Die Stimme am anderen Ende der Leitung

GeschichteFreundschaft, Horror / P12
21.04.2013
21.04.2013
1
586
 
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
 
An einem gruseligen Gewitterabend war ich allein zu Hause. Bei jedem Blitz erschrak ich fürchterlich. Meine Eltern waren auf einer Party und kamen und kamen nicht wieder. Es war schon spät und ich hatte mich gerade hingelegt, als ich ein quietschen hörte, es war meine Zimmertür.  
Die Tür ging ein kleines Stück auf. Ich hatte Angst! Der Schauer lief mir kalt den Rücken runter. Schnell versteckte ich mich unter meiner Bettdecke. Ich hatte einfach nur Angst! Meinen Teddybär drückte ich ganz fest in meiner Hand. Plötzlich ging die Tür noch ein Stück auf. Vorsichtig schob ich die Decke von meinem Gesicht und lugte auf die Zimmertür. Ich sah einen Schatten, der auf mich zu kam.

Schnell knipste ich mein kleines Nachtlämpchen an...............es war meine Katze, dass hatte ich ganz vergessen, dass die auch noch da war. ich holte eine Schale, die mit Milch gefüllt war und ein paar Kekse aus der Küche. Der Spuck war ja vorbei, oder? Langsam ging der Schreck weg. Meine Katze Mimi und ich spielten ein bisschen mit einen Ball. Jetzt hatte ich keine Angst mehr.

Plötzlich klingelte das Telefon. Ich schaute auf die Uhr, es war viertel vor Zwölf. In meinem Kopf schwirrten tausende von Gedanken. Vielleicht ist etwas mit meinen Eltern passiert oder sonst etwas. Ich meldete mich mit meinem Namen. Jemand sagte mit tiefer Stimme, "Ich bin der Mann mit der blutigen Hand! Ich bin nur noch sechs Häuser von dir entfernt." Von da an hatte ich solch eine Angst, dass  ich anfing zu schwitzen. Um mich aufzumuntern dachte ich, dass es nur ein Telefonscherz gewesen ist.

Damit lag ich aber falsch, denn nach fünf Minuten klingelte klingelte wieder das Telefon, "Ich bin der Mann mit der blutigen Hand !Ich bin nur noch drei Häuser von dir entfernt", sagte die Stimme am anderen Ende. Ich hatte wenig Zeit darüber nach zu denken, wer das wohl sein konnte, denn das Telefon klingelte schon wieder: "Ich bin der Mann mit der blutigen Hand und ich bin nur noch ein Haus von dir entfernt."

Mir gingen die unglaublichsten Sachen durch den Kopf, als ich mich in der Küche unter dem Tisch versteckte ,um nicht entdeckt zu werden. Ich hoffte, dass meine Eltern bald nach Hause kommen. Es war genau Zwölf Uhr, als es an der Tür klingelte. Ich dachte, dass es meine Eltern seien, die ihren Schlüssel vergessen hatten. Andererseits schwirrten mir noch die merkwürdigen Anrufe im Kopf herum. Trotzdem öffnete ich die Tür.

Dort standen zwei Personen. Eine hatte einen großen schwarzen Hut auf und ein langes Kleid an. Die Person daneben war ein Stück größer und trug einen schwarzen Umhang. Das Gesicht war blutrot und die Haare waren zerzaust. Ich war mir nicht sicher, ob das Gesicht von der größeren Person geschminkt oder echtes Blut war, auf jeden Fall sah es gruselig aus und der Schauer lief mir eiskalt den Rücken runter.

Am Himmel zuckten Blitze, so dass die ganze Straße beleuchtet war. aber mich interessierten eher die beiden Gestalten, die vor der Tür standen. ich wollte gerade die Tür zu knallen, als die große Person sagte, "Ich bin der Mann mit der blutigen Hand! Hast du ein Pflaster für mich?"

Jetzt wusste ich, dass es meine Freunde Lilli und Max waren, die vor meiner Tür standen. Wir lachten alle. "Der Scherz ist euch wirklich gut gelungen, ich hab mir fast in die Hose gemacht." sagte ich dann. Lilli fragte erstaunt "Hast du denn vergessen, dass heute Halloween ist?" Ich antwortete mit ja und ging mein Kostüm anziehen. Zum Schluss gingen wir dann noch um die Häuser, um Süßigkeiten zu sammeln.