Was passieren kann im Leben

GeschichteAllgemein / P12
Eva Mayerhofer Jan Brenner Klaus Frings Kriminaldirektor Ritter Leonie Bongartz
30.04.2013
16.10.2013
3
2600
 
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Hallo Leute
freue mich über eure kommentare.
----------------------------------------------------------------

"Morgens um 8 Uhr bei Brenner.

Für Leo fühlte es sich wie Stunden an, denn sie stand vor Brenners Haustür, um ihn abzuholen. Doch Jan Brenner kam mal wieder nicht aus seinem Bett, so oft sie auch klingeln mochte. Also holte Leo ihren Zweitschlüssel aus ihrer Tasche und schloss die Tür auf. Brenner hatte heute einen Arzttermin und wenn sie sich nicht bald auf den Weg machten, würden sie zu spät kommen.

Leo dachte zwar, als sie den Schlüssel ins Schloss steckte, was wäre, wenn Jan Brenner Besuch von einem seiner Betthäschchen hätte, aber das musste sie eben riskieren, auch wenn es Leo, wie immer, einen Stich versetzen würde. Doch als sie in Brenners Wohnung trat, sah sie zu ihrer Erleichterung, das Brenner die Nacht allein verbracht hatte. Leise schlich Leo zu Jans Bett, das mitten im Raum stand und versuchte, ihn zu wecken, indem sie ihn sanft wachrüttelte. "Hey, Brenner, aufwachen, Du Schlafmütze. Du hast heute Deinen Arzttermin und ich bin hier, um Dich abzuholen, schon vergessen?" Brenner schlug die Augen auf und er lächelte, als er in Leos wunderschöne Augen sah. "Nein, Leo, Liebste, ich habe meinen Arzttermin nicht vergessen, aber ich lasse mich nur zu gerne von Dir wecken", grinste Jan und machte Anstalten, aufzustehen und sich fertigzumachen, damit sie nicht doch zu spät kamen. Als Brenner endlich fertig war, Leo hatte mehr oder weniger geduldig gewartet, konnten sie endlich los.

Nach 20 minütiger Fahrt kamen Leo und Brenner beim Arzt an. Leo begleitete Brenner noch bis in die Praxis, aber dann musste sie im Wartezimmer Platz nehmen. Nach einer gefühlten Ewigkeit schaute Leo zum ersten Mal, seitdem sie beim Arzt war, auf die Uhr und es waren tatsächlich schon zwei Stunden vergangen, seitdem Brenner mit dem Arzt ins Behandlungszimmer gegangen war. Leo seufzte; so lange brauchte man doch nicht beim Arzt, wenn es nur eine Routine - Untersuchung war, oder? Langsam bekam Leo ein ungutes Gefühl, doch sie versuchte es, so gut es ging, zu verdrängen.

Doch irgendwann hielt Leo es nicht mehr aus und sie beschloss, ihre beste Freundin und Kollegin Eva anzurufen, doch gerade als Leo Evas Nummer wählen wollte, klingelte ihr Handy und es war niemand Anderes als Eva. Erleichtert drückte Leo auf "Abnehmen" und kurz darauf schon hörte sie Evas besorgte Stimme: "Leo? Wo steckt ihr beide nur wieder? Hier ist echt die Hölle los und Ritter ist auch schon am Verzweifeln, weil ihr nicht da seid. Und dann haben wir vor einer halben Stunde einen neuen Fall reinbekommen..." "Eva", unterbrach Leo den Redeschwall ihrer Kollegin, " Brenner und ich sind immer noch beim Arzt; er ist jetzt schon zwei Stunden im Behandlungszimmer und ich mache mir langsam echt Sorgen. Ich glaube, mit Brenner stimmt irgendwas nicht, Eva, sonst wären wir bestimmt wieder auf dem Weg zum Präsidium." Eva konnte direkt hören, wie besorgt ihre Freundin war und sie spürte auch, das irgendwas nicht stimmte, doch um Leo zu beruhigen, sagte Eva: "Leo, ich denke nicht, das Brenner etwas Ernstes hat, der Arzt ist bestimmt nur sehr gründlich. Mach Dir keine Sorgen, Süße. Dann sehen wir uns heute wohl nicht mehr?", fragte Eva. "Ich denke eher nicht", antwortete Leo. "Sagst Du Dr. Ritter Bescheid? Und ich melde mich, sobald wir hier raus sind." "Okay, Leo, bis dann", sagte Eva und beide Frauen legten auf.

Kurz darauf kam Brenner endlich aus dem Behandlungszimmer und Leo sprang auf und lief auf ihn zu, doch Brenner schaute einfach nur geradeaus. Dr.Bender gab Jan noch einige Unterlagen für die nächsten anstehenden Untersuchungen und Medikamente mit, dann verabschiedete er sich von Brenner und Leo, denn der nächste Patient wartete bereits.
Brenner nahm stumm die Unterlagen, dann ging er geradewegs zum Ausgang. Leo, die er immer noch nicht eines Blickes gewürdigt hatte, eilte hinter ihm her und an ihrem Auto hatte sie ihn eingeholt. "Brenner! Jetzt sag mir doch, was los ist? Ich hab die ganze Zeit im Wartezimmer gesessen und auf Dich gewartet und jetzt schaust Du mich nicht einmal an?!", rief Leo und legte ihre Hände auf Brenners Schultern. Nur zögerlich hob Brenner seinen Kopf und schaute Leo in die Augen. Als sie sah, daß in seinen Augen Tränen glänzten, erschrak Leo und sie trat näher an Brenner heran. "Du kannst mir alles sagen, Jan, das weisst Du. Ich bin für Dich da und ich werde Dir helfen, wenn ich kann.", sagte Leo und sie nahm seine Hände, die eiskalt waren, in ihre.
Brenner holte tief Luft, bevor er sagte: "Dabei kannst Du mir aber nicht helfen, ich habe Krebs, Leo, Dr. Bender hat mehrere Tests gemacht, um ganz sicher zu gehen und es besteht kein Zweifel. Eine Heilung ist nicht ausgeschlossen, meinte der Arzt, aber es wird natürlich dauern. Und ich frage mich, ob es überhaupt noch Sinn macht. Ob ich überhaupt noch kämpfen, ja, noch weiterleben will.", sagte Brenner leise, dann schaute er Leo in die Augen."


Hoffe der Erste Kapitel hat euch gefallen und ich denke es kommen noch weitere und wolte euch sagen das mir StefflovesSilbermond geholfen hat. Ich will mich nochmal an StefflovesSilbermond herzlich bedanken.
Review schreiben