Geschichte: Fanfiction / Computerspiele / Diablo / Pain

Pain

von Daisuke
GeschichteAllgemein / P12
Tyrael
26.04.2013
26.04.2013
2
1.082
 
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
26.04.2013 567
 
Keuchend rannte ich so schnell ich konnte zum Sitz von Imperius.Schon von weiter Entfernung konnte ich die Klänge hören, die dann ertönen, wenn Stahl auf Stahl trifft.Dieses Geräusch trieb mich immer weiter vorran.Meine goldblonden Haare fiel mir immer wieder ins Gesicht während ich rannte.Dies war mir jedoch zutiefst egal.Für mich zählte es, Tyrael zu retten.Er durfte nicht gegen Imperius verlieren, er durfte das Reich nicht verlassen...Niemals.
Doch als ich ankam, war es schon zu spät.Die Flügel von Tyrael lagen schon auf dem Boden."Tyrael, nein!", schrie ich während er bereits auf die Erde stürzte.Doch ich wusste, das ich nun nichts mehr für Ihn machen konnte.
Ich drehte mich um, und starrte auf die zurückgelassenen Flügel von ihm.Die blauen Lichtfäden, die unsterblichkeit verliehen, lösten sich immer mehr auf sodass kleine Lichter dessen, was es einmal war, in Erinnerung aufstiegen und ebenfalls verschwanden."Was hast du getan?!", schrie ich Imperius an, der triumphierend vor den Flügeln stand.Tränen stiegen in meine Augen."Er hat sein Schicksal selbst entschieden", meinte er nur.
Ich sank auf meine Knie und griff nach einem Flügel.Grüne Lichtfäden, die von mir stammten, liessen sich neben mir nieder."Aber du hast es beeinflusst", flüsterte ich und legte eine Hand auf den eisernen Flügel.Erinnerungen spiegelten sich in ihm.Eine Träne bahnte sich einen Weg über meine Wange und fiel auf den Flügel, sodass ein leises "Plopp" ertönte.Sie rann an ihm hinunter und landete schliesslich auf dem Fussboden.Imperius lachte."Du bist so verletzlich geworden, Fiori", lachte er hinaus.Mein Blick wanderte zu ihm hoch und ruhte dort."Weisst du, DU kannst ja nicht verletzlich sein, da es sonst nur Schwäche zeigen würde.Aber ich, als Erzengel des Lebens, sah schon viele Dinge.Viele, grausame, Dinge", erwiderte ich.
"Nun ja, das beweisst das ich stärker bin als du", sagte er grinsend."Nein, nichts ist stärker als das Leben selbst", sagte ich ruhig, denn ich wollte mich nicht auf ihn einlassen."Ach, denkst du? Das werden wir sehen", flüsterte er.Sein Grinsen wurde breiter, als er sein Schwert zückte."Denkst du wirklich, nur weil du ein Erzengel des Krieges bist, automatisch stark zu sein?", fragte ich ihn."Ja, denn im Krieg muss man nunmal stark sein", antwortete er gelangweit, als wäre es selbstverständlich."Man braucht Leben, um überhaupt einen Krieg veranstalten zu können!", rief ich nun etwas genervt aus.Er verdrehte die Augen.
"Fangen wir endlich an?", meinte er nun sichtlich genervt."Du kannst mich nicht besiegen, denn ich bin das Leben selbst.Also sag mir, wie willst du das anstellen?", fragte ich weiter."Weil ich eine bessere Rüstung anhabe als du.Du hast nur eine grüne Brustplatte mit goldenen Verzierungen, Eiserne Handschuhe und eine Adamantit Beinplatte an.Dein Bauch ist eine Schwachstelle, da dort nichts ist.Ebenfalls wie dein Dekoltee", antwortete er siegesbewusst."Ach ja, und du hast nicht mal eine Waffe, oder einen Helm", fügte er hinzu."Sei dir da nicht so sicher", flüsterte ich und legte Tyraels Flügel zurück auf den Fußboden.Die Gelassenheit spiegelte sich immernoch ein wenig in mir, aber ich verabscheute es, wenn er meinte er sei stärker als ein Ursprung des Lebens.