Kabale und Liebe 2.0

von -Liv-
GeschichteHumor, Parodie / P12
03.05.2013
03.05.2013
1
2.019
1
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
6 Reviews
 
 
 
03.05.2013 2.019
 
Hallo Leute! :)
Ihr betretet gerade die Lobby zu meiner (wie ich sie immer gerne nenne) lustigen kleinen Horror-Komödie, die eigentlich gar nicht erst den Weg zu Fanfiction.de finden sollte, sondern als Geburtstagsgeschenk geschrieben wurde (deswegen leider auch die ganzen Insider). Das ist jetzt allerdings schon fast zwei Jahre her, wie schnell die Zeit doch vergeht! :)
Jedenfalls wurde ich jetzt doch überredet, sie hier reinzustellen. Wäre ja auch Schade, die FF einfach so im Laptop verstauben zu lassen. Ich hoffe ihr seht das auch so! ;)
Viel Spaß beim Lachen! Äh...Lesen! :)







Nach dem Original „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller



Es ist der Schrecken vieler Schüler, die Lieblingslektüre der Deutschlehrer und sieht eigentlich ganz harmlos aus, in seinem grünen Einband mit dem hübschen Bild darauf.  Doch ehe du dich versiehst ist Klausur-Tag und du hast nicht mal die Hälfte fertig-und bekommst eine fette 6 im Halbjahreszeugnis. Viele denken jetzt: Gut, aber das bringt einen auch nicht gleich um!!! Aber hinter diesem Buch steckt weitaus mehr als so mancher zu denken vermag!

Zwei Jahre nach dem eigentlichen Tod von Luise und Ferdinand hatte sich viel verändert: Der Präsident war zurückgetreten, Luises Eltern adoptierten ein Kind, Lady Milford war längst unter der Haube (ihr Angebeteter war ein regelrechter Ferdinand-Klon) und nur Wurm hatte noch keine Luise 2.0 finden können (was ja auch kein Wunder ist!!!!!)

Doch was keiner wusste: Luise und Ferdinand waren nicht tot. Naja, lebend allerdings auch nicht. Genau genommen Untot. Diese Spezies nennt man in  der heutigen Zeit Fledermäuse. Äh sorry: Vampire. Durch Super-Serien wie Vampire Diaries – love sucks und Ramsch wie Twilight kennt jedes Kind diese heißen Blutsauger denen man nicht im Dunkeln begegnen sollte-es sich aber sehnlichst wünscht.

Naja, als Luise Ferdinand nach dem Gift-Massaker das sie letztendlich dazu gebracht hatte frühzeitig auszuchecken wiedersah, kam es zum ultimativen Beziehungsstreit (stellt euch einfach die billigste Soap der Welt vor, dann habt ihr es ungefähr)

.Von „Wenn du noch leben würdest wärst du jetzt tot“ über „Was kann ich denn dafür wenn du hinter meinem Rücken Briefe an den Hofmarschall schreibst“ bis zu Es tut mir leid“ Ferdinand plante schon seinen nächsten Angriff: Er wollte sich am Präsidenten, dem er doch nicht verziehen hatte (er war nur auf eine gute Show aus gewesen) rächen.

Da ihr das vom 1. Teil schon gewohnt seid, werde ich jetzt einfach mal in Dialogform weiterschreiben!



Ferdinand und Luise stehen an einer Hauswand in der Nähe der Absteige von Luise, also ihrem Zuhause und unterhalten sich über die „finsteren Mordpläne Ferdinands“

Luise: Willst du das wirklich durchziehen?

Ferdinand (überlegt gefühlte 10 Stunden und beginnt leise dafür und dagegen Argumente vor sich hin zu brabbeln) Jaaaaaa, ich denke schon!

Luise: Okay, tu was du nicht lassen kannst!

Ferdinand: Was hast du eigentlich in dieser sternenklaren Nacht vor, meine Luise?

Luise: Ach, ich muss Wäsche waschen, Blumen gießen, schlafen, Zähneputzen, meine Finger maniküren, Wurm umlegen…..

Ferdinand: (unterbricht Luises fortwährenden und leicht nervigen Redefluss) KANN ES SEIN DAS DU EBEN INMITTEN DIESER UNWICHTIGEN DETAILS GESAGT HAST, DAS DU EINEN KALTBLÜTIGEN MORD BEGEHEN WILLST?????

Luise: Ja.

Ferdinand: (Luise macht sich schon Sorgen da sein sonst sehr blasses Vampir-Gesicht so rot wird wie ne Tomate)



Pause



Pause



Pause



Ich bin stolz auf dich, Luise!



Luise: Ich liebe dich!  


Ferdinand: Danke!



(Es folgt eine 10-minütige Knutschszene die schließlich zu einem etwas unsittlicherem Ereignis hinter der armen, unschuldigen Mauer führt, die zu ihrem Schaden nicht weglaufen kann, bis hin zu einem Zustand, der im Volksmund oft als „Vögeln“ bezeichnet wird)


Ferdinand und Luise sind immer noch beim „Vögeln“. Mittlerweile ist es schon morgens und die Sonne ist kurz vor dem aufgehen. Da Vampire aber kein Sonnenlicht vertragen (heißt es jedenfalls), wäre es auch für die zwei „Vögelchen“ langsam an der Zeit sich in eine geschlossene Residenz zurückzuziehen, aber seht selbst!



Ferdinand: Es wird langsam Zeit!

Luise: Für was?

Ferdinand: Na, denk mal nach! Kleiner Tipp: Es ist 3 Uhr morgens!

Luise: Egal, was soll schon groß passieren!

Ferdinand: Ich würde es nicht drauf ankommenen lassen!

Luise: Keine Lust!

Ferdinand: Na dann..

Pause



Pause



Pause



Mordtrip?

Luise: (in einem krankhaft begeisterten Ton) Yeiiiiiiiiiiy!!!!!!!!!


Gehen ab.



Nächster Akt:


Diese Szene gehört zu meinen Lieblingen. Endlich bekommen die Bösewichte (was für ein Dummes Wort, aber mir fällt nix besseres ein!  ) endlich mit, das der Tod nicht immer nur den Tod bedeuten muss! Seht selbst und schreibt mir am besten ein Kommentar auf meine Facebook-Page!



Luise: (wirkt leicht geisteskrank in ihrer Aufgeregtheit) So, wie stellt man sowas an?

Ferdinand: Ganz einfach, dazu musst du dir nur ein einziges Wort merken!



Pause



Pause



IMPROVISATION!

Luise: Du bist so schlau, gutaussehend und intelligent!



Ferdinand: (sieht aus wie ein psychopathischer Snob) Von mir kannst du noch viel lernen!

Luise kommt ins Büro des freigesprochenen Wurm (das geschah, da Ferdinand letztendlich Luise vergiftet hatte und Intrigen nun mal nicht strafbar sind) und setzt ein absolut naives Engelslächeln auf. Wurm, vorher ganz in seinen Softporno vertieft blickt auf-und erstarrt!



Wurm: LUISE MILLERIN?????!!!!!!



Luise: Ja, Wurm! Ich bin zurückgekehrt um mit dir durchzubrennen, mein Würmchen!



Wurm: (Geht Luise voll auf den Leim) LUUUUUUUIIIIIIISSSSSSEEEEEE!!!!!!!!!!!!



Luise: (ist total angenervt und unterbricht deswegen ihr kleines Schauspiel früher als geplant)

          Oh Gott! Man, du bekloppter Idiot! Ich hab dich verarscht! Checkt du das nicht??



In den folgenden Sekunden ereignet sich ein Zustand den man als „Wurms Ende“ bezeichnen kann. Mit einem ungeahnten Sadismus begeht Luise eine Tat, die man als „Sehr unschön“ bezeichnen könnte.

Nur einen Moment später erscheint Luises Vater in der Tür, bewaffnet mit Dingen, die man in dem in Projektwochen sehr beliebten Horror-Thriller „Dead Snow“ schon sehen konnte und starrt ungläubig auf seine nicht gerade unschuldig aussehende Tochter ( ich erspare mir an dieser Stelle peinlich genaue Beschreibungen, da dieses Skript möglicherweise auch Kinder in die Hände bekommen könnten)



Aber widmen wir uns doch dem anderen Mitglied unseres kleinen Vampir-Duos!



Ferdinand: Hey Dad! (sehr untypische Begrüßung für diese Zeit! )



Präsident: (eigentlich Ex-Präsident) Sohn?!

Ferdinand: Ja, ich bin hier und es wundert mich ehrlich gesagt, dass du auch noch hier bist!



Präsident: Ja, das war so, Ferdinand, da ich dir das Gift ja nicht verabreicht habe, gilt das nicht als Mord, sondern als Beihilfe zum Mord. Da ich aber viel Geld habe, hatte die Sache keinerlei Folgen für mich!

Und- SOLLTE DIESE GANZE SACHE NUR EIN SCHERZ SEIN UM DIE LEUTE ZU ÄNGSTIGEN?



Ferdinand: Nein, Vater, das war es nicht! Ich bin hier um mit dir abzurechen! Du sollst deine gerechte Strafe erhalten!



Präsident: (guckt verwundert durch die Gegend, als ob er denken würde, er wäre in „Die Versteckte Kamera“, was natürlich nicht möglich wäre, da diese Story lange vor der Erstausstrahlung stattfand)



An dieser Stelle wird, falls das hier verfilmt werden soll lieber abgebrochen, um eine Altersfreigabe ab 18 zu vermeiden.



Luise und Miller stehen in Wurms Arbeitszimmer und sind damit beschäftigt, sich fortwährend anzusehen.



Miller: Luise, meine Tochter!

Luise: (verlegen) Hallo, Vater!

Miller: Du………lebst?

Luise: Ja…………….und nein………..

Miller: Wie lange bist du schon so?

Luise: Seit 3 Tagen.

Miller: Aha.



(Zunehmende Spannung breitet sich zwischen ihnen aus)



Miller: Nein, du kannst nicht meine Tochter sein! Meine Tochter konnte keiner Fliege was zu Leide tun!

Luise: Vater, hör bitte auf mich für diese Tat strafen zu wollen! Wie ich sehe hattest auch du nichts anderes im Sinne!

Miller: Doch ich bin ein Mann-und der Herr im Hause Miller-du bist meine Tochter und nun auch eine Mörderin!



Luise: (ziemlich laut und recht respektlos) Miller, ich hoffe dir wird bald bewusst werden, welchen Fehler du jetzt gerade begehst. In dem Moment, in dem ich aus dieser Tür trete, siehst du mich das letzte mal. Für immer und ewig.

Solltest du vorhaben mich bei der Polizei oder sonst wem zu verpfeifen: versuchs nur, denn dir sollte bewusst sein, das du es nicht mehr nur mit einem gewöhnlichen Menschen zu tun hast- und das ich dich innerhalb von 2 Sekunden töten könnte.



Luise geht hinaus. Miller bleibt  noch lange im Raum stehen und starrt auf die offene Tür.

Gegen Abend geht er nachhause. Seiner Frau erzählte er nie von dieser unheimlichen Begebenheit.



Luise und Ferdinand treffen sich um neun Uhr in Ferdinands neuer Residenz. Dort erzählen sie sich ihre Erlebnisse, erfinden das Popcorn und amüsieren sich köstlich.



Ferdinand: Dieses sonderbare Korn ist echt delicious!

Luise: Ja, damit könnten wir eine Menge Geld machen!

Ferdinand: Wie war dein Tag? War was mit der Sonne?

Luise: Nö, gar nicht`s! Ich habe Wurm, diesen dummen, kleinen Bastard getroffen, ein wenig mit ihm gespielt und dann…..na du weisst schon!

Blöd war nur das mein altmodischer Vater reingeplatzt ist und wohl das gleiche vorhatte wie ich. Das dumme an der Sache war nur, das er mich dafür zur Rede stellen wollte.

Ferdinand: Und was hast du getan?

Luise: Bin gegangen.

Ferdinand: Willst du mich aufs Korn nehmen?

Luise: Die Parallele zu unserem Essen ist hoffentlich beabsichtigt gewesen!

Ferdinand: Aha…ja.. Willst du noch was von dem Korn?

Luise: Ja, iss nicht alles auf!

Ferdinand: (nach einigen Überlegungen) Was machst du morgen?

Luise: Mich langweilen!

Ferdinand: Ich habe auch nix vor…….

Luise: Wir könnten „Vampire Diaries“ sehen. Da soll Klaus jetzt eine ganz neue Seite von sich gezeigt haben!!!!

Ferdinand: 1. Ich bin männlich und werde deswegen auch kein „Vampire Diaries“ mit dir sehen und 2. Gibt es die Serie erst ab dem Jahr 2010!

Luise: Das könnte sich als Problem herausstellen!

Ferdinand: Was du nicht sagst!

Die zwei sitzen durch die fehlenden Mittel zur Unterhaltung noch den Rest der Nacht schweigend herum und wünschen sich etwas tolles wie den Fernseher.



Am nächsten Tag schlendern Ferdinand und Luise gemeinsam durch einen Park im „Kabale und Liebe-Land“. Dabei fragen sie sich, ob es denn noch andere Vampire wie sie gäbe.

Luise: Wäre doch mal interessant!

Ferdinand: (skeptisch) Da wäre ich mir nicht so sicher!

Luise: Ferdinand, du bist ein regelrechter Skeptiker!

(im gleichen Moment kommt ein komischer Typ auf sie zu. Er lächelt. Es fällt auf, das seine Zähne im vorderen Bereich überdurchschnittlich lang und spitz sind, regelrechte Eckzähne. Sein Kleidungsstil lässt ebenfalls zu wünschen übrig)



Und? Erraten? Jaaaaaaaa! Es ist Graf Dracula!

Ferdinand und Luise erfahren mehr über Draculas Vergangenheit, sowie darüber, dass es am Abend eine heiße Vampir-Party geben soll. Ferdinand und Luise willigen ein, froh darüber, dass sie endlich etwas vorhaben.

Dracula: Das wird die Party des Jahrhunderts, noch besser als die im Jahre 1456 in Transsylvanien!

Ferdinand: Wir fühlen uns geehrt!

Luise: Endlich passiert hier mal was!

Und so vergehen die restlichen Stunden bis zum Abend. Luise und ihr Angebeteter vertreiben sich die Zeit, in dem sie sich, nachdem sie herausgefunden haben, das Vampire über die Kunst des Zeitreisens verfügen ins Jahr 2010 kommen und den damals neuen Kassenschlager „Twilight“  begutachten.

Luise: (dahin schmachtend) Edward ist sooooooooooooo süß!

Ferdinand: Was für ein Waschlappen!



Endlich ist es so weit. Im 18. Jahrhundert findet „Die Party des Jahrhunderts“ statt. Ferdinand und Luise knüpfen nette neue Bekanntschaften. Sie treffen den Urvampir Klaus, der einen sehr charmanten Eindruck macht, seinen naiven, aber auch intelligenten und höflichen Bruder Elijah, der schon ein Auge auf Luise geworfen hat und schließlich auch Trevor, Rose und eine gewisse Katherine. Eigenartig nur, das sie alle gleich die Flucht ergriffen, nachdem sie herausfanden, dass Klaus auf der Party war. Komisch, komisch!

Das war ein toller Abend für alle Beteiligten! Erst um 4 Uhr morgens kommen Ferdinand und Luise nachhause und sind absolut betrunken. Da Ferdinand intime Details ihrer Beziehung zueinander preisgab, gibt es jede Menge Rache-Sex.

Das war eine lange Nacht!

Und ja! Ich kann im 18. Jahrhundert fotografieren!

8 Uhr morgens: Luise steht auf, da jemand an der Tür geklingelt hatte, was sie als sehr verwunderlich empfindet, da ja keiner weiss, dass Ferdinand und sie da wohnen.

Etwas verunsichert öffnet sie die Tür.

Keiner ist dort.


Das einzige was sie findet ist ein kleiner Briefumschlag. Auf ihm steht klein, mit schnörkeliger Schrift: „An die Menschen der Sturm-Fummel-Drang-Zeit“
Aufgeregt und leicht nervös zieht sie das kleine Blatt Papier heraus und liest was drauf steht:


Happy Birthday!



THE END
Review schreiben