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Klaine RPG

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Blaine Anderson Holly Holiday Kurt Hummel
15.04.2013
03.01.2014
55
152.391
4
Alle Kapitel
146 Reviews
Dieses Kapitel
6 Reviews
 
 
15.04.2013 1.978
 
ACHTUNG!!! Diese Geschichte ist eine leicht überarbeitete Version von einem RPG. Es ist manches manchmal ziemlich durcheinander, aber trotzdem kann man klare Struktur erkennen.

Das RPG beginnt an dem Tag, an dem Blaine und Kurt zusammengekommen sind. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird dieser Tag noch genauer beschrieben. Es kommen sowohl eigene, als auch persönlich veränderte Charaktere vor! Manche Charas sind auch vom Alter her anderst xD Also nicht wundern ;)

Vorsicht! Rechtschreibung wurde überarbeitet, könnte jedoch immernoch Fehler beinhalten!

Viel Spaß beim lesen und lasst auch vielleicht ein Review da

~ Brian



Rihanna feat. Calvin Harris - We Found Love


Es war ein wunderschön ruhiger Abend bei Blaine zuhause.

Kurt grinste. "Frag mich mal." er lehnte seine Stirn gegen Blaines. "Ich denke, ich muss bald nach Hause. Mein Vater bringt mich um, wenn ich in der Schulzeit so spät komme.", sagte Kurt mit traurigem Unterton in der Stimme.

Blaine zog eine Schmolllippe. "Schon? Was hast du ihm eigentlich erzählt, wo du heute bist?"

"Ja, schon. Ich hab gesagt, ich lasse mir von einem meiner Lehrer ein Thema erklären.", meinte Kurt schmunzelnd.

Blaine hob grinsend die Augenbrauen. "Achja? Was lässt du dir denn so erklären?" Er stupste mit seiner Nase gegen Kurt's, bevor er sich zurückzog und nach dem letzten Pizzastückchen griff.

Kurt lächelte. "Hmmm... so Dinge, wie Liebe und sowas. Ich finde, mein Leher erklärt mir das ziemlich anschaulich."

Blaine lachte leicht. "Hast du deinem Dad das so gesagt? Muss ich mir Sorgen um mein Leben machen?"

Kurt grinste. "Nein, keine Sorge. Ich will ja nicht meinen geliebten Lehrer verlieren.", scherzte er und nippte an seiner Diet Coke.

Blaine legte den Kopf schief. "Aww, das hast du schön gesagt." Er seufzte. "Bist du mit dem Auto da oder kann ich dich wenigstens nach Hause fahren?"

Kurts Augen fingen an zu funkeln. "Du würdest mich nach Hause fahren?"

"Was denkst du denn? Als dein fester Freund ist es mir eine Ehre und eine Pflicht", lächelte Blaine. Ihre Beziehung so direkt auszusprechen ließ seinen Kopf vor Freude schwirren.

Kurt strahlte förmlich. "Hab ich dir schonmal gesagt, wie charmant und süß du bist?"

Blaine wurde ein wenig rot um die Nase. "Wenn du es noch ein paar Mal sagst, werde ich morgen noch vor der Klasse rot und breit grinsend stehen."

Kurt kam Blaine immer näher, bis er nur noch ein paar Millimeter vor seinem Gesicht war. "Das fände ich sehr sexy.", hauchte er, kam noch ein Stück näher, stand aber dann grinsend auf. "Kommst du jetzt?", lächelte er unschuldig.

Für ein paar Sekunden saß Blaine wie festgefroren auf dem Sofa, anscheinend ins Nichts starrend, bevor er den Kopf schüttelte und Kurt wieder ansah. "Wie kannst du nur so bezaubernd und teuflisch gleichzeitig sein?" Er stand auf. "Also darf ich meinen Freund jetzt nach Hause fahren?"

"Die bessere Frage ist, ob ich jetzt von meinem Freund nach Hause gefahren werden darf?", lächelte Kurt und ging in den Flur, um seine Jacke zu holen.

Blaine spazierte an ihm vorbei, um ihm die Tür aufzuhalten. "Solange die Antwort auf beide Fragen 'ja' ist, bin ich vollkommen zufrieden." Gentlemanlike machte er eine Armbewegung nach draußen.

Kurt kicherte kurz und ging dann hinaus.

Auf dem Weg zu den Hummels griff Blaine nach ein paar Minuten nach Kurts Hand und drückte sie kurz. "Du musst mir noch sagen, wo genau du wohnst." Er grinste. "Ich muss doch wissen, an welches Fenster ich nachts Steinchen werfen muss, wenn ich zu dir will."

Kurt schmunzelte. "Da vorne nach links und dann das dritte Haus. Wegen dir werde ich jetzt nichtmehr schlafen können, weil ich Angst habe, dass ich dich verpassen könnte."

Blaines Auto rollte auf die Einfahrt und er hielt. "Wenn du mich verpasst, lass ich dich nachsitzen." Er beugte sich rüber, um Kurt einen Gute-Nacht-Kuss zu geben. "Natürlich nur bei mir.“

Kurt erwiderte den Kuss sanft. "Uuuuh, da freue ich mich schon drauf.", grinste er und stieg aus dem Auto. "Danke, dass du mich gefahren hast. Wir sehen uns morgen in der ersten Stunde."

"Englisch - wie wundervoll", grinste Blaine. "Sag deinem Dad, dass du immernoch ein paar Probleme mit dem Text hast, den ich euch gegeben hab, dann kannst du öfter zu mir." Er zwinkerte ihm noch zu, während er Kurt beobachtete, wie er zur Haustür ging.

Kurt winkte nochmal, bevor er ins Haus lief.


-Nächster Tag-


Kurt schlurfte durch die Schulgänge. Er hatte kaum schlafen können. Pausenlos hatte er an Blaine gedacht. Wie wundervoll er doch war… Wie in Trance  bemerkte er gar nicht die Footballspieler, die von vorne kamen. Sie stießen ihn im Vorbeigehen hart gegen den Spind.

Ein lautes Knallen erregte Blaines Aufmerksamkeit, als er gerade auf dem Weg zum Klassenzimmer war. Er lehnte sich an der Spindreihe vorbei, nur um noch zu sehen, wie eine Truppe minderbemittelter Neandertaler gerade um die Ecke verschwanden und Kurt - SEIN Kurt - in der Nähe seines Spindes seine heruntergefallenen Bücher aufsammelte.

Kurt seufzte. Wieso musste eigentlich immer er sowas ertragen? Wieso gerade er? Schnell hob er seine Bücher auf und ging im Gang weiter, als wäre nichts gewesen.

Blaine biss sich auf die Lippe. Am liebsten wäre er zu Kurt gerannt, hätte ihn in den Arm genommen und ihm gesagt, dass er diese Trottel beseitigen würde. Aber er konnte nichts von beidem tun und das machte ihn fertig.

Kurt lieferte ein paar seiner Bücher in seinem Spind ab und lief weiter. Als er um die Ecke bog, sah er Blaine dastehen. "Morgen, Mr. Anderson.", sagte er verschlafen und ging weiter zum Raum, wo er sich auf seinen Stuhl setzte und seine Sachen auspackte.

Blaine lächelte leicht. Vielleicht sollte er Kurt überreden, in seinen Schauspielkurs zu kommen. Er betrat das Klassenzimmer und legte seine Bücher ab, aus dem Augenwinkel Kurt suchend.

Kurt sah unbemerkt von seinem Platz auf. Blaine sah wiedermal so genial aus, wie er vor der Klasse stand. Jetzt gab es nur den kleinen Unterschied, dass er sein Freund war. SEIN Freund. Bei diesem Gedanken musste Kurt unwillkürlich lächeln.

Während des Unterrichtes musste Blaine feststellen, dass es jetzt nicht leichter war als vorher. Er musste sich dazu zwingen, nicht immer zu Kurt zu starren oder ihm zuzuwinkern oder irgendwas. Trotzdem hatte er seinen Spaß daran, sich beim Schreiben an der Tafel immer schön weit bis nach oben zu strecken, damit seine heute recht enge Hose gut zur Geltung kam - was er natürlich nie zugeben würde.

Kurt konnte nicht aufhören Blaine mit großen Augen anzustarren. Machte er das mit Absicht?! Und dann noch diese enge Hose, dass machte ihn... Oh Oh... Nicht gut. Das war nicht gut, Kurt! Er zwang sich nach unten zu schauen, doch es funktionierte nicht. Irgendwas musste er tun. Irgendwas! Dann kam die rettende Idee. Seine Hand schnellte nach oben. "Mr. Anderson, darf ich mal bitte die Toilette benutzen?"

Mit einem überraschten, aber wissenden Grinsen drehte Blaine sich um. „Es ist nicht mehr lange bis zur Pause“ Er hatte nicht gedacht dass es wirklich so gut funktionierte. „Du darfst trotzdem“ Als Kurt an ihm vorbeiging, konnte er sich ein gemurmeltes ‚Lass dir Zeit‘ nicht verdrücken.

Kurt eilte aus dem Raum direkt in die Toiletten. Er musste sich abregen. Es war einfacher gesagt, als getan mit Blaine Unterricht zu machen. Jetzt, wo sie zusammen waren, machte er ihn noch mehr an. Nach einer Weile kam Kurt wieder in den Raum und setzte sich stumm auf seinen Platz.

„Bleib nach dem Klingeln noch kurz hier, Kurt“, meinte Blaine ganz lehrermäßig und zwang sich bis zum Klingeln, Kurt keinen Blick mehr zuzuwerfen. Schon allein die Vorstellung dass Kurt vielleicht… - Blaine holte tief Luft und versuchte an Coopers gebrauchte Tennissocken zu denken.

Diese Aussage machte es Kurt noch schwerer, sich auf sein Blatt zu konzentrieren. Als es endlich klingelte, packte Kurt ganz langsam seine Sachen ein, bis kein einziger Schüler mehr im Raum war.

„Ich glaub wir müssen uns beide erstmal an die neue Situation gewöhnen“, erklärte Blaine trocken während er die Tafel wischte. Er drehte sich um und sah Kurt intensiv an. „Aber weißt du, wie schwer es ist über ‚Past Participle‘ zu reden während ich weiß, dass du auf der Toilette wer-weiß-was machst?“

Kurt ging zu Blaine rüber. "Was soll ich denn machen? Im Klassenraum bleiben?", grinste Kurt. Irgendwie fand er das jetzt voll witzig. "Und gib es zu, du hast extra diese enge Hose angezogen."

Blaine schloss die Tür, bevor er die Arme von hinten um Kurts Hüfte schlang und sein Kinn auf dessen Schulter legte. „Irgendwie muss ich doch versuchen mit dir mitzuhalten oder?“, hauchte Blaine ihm ins Ohr.

Kurt wurde rot und drehte sich zu ihm um, um ihm einen Kuss auf die Lippen zu drücken. „Du bist erwachsen, du kannst dich besser beherrschen als ich. Aber mal ehrlich, du siehst in der Hose wirklich sehr heiß aus..."

»Beherrschen? Ich bin 25 und habe einen heißen Freund.“ Blaine fuhr mit einem Finger ein Muster auf Kurts Brust nach. „Ich nenn das nicht Beherrschung, ich nenn das Folter, wenn ich nicht das tun und sagen kann, was ich will.“

Kurt kicherte, als Blaine über seine Brust strich. "Es ist schön jemanden wie dich zu haben." Er lehnte sich gegen Blaine. „Jetzt habe ich keine Angst mehr, in die Schule zu kommen. Jetzt mach ich es gerne. Achja, gibst du mir heute nochmal Nachhilfe?"

„Ich würde gern mehr für dich tun und diese ganzen Footballer zusammenstauchen, aber irgendwie hab ich ehrlich gesagt auch ein bisschen Angst vor ihnen...“ Er seufzte. „Und natürlich kannst du heute wieder zu mir.“ Blaine fühlte sich wegen der Footballersache echt übel. Er traute sich einfach nicht, etwas zu tun und dafür hätte er sich ohrfeigen können.

Kurt lächelte leicht. „Ist schon okay. Die anderen Lehrer machen auch nichts wegen ihnen und eigentlich bin ich das schon gewöhnt. Ich hab immer noch extra Kleidung in meinem Spind und so.", versuchte er einen Witz daraus zu machen. „Ich komme schon klar. Bis jetzt habe ich auch immer überlebt."

Blaine verzog das Gesicht. „Dass du es als so normal ansiehst, macht es ehrlichgesagt nur noch schlimmer...“ Sein Blick fiel auf die Uhr. „Du solltest langsam mal zur Gleeprobe.“

Kurt sah auch auf seine Uhr. „Uh, ja.", er gab Blaine noch einen Kuss. „Wir sehen uns." Er nahm seine Tasche und öffnete die Tür, wo ein paar Footballer standen und wie auf Stichwort ihn mit Slushys übersäten.

Zwei Minuten später hatte sich Mercedes Kurt geschnappt und mit ins Bad geschleppt, um ihn wieder herzurichten. „Es tut mir so leid, dass ich eine Minute zu spät kam“, jammerte sie. „Wo warst du überhaupt bis eben? Ich hab dich gesucht.“

Kurt trocknete sein Gesicht erstmal mit einem plötzlich vorhandenen Handtuch. „Mr. Anderson wollte mich sprechen.", meinte Kurt nur. „Oh man... das war eins meiner Lieblingsoutfits..."

Mercedes rettete professionell so gut es ging seine Haare. „Wir können dir heut ein neues shoppen. Es ist immerhin Freitag. Und was wollte der Schnuckel eigentlich von dir?“

Kurt zog bei dem Kosenamen von Blaine eine Augenbraue hoch. „Nichts wichtiges... er gibt mir seit neusten Nachhilfe, weil ich den Stoff nichtmehr verstehe. Deswegen können wir heute auch nicht shoppen gehen. Mein Vater besteht auf die Extrastunden Englisch."

Mercedes legte das Hairspray beiseite. „Privatstunden bei Mr. Anderson? Du Glücklicher. Ich erinnere mich nur an unser Zettelgespräch letzte Musikstunde. Aber wehe, er nimmt uns zu viel gemeinsame Zeit.“

Kurt stubste Mercedes an. „Nein, sicher nicht.", lachte Kurt und ging dann nach draußen. „Komm, jetzt ist Gleetime!"
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