höchstens für ein belegtes Brötchen.
Also warum sollte ich meine Zeit damit verschwenden, Dinge zu begaffen, die ich mir eh nicht leisten konnte?
Allerdings störte mich es nicht, dass ich unter Geldmangel litt.
Das tat ich, seitdem ich aus der Schule entlassen war und keine vernünftige Ausbildung hatte finden können, also war mir dieser Zustand mehr als vertraut.
In Dänemark war ich immer mit Geld von Freunden oder meiner Eltern über die Runden gekommen und irgendwie war mir nicht die Idee gekommen, dass ich in Norwegen ja auch eventuell arbeiten müsste und deswegen stand ich täglich vor der Frage: Reicht das Geld noch für die Woche? Oder überhaupt für den heutigen Tag?
Zwar hatte ich momentan wieder einen kleinen Job als Aushilfskellner in einem Restaurant in der Nähe, aber das war wirklich nicht das Wahre.
Ich war mir nie so richtig sicher gewesen, was ich nun eigentlich werden wollte, aber mir schwebte da mehr sowas wie Polizist vor anstatt Kellner.
Die Vorstellung, anderen Leuten helfen zu können und dabei auch noch bösartige Kriminelle durch die halbe Stadt zu jagen, fand ich verdammt spannend.
Und ich wollte Leuten etwas Gutes tun, und das alles verband sich im Beruf „Polizist.“
Sobald ich wieder in Dänemark wäre, würde ich mal schauen, wie es da mit den Ausbildungen stand.

Nachdem ich ein paar Mal in ein paar abgelegene Gassen abgebogen war, hatte ich einen gewaltigen Platz erreicht, der von einer Unmenge edelaussehender, mit goldenverzierten Gebäude, gesäumt war.
In der Mitte des mit schmalen, grauen Steinen gepflasterten Platzes stand ein auslandender, silberner Brunnen, aus dem einige Liter klares Wasser tänzerisch raus schwabten.
Ich ging auf den Brunnen zu, der mit schwungvollen Verzierung bestückt war, und ließ mich auf den breiten Rand des unteren Tellers sinken.
Der Himmel hatte inzwischen die Wolken vertrieben, die das deprimierende grau immer mit sich rumschleppten, und Platz für einen strahlenden, blauen Himmel geschaffen.
Aber windig war es trotz allem noch.
Ich legte meine Hände in den Schoss und ließ meinen Blick durch die Gegend schweifen.
Okay, es war nun offiziell: Ich hatte mich verlaufen und absolut keine Ahnung, wo ich hin sollte.
Weder konnte eine weitere kleine Gasse finden, noch den Weg im meinem Kopf rekonstruieren, wie ich hierher gekommen war, was bedeutete, dass ich auch nicht zurück zur Einkaufspassage konnte.
Ich stützte meine Ellenbogen auf den Knien ab und ließ meinen Kopf hängen.
„Und jetzt?“, fragte ich mich selbst. Irgendwie erwartete ich, dass mir jemand antworten würde, aber dies war nicht der Fall.
Keine Menschenseele war auf diesem Platz, nur ich saß wie ein verlorenes Hündchen hier.
Es passte zwar absolut nicht zu mir, aber ich versank in dieser leicht verzweifelten Situation in Selbstmitleid.
Alleine, hungrig, mit kaum Geld... gab es etwas Mitleiderregenderes als mich?
Sicherlich – aber das blendete ich jetzt einfach aus.
Ab und an durfte man es sich eben erlauben, sich so hängen zu lassen.

Nach einigen Minuten merkte ich, wie mir dieser Zustand auf die Nerven ging.
Wie schafften es manche Menschen bloß, den ganzen Tag so rum zu jammern?
Das würde mich verrückt machen!
Mit neuer Energie sprang ich auf und klopfte mir meinen Hintern ab, um sicher zu gehen, den Dreck des Brunnenrandes ganz beseitigt zu haben.
Dann schaute ich mich nochmals um, diesmal aber ganz genau.
Vielleicht hatte ich vorhin einfach nur eine Straße übersehen? Dieser Platz war mit Sicherheit keine Sackgasse.
Und tatsächlich, nach kurzer Musterung der Umgebung entdeckte ich eine schmale Gasse, direkt neben einem riesigen Haus, auf dessen Dach ein goldener Löwenkopf prunkte.
Das Sonnenlicht strahlte das edle Metall an und ließ es unwahrscheinlich schön glitzern.
Mit einem „Boah“ begaffte ich den Kopf des Raubtieres und fragte mich unwillkürlich, wie teuer sowas sein musste.
Bestimmt ein paar tausend Öppen.
Ich machte eine wegwerfende Handbewegung und hielt zielstrebig auf die kleine Gasse zu.

Sie war mit extrem vielen Restaurants, Cafés und Bäckereien vollgestopft und mindestens jedes Zweite dieser Geschäfte besaß ein Schild, mit dem man einen Flugzeugträger hätte ersetzen können.
Auf jedes dieser Schilder waren, meist in verschnörkelten Buchstaben, die Geschäftsnamen gepinselt worden und ich brauchte einige Sekunden, bis ich die richtige Aussprache drauf hatte(wenn ich die Namen denn mal verstand).
Oft waren die Namen so etwas Lahmes wie „Fischflosse“ oder „Noras Backstube“(es gab aber sogar ein Restaurant, dass „Meerjungfrauen – BH“ hieß! Wie krass war das denn?!).
Abwechselnd schaute ich nach links und rechts, grinste über ein paar der stupiden Namen und vergaß sogar mal kurz, weswegen ich hier war, bis ich an einem Haus mit weißer Fassade vorbei lief, über dessen hellblauer Holztüre ein kleines Schildchen befestigt war, was man fast übersehen konnte.
Aber gerade weil es so unauffällig war, bemerkte ich es.
Sangen av havet. Das Lied des Meeres.

Ich blieb stehen und musterte das kleine Café, welches eingequetscht zwischen zwei Restaurants stand.
Das weiß, welches die Hauswand färbte, hatte mal bessere Zeiten gesehen und die dunkelblauen Fenster könnten auch in besserer Verfassung sein.
Die Farbe blätterte langsam ab und die Scheiben besaßen einen staubigen Schimmer.
Auf den Fensterbänken des zweistöckigen Gebäudes standen ein paar Blumen, die kaum aufblühten und ihre Köpfe leicht hängen ließen. Der Herbst eben.
Aber trotz diesem, zugegeben leicht schäbigen, Äußerem wirkte der Laden keinesfalls zerfallen, sondern eher... einladend.
Wie teuer es wohl da war?
Ich suchte den Platz vor dem Café nach einer Tafel oder Ähnlichem ab, wo eventuell die Tagesangebote drauf notiert sein könnten, aber ich fand nichts.
Hm, nicht gerade ein informativer Laden.
Ich warf nochmal einen Blick zum zweiten Stock des Hauses hoch und musste meine Augen zusammen kneifen.
Und plötzlich drängte sich mir Gedanke auf, einfach mal rein zu gehen.
Ich konnte Lukas nirgends entdecken und vielleicht wartete er im Café auf mich?
Konnte ja sein. Er war ja nicht gerade deutlich gewesen, wo er auf mich warten würde.
Ich erklomm, jeweils zwei Stufen nehmend, die kurze, schiefergraue Treppe und testete, ob das Café geschlossen war.
Zwar hing ein kleines Schildchen an der goldlackierten Klinke, aber ich wusste nicht, was „Stengt“ bedeutete und zudem war die Tür offen, also beschloss ich einfach, dass „Stengt“ „offen“ hieß.
Ich drückte die Klinke runter und die Holztür schwang sanft auf, begleitet von einem hellen Klingeln, welches durch das zierliche Glöckchen erzeugt wurde, was am inneren Türrahmen befestigt worden war.

Mir schlug sofort der Geruch frischgebackener Brötchen und die dazugehörende Ofenhitze entgegen.
Ich sog tief die Luft ein und zog meine Hände aus den Jackentaschen, wo sie sich die letzten Minuten noch befunden hatten, und rieb sie aneinander.
Das Café sah innen drin definitiv besser aus.
Es war zwar klein(die Theke im Eingang nahm schon den halben Flur ein) aber gemütlich.
Hinten war ein großer Raum, vollgestellt mit Tischen und Stühlen und in den Ecken waren Sitzecken eingelassen worden.
Die Wände waren in einem weiß gehalten, welches leicht gelb schimmerte.
Diese Farbe hatte eine bestimmten Namen, aber selbst nach intensiver Grübelei kam ich nicht drauf. Irgendetwas mit Elfe. Elfenfuß oder so.
Obwohl die Lampen ausgeschaltet waren, flutete das Licht, welches durch die unzähligen Fenster drang, die Räumlichkeiten und erhellten sie sanft.
Der Laden hier gefiel mir.
Ich drehte mich ein paar mal um die eigene Achse, schlenderte durch den Teil des Geschäftes, der für die essenden Gäste gedacht war und kehrte dann in den schmalen Flur zurück.
Erst jetzt bemerkte ich die vielen Bilder an den Wänden, die im ganzen Geschäft verteilt hingen.
Es waren kleine Fotografien, alle in denselben dunkelbraunen Rahmen eingerahmt und es waren jedesmal die gleichen Personen abgelichtet worden.
Doch eins dieser Fotos fesselte mich ganz besonders.

Es war in einem wunderschönen Frühlingsgarten aufgenommen worden, welcher mir schmerzlich klar machte, wie sehr ich diese Jahreszeit vermisste.
Ich war einfach kein Herbst und Wintermensch, ich war für den Frühling und Sommer geboren.
In der rechten Ecke des Gartens stand eine Schaukel auf der eine hübsche Frau saß.
Sie trug ein lavendelfarbenes Sommerkleid und besaß sehr helle, blonde Haare, die ihr in lockeren Wellen auf die Schultern fielen und dunkelblaue Augen, die mir extrem bekannt vorkamen.
Auf ihrem Schoss saß ein kleiner Junge(ich schätzte ihn auf acht oder neun), der in seinen Armen ein Baby hielt.
In einem Arm zumindestens, mit dem Anderen klammerte er sich am Kleid der Frau fest, die glücklich auf die zwei Kinder runterlächelte.
Der Junge hatte die Haarfarbe seiner Mutter und auch die Augenfarbe, doch seine dunkelblauen Augen leuchteten nicht vor Freude, sondern vor Sorge.
Die ich wahrscheinlich auch gehabt hätte, wenn ich ein Baby halten müsste.
Ich hätte es bestimmt fallen gelassen. Nicht extra, versteht sich.
Das Bündelchen auf dem Foto hatte einen unendlich putzigen Gesichtsausdruck aufgesetzt und schaute mit seinen riesigen, violetten Augen zu der Frau und dem Jungen hoch.

Selbst nach eingehender Musterung konnte ich mich nicht von dem Foto losreißen, weswegen ich Lukas' Anwesenheit auch eine gefühlte halbe Stunde später bemerkte.
Ertappt drehte ich mich um und versuchte, mit einem Grinsen meine Scham zu verstecken.
Dieser Kerl konnte sich so gut anschleichen, das wurde mir langsam gruselig.
So oft war er schon an den Strand gekommen und ich hatte ihn erst bemerkt, nachdem er begonnen hatte, das erste Lied anzustimmen.
Ich textete ihn dann jedes Mal zu, dass er sich bitte melden möge, aber die Antwort war immer ein „Halt die Klappe, Mathias.“
Erstmal traute ich mich nicht, in Lukas' kalte Miene zu schauen, aber ich überwand mich schließlich doch dazu und zuckte fast zusammen.
Mein Freund sah sauer aus. Ziemlich sauer.
„Ich dachte, du wärst vielleicht hier drin...“, begann ich entschuldigend, doch Lukas schnitt mir mit einer kaum merklichen Geste das Wort ab.
„Und ich dachte, ich hätte dir gesagt, dass du vor dem Café warten sollst“, entgegnete er, kühl wie eh und je.
Ich seufzte und schob meine Hände in die Hosentasche.
„Ich weiß, ich weiß, aber ich hab dich nicht gesehen und da dachte ich eben, dass du auch hier drinnen sein könntest.“
„Ich war nicht da, weil ich dich Deppen gesucht habe.
Mathias, du bist zu spät, falls dir das nicht aufgefallen ist.“
„Du hast mir doch überhaupt keine Wegbeschreibung gegeben oder sowas!
Wie sollte ich dann pünktlich kommen, wenn ich keine Ahnung hab, wo ich hin muss?!“
„Es war doch dein hirnloser Plan, heute was zusammen zu machen, da dachte ich nicht, dass ich jetzt auch noch Babysitter für dich spielen muss.“
„Das musst du auch gar nicht!“, rief ich laut aus und warf meine Arme dabei wütend in die Luft. „Wie du siehst bin ich sehr wohl in der Lage dazu, den Weg alleine zu finden!“
Lukas schüttelte nur seinen Kopf und fragte: „Und warum regst du dich dann jetzt so auf?“
Darauf wusste ich keine richtige Antwort und ich schloss meinen Mund, den ich schon für eine schnippische Erwiderung geöffnet hatte.
Ich wusste, dass er recht hatte und ich mich eigentlich umsonst aufregte, aber dieser Typ brachte mich immer wieder zur Weißglut.

Ich versuchte die Situation wieder mit einem Grinsen zu entspannen, aber da packte Lukas mich plötzlich am Ärmel und zog mich den kurzen Weg aus dem Café heraus und ließ mich erst wieder los, als wir draußen waren.
Er gab mir einen leichten Schubs, damit ich die Treppe runter ging, und machte sich daran, das Geschäft abzuschließen.
Kurz fragte ich mich, woher er die Schlüssel hatte, tat es dann aber als unwichtig ab und horchte auf, als Lukas meinen Namen sagte.
Stengt“, sagte er und klopfte mit zwei Fingern nachdrücklich auf das kleine Schild, was noch immer an der Türklinke baumelte. „Bedeutet 'geschlossen'.“
„Kann ich doch nicht wissen“, sagte ich beleidigt und verschränkte meine Arme.
„Ich spreche kein Norwegisch, das weißt du.“
„Ja, ich weiß“, seufzte Lukas. „Du sprichst nur Englisch und Idiotisch.“
„Hey!“
Mein Freund überging meinen Ausruf geflissentlich und sprang leichtfüßig die Stufen des Cafés hinunter.

Heute fiel Lukas' Kleidung mal nicht so elegant aus.
Er trug ein weißes T – Shirt, worauf in schwarzen Buchstaben „Music = Life“ gedruckt worden war, und darüber hatte er sich ein rotblaues Flanellhemd geworfen.
Ansonsten trug er eine graue Jeans, die sich etwas zu eng (meiner Meinung nach) an seine dünnen Beine schmiegte, und seine geliebten dunkelgrauen Chucks, die immer eine Sandkruste an der Sohle aufwiesen.
Es war etwas ungewohnt, ihn in so legerer Kleidung zu sehen, aber mir gefiel es.
Damit wirkte er nicht so abgehoben wie sonst. Und ich kam mir ausnahmsweise in seiner Gegenwart mal nicht wie ein Penner vor.

Stumm gingen wir nebeneinander die schmale Straße entlang.
Ich war mich sicher, dass Lukas immer noch sauer auf mich war, weil ich einfach so in das Café gegangen war und ich war wütend auf ihn, weil er deswegen so ein Theater machte.
Ich meine, welcher Mensch regt sich denn über sowas auf?
Meine Güte, da bin ich eben rein gegangen - jetzt würde sicherlich die Apokalypse über die Welt hereinbrechen!
Aus dem Augenwinkel warf ich einen Blick auf Lukas.
Er hatte sich Kopfhörer in die Ohren gesteckt und ich hörte, wie sanfte Klavierklänge aus ihnen drangen.
Ich musste grinsen und zupfte am Kabel der Kopfhörer.
Keine Reaktion.
Ich zog stärker dran.
Ich sah, wie er sich im Mund auf die Wange biss, doch anschauen tat Lukas mich nicht.
Noch ein stärker Ruck.
Endlich gelang es meinem Freund nicht mehr, mich zu ignorieren und er durchbohrte mich mit einem so gereizten Blick, dass ich sofort meine Hand zurück zog.
Wer weiß, was er mit ihr anstellen würde – immerhin war sie in greifbarer Nähe.
„Was?“, fragte Lukas scharf.
Ich lachte leicht auf und klaute mir einfach den rechten seiner Ohrstöpsel und steckte ihn mir selbst ins Ohr.
Dabei musste ich mich etwas runterbeugen, denn der Größenunterschied zwischen Lukas und mir betrug ca. fünf Zentimeter.
Obwohl das nichts Neues war; ich war oft einer der Größten, wenn ich unter Leuten war. Bisher hatte ich nur ein paar wenige kennengelernt, die mich noch toppten.
Berwald zum Beispiel.

Mit gerunzelter Stirn konzentrierte ich mich auf die Musik, die durch mein Trommelfell pulsierte.
Bis eben war ich mir sicher gewesen, ein Klavier gehört zu haben aber das, was ich da hörte, war definitiv kein Klavier.
Eine verzerrte Stimme, begleitet von chaotischen Beats, ertönte aus dem Kopfhörer und ich hob leicht eine Augenbraue und schaute Lukas schief an.
„Was zum Henker ist das?“, fragte ich, den Kopf über diese merkwürdige Musik schüttelnd.
Skrillex“, antwortete Lukas nüchtern und wollte sich den Ohrstöpsel zurück erobern, doch ich legte schnell meine Hand schützend auf mein Ohr.
„Und wie heißt das Lied?“
First of the Year. Und jetzt gib mir endlich wieder den Kopfhörer zurück!
Ich hasse das, wenn ich nur auf einer Seite etwas höre.“
Seufzend zog ich mir den Stöpsel aus dem Ohr und steckte ihn zurück in Lukas' Ohr.
Dieser schaute mich missbilligend an, schüttelte dann aber nur seinen Kopf und drückte etwas auf seinem Handy rum, welches er vor einigen Minuten aus der Tasche gezogen hatte.
Ich schielte kurz auf den Display und sah, dass er eine SMS schrieb, deren Inhalt ich nur teils verstand.
Irgendetwas mit „Verspätung“, „Entschuldigung“, „Schisser“ und „Vollidiot.“
Ich nahm stark an, dass Letzteres auf mich gemünzt war, aber das quittierte ich lediglich mit einem schiefen Grinsen.
„An wen schreibst du da?“, fragte ich so teilnahmslos wie möglich.
Zwar war meine Neugierde extrem groß, aber ich versuchte sie zu zügeln – vielleicht kam ich auf die Tour bei Lukas weiter?
„Schau nicht auf Sachen, die dich nichts angehen“, antwortete der Norweger abwesend und tippte seelenruhig weiter.
So viel dazu.
Seufzend zuckte ich mit den Schultern und sah mich um.
Wir waren inzwischen wieder in der großen Einkaufspassage gelandet, um uns herum waren unzählige Leute, die sich über den enorm hohen Geräuschpegel hinaus zu unterhalten versuchten.
Lukas schlängelte sich wie selbstverständlich durch die Menge(er tippte dabei sogar immer noch die SMS zu Ende), doch ich kam eher schleppend hinterher.
Immer wieder wurde ich angerempelt, wurde von einer Gruppe Menschen von meinem Freund abgetrieben oder hatte ihn mal kurz aus den Augen verloren.

Als ich mir nach einigen Minuten sicher war, ihn verloren zu haben und jämmerlich keuchend zum Stehen kam, wurde ich plötzlich am Ärmel zur Seite gezogen und stolperte fast gegen das klare Schaufenster eines Supermarktes.
Etwas irritiert musste ich ein paar blinzeln bis mir klar war, dass Lukas mich aus der Menge gezogen haben musste.
Er stand mit verschränkten Armen vor mir und hatte abwartend die Augenbrauen gehoben.
Eine Gefühlsregung seinerseits. Wie gruselig.
Bisher hatte mein Freund nicht sehr viele Emotionen an die Oberfläche gelassen, höchstens Gereiztheit, Skepsis oder Ablehnung, weswegen ich mir manchmal etwas unsicher war, ob er unsere Freundschaft überhaupt wollte.
Aber ich war der Meinung, wenn er nicht mit mir befreundet sein wollte, würde er nicht auf meine Anrufe reagieren oder sich überhaupt nicht bei mir melden, also.
Ich ahmte seine Geste nach und wir verfielen kurz in einen Starrwettbewerb, bis mein Gegenüber seinen Kopf abwandte und mir den Rücken zu drehte.
Ich grinste triumphierend. Bei seinen toten Augen hätte ich ja mehr als diese läppischen Sekunden erwartet.
Aber hey, ich war eben der Bessere. Was konnte ich schon dagegen tun?
Ich wollte noch etwas zu meinem kleinen Sieg hinzufügen, als Lukas sich plötzlich wieder in meine Richtung drehte.
Allerdings hatte er seine Hand auf den Kopf eines Jungen(okay, was heißt hier Junge? Jugendlicher passte eher) gelegt und schob ihn etwas näher an mich heran.
„Mathias“, sagte Lukas in einem leicht feierlichen Ton. „Das ist mein kleiner Bruder Emil.
Emil, das ist Mathias, ein Schwachkopf.“

„Eh...?“, war das Einzige, was ich verwirrt raus brachte.
Mein Gehirn brauchte einige Sekunden, bis es die Worte, die Lukas ausgesprochen hatte, komplett realisierte.
Kleiner Bruder... Emil.
Als es plötzlich „Klick“ machte, riss ich erschrocken meinen Mund auf und rief: „Du hast einen Bruder?!“
Seitwann? Wieso? Er hat Verwandte?!
Solche Gedanken flogen durch meinen Kopf und ich konnte nicht aufhören, zwischen den beiden hin und her zu gucken.
Niemals. Das war niemals Lukas' kleiner Bruder.
Sie sahen sich überhaupt nicht ähnlich. Null. Nada. Overhovedet ikke!*
Dieser Emil, den ich auf 16, höchstens 17 Jahre schätzte, besaß silberblondes Haar, welches in diesem schrecklichen „Lasst uns mal die Haare in den Augen haben!“ - Stil frisiert war.
Zudem waren seine Augen violett und nicht dunkelblau wie die seines Bruders.
Und sie besaßen auch etwas mehr... Leben.
Emil hatte seine Arme vor der Brust verschränkt und Kopfhörer aufgesetzt, genau wie Lukas. Er hatte sogar genau den selben genervten Blick.
Ich musterte beide noch eine Weile bis ich anfing zu lachen.
Okay, in Ordnung. So, wie sie da standen und mich stirnrunzelnd anschauten, sahen sie sich nun doch etwas ähnlich.
Und Verwandtschaft war ja nicht vom Aussehen abhängig, nicht wahr?

„Ja, ich habe einen Bruder“, sagte Lukas und wuschelte Emil leicht durch die Frisur.
„Auch wenn er abstreitet, dass wir verwandt sind.“
Emil tastete verärgert nach seinen Haaren und entfernte sich einige Schritte.
Er warf Lukas einen irritierten Blick zu und fragte etwas auf Norwegisch.
„Sprich Englisch, Emil“, antwortete der Gefragte nur und deutete mit einem leichten Nicken in meine Richtung. „Er versteht kein Norwegisch.“
„Sorry“, grinste ich.
Emil verengte seine Augen und brummte etwas, bis er sich schließlich doch überwand, mit mir zu reden.
„Wir sind nur Halbbrüder“, sagte Emil vorsichtig und er sah aus, als ob er angestrengt nachdenken müsste. Armes Kerlchen. Wahrscheinlich war sein Englisch nur so la la.
„Halbbrüder? Ehrlich?“, fragte ich verwundert und schaute Lukas fragend an.
„Mhm. Selbe Mutter, verschiedene Väter.“
Er schaute Emil aus dem Augenwinkel an. „Aber trotzallem bin ich sein großer Bruder.
Nicht wahr, Brüderchen?“
„Nicht das schon wieder“, brummte der Teenager und seine Miene verfinsterte sich umgehend.
Es sah ja nicht gerade danach aus, als ob Emil diese Verwandtschaftsverhältnisse erfreuen würden.
Obwohl: Ich wäre auch nicht gerne mit Lukas verwandt.
Der hätte mich von Kindesbeinen an fertig gemacht. Da war ich mir vollkommen sicher.

„Na ja“, sagte ich gedehnt und versuchte es mit einem Lächeln, als ich dem miesgelaunten Jungen meine Hand hin hielt.
„Schön, dich kennen zu lernen, Emil!“
Meine Begrüßungsgeste wurde eiskalt ignoriert und ich schnaubte beleidigt durch die Nase, als Emil mich misstrauisch musterte.
„Ich beiß' schon nicht“, sagte ich und hob meine Augenbrauen.
Der Teenager machte daraufhin nur „pff“ und drehte sich um.
Ich dachte schon, dass er jetzt einfach abhauen würde, aber er schlug den Weg in Supermarkt ein und verschwand hinter der gläsernen Tür.
Ich schaute ihm kurz nach, bis ich Lukas angrinste und fragte: „Er ist ein wenig schüchtern, hm?“
Der schüttelte nur seinen Kopf.
„Trotzphase und Pubertät“, erwiderte er und ging etwas näher an den Eingang des Geschäftes heran. „Komm jetzt.“

„Joghurt... wo ist dieser blöde Joghurt?“, murmelte Lukas, während er das Kühlregal nach der Milchware absuchte.
Ich schlenderte hinter ihm her, die Hände in den Hosentaschen und schaute mich gelangweilt um.
Eigentlich hatte ich erwartet, dass „Einkaufen“ sowas wie... na ja, halt so etwas wie eine Shoppingtour beinhaltete, aber es stellte sich herauß, dass mein Freund wirklich nur Einkäufe im Supermarkt gemeint hatte.
Emil war zwischen den Süßigkeiten verschwunden und ich war einfach mit Lukas mitgegangen.
In meinem Kopf war ein wesentlich spannenderer Nachmittag abgelaufen und dass vielleicht auch ein paar neue Sachen für mich rausgesprungen wären, aber da hatte ich mich anscheinend total geschnitten.
Du hättest deine Zeit definitiv besser investieren können.
Mir entwich ein leiser Seufzer und ich legte meinen Kopf in den Nacken, um die Decke einer genaueren Musterung zu unterziehen.
„Hast du was?“
Fast wäre ich gegen Lukas gelaufen, der stehen geblieben und mich abschätzend ansah.
Wie es aussah hatte er meinen Ausdruck der Langweile mitbekommen.
Ich grinste und schüttelte meinen Kopf. „Nee, alles okay.“
„Warum hast du dann geseufzt?“
Während Lukas mir diese Frage stellte wanderten seine Augen wieder zum Kühlregal, um dann nur ihren Weg wieder zurück zu mir zu finden.
Mein Grinsen verrutschte um einige Zentimeter und ich kaute mir abwesend auf der Innenseite meiner Wange herum.
„Na ja“, begann ich und ließ einige Sekunden verstreichen, bis ich fort fuhr.
„Ich dachte, wir würden mehr sowas wie... Kleidung und sowas, weißt du? Und jetzt ist mir langweilig.“
„Achso“, erwiderte Lukas daraufhin nur nüchtern und zuckte resigniert mit den Schultern. „Hättest du eben besser zu hören müssen.“
Ich fuhr mir unweigerlich durch meine ungestüme Frisur und schnalzte genervt mit der Zunge.
„Aber jeder normale Mensch denkt das doch?“
Mein norwegischer Freund schenkte mir nur einen Blick mit einer hochgezogenen Augenbraue.
„Verkneifs dir“, grinste ich. „Deine Gehässigkeit brauch ich jetzt absolut gar nicht.“

Zwar hatte ich in dem einen Monat, den wir uns nun schon kannten, nicht sehr viel über Lukas herausgefunden, aber ich war in mit der Zeit sicherer im Bezug auf seinen Sarkasmus und seinen Hang dazu, andere Leute auf zu ziehen, geworden.
Selten fielen seine Antworten freundlich und unsere Gespräche arteten auch oft genug in kleine Zankereien aus, aber alles in allem war ich gerne mit diesem Typen zusammen.
Er war so komplett anders als ich.
Wären wir Elemente, wäre ich ein unruhiges Feuer, welches niemals hoch genug steigen könnte und er wäre ein stetig ruhig fließender Bach, welcher gnadenlos jeden Stein, der sich ihm in den Weg stellte, mit den Jahrhunderten abschliff, bis er gänzlich verschwunden wäre.
Tag und Nacht. Sommer und Winter. Himmel und Meer.
Nachdenklich fing ich an, an meinem Daumennagel zu kauen und beobachtete Lukas mit einem abwesenden Blick, der sich inzwischen wieder seiner Suche nach dem Joghurt gewidmet hatte.
Es passierte zwar nur selten, aber ich fragte mich manchmal, ob wir in einem halben Jahr noch befreundet wären. Oder in einem Jahr.
Oder wenn ich zurück in Dänemark wäre.
Nein, das würde unsere gerade beginnende Freundschaft bestimmt nicht verkraften.
Und plötzlich verging mir etwas die Lust, daran zu denken, was wäre, wenn ich wieder zu Hause wäre. Das erste Mal seit zwei Monaten.
Vielleicht sollte ich...

„Mathias?“
Lukas' fragende Stimme riss mich aus meinen Gedanken und ich blinzelte ein, zwei Mal, bis ich ihn direkt ansah.
„Ja?“
Nach seinem Gesicht nach zu urteilen hatte er schon ein paar Mal meinen Namen gesagt.
Genervt ließ Lukas Luft durch seine Zähne zischend entweichen und deutete auf ein paar minzgrüne Becher, die sich oben im Kühlregal befanden.
„Ich hab den Joghurt gefunden, komm aber nicht dran“, sagte er. „Diese verdammten Supermarktangestellten stellen das jede Woche um.“
Grinsend warf ich einen Blick auf die Milchware.
„Armer kleiner Luke“, grinste ich und ich wollte es mir nicht entgehen lassen, ihn jetzt auch etwas zu triezen.
„Bist du zu klein, um an den Joghurt zu kommen? Du armer, armer du.“
„Halts Maul“, zischte Lukas daraufhin nur und stieß mich leicht beiseite, um besser an die Becher heran zu kommen.
Er wollte es anscheinend doch auf eigene Faust versuchen.
„Hey, ist ja gut, ich mach das schon“, sagte ich hastig und griff über ihn hinweg nach dem kühlen Plastik.
Lukas zog etwas seinen Kopf ein, damit er nicht gegen meine Brust stieß und streckte seine Hand aus, um mir den Joghurt abzunehmen.
Er warf ihn in die Tasche und ein kleines „Patsch“ - Geräusch erklang.
Die Augen auf die zerknitterte Einkaufsliste gerichtet, ging er weiter den breiten Gang entlang.
Nach einigen Metern schien Lukas aufzufallen, dass ich ihm nicht folgte und er drehte sich etwas irritiert um.
Er schien sich daran gewöhnt zu haben, dass ich ihm ziemlich auf die Pelle rückte.
„Kommst du?“, fragte er.
Ich rührte mich nicht. Irgendwie stand ich kurz davor, mich jetzt einfach umzudrehen und nach Hause zu gehen.
Ich wusste nicht, wieso mich dieses Gefühl so plötzlich überfiel, aber es war so stark, dass ich es wirklich abwägte.
Plötzlich fügte er mit einem leisen Seufzer hinzu: „Ich kauf dir auch was Süßes, wenn du willst.“
Ich spürte, wie sich umgehend ein Grinsen durch mein Gesicht zog und ich die wenigen Meter, die uns trennten, mit schnellen Schritten aufholte.
Nein, ich wollte nicht nach Hause. Nicht bei gratis Süßigkeiten!
Und wieder war das Gefühl von eben da.
Es umgab mein Herz mit einem schweren, warmen Prickeln und ließ mich deprimiert, aber zufrieden zugleich fühlen.
Ich war mir nicht sicher, ob ich wirklich nach Dänemark zurück wollte.
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*Overhovedet ikke = Dänisch für "Überhaupt nicht."

Okay, die beiden wichtige Dinge:
Matty lernt Emil kennen und das "Sangen av havet" wird noch eine wichtige Rolle spielen. :3

Uhm, ja... Ich habe zwei Wochen gebraucht, um das Kapitel fertig zu kriegen. XD
Gott eh, Abkack hoch 10.
Den Anfang mag ich, aber den Rest kann man in die Tonne hauen.
Am meisten gefällt mir die Stelle, wo Mathias das Foto betrachtet. ^_^
Knallhartes Rätsel, wer da drauf ist, nee? XD

Wenn ihr euch das durchgelesen habt: Ihr seid die Besten!
Vielen lieben Dank dafür. <3
Das achte Kapitel ist schon wieder etwas besser, aber ich habe in letzter Zeit ein kleines Tief, entschuldigt bitte. ^^'

Danke fürs Durchlesen und noch einen schönen Sonntag! ~

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