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„Happy Birthday England!"

KurzgeschichteHumor, Freundschaft / P12
England
23.04.2013
23.04.2013
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Kapitel 1: Birthday – British tee party!

Wiedermal stand Angie vor einer Haustür. Heute jedoch nicht vor irgendeinem Haus, sondern vor dem Buckingham Palace. Jeder nur etwas gebildete Mensch müsste nun gewusst haben, in welchem Land wir uns befanden. Für solche Leute wie die Autorin der Geschichte selbst, die nie etwas richtig auf die Reihe kriegten, hier die Antwort. Es war: „England~“ Murmelte die kleine Vorschülerin vor sich hin. Es dauerte nicht lange und das große Tor -so konnte man es laut Größe schon nennen- öffnete sich. Ein Mann -geschätzt auf Ende Zwanzig- trat heraus. Verwirrt sah er sich um. „Hallo, hier bin ich!“ Angie hob ihre Hand um wenigstens ein bisschen gesehen zu werden. Zum Glück sah er das kleine Händchen, sonst wäre sie wiedermal eiskalt abserviert worden. Er fragte sie gar nicht erst wie sie an den Wachen vorbeigekommen war. Naja, er selbst hätte sie beinahe übersehen, seiner Garde konnte es also auch einmal passieren. „Hallo, gibt es etwas bestimmtes was du hier willst?“ Fragte er, mit richtig heftigem Englischen Akzent, und beugte sich lächelnd runter, um mit ihr auf gleicher Augenhöhe zu sein. „Ist England da?“ Der Mann sah sie ein wenig irritiert an. Super, dachte das Mädchen sich, er wusste es also nicht. Dabei dachte sie der Thronanwärter wäre so schlau gewesen und wusste von den Repräsentanten des eigenen Landes. Ja, sie hatte den Mann endlich erkannt, es war Prinz William. Hat sich also gelohnt hin und wieder Nachrichten anzuschauen. „Ich meine Arthur Kirkland, ist er da?“ Auf seinem Gesicht lag ein Ausdruck, als wüsste er in etwa wen sie meinen konnte. „Was willst du denn von ihm?“ Angie holte ein Riesiges Geschenk hervor. „Ich muss ihm das hier geben. Kannst du mich zu ihm bringen?“ Auf ihre Weise ist sie irgendwie Niedlich, dachte er sich. An sich waren das fast alle kleinen Kinder. (Außer die kleine Schwester der Autorin) Also fand er es für Okay sie hereinzulassen. Bestimmt hatte niemand etwas dagegen. Außerdem schien es als kannte sie den heutigen Gast der Königin von England. „Komm mit!“ sagte er zu ihr. Das Mädchen nahm ihr Geschenk und lief dem Engländer hinterher.

William klopfte an eine Doppeltür. „Herein.“ Kaum hatte er die Tür geöffnet stürmte Angie an ihm vorbei, lies auf halbem Wege das Geschenk stehen und rannte auf die Blonde Nation zu, welche gemütlich in einem Sessel saß und eine Tasse Earl Grey trank. „Iggy!“ Durch die Überraschung verschüttete Arthur den letzten Rest seines Tees halb auf sich, halb auf dem schönen Teuren Sessel. Die ältere Dame neben ihnen schien keine Reaktion zu zeigen. Erst beim genauerem hinsehen konnte man ein belustigendes grinsen erkennen. „W…wer bist du?“ fragte England. Angie setzte sich auf seinen Schoss und schnappte sich ein Hörnchen vom Gebäcktablett. „Ich bin Angie, das Geburtstags Mädchen!“ rief sie mit dem Hörnchen im Mund. Erst jetzt fiel ihr die Queen auf, welche sich nicht vom Teetrinken abbringen lies. Eine wahre Britin eben. Vor ein paar Sekunden erst hat sie William gebeten wieder zu gehen. „Tschuldigung, einfach reinzuplatzen war unhöflich von mir!“ Meinte sie leicht Verlegen und extra höflich. Man traf nicht jeden Tag auf die Queen von England, da musste sie sich schon von einer guten Seite gezeigt haben. „Schon Gut, dein Bruder hat mich mit seinem Brief vorgewarnt.“ Erstaunt sah Angie sie an. „Sie kennen meinen Bruder?“ Die alte Frau nickte. „Er war bis letzten Sommer hier Gärtner.“ Der kleinen fielen die Kinnläden runter. Ihr Bruder? Gärtner? In England, bei der Queen? Irgendwie war das ja…cool. Nur wieso wusste sie nichts davon? Ihr kam es langsam so vor als kenne er alles und jeden. Irgendwann werde ich Marco fragen wieso und woher, notierte sie sich in Gedanken. „Du bist bestimmt wegen Arthur hier, hab ich recht?“ Ein nicken kam als Antwort. Die Queen nahm noch einen Schluck von ihrem Tee ehe sie weiter sprach. „Nimm dir doch auch eine Tasse.“ Dankend griff Angie nach dem Porzellan und schenkte sich Tee ein. Es sah wirklich teuer aus. Vermutlich war es das ja auch. Während sie es weiter betrachtete mischte sich auch mal Arthur ein. „Wer ist das?“ Noch bevor ein anderer antworten konnte rief Angie: „Das hab ich doch schon gesagt, ich bin das Geburtstagsmädchen!“ Interessiert folgte sie dem Qualm des Tees. Er war ein bisschen zu heiß für sie. „Iggy, pustest du bitte?“ Sie hielt ihm die Tasse hin. Er stand nur knapp vor einem Ausraster. Woher hatte sie den Namen Iggy gehört? Es nervte ihn so genannt zu werden. Da er jedoch nicht unhöflich sein wollte ignorierte er es und pustete ihren Tee kalt. Gerade setzte Angie wieder zum trinken an da erinnerte sie sich an ihr Geschenk. „Mist beinahe vergessen!“ Sie stand auf und lies dabei den Tee fallen. Das Porzellan blieb heil nur…der Tee lag nun auf Englands Repräsentanten verteilt.

„Heiß!“ Auch sein Aufstehen und rumspringen half nicht viel. „England!“ Empört kam Angie mit dem Geschenk zu ihm. Es sah von ihrer Sicht aus, als hätte er in die Hose gemacht. „Selbst ich mach seit einem Jahr nicht mehr in die Hose!“  Machte sie wirklich nicht, das hatte aber einen sehr witzigen (?) Grund. Ihre Anschuldigung wurde durch das öffnen der Tür unterbrochen. Oh nein! Herein kam Marco, Angies selbsternannter großer Bruder. „Schwesterchen! Du hast deine Windeln vergessen.“ Erinnerte er sie und hielt eine Windel hoch. Ertappt lief Angie rot an und stellte das Geschenk wieder hin. Sie machte zwar nicht mehr in die Hose, aber nur dank windeln. Das war das große Geheimnis. „Und mir etwas von nicht mehr in die Hose machen erzählen.“ Meinte Arthur und sah sie grimmig an. „D..d…die…brauch ich doch nicht mehr…ich…“ In solchen Situationen wusste die Vorschülerin wirklich nicht mehr was sie sagen sollte. Lachend beugte Marco sich zu ihr runter und gab ihr die Windel. Eingeschnappt nahm Angie sie und rannte aus dem Raum. Jetzt konnte es möglich sein, dass Sie sie doch brauchte. Danach wand sich Marco zu den beiden Gastgebern. „Hallo, Entschuldigung für die Verspätung.“ Er setzte sich auf das Sofa. Sofort begann er sich mit der Herrscherin Englands zu unterhalten. Als kannten sie sich schon lange.

„Woher kennt ihr euch?!“ Arthur dem bis jetzt nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde, versuchte dies nun zu ändern. „Ich war hier Gärtner.“ Kam die knappe Antwort. Wieso war es ihm nie aufgefallen? Sonst kannte er doch alle die hier herumtollten. Immerhin war es ja auch sein Land. Und der Regierungshauptsitz. „Ach so.“ Arthur setzte sich neben ihn. Im Gegensatz zu seiner Schwester, die ihn total überforderte, konnte die Nation sich mit dem jungen Mann ganz normal unterhalten. Ihm wurde sogar zum Geburtstag gratuliert. Das Thema Geburtstage und die kleine Angie wurden nun interessant. „Woher wusste die kleine eigentlich dass ich Geburtstag habe?“ Seufzend nippte Marco an seinem Tee. „Internet.“ Er wusste dass es den Engländer verwirren würde. So war es auch. Ganz große Fragezeichen bauten sich über Arthurs Kopf auf. Noch vor der Erklärung kam Angie wieder herein.

„Hast du deine Windel an?“ hackte Marco sofort nach. Genervt nickte sie. „Ja!...“ Das Geschenk zu Arthur tragend beschloss sie ihren Bruder nun zu ignorieren. Auch wenn es schwierig war. War doch schon Peinlich genug gewesen, dass man ihr Geheimnis herausfand. Sechs Jahre und noch immer eine Windel? Kam nicht sehr gut rüber.

„Happy Birthday!“ rief sie, plötzlich wieder fröhlich und sprang auf Arthur. „Ähm…“ Da sie darauf bestand, nehm er das Geschenk und öffnete es sofort. Erstaunt betrachtete er das Tee Set und die große Auswahl an Teesorten. „Ein Geschenk Extra Englisch für England~“ Sagte sie grinsend. Sprachlos nahm er eine Tasse heraus. Er war sich sicher, dass sie teuer gewesen sein musste. Wie kam ein kleines Mädchen nur an so teures Porzellan? Es war ihm ein Rätsel. „Ach hier, Brüderchen!“ Angie gab Marco eine kleine Karte. Deprimiert seufzte der schwarzhaarige. Es war seine Kreditkarte. Nun wusste Arthur wie das Mädchen an das Porzellan kam. „Du hast schon wieder meine Kreditkarte benutzt?“ Er sah seine kleine Schwester an. „Jup!“ kam von ihr. Er steckte sie weg. „Solange es etwas nützliches war,“ er sah zu Arthur der erstaunt die einzelnen Teesorten durchging „und so sieht es auch aus, war es das wert.“ Er steckte die Karte in seine Hosentasche. Angie ging wieder rüber zu Arthur. Sie hörte ihn nur leise vor sich hinmurmeln: „The tea is almost too good to cook him.” Leider verstand sie kein Englisch. Mehr als Tee hörte sie nicht raus. Was hätte man auch erwarten sollen? „Und gefällt es dir?“ Der Blonde sah sie an und lächelte. „Ja, danke!“ Glücklich darüber sprang sie auf seinen Schoß und drückte ihn einen Kuss auf die Backe.

Arthur musste das neue Set gleich ausprobieren. Marco bestand darauf den Tee zuzubereiten. Er war wirklich sehr gut wenn es um irgendeine weiße ums Kochen ging. Erst recht bei Tee Zubereitungen. Da Marco aber wusste, dass England und Frankreich keine sehr gute Beziehung zu einander hatte, wagte er nicht zu erwähnen dass er Halbfranzose ist und vermutlich daher so gut Kochen konnte. Arthur schwärmte jedoch regelrecht vom Tee. Irgendwann wurde es Angie jedoch zu bunt. Tee hier, Tee da. Es gab etwas viel interessanteres was sie wissen wollte. „Iggy kannst du mir eine Frage beantworten?“ Arthur stellte seinen Tee auf den Tisch und sah zu Angie. „Was denn?“ – „Die Autorin der Geschichte hat heute eine Englisch Prüfung geschrieben. Wieso heute, wo doch dein Geburtstag ist?“ Die Nation wusste zwar nicht wen sie meinte, aber das mit der Englisch Prüfung war schon witzig. Er feierte seinen Geburtstag und in Deutschland schrieb eine Klasse Prüfungen in seiner Sprache. „Vermutlich gerade weil ich Geburtstag habe.“ Gab er ihr als Antwort. Eingeschnappt drehte sich Angie von ihm weg. „Jetzt bist du doof.“ Geknickt über ihren Plötzlichen Sinneswandel wand er sich weiter den beiden anderen Tratsch Tanten zu und begann mitzureden.

Nach einem gemütlichen Teenachmittag wurde es langsam Zeit für Angie und Marco nach Hause zu gehen. „Danke nochmals für die Einladung.“ Meinte Marco. Es kam heraus, dass die Queen ihm eine Einladung zugesandt hatte. „Nein!“ Arthur, leicht Angetrunken –ja von Tee konnte er anscheinend betrunken werden- rannte auf den schwarzhaarigen zu und klammerte sich an ihn. „Er ist der einzige hier der Richtig gut Tee kochen kann!“ Rief er, den Tränen nahe. Überfordert sah Marco sich um. Es lag also nicht am Alkohol der den Engländer betrunken machte, sondern am Tee! „Arthur lass ihn gehen, er wird ab nächste Woche sowieso als Kock bei uns arbeiten!“ Meinte die alte Frau. Ja, es war alles abgesprochen worden. Da Marco eine Arbeitsstelle benötigte -und zudem ein Spitzen Koch war- kam ihm die Situation richtig gelegen. Freudestrahlend sprang der Engländer durch den Raum und flog kurz darauf ausversehen durch eine Fensterscheibe. „Schon wieder?!“ hörte man die Queen seufzen. Ab heute würde es weniger Tee für Arthur geben. Es wirkte ja schlimmer als Purer Alkohol. Auch wenn sich Angie und Marco kurz sorgen machten, da er ja aus dem dritten Stock gefallen war, versicherte man ihnen sich keine Gedanken darüber zu machen. Es kam anscheinend schon öfter vor. „Auf Wiedersehen!“ riefen beide und gingen durch die Tür. Ganz freundlicherweise wurden sie noch von ein paar Gardesoldaten hinausgeleitet. An Arthur der Schlafend in einem Dornenbusch lag wurde einfach vorbeigelaufen, auf nachhause!

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Happy Birthday England! -^-^-
Trotz schulaufgabe doch noch gschaft, juhu!
Ich hoffe mal der eine Satz in Englisch stimmt o.o
Nach so viel Englisch korrigiern weiß ich nicht mehr was falsch und richtig ist <.<
Naja, hoffe es hat euch gefallen~ :3

LG Angie -^-^-
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