All These Little Things

GeschichteRomanze, Familie / P16
15.04.2013
15.04.2013
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Es hat zwar ein bisschen gedauert, aber hier der Nouis-OS, den sich little irish girl gewünscht hat. Ich hoffe er gefällt dir :)
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Louis´ POV:

Alles wäre perfekt, wäre da nicht dieses komische Gefühl in meinem Bauch.
Dieses Gefühl das man verspürt, wenn man bis über beide Ohren verliebt ist.
Ja richtig, ich bin verliebt.
Und da fängt auch schon das Problem an. Ich bin nicht in ein Mädchen verliebt sondern in Niall.
Einen meiner besten Freunde und den wunderbarsten Menschen den ich kenne.
Seit der Tour habe ich diese Gefühle. Jedesmal wenn mich Niall mit seinen unglaublich blauen Augen ansieht wird mir ganz schwindlig.
Aber ich kann ihm das nicht sagen. Um nichts in der Welt will ich die Freundschaft zu ihm gefährden!
"Louis?" reißt mich Harry aus meinen Gedanken. Mit großen Augen sehe ich ihn an.
"Wo bist du bloß wieder mit deinen Gedanken" sagt er und setzt sich neben mich in den Sand.
"Warum bist du so nachdenklich? Du solltst dich amüsieren und Spaß haben. Immerhin sind wir an einem der schönsten Strände ganz Englands" ruft Zayn und setzt sich neben mich, sodass ein paar Tropfen Wasser auf meinen Unterarm tropfen.
Jetzt kommt auch Niall aus dem Wasser gelaufen und stellt sich vor mich.
"Ich würde ja sagen, da ist einer Verliebt" grinst Liam vielsagend.
"Quatsch" sage ich lauter als gewollt und springe auf.
Ganz genau spüre ich Niall´s Blick auf mir. Es brennt schon fast.
"Und warum bist du dann so schlecht gelaunt?" fragt Harry und blinzelt mich an. Die Sonne scheint ihm jetzt direkt in´s Gesicht, sodass er seine grünen Augen zusammenkneift.
"Ich bin nicht schlecht gelaunt" knurre ich und laufe durch den Sand.
Ich weiß dass sie Recht haben. Ich bin sehr schlecht gelaunt. Aber warum sollte ich auch gut gelaunt sein, wenn ich unglücklich verliebt bin?
Mittlerweile stehe ich bis zu den Knieen im kühlen Wasser und versuche mein Gleichgewicht zu halten. Das ist gar nicht so einfach wenn die Wellen einem gegen die Beine schlagen.
Und wie immer sind meine Gedanken bei dem kleinen blonden Iren, der mir noch den letzten Nerv raubt. Aber im guten Sinne.
Laut seufzend sehe ich auf´s Meer hinaus.
Manchmal wünsche ich mir, dass mein Leben einfach einfach ist.
Aber das ist wohl zuviel verlangt.
"Ist wirklich alles in Ordnung?" frage Liam, der plötzlich neben mir steht.
"Alles bestens" lüge ich und merke natürlich sofort, dass mir unser Band-Daddy kein Wort glaubt.
"Du kannst jederzeit mit mir reden" sagt er und legt den Arm freundschaftlich um mich.
"Liam, warst du auch schon einmal verliebt, wusstest aber dass diese Liebe keine Zukunft hat?" frage ich nach einer Weile und sehe meinen Freund schüchtern an.
"Nein, aber ich kann mir vorstellen, dass man da ganz schön depri ist" meint er und sieht mich mit seinen braunen Augen eindringlich an.
Na toll, auf so eine Antwort habe ich jetzt nicht gehofft.
Missmutig stapfe ich durch´s Wasser zurück an den Sand und packe meine Sachen.
Ich habe keinerlei Bock mehr auf Sonne, Strand und meine gutgelaunten Freunde.
"Bis später" murmele ich und laufe zum Hotel über die Straße.
In meinem Zimmer werfe ich mich auf´s Bett und starre an die Decke.
Warum ist Niall bloß so unerreichbar für mich?
Ich seh ihn fast den ganzen Tag, aber trotzdem ist er für mich unerreichbar.
Tränen steigen mir in die Augen bei dem Gedanken, dass ich nie erfahren würde, wie sich ein Kuss von ihm anfühlt.
Es hilft mir jetzt gar nicht´s, dass ich ein berühmter Musiker bin und von tausende Mädchen angehimmelt werde.
Irgendwann springe ich auf und steige unter die Dusche.
Ich muss Niall wirklich aus meinem Kopf bekommen!
Und das geht bestimmt am besten unter der kalten Dusche.

Niall´s POV:

Verwundert sehe ich Louis hinterher.
Er war schon längere Zeit so komisch.
Was hat er bloß?
"Was hat er bloß?" wiederhole ich meine Frage, dieses Mal allerdings laut.
"Keine Ahnung" seufzt Harry und steht auf.
Für ihn musste es besonders hart sein, seinen besten Freund so zu sehen.
Schon lange hat Louis keinen Unsinn mehr gemacht oder so herzhaft gelacht wie ich es an ihm liebte.
So gerne würde ich ihm helfen, doch ich weiß nicht wie.
"Niall, kommst du dann mit zum Essen?" fragt Zayn und sah mich grinsend an.
"Nein danke, ich habe keinen hunger" antworte ich und sehe in die erstaunten Gesichter meiner Freunde.
"Du wirst doch jetzt nicht auch noch so komisch oder?" fragt Liam und mustert mich von oben bis unten.
"Keine Angst" lache ich und setzte mir die Sonnenbrille auf.
Ich nehme mir fest vor, mit Louis zu reden.
Mein Herz tat schrecklich weh, wenn ich ihn so traurig sehe.
Seit Louis so anders war, wurde mir klar, wie wichtig er mir eigentlich ist.
Wichtiger als es für gute Freunde eigentlich normal ist.
Aber so ganz will ich mir nicht eingestehen, dass ich mich zu Louis hingezogen fühle.
Es ist ja auch irgendwie absurd. Er ist einer meiner besten Freunde und ganz bestimmt nicht schwul.
Er wartet bestimmt auf ein hübsches Mädchen und nicht auf so einen kleinen, blondgefärbten Iren wie mich.
"Bis später" ruft Harry, als er mit Liam und Zayn davongeht.
Seufzend packe ich unser Zeug ein und schlendere zum Hotel.
Als ich vor Louis´ Zimmer stehe, nehme ich allen meinen Mut zusammen und gehe hinein.
"Niall" sagt Louis überrascht und sieht mich an.
Er kam offensichtlich gerade vom Duschen, denn er war nur mit einem Handtuch bekleidet, das er sich um die Hüften gewickelt hatte.
Louis hat eindeutig den besten Körper von uns allen!
"Louis, wir müssen reden" sage ich und setze mich auf´s Bett.
"OK" murmelt er und setzt sich neben mich.
Wie soll ich das Gespräch jetzt anfangen?
Irgendwie habe ich mir das leichter vorgestellt.
Sollte ich ihm überhaupt von meinen Gefühlen erzählen?
Ich sehe in Louis blaugraue Augen und seufze leise.
Minutenlang sehen wir uns schweigend an, bis Louis Gesicht plötzlich näher kommt und sich unsere Lippen wie in Zeitlupe berühren.
"Tschuldigung" murmelt Louis und dreht sein Gesicht zur seite.
Immernoch perplex nehme ich seine Hand und drücke sie leicht.
Das war echt schön.
"Louis" sage ich mit belegter Stimme und nehme seinen Kopf in meine Hände.
"Ich habe mich verliebt" fahre ich fort ohne meinen Blick von ihm abzuwenden.
"Ich mich auch. In dich" sagt Louis leise und wird leicht rot.
Er sieht einfach umwerfend aus mit den nassen, braunen Haaren, die verwuschelt von seinem Kopf abstehen. Und dazu seine wunderschönen Augen, die glänzen und soviel Wärme ausstrahlen.
Wir brauchen keine Worte mehr.
Unsere Lippen berühren sich erneut und wir wissen beide, dass unsere Gefühle richtig sind.
Jetzt weiß ich endlich was es mit "Liebe braucht keine Worte" auf sich hat.