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»Ein Glück ist dir nichts passiert

KurzgeschichteAngst / P12 Slash
SHINee
01.05.2013
01.05.2013
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Ein Glück ist dir nichts passiert, Jonghyun




SHINee Dorm, 18:57

„Essen!“

Der Ruf von Key schallte durch das Gebäude. Innerhalb kürzester Zeit kamen Taemin, Minho und Onew in die Küche und setzten sich auf ihre Plätze.

„Weiß einer von euch, wann Jonghyun-hyung kommen wollte?“, fragte der Maknae. Key schielte auf die Uhr. „Er wollte in etwa einer halben Stunde wieder da sein. Also lasst ihm etwas über!“, meinte Key und schaute JinKi und Minho streng an, welche ihre Teller sehr großzügig gefüllt hatten. Taemin nickte zum Zeichen, dass er verstanden hatte.

„Wo bleibt er denn? Jonghyun ist doch sonst immer so pünktlich…“, wunderte sich der Leader, als der Vermisste nach anderthalb Stunden immer noch nicht aufgetaucht war. Key sah ihn schief von der Seite an. Er sprach das an, was er sich schon die ganze Zeit dachte. Zudem hatte er die ganze Zeit schon so ein komisches Gefühl. „Vielleicht dachte er, dass Minho-hyung und JinKi-hyung ihm nichts übrig gelassen haben und ist zu Mc Donalds gefahren.“, sagte Taemin leise, denn auch er machte sich Sorgen um seinen Hyung.  Minho seufzte. „Dann wäre er an sein Handy gegangen, als ich ihn angerufen habe.“ „Viel… vielleicht hat sein Handy einen leeren Akku!“, meinte Taemin lauter. Key stand auf und umarmte den Maknae. „Dass sein Akku leer ist, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Tut mir Leid, Kleiner, dass wir deine Hoffnungen zerstören… Aber wir müssen es nun mal realistisch sehen.“ Er ließ ihn los und wuschelte ihm mit einem traurigen Lächeln durch die Haare.

Eine weitere Stunde später klingelte das Telefon. Taemin war als erster am Apparat; seine Hyungs standen neben ihm und waren geschockt, als dem Maknae das Telefon aus der Hand fiel, er zusammenbrach und weinte. Minho und Key versuchten sofort ihn zu beruhigen, während Onew das Telefon aufhob, um heraus zu finden, was dem Maknae so übel mitgespielt hatte. „Hallo? Noch dran?“, fragte eine Stimme aus dem Telefon. „Ja“, bestätigte JinKi, „was ist denn passiert?“ Die Frau atmete einmal tief durch. „Bei Ihnen wohnt ein Kim Jonghyun, richtig?“ „Ja. Was ist passiert?“, bestätigte Onew. „Nun… er hatte einen Autounfall und liegt im Krankenhaus.“ Der Leader wurde blass. „Wie… wie schlimm ist es?“, fragte er nun leise und Kibum sah ihn komisch an. „Das weiß ich leider nicht, ich bin nicht befugt das zu wissen.“ „Wo liegt er?“, presste Onew zwischen seinen Lippen hervor.  Die Frau sagte ihm, in welchen Krankenhaus er lag, JinKi bedankte sich und legte auf. Er atmete tief durch und räusperte sich. „Jonghyun… er hatte einen Autounfall.“  Key bekam nicht mehr mit, was der Leader danach sagte, bei dem Wort ‚Autounfall‘ hatte sich sein Gehirn verabschiedet.  Er konnte nur noch auf eine Stelle starren. „Kibum?“ Durch Minhos Stimme wurde er zurück in die Realität geholt. „Ich fahre.“, sagte die Umma emotionslos.

Key blendete alles aus. Er wusste noch nicht einmal, in welchem  Krankenhaus sie sich befanden, obwohl er gefahren war. Er war einfach fertig mit den Nerven. Ein Glück kümmerte sich JinKi um den Rest. „Kommt.“, sagte der Leader mit schwacher Stimme. Er führte sie durch verschiedene Gänge, bis sie an eine Tür ankamen. „Mir wurde gesagt, dass immer nur einer auf einmal hineingehen darf. Wer will als erstes? Du, Taemin?“ Der Maknae schüttelte schnell den Kopf. „Nein… Key kann erst, wenn er will.“ Der eben erwähnte nickte schwach und setzte sich in Bewegung. Nachdem er die Tür geschlossen hatte, blickte er das erste Mal auf das Bett, welches im Raum stand. Dort lag er, bewusstlos wie es schien. Die zurückgehaltenen Tränen fanden ihre Wege über die Wangen des Sängers, bis sie von seinem Kinn auf den Boden tropften. Neben dem Bett stand ein Stuhl, auf den er sich setzte, um seinen Freund beobachten zu können. Er hatte wenige Verbände angelegt bekommen, was Key ungemein beruhigte. War der Unfall nicht so schlimm wie es sich anhörte? Das hoffte der Sänger sehr. Als Super Junior in einen Autounfall verwickelt wurde hatte es Kyuhyun am schwersten erwischt, aber ein Glück hatte er es überlebt. Er war eine Kämpfernatur, genau wie Jonghyun, was Key hoffen lies. Kibum fuhr mit seiner Hand sanft über die Wange seines Freundes. „Was machst du nur für Sachen? Was meinst du, wie Taemin reagiert hat, als der Anruf kam, dass du einen Unfall hattest? Welche Sorgen wir uns gemacht haben, als du nicht nach Hause gekommen bist? Warte mal ab, bis du wieder bei uns bist, dann kannst du was erleben, mein lieber Herr Kim Jonghyun!“ Die Drohung verlor ihre Wirkung, da Key sehr sanft sprach.  Er saß noch ein paar Minuten bei ihm, ehe er wieder aus dem Zimmer verschwand und die andren hinein ließ.

Die Tür wurde aufgerissen und die Männer, welche mit gesenktem Kopf im Flur standen, blickten auf. „Er ist wach!“ JinKi war sichtlich erleichtert, seinen Freunden diese Nachricht zu überbringen. Sofort sprangen alle auf und redeten durcheinander. „Halt!“ Nach dem Ruf des Leaders waren alle still und sahen ihn mit großen Augen an. „Er will mit Key sprechen. Dann mit Taemin, Minho und zum Schluss mit mir. Wie es aussieht, hat er irgendwie mitbekommen, in welcher Reihenfolge wir zu ihm gekommen sind.“ Ein leichtes Lächeln schlich sich auf die Lippen von Key, als er die Tür hinter sich schloss.  Er ging schnurstracks auf das Bett zu und umarmte Jonghyun, welcher meinte: „Hey, nicht so stürmisch.“ Key ließ sich aber nicht beirren und hielt ihn noch ein paar Minuten in den Armen. „Ich bin so froh, dass dir nichts passiert ist, Jonghyun.“, schluchzte er leise. Key löste sich von dem Verletzten, setzte sich auf den Stuhl und wischte sich ein paar Tränen von den Wangen. Als er wieder auf seinen Freund sah, merkte er, dass er ihn musterte. Key schaute weg und sie schwiegen eine Zeit lang. „Weißt du Key…“, fing Jonghyun an, „als der Unfall passiert ist, ist nicht mein ganzes Leben an mit vorbeigelaufen, wie es viele sagen. Bei mir war es so, dass alle mir wichtige Personen… Wie soll ich sagen? Nun, die Personen die mir wichtig sind, sind an mir vorbeigezogen. Meine Eltern, du, Taemin, Minho, JinKi…“ Jonghyun schluckte. „Und ich habe mir geschworen, wenn ich das überlebe, all denen Personen etwas zu sagen… Key?“ „Ja?“ Der angesprochene war gespannt, was Jonghyun ihm sagen wollte. Er hatte eine kleine Vermutung, welche in seinem Hirn herumspukte, aber er wollte es nicht wahrhaben, das wäre doch zu viel des guten. Wieso sollte ausgerechnet Kim Jonghyun ihn lieben? „Komm mal ein bisschen näher.“ Key beugte sich zu seinem Freund. „Ich muss dir etwas ganz wichtiges sagen… Bitte hass mich nicht dafür…“ Key wollte ihn gerade fragen, wofür er ihn hassen sollte, als Jonghyun seine Lippen auf Keys legte. Key war zu überrascht, um den Kuss zu erwidern. „Ich hoffe, dass du mich jetzt nicht hasst… Du kannst gehen…“ Jonghyun drehte sich mit dem Rücken zu seinem Freund. Ein paar Sekunden später wurde er allerdings wieder zu Key gedreht, welcher seine Lippen auf Jonghyuns legte. „Wieso sollte ich dich hassen?“, schnurrte er. „Ich fühle genauso für dich… Ich liebe dich, Jonghyun~“ Jonghyun lächelte und küsste Key wieder. „Ich dich auch, Kibum~“

„Was machen die da so lange drinnen?“, fragte Taemin. „Weiß ich nicht, ich verstehe aber kein Wort, wenn ihr weiter so redet!“ Minho schaute JinKi und Taemin böse an, welche mit ihm an der Tür lauschten. Auf einmal ging die Tür auf und die drei lagen vor Keys Füßen, welcher sie mit einer hochgezogenen Augenbraue ansah.

„Es ist nicht so wie’s aussieht!“

Pfeeew, endlich fertig~ ^__^


Dieser OS ist mir den ganzen Tag schon im Kopf rumgespukt, ich musste ihn also aufschreiben. :D


Wie man vielleicht sehen kann, bezieht er sich auf Jonghyuns Autounfall. Ich weiss nicht, ob alles richtig ist, was ich dazu geschrieben habe, ich wollte nicht nachlesen gehen, weil mich das traurig macht  qwq.


Morddrohungen, Erpresserschreiben usw. sind gerne als Review oder Mail gesehen! :D


GDLG


Jana~ :3
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