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I won't let you down

von Millijana
GeschichteSci-Fi, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Commander Shepard James Vega
16.04.2013
30.07.2020
28
76.830
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08.07.2020 2.801
 
Sie fühlte sich schon wieder nüchterner, als sie sich im Apollo’s auf den Sitz neben Kaidan sinken ließ. Er hatte schon etwas zu trinken für sie bestellt und die Karte lag auch schon bereit. Ella nahm einen großen Schluck vom Eistee, bevor, sie sich anlehnte und Kaidan ansah.

Er lächelte. „Das sieht aus, als hätte Garrus dich gut rangenommen.“

Ell lachte. „Nicht ganz. Er hat mich betrunken gemacht und dann im Schießen gewonnen.“

Kaidans Augenbrauen zuckten etwas als er sie nun ansah. „Gewonnen? Du meinst, du hast ihn gewinnen lassen?“

„Was? Wie kommst du darauf? Im Leben würde ich das nicht tun. Schon gar nicht Vakarian. Das kann ich mir nun bis ans Ende meiner Tage anhören. Glaub mir, das hätte ich verhindert, wenn ich gekonnt hätte.“ Sie gab sich die größte Mühe, es so echt wie möglich klingen zu lassen.

Er lachte ebenfalls und Ella wusste, dass sie ihn nicht überzeugt hatte. Es war auch eine Pest mit diesem Mann. Er war zu gut darin sie zu durchschauen. Was aber auch war, weshalb sie ihn trotz aller Meinungsverschiedenheiten, die sie hin und wieder hatten, so schätzte und es ein no-brainer gewesen war ihn wieder an Bord zu lassen.

Kaidan legte die Karte wieder aus der Hand, nachdem sie darüber gescherzt hatte, dass sie lieber nicht wissen wollten, wie die Leute hier Nachschub besorgten., oder wo dieser herkam. „Ich bin froh, dass wir uns die Zeit genommen haben, hier her zu kommen. Ich kann diesen kleinen Sanity-check gut gebrauchen.“

Ella nickte. „Ja, ist schon ne Menge irres Zeug in letzter Zeit passiert,“ stimmte sie ihm zu.

„Weißt du, ich habe mein Leben an mir vorbeiziehen sehen… auf dem Mars – und da waren zu wenige Momente mit Menschen, an denen mir etwas liegt dabei.“

Der Mann neben Ella, war plötzlich ganz ernst und Ella war nicht ganz sicher, wohin diese Unterhaltung gehen sollte und es ließ sie hastig einen Schluck aus ihrem Glas trinken, damit sie genug Zeit hatte sich eine Antwort zu überlegen.
Mit folgendem grandiosen Ergebnis: „Wie geht es dir in letzter Zeit?“ Ganz großartig, Ella. Echt.

Er begann zu lächeln. Ella wollte sich selbst in die Fresse hauen. Er hatte bemerkt, dass sie hier gerade schwamm. „Bereit für alles, was die Reaper zu bieten haben.“

Er macht eine kurze Pause, in welche Ella schon reinquatschen wollte „Ich bin froh…“

„Und dankbar, dass ich dich davon überzeugen konnte, dass du dich wirklich mal ne halbe Stunde mit mir hier hinsetzt und entspannst.“

Ella lächelte. „Das ist nicht so einfach, dieser Tage, das gebe ich zu. Aber du bist schon fast der zweite, der das heute tut,“ erwidert sie mit einem zwinkern.

„Nun, Da es Garrus ist, lass ich das mal so durchgehen. Ihr habt euch immer schon sehr nah gestanden.“ Er schmunzelte und nahm nun einen schluck von seinem Bier.

Ella lächelte. „Nein im Ernst, ich bin froh, dass wir hier mal abseits der Normandy ein privates Gespräch haben können. Das habe ich vermisst als… naja bevor die Alliance mich unter Aufsicht gestellt hat.“ Sie sah einen Moment auf ihr Glas. „Vielleicht sollte ich dann das hier zahlen, nachdem es schon deine Idee war.“
„Wenn du mir nun Honig um den Bart schmieren möchtest, musst du dich schon etwas mehr anstrengen.“

„Ach ja? Was würde es mich denn kosten, Major?“ Sie lehnte sich in ihrem Stuhl zurück und sah ihn mit einer hochgezogenen Braue und schiefem Grinsen an.

„Nun, mehr als dieses billige Bier in jedem Fall. Da wäre das Steak-Sandwich…“

„Das klingt als käme da noch mehr...“ Ellas Grinsen wurde breiter.

„Ich hätte auch nichts gegen einen Single Malt und ein gutes Kanadisches Bier einzuwenden. Jedoch befürchte ich, dass wir das hier und vor allem jetzt nur schwer bekommen.“

„Zu schade,“ entgegnete Ella. „Ich wäre zu gespannt auf dein Gesicht, wenn ich das nun alles unter nem Hut herbeizaubern würde.“

Kaidan lachte, sein heiseres Lachen. Ella mochte es. Es erinnerte sie an andere Zeiten. Als sie weniger verbittert war und Dinge klarer gewesen waren. Saren war böse und musste aufgehalten werden. Ella sah einen Hauch von Melancholie in seinen Augen. „Vom Balkon der Wohnung meiner Eltern habe ich bei… mehr las nur einem Bier die Aussicht über die English Bay genossen. Ja… eine tolle Aussicht.“

Ella hatte keine Ahnung ob die Aussicht dort wirklich so schön war, oder ob er nun übertrieb, sie wusste aber, was er meinte. Auch wenn sie selbst wenig hatte, was dem Gleich kam. Sie hatte kein „Zu Hause“ dieser Art. Keine Familie, keinen Ort... nur diese Leute, die eben auch ihre Kollegen waren. Sie holte tief Luft als sie an ein Gefühl vor nicht allzu langer Zeit erinnert wurde. Wie sie von seinen Armen umschlungen wurde und sie nicht mehr selbst darauf achten musste sich zusammen zu halten. Wie sie hatte loslassen können – entspannen. Mit aller Macht schob sie diesen Gedanken zurück in ihren Hinterkopf und konzentrierte sich wieder auf den Mann vor ihr.

„… du was? Ich glaube, wir haben gute Chancen.“

„Ach ja?“ Ella hoffte, dass er davor nicht zu viel gesagt hatte, dass sie mit ihren dämlichen Gedankengängen ausgeblendet hatte. Oder dass es ihm zumindest nicht auffiel, wenn dem so war.

„Ja, das lässt mich nachts besser schlafen, wenn ich daran glaube.“ Er wich ihrem Blick aus und ergriff sein Glas.

„Hast du Probleme mit dem Schlafen?“ Es war ehrliche Sorge aus ihrer Stimme zu hören. Es lag ihr an diesem Mann – und an seiner Diensttauglichkeit, wenn sie ehrlich war.

„Naja, etwas ruhelos, vielleicht.“ Er sah weiterhin nicht zu ihr, seine Finger strichen einen Krümel vom Tisch. „Es ist halt so, dass du eine Karriere planst auf die du dich voll und ganz konzertierst und plötzlich steht das Ende der Welt vor der Tür und es ist zu spät um… ähm.. jemanden zu finden.“ Der letzte Teil, kam leiser und schneller aus seinem Mund, ehe er hastig nach seinem Glas griff und einen Schluck trank.

Ella sah ihn mit gerunzelter Stirn an. „Jemanden zu finden?“

„Naja, jemanden, der in den eigenen schwachen Momenten stark ist, jemand den man bewundert, zu dem man aufsieht und den man respektiert. Mit dem man gerne Zeit verbringt. Naja und gutes Aussehen schadet da sicher auch nicht.“ Er lachte leise, ohne Ella dabei anzusehen. Seine Augen waren auf seine Hände gerichtet, die das Glas vor ihm auf dem Tisch festhielten.
Ella war sprach- und ratlos. Was zur Hölle würde das hier werden? Sie befürchtete, dass dies hier tatsächlich eine Anmache war. Eine ziemlich nette und irgendwie auch niedliche, - zugegeben – aber dennoch eine an der sie weniger als gar kein Interesse hatte. Sie schätzte &respektierte Kaidan wirklich sehr und ja, er war ein hübscher Kerl, aber darüber hinaus war er einfach so gar nicht ihr Typ. Aber eh sie sich darüber im Klaren war, wie sie ihm das möglichst schonend beibringen sollte, sofern ausgerechnet sie überhaupt dazu in der Lage war, sprach er schon wieder weiter.

„Hohe Erwartungen, ich weiß, aber ich muss mich da nicht allzu sehr anstrengen und finde da schon einen solchen Menschen…“ Wieder eine kleine Pause, die Ella geschockt verstreichen ließ. „Wir sind schon eine ganze Weile befreundet. Ella hast du je erlebt, dass ich wirklich mit jemandem zusammen war?... ja, vielleicht bin ich einfach wählerisch, oder... geduldig, oder... ich weiß es auch nicht. Vielleicht habe ich auch einfach nur nie die passende Person gefunden, weil ich tief in meinem Inneren bereits jemanden gefunden habe, der mir wirklich wichtig ist.“

Ella starrte ihn offen an. Sie öffnete ihren Mund, aber es kam nichts heraus. Ihr fiel nichts ein, was ihn nicht verletzen würde und das wollte sie auf keinen Fall tun, nachdem er ihr gerade sein Herz ausgeschüttet hatte.

„Also, das ist zumindest, was ich mir wünsche. Und du? Was wünscht du dir?“ Er sah sie nun an und Ella erkannte, die Hoffnung in deinem Blick. Ihr wurde in diesem Moment noch einmal klar, dass sie diesen Mann nie lieben würde. Damals auf der S
R-1 war sie sich nicht sicher gewesen. Aber dieser Blick… er versursachte nicht dieses dämliche Herzklopfen, wie sie es in den letzten Wochen immer wieder unter dem Blick von James grün-braunen Augen erlebt hatte – selbst der Gedanke an seine Augen löste mehr aus als Kaidans ganze Pose.
Im Gegenteil. Es war ihr fast unangenehm – nicht, weil er abstoßend für sie war, sondern ein Freund und das auch bleiben sollte. Er erhoffte sich etwas, das sie ihm nicht geben konnte, selbst wenn sie wollte.

Ella räusperte sich und trank einen Schluck aus ihrem Glas. „Du und ich, ist es das wovon du da gerade sprichst?“ Sie hatte etwas Zeit gewonnen, dennoch war dies alles was sie hervorbrachte. Ella hatte noch immer die winzige Hoffnung, dass er sie vielleicht um Rat fragen wollte. Wegen Liara vielleicht – wobei Ella sich da auch verdammt sicher war, dass es ein böses Erwachen geben würde, wenn er von der Schadow Broker Sache erfuhr.

Auch Kaidan räusperte sich nun. Ella sah einen leichten roten Schatten auf seinen Wangen und wusste, was nun kommen würde, aber sie konnte nichts tun, um es zu stoppen. Es tat ihr wirklich aufrichtig leid, dass er hier so blankzog. „Ja… ich... es fühlt sich einfach richtig an… Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, warum keine andere... selbst nach… naja nachdem du nicht mehr da warst mich wirklich erreichte.“ Er schüttelte seinen Kopf. „Ich habe im Grund erst erkannt, dass ihr einziger Fehler, wenn man es so nennen kann will, dass sie nicht du sind, als ich die Waffe auf dich richtete und mir eingestehen musste, dass ich nicht abdrücken konnte.“  Er räusperte sich erneut. „Ich weiß, das kommt jetzt plötzlich und du musste da vermutlich er drüber nachdenken, aber..“

„Nein,“ platzte es aus ihr heraus, als die Schockstarre endlich von ihr abfiel. Kaidan sah sie überrascht an und Ella gestand sich endlich ein, dass es einfach keine gute Art gab ihm das zu sagen. Nicht für sie. „Nein, Kaidan, ich muss da nicht drüber nachdenken.“ Sie seufzte. „Es tut mir leid. Ich… ich fühle einfach nicht das Gleiche, nicht für dich…“

„Vega,“ fiel er ihr ins Wort. Leise, dunkel.

Ella sah ihn überrascht an. „Wie…? Woher…? Scheiße, es tut mir leid... ich…“

„Bitte, Ella, entschuldige dich nicht. Ich hatte es befürchtet, aber es dennoch wagen wollen. Ich… ich wollte mir am Ende wohl sagen können, es immerhin versucht zu haben. Trotz Vega, trotz deiner Vergangenheit und deiner Einstellung grundsätzlich.“ Er machte eine kurze Pause. „Der Lieutenant ist ein glücklicher Mann.“

„Ich fürchte er würde dir da im Augenblick widersprechen,“ warf sie bitter ein, ehe sie sich selbst aufhalten konnte.

Der Major sah sie mit hochgezogenen Brauen an.

„Ich... ach ich weiß es auch nicht. Ich konnte mein dummes Maul nicht halten und habe ihm mit Anlauf in die Fresse getreten.“ Sie schüttelte ihren Kopf. „Ich habe keine Ahnung wie das funktioniert mit diesen Beziehungen, wie es überhaupt funktionieren soll in dem Haufen Scheiße in dem wir stecken und wie das alles am Ende eine Zukunft haben soll.“ Ella sah Kaidan ehrlich an „Er hat besseres verdient.“ Ella biss auf ihre Unterlippe als sie ihren Blick nach einem Moment wieder abwendete.

„Und genau das, was du gerade gesagt hast ist, warum man eigentlich dich verdient haben muss. Du wirst immer versuchen, das Glück des anderen über dein eigenes zu stellen. Warum er wohl nicht aufgeben wird, wenn ich ihn richtig einschätze. Denn es war wohl schon eine große Menge Sturheit notwendig dich überhaupt so weit zu bekommen. Tut er dir gut?“

Seine Frage kam unerwartet und brachte Ella von ihrem Gedanklichem Pfad ihm etwas zu seiner Einschätzung sie zu verdienen zu sagen, vollkommen ab. Sie lachte humorlos. „Wenn er nicht gerade den überbesorgten boyfriend mimt… ja. Irgendwie schon.“ Sie konnte das einfach so zugeben. Kaidan war so ein emotionaler Mensch und ohne Scham dafür, dass es selbst Ella leichtfiel (oder leicht-ER) in seiner Gegenwart ebenfalls ihre Emotionen anzunehmen und gelegentlich auch zu zeigen.

„Dann solltest du vielleicht versuchen zu verstehen, dass er der Grund sein kann, für den es sich zu Kämpfen lohnt. Für eine Zukunft meine ich. Diese Zukunft erarbeitet ihr euch. Aber es muss einen Grund geben, dass man für sie kämpft und das Gefühl, dass er dir gibt kann dieser Grund sein, wenn du es zulässt. Solange ihr füreinander da seid, wenn’s hart wird ist es egal, wie Beziehungen sonst funktionieren.“ Er grinste sie schief an. „Das ist zumindest wie ich die Sache verstehe und vor hatte anzugehen… ich…“

„Warum machst du das?“ unterbrach sie ihn.

„Warum mache ich was?“

Ella konnte nicht glauben, dass er nicht wusste was sie meint. Dennoch spielte sie mit. „Dich für ihn einsetzen. Es wäre eigentlich  d i e  Gelegenheit für dich um.. naja um ihn schlecht zu machen, nen Keil zwischen uns zu treiben, was weiß ich, um dann…“

„Würde es etwas bringen?“ Er war komplett ernst.

Ella lachte etwas, mehr aus Verlegenheit, denn aus humorösen Gründen. „Nein, nicht für deine Position zumindest.“ Sie lächelte ihn an. „Schau, ich schätze dich sehr, aber auch ohne diesen Haufen Chaos der James und ich sind, wäre meine Antwort die Gleiche gewesen. Ich bin froh dich in meinem Leben zu haben, aber als Freund, der nie davor zurückschreckt, mir zu sagen, wann ich mal wieder ein richtiges Arschloch bin.“

Diesmal lachten sie beide – ehrlich. Ella konnte aber dennoch sehen, dass es ihm schmerzte. Sie schätze es war leichter anzunehmen, dass irgendein Penner einem zuvor kam als zu akzeptieren, dass es an einem selbst lag – wenn man es so ausdrücke wollte, denn Kaidan hatte ja nichts falsch gemacht.

„Danke, das ist natürlich nicht, was ich eigentlich hören möchte, aber ich respektiere deine Entscheidung und Ehrlichkeit.“ Er trank von seinem Bier. „Die Antwort auf deine Frage eben, warum ich für ihn spreche: Er hat die Möglichkeit, dich glücklich zu machen. Ich kann es offensichtlich nicht tun und er scheint ein guter Kerl zu sein, der stur genug ist, denen Schädel zu durchdringen.“ Er sah sie lange an: „Lass dies nicht verstreichen, Ella. Rede mit ihm über was da immer zwischen euch passiert ist.“

Ella seufzte. „Vielleicht. Das ist etwas über das ich nachdenken muss, Kaidan. Ich bin mir nicht sicher ob es mir nötige Ablenkung gibt, oder mich von wichtigen Dingen ablenkt. Was ist, wenn ich bei der nächsten Mission draufgehe?“

Er sah sie ganz erst an: „Dann hat James noch einige andere Probleme als nur deinen Verlust zu betrauen, was er nebenbei bemerkt ohnehin tun würde. Denn dann geht die Galaxie vor die Hunde.“

„Tja... das zeigt dann eventuell auch, warum ich einfach keinen weiteren Grund brauche zu kämpfen.“

„Du bist wirklich unverbesserlich.“ Kaidan sah sie ernst an. „Sei nicht dumm Ella. Ich kann nicht beurteilen, ob es Liebe ist, aber ich habe in jedem Fall noch nie gesehen, dass dir jemand den Kopf hat verdrehen können.“

Ella versprach darüber nachzudenken. Es machte sie in der Tat nachdenklich. Pfft. Ihr Glück über das der anderen stellen. Im Grunde hatte sie einfach Angst. Angst davor wieder jemanden zu verlieren, der ihr so viel bedeutete. Aber sie musste auch erneut zustimmen, dass es jetzt bereits unvorstellbar wäre. Egal, wie es weitergehen würde.

Sie hatte eine Nachricht von Liara bekommen, dass diese leider das Treffen auf später verschieben müsse, da etwas Wichtiges dazwischen gekommen sei. Was Ella zwar schade fand, ihr aber gut in ihren Zeitplan passte, Denn Miranda hatte sie auf eine affige Schnitzeljagt geschickt, die sie nun als erstes in die Dock Bay schicken würde, zwischen all den Flüchtlingen würde sie ihren nächsten Hinweis erlangen. Ella vermutete aber dennoch, dass sie am Ende in der Spectre-Kammer landen würde, aber sie spielte mit, wenn es Mirandas Paranoia half.

Sie sah ihn dort an einem der Container stehen. Er umarmte die Asari und lächelte sie an. Und es trieb ihr die Galle den Hals hoch. Ella hatte von Eifersucht gehört, aber es noch nie gefühlt. Sie hörte wie ihr Omnitool piepte, konnte aber nicht reagieren, als sie beobachtete, wie die beiden sich gut gelaunt unterhielten und immer wieder lachten. Er zuckte zustimmend mit den Schultern, als die Asari ihm eine Frage gestellt hatte. Ella spürte einen schweren Stich in ihrer Brust, als sie sah, wie er sein Shirt auszog, sich kurz herum drehte, sich dann wieder der Asari zuwendete und diese dann nickte. Er drückte ihr einen credit-chit in die Hand und sie deute ihm vorzugehen, ehe sie beide zwischen den Containern verschwanden.

Beim dritten Versuch sie zu kontaktieren, nahm sie das Gespräch endlich entgegen und antwortete Miranda mit einem Gefühl von… Leere. Sie wusste es gab eine Erklärung dafür, denn er würde nicht… aber im Moment hatte sie keine. Und sie würde auch nicht hingehen und fragen.

Sie sah dem Abend mit Jack noch etwas sehnlicher entgegen. Ballern, Booze und Blöde Sprüche.
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