Natlas Return

GeschichteÜbernatürlich / P16
Amelia Croft Jacqueline Natla Lara Croft
25.04.2013
25.04.2013
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"Wer mag die Frau wohl sein?", flüsterte Darayen zu seinem Kollegen Valentin, als sie vor den Ruinen eines Maya-Tempels standen. Dieser antwortete: "Ist doch egal. Hauptsache das Geld stimmt. Seit die Chefin verschollen ist, ist die Firma wirklich den Bach heruntergelaufen... Wir brauchen Kohle!" Die beiden arbeiteten bis vor einem Jahr bei Natla Technologies, bis Jacqueline Natla verschwand. Hinter den beiden ging eine groߟe, schlanke Frau her. Sie war komplett gekleidet. Ihr Kopf und ihre Hände waren mit Verbänden umwickelt, sodass Darayen und Valentin nur die Stahlblauen Augen sehen konnten. Sie atmete schwer und sprach während der ganzen Zeit kein einziges Wort. "Da wären wir.", sagte Valentin laut zu der Frau. Diese ging nun langsam voraus und ging um das Gebäude herum. Dort befand sich eine Geheimtüre, auf die sie mit dem Finger zeigte. Die beiden Männer waren erstaunt und öffneten sie. Innen war es sehr dunkel, sodass die Männer Taschenlampen brauchten. "Fühlst du dich auch so beobachtet? Ganz so, als wäre die Chefin hier?", flüsterte Darayen. Valentin nickte und erschauderte bei dem Atemgeräusch der Frau, die sich nun wieder hinter ihnen hielt. Sie kamen an eine zweite Türe. Darayen drückte einen Hebel. Das ganze Gebäude bebte. "Um Gottes Willen! Wir müssen hier raus!l", rief Valentin, doch die Frau blieb wie angewurzelt stehen. Steine fielen von der Decke und begrub die beiden Männer. Die Frau drehte sich um und sah sie Trümmer. Sie schüttelte den Kopf. Als der Steinhaufen sich bewegte, ging sie darauf zu und half den Männern heraus. Zum Glück waren sie unverletzt. Sie bedankten sich bei ihr. Unbeirrt ging sie weiter, dicht gefolgt von den Männern. Als sie im Gewölbe ankamen, sah sich die Frau um. "Was suchen sie? Können wir ihnen vielleicht helfen?", fragte Darayen. Die Frau versuchte vergeblich zu antworten und hockte sich hin. Sie zeichnete in den verstaubten einen einfachen Kelch und deutete darauf. Dann suchte sie weiter. Darayen und Valentin halfen bei der suchen und fanden ihn schließlich an einem Brunnen, der sich in dem Raum befand. Dann riefen sie die Frau, die sofort zu ihnen eilte und ihnen den Kelch aus der Hand riss. Sie betrachtete ihn kurz, tauchte ihn ins Wasser und trank daraus. Der Körper der Frau begann unheimlich zu leuchten. Sie ergriff die Verbände im Gesicht und begann sie langsam zu entfernen. Die Männer beobachteten sie dabei. Das Gesicht der Frau, das durch eine mysteriöse Säure zerfressen war, regenerierte sich wieder. Das galt auch für den Rest des Körpers. Als das leuchten aufgehörte hatte, drehte sich die Frau um. "Miss Natla?", fragten die Männer im Chor.