Verrückt

von Alice2000
GeschichteAngst, Horror / P16
Lucy Barker
08.05.2013
24.06.2013
2
1257
 
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
Schweigend gehe ich aus der Apotheke. Den Mann den ich liebte, er war nicht mehr da. Wer weiß ob ich ihn wiedersehen würde? Mein Herz klopft laut, und ich betrachte das Gift das ich in der rechten Hand halte. Meine Tochter, meine süße Johanna, ist Zuhause. Ich liebe sie so sehr, doch die Depressionen plagen mich schon seit so langer Zeit. Ich blicke auf die Straße. Ich höre Pferde vorbeitraben, Menschen reden und Regentropfen welche in die Pfützen fallen.

Ruhig bleibe ich auf der Straße stehen. Mein Kleid ist durchnässt und mein Gesicht nass, voller Regentropfen und Tränen. Ich kann nicht mehr weiterleben. Zu viele traurige Schicksale sind mir geschehen. Langsam aber sicher gehe ich meine wohl letzten Schritte durch die Straße. Mein rosa Kleid ist unübersehbar auf der grauen Straße. Männer sehen mich an, mit nur dem Einen im Gewissen, doch ich ignoriere sie. Mir ist egal was mit Johanna geschieht, denn ich bin dann nicht mehr da. Endlich erreiche ich eine düstere Gasse, die freiwillig niemand betreten würde. Ich blicke hinein, kein Tropfen fällt wegen des Daches hinein. Langsam betrete ich sie, und höre auf zu weinen.

Unbekümmert des Faktes dass mein Kleid durch das Setzen auf den Boden nass wird setze ich mich. Ich hielt das Gift in der Hand und betrachtete es. Ein Lächeln bildete sich in meinem Gesicht. Bald wird alles vorbei sein. Ich sehe nach vorne, auf die Straße. Die Menschen sind so grausam, wie sie einfach lachen. Jeder hat ein Geheimnis.

Der Deckel des kleinen Gläschens öffnet sich nur mit Mühe, und der Geruch ist unerträglich. Ich schließe die Augen und sehe ihn noch einmal. Benjamin. >>Ich liebe dich...<< flüstere ich ein letztes Mal und trinke aus dem Fläschchen.


Ich öffne meine Augen nach diesem merkwürdigen Traum. >>Benjamin...<< flüstere ich. Ich erinnere mich genau an diesen Namen. Aus meinem Traum, aber auch aus etwas anderem. >>Ben...ja...min...<< langsam fange ich an zu lächeln. Das Gefühl diesen Namen auszusprechen fühlt sich an als ob mein Herz anfängt Sprünge zu machen. Mein Mund schmerzt etwas, aber ich kann es nicht aufhalten. >>BENJAMIN!<<

Ich versuche aufzustehen und stolpere leicht über meinen linken Fuß. Humpelnd versuche ich mich aus einer düsteren Gasse in der ich vom Regen Unterkunft finde herauszufinden. Ich stehe vor der Straße, jedoch immer noch in meiner Unterkunft. Durch einen kleinen Lichtschein ist mein Gesicht von außen sichtbar, mehr jedoch nicht. Mehr würde die Leute abschrecken, die Leute mich beschimpfen lassen. Die Menschen gehen langsam durch die Straßen, die Kinder lächeln, den anderen ist das Lächeln schon lange vergangen.

Leise, hoffentlich nicht bemerkbar, gehe ich die Straße entlang. Die Menschen hier sind nicht sehr großzügig wenn es um Spenden geht, vorallem aber untolerant. Leise atme ich ein und aus, und versuche mein stolpern des linken Fußes zu unterdrücken.

>>Mami, sieh mal!<< rief plötzlich die Stimme eines kleinen Mädchens. Wie angewurzelt blieb ich stehen. Wenn ich mich nicht bewege, kann sie mich nicht sehen. >>Ach du meine Güte!<<
Ich lag wohl falsch. Im Versuch eine Träne zu unterdrücken scheiterte ich, und versuchte weiterugehen. Ich achtete zwar nicht darauf, aber ich konnte die Blicke der Menschen auf meiner Haut spüren.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Entschuldigung dass ich so lange nicht mehr weitergeschrieben habe, ich hab in letzter Zeit einfach sehr viele private Probleme...
Review schreiben