Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

I won't let you down

von Millijana
GeschichteSci-Fi, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Commander Shepard James Vega
16.04.2013
30.07.2020
28
76.830
4
Alle Kapitel
61 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
01.06.2020 2.543
 
Der Protheaner stellte sich als nicht so sympathisch dar, wie sich vor allem Liara das gewünscht hatte. Ella konnte nicht anders, als innerlich etwas zu schmunzeln. Liara war so vor dem Kopf gestoßen nach dem ersten Treffen, dass sie Ella fast etwas leidtat. Auf der anderen Seite musste sie auch echt zugeben, dass sie auch eine verdammte scheiß Laune an Javiks stelle gehabt hätte.

Da wirst du nach 50.000 Jahren von Primitiven aus dem Schlaf gerissen, um festzustellen, dass alles für das du gelebt und gekämpft hast untergegangen ist. Auch, wenn es nicht stimmte, wusste sie genau, dass auch sie das Gefühl gehabt hätte, dass es alles für den Arsch gewesen wäre. All die Opfer, all das Kämpfen. Und da ‚Buggy‘, wie James nicht aufhörte ihn zu nennen, so eine ausgesprochene Frohnatur war, sorgte er dafür, dass Ella selbst aus jedem Gespräch mit ihm das sie führte oder mitanhörte eine Laune mitbrachte, die selbst für ihren Standard wirklich beschissen war.

Ja, er hatte verdammt noch mal Recht, keine Frage. Es ging ihr aber so dermaßen auf den Sack, dass er es an jedem im Team zu jedem passenden und unpassenden Zeitpunkt auf die Nase binden musste. Ella würde sich wirklich wünschen er könnte sich mit Liara anfreunden, sie würde gebannt an seinen Lippen hängen während kleine Herzchen um ihren Kopf schwebten und er... naja, er könnte eben erzählen. Dann könnten sie und ihr Team aber immerhin versuchen ihren Job zu tun, ohne, dass Ella ihre scheiß-Köpfe abreißen wollte für nichts und wieder nichts.

Es kam ihr also ziemlich gelegen, dass es eine Meldung über Cerberus Wissenschaftler gab, die bei der Allianz um Asyl baten. Dort angekommen fing es auch gleich nach ihrem Geschmack an, denn sie hatten das Vergnügen sich den Weg rein zu schießen.

Ella konnte nicht recht glauben, wessen (nicht zu verachtenden) Arsch sie hier gerettet hatten: Mr. Jacob Taylor. Doch für den Moment war nicht die Zeit dumme Fragen zu stellen, denn Jacob hatte sich einen ziemlich hässlichen Streifschuss eingefangen, der lieber früher denn später behandelt werden sollte. Ella hatte nicht das Gefühl, dass dies hier eine smoothe Sache werden würde und sie war sich sicher Jacob und seine Waffe noch zu brauchen. Und wenn sie den Blick der Frau richtig deutete, die durch die sich öffnenden Türen auf die zu kam, so brauchte sie noch deutlich mehr von ihm. Ella wollte gerade nicht in ihrer Haut stecken.

Es stellte sich heraus, dass die Wissenschaftler alle von Cerberus geflohen waren. Zusammen mit Familien und wichtigen Forschungsdaten, die sie liebend gerne jedem zur Verfügung stellen wollten, solange sie Cerberus damit ans Bein pissen konnten.

Und dann nach all der Zeit, in der sie immer wieder hatte, dran denken müssen und es gehasst hatte, dass sie nicht mehr hatte tun können, trat ihr das Arschloch Archer wieder unter die Augen. Der Archer, der seinen Bruder unsäglichen Experimenten im Auftrag des Illusive Man unterzogen hatte und nen Scheiß darauf gegeben hatte, was er seinem Bruder damit antat.

Ella hatte sich damals gerade so zusammen reißen können ihm nurmehr die Waffe in die Visage zu zimmern und ihm klar zu machen, dass dieses Projektil in ihrer Waffe nur zu dem einen Zweck aufbewahrt werden würde, ihm das Hirn wegzublasen, sollte sie jemals davon erfahren, dass er auch nur im Ansatz seinem Bruder nachstellte oder Kontakt aufnahm, nachdem sie ihn in Sicherheit in die Grissom Academy gebracht hatte.

Diese Wut kocht nun wieder hoch und ließ sie gefährlich kalt auf ihn zu schlendern. Er hatte sie noch nicht gesehen und sie war unentschlossen, ob sie ihn ansprechen sollte, denn sie war sich nicht sicher, ob sie sich erneut unter Kontrolle haben würde. Und wie würde das Rettungsteam dastehen, wenn sie anfingen die Wissenschaftler selbst zu erschießen. Denn am Ende des Tages war er genau das, ein Wissenschaftler, wenn auch menschlich gesehen einer der hinterletzten, aber dennoch jemand, der zur aktuellen Situation beitragen könnte – vielleicht.

Am Ende stellte sich heraus, dass er ihr die Entscheidung abnahm, indem er sie ansprach ehe sie ihren Arsch wegbewegen.

„Commander Shepard – Dr. Gavin Archer. Wir… kennen uns vom Projekt Overlord.“ Und dann streckte er ihr eine Hand zur Begrüßung entgegen – als wären sie alte Freunde oder eine ähnliche Scheiße.

Ella bekam so aber die Gelegenheit ihm zu zeigen, dass sie sicherlich nicht vergessen hatte, was damals passiert war. Statt die angebotene Hand zu ergreifen, lehnte sie sich etwas zurück und verschränkte ihre Arme vor ihrer Brust. „Kann man so sagen.“

Das kurze Zögern und der perplexe Blick, den Archer erst nach einem Moment hinter einer Fassade verstecken konnte, zeigten ihr, dass auch er noch nicht vergessen hatte. Sie wünschte sich dennoch, sie hätte damals fester zugeschlagen. Dass er die Nerven besaß, sie überhaupt anzusprechen…

„Ja, ähm, nachdem sie meinen Bruder zur Grissom Academy genommen haben, habe ich versucht, das alles hinter mir zu lassen. Ich... ich gehe nicht davon aus, dass Sie irgendwelche Neuigkeiten von dort haben? Es gibt Gerüchte, dass die Academy in Problemen steckt.“

Diese Ironie – da stand er. Gavon Archer, der von allen Lebewesen in dieser verdammten Galaxie Commander fucking Shepard danach fragte, ob sein Bruder in Ordnung war, nachdem der Angriff auf die Academy durch alle News Kanäle gerattert war. Er wusste also sehr wohl, dass es mehr als ein Gerücht war. Der Penner wollte sie schlicht und einfach verarschen in dem er sich blöd stellte.

Der Anfang des Satzes, in dem sie ihn fragte, ob er eigentlich dachte sie sei so blöd wie er aussehe war schon auf dem Weg von ihrem noch immer vor Wut blitzenden Hirn, als sie sich eines besseren besinnen konnte. Ihr stand gerade nach so vielem der Sinn. Ihm einfach eine reinzuhauen, zum Beispiel. Das würde ihr auch die Anstrengung ersparen ihre Biotik wieder auf ein erträgliches Level herunter zu fahren und nicht weiter unter ihrer Haut zu prickeln.

Statt dieser beiden Optionen entschied sie sich allerdings für Tor Nummer drei: „Tut mir leid ich habe keine Ahnung, was da los war oder was mit David ist.“ Sie konnte das süffisante Grinsen gerade verkneifen und sah den Wissenschaftler kalt an. Sollte er doch vor sich hin schmoren.

„Oh mein Gott..., wenn ihm etwas passiert ist… Dann...“

Ella spie ein zynisches Lachen aus, „Denken Sie nicht, dass es nun etwas spät ist, sich Sorgen um ihn zu machen?“

„David war alles, was mir blieb...“ Seine Schultern sanken und er blickte auf seine Schuhspitzen. „Ich hatte die Hoffnung gehabt, dass wir und eines Tages wiedersehen und ich ihn um Verzeihung bitten könne… Das wird nun wohl niemals geschehen.“

Mit seinen letzten Worten zog er aus einer Beintasche seiner Hose eine Waffe. Ella konnte hinter sich hören, wie sowohl James als auch Kaidan ihre Waffen zogen und auf den Wissenschaftler richteten. Doch Ella gab ihnen ein Zeichen die Waffen wieder zu senken. Sie glaubte nicht, dass der Mann auf sie schießen werde. Er hatte resigniert.

Und Ella konnte nicht anders als Genugtuung zu empfinden. Es war falsch, es war schlecht, aber es war, was sie in diesem Moment fühlte. Sie wusste, dass sie es noch immer in der Hand hatte es aufzulösen. Doch statt auch nur Luft zu holen sah sie ihn weiter kalt an. Dieser Typ ging ihr einfach am Arsch vorbei. Er hatte nicht verdient zu wissen, dass es seinem Bruder, den er einfach so geopfert hätte, um erfolgreich zu sein, gut ging.

„Eine Vorsichtsmaßnahme, wäre ich je vom Feind gefasst worden. Oder… falls ich nicht mehr aus meinem Alptraum erwachen würde.“ Er blickte dabei auf die Waffe. Ella hatte bei seinem Blick ein düsteres Gefühl im Bauch. Dennoch sagte sie kein Wort und ließ ihn einfach fortfahren. „Wir wissen beide, dass dies das Ende ist, dass ich verdiene.“

Mit diesen Worten setzte er sich in Bewegung und ging einfach an Elle vorbei, die ihm Platz machen musste, damit er sie nicht anrempelte. Sie wusste nicht, ob er es aus Absicht tat oder es einfach nicht bemerkte – es war ihr auch einfach scheißegal. Was er fühlte, was er im Begriff war zu tun... sie gab einen fick drauf. Nie würde sie vergessen, was er diesem Jungen angetan hatte.

„Möge Gott mit euch sein, Commander. Mit mir war er nie.“ Er murmelte diese Worte, gerade laut genug, dass Ella es verstand. Sie schüttelte ihren Kopf und sah ihm einen Moment nach.

Es war an Theatralik kaum zu überbieten, wie er mit hängenden Schultern und der Waffe in der Hand davon schlurfte.

„Wichser,“ murmelte Ella leise, als sie eine der Schleusen hinter ihm geschlossen hatten.

„Shepard... denkst du…“

„Nein, ich denke nicht,“ erwiderte Ella und sah Kaidan an, der sie fast schon etwas schockiert ansah. „Tu mir den Gefallen und spar mir dein Urteil. Das ist weder der Zeitpunkt noch der Ort dafür.“ Mit diesen Worten ließ sie ihn stehen und ging weiter hinein ins Gebäude, wo Brynn und Jacob auf sie warten würden. Denn das würde auch noch so ein Ding werden.

Sie war verblüfft gewesen, um es milde auszudrücken, als sie kapierte, dass Jacob und Brynn ein Paar waren. Scheiße, damit hatte sie nun nicht gerechnet. Mr. „ich-bin-ein-Soldat-und-habe-keine-Zeit-für-sowas“ hatte sein Gegenstück ge-… Ella kam sich nur ein bisschen seltendämlich vor. ‚Gegenstück‘ war jetzt schon eher ein recht großer Begriff für das was da passierte, aber... naja vielleicht war es etwas deplatziert so über Jacob zu denken, wenn man sich vergegenwärtigte was bei ihr selbst gerade passierte.

Überrascht war sie dennoch und das ließ sie sich auch nicht nehmen. Auch wenn sie sich selbst nun etwas dämlich vorkam. Und weich.

Aber Brynn erschien ihr ne ziemlich toughe Person zu sein. Sie war ihr gleich sympathisch. Auch, wenn sie Cerberus auf den Leim gegangen war. Aber sie tat nun was notwendig war, um alle zu retten die sie im Stande war zu retten. Ella zog ihren imaginären Hut davor. Sie war kein Soldat, sondern Wissenschaftler.
Jacob versprach mal wieder Drinks, wenn die Sache hier vorbei war und sie heile aus der Nummer rauskamen, was Ella nur ein Lachen abrang. „Echt jetzt? Das habe ich schon mal gehört und ich warte immer noch, Mr. Taylor.“

Der ehemalige Alliance und Cerberus Soldat lachte, um gleich darauf aufzustöhnen, weil sein Streifschuss ihn wieder zwackte. „Das stimmt Shepard.“
„Ja, richtig. Und jetzt lass dich zusammenflicken, damit das Gejammer aufhört, sonst merkt noch jemand was du für ne Pussy bist. Wir kümmern uns derweil um die Sache auf dem Dach.“

Er lachte und schüttelte seinen Kopf. „Noch immer das gleiche Mundwerk.“ Jacob sah sie mit einem Schmunzeln an. „Ich bin froh, dass die Alliance es dir nicht hat austreiben können.“

Ella schnaubte. „Als ob…“ sie zwinkerte ihm zu und machte sich dann zurück zu James und Kaidan, die ihr hier etwas Luft gelassen hatten.

Dieser Teil der Mission sollte ohne besondere Zwischenfälle ablaufen und Ella war froh Kaidan dabei zu haben für den technischen Schnickschnack, in dem Sie und James nicht so gut waren, wie der Sentinel. Sie rannten beide auf das Geschütz auf dem Dach zu und sahen sich mit einem Grinsen an. Beide wollten in das Teil und Cerberus Agenten aus der Luft pflücken, ehe sie vom Shuttle auf dem Boden angekommen waren.

„Kleine Wette gefällig, Lola?“

„Schlag was vor.“ Es war klar, dass sie eine Herausforderung nicht ausschlagen würde, insbesondere nicht von James. Hier waren die Möglichkeiten eines Gewinnes deutlich interessanter.

„Gut, halten wird es einfach: wer mehr erwischt, ehe sie den Boden erreichen.“
Ella nickte. „Und was ist der Gewinn?"

„Ein Wunsch – der Gewinner darf einen Wunsch äußern.“

Ella grinste. „Egal was?“

James erwiderte dies. „Egal was.“ Er deutete auf das Geschütz. „Du zuerst, Lola.“

„Ich will mich ja nicht beklagen, aber wenn ihr so weiter macht, erschießt ihr heute niemanden mehr. Schon gar nicht bevor ich hier fertig bin.“
Beide mussten etwas lachen. „Wie du meinst, Major.“ Ella war erleichtert, dass er es mit Humor nehmen konnte. Nicht jeder würde ihren bullshit hinnehmen können.

Sie stieg in das Geschütz und abwechselnd sorgten Ella und James dafür, dass Cerberus es bereute ihre räudigen Ärsche hier her bewegt zu haben. Einzig um die Phantom kümmerte Ella sich persönlich. Sie mit dem Geschoss zu erwischen, was kaum möglich und, wie Ella, war sie auf den Nahkampf trainiert. Naja, oder das war zumindest, was Ella sich selbst gern erzählte. In jedem Fall war diese Phantom nichts, was ein Anstürmen, eine Nova und eine Shotgun nicht klären konnten. Oder so in der Art. Diese Mistbratzen waren zäher als Ella je zugeben würde.

„Warum habe ich eigentlich keines dieser dämlichen Schwerter,“ sinnierte sie, als sie auf dem Rückweg waren, nachdem sie alle Geschütze auf dem Dach wieder in Betreib genommen hatten.

„Weil es zu teuer wäre sie dauernd zu ersetzen,“ warf Kaidan ein.

„Willst du damit andeuten, ich würde mit meinem Equipment schlecht umgehen?“ Sie spielte die Entrüstete.

„Nein, Lola,“ mischte James sich ein. „Aber, wenn man sie nicht ersetzt, müsste jemand dafür abgestellt werden sie wieder einzusammeln, nachdem du es einem Gegner auf der Flucht hinterhergeworfen hast.“

„Oder es wäre notwendig, sie wieder vom Hals dieser zu wickeln, ehe sie bei Vega auf dem Tisch landen, um sie wieder hinzubiegen.“

„Dioz, als hätte ich mit den Waffen wie sie sind nicht bereits genug Arbeit…“

Sie lachten alle drei.

Ihre Stimmung war ausgelassen und blieb das auch, bis Cerberus die kleine Aufbruch-Party crashte. Es dauerte eine kleine Weile, bis sie selbst ihr Shuttle erreicht hatten und es brauchte eine Mutige Brynn, die Ella mit einem zwinkern ins Shuttle half, nachdem der Atlas ihr fast den Arsch weggeblasen hatte.
Ella entging nicht James dankbarer Blick an die Wissenschaftlerin, als sie über ihr persönliches Comm Edi kontaktierte um nach dem Status der Shuttle und deren Insassen. „Gibt es Verluste?“

„Positiv Commander – drei,“ kam Edis stimme aus ihrem Headset. Sie fühlte die Freude über den gelungenen Coup gegen Cerberus sinken. „Dr. Bella Martin erlitt eine tödliche Schusswunde beim Einsteigen in ihr Shuttle, Dr. Andrew Walker erlitt einen Herzinfarkt und Dr. Gavin Archer wurde bereits in der Basis Tod aufgefunden – Suizid.“

Scheiße. Ella schloss ihre Augen für einen Moment. Sie konnte ihre Blicke in ihrem Rücken fühlen. Sie war nun gezwungen, es ihnen zu sagen und vor allem sie dabei anzusehen. Das würde einen Haufen Mist nach sich ziehen.

„Und?“ Es war Brynn, die das Schweigen im Shuttle brach.

„Drei. Eine Schusswunde, ein Herzinfarkt und ein Suizid noch vor dem Aufbruch.“

„Wer?“ Kaidan. Sie wusste was er wissen wollte. Was er bereits sicher war zu wissen.

„Martin, Walker und Archer.“ Sie schob ihr Kinn nach vorn und zog ihre Schultern etwas zurück. Machte sich für das was kommen sollte bereit. Sie kannte Kaidan gut genug, um zu wissen, dass er nun, vermutlich aber eher später auf der Normandy ihr eine verdammte Szene machen würde.

Ella schwieg den restlichen Flug; dachte über diese verdammte Scheiße nach, die sie da wieder verbockt hatte. Und darüber, dass es ihr noch nicht einmal wirklich leidtat. Sie weigerte sich für einen Mann Mitleid oder Reue für dessen Tod zu empfinden, der ein Kind schwerst misshandelt hatte. Sie konnte nicht – egal wie sehr er sich verändert haben mochte. Ja, das ging auf ihre Kappe. Damit würde sie von nun an Leben müssen. Und sich dafür verantworten müssen – vor denen die ihr am meisten bedeuteten. Fuck.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast