Zwischen zwei Stühlen

GeschichteDrama, Romanze / P18
Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter Hermine Granger Ronald "Ron" Weasley Severus Snape
05.04.2013
14.07.2015
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Dieses Kapitel
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Hey! Ich versuch mich mal wieder an einer neuen Geschichte :D Ich habe bereits einige Kapitel vorgearbeitet, weiß aber noch nicht in welchem Rhythmus ich hochladen werde..
Ich hoffe doch ich finde wieder ein paar eifrige Leser, die ich glücklich machen kann mit einer neuen Story

Ich bin ja totaler Fan von Marriage-Law Geschichten... und das ist jetzt mal eine von mir ;)

Zur Vorwarnung: Es kommen sowohl intime Zusammenkünfte mit Ron als auch später mit Snape vor... also nicht enttäuscht sein, wenn Hermine zu Beginn noch mit Ron zusammen ist ;)

Raiting: ab 18

Disclaimer: Harry Potter und seine Freunde gehören J.K.R. ebenso wie die ganze magische Welt um Hogwarts. Ich leihe sie mir nur für meine Geschichte, mit der ich kein Geld aber hoffendlich ein bisschen Zustimmung verdiene :)

Viel spaß beim Lesen :)

1. Kapitel

„Psst... Ron... hör auf... ich bitte dich!“

Hermine kam aus dem Lachen nicht mehr heraus. Nun gut. Es war eher ein hohes Kichern, das aber in dem leeren Gang im siebten Stock laut an den steinernen Wänden hallte. Ron hatte sich in Hermines Nacken verbissen, doch die war knapp unterm Ohr sehr kitzlig, weshalb sie sich fest auf die Zunge beißen musste, um nicht vollends die Kontrolle zu verlieren. Leider oder Merlin sei Dank war ihre große Liebe auch ein großer Nimmersatt.

Nur halbherzig versuchte sie Ron von sich zu schieben.

„Komm Ron... du wirst doch wohl warten können, bis wir im Raum der Wünsche sind.“, meinte sie atemlos und schaute mit glitzernden Augen zu ihm auf.

„Was wenn ich nicht mehr warten will?“, fragte der Rotschopf mit verführerisch klingender Stimme, ehe er sich wieder ihrem Hals widmete und fordernd an ihrem zarten Fleisch saugte.

Oh nein! Das würde einen Knutschfleck geben, dachte Hermine noch belustigt. Jedoch gab sie nicht auf an Rons Vernunft zu appellieren.

„Bitte... wenn uns jemand sieht. Gar nicht auszudenken, wenn Filch uns erwischt, oder Snape!“ Hermine wollte es sich wirklich nicht vorstellen. Bisher hatten sich Ron und sie an den Raum der Wünsche gehalten und wenn es nach ihr ginge, würde das auch weiterhin so bleiben.

Ron jedoch drückte sich noch näher an sie. Als sie seinen vom Quidditch gut trainierten Körper an ihrem spürte, stöhnte sie verhalten auf und biss sich sogleich auf den Unterarm, um den urigen Ton zu dämpfen. Hier hörte sich alles so verboten laut an. Ein fester Griff an ihr Gesäß sagte ihr, dass Ron wirklich vorhatte eine schnelle Nummer auf dem Gang zu schieben.

Im Grunde hatte Hermine ja nichts dagegen... Sie liebte Nervenkitzel! In letzter Zeit war einfach zu wenig los gewesen. Aber wenn einer der Lehrer sie erwischen würde, war es aus und sie konnten ihr nachgeholtes siebtes Jahr an den Nagel hängen.

Ron platzierte gezielt Küsse über die Kante ihres Kiefers und entlockte der jungen Hexe wohliges Wimmern. Doch Hermines Verstand sah die Situation noch viel zu klar und hatte leider nicht ganz zu Denken aufgehört.

„Ach Rooon.... bitte... lass uns hier verschwinden!“, versuchte sie es ein letztes Mal. Sie erntete nur ein knurriges Brummen und einen leidenschaftlichen Kuss, den sie gerne und ebenso intensiv erwiderte.

Rons große Hände fuhren drängend über ihre Seiten und rafften ihr Kleid langsam nach oben, über ihre Hüften. Seine Finger fanden ihr Höschen und schoben es beiseite, um an ihre süße Verlockung zu gelangen.

„Wer soll uns denn entdecken? Alle sind beim Fest in der Großen Halle, Liebling!“, flüsterte er schwer atmend in ihr Ohr, da sie noch nicht so locker war, wie er es gerne hätte, „Und sollte die alte Fledermaus hier auftauchen, bekommt er wenigstens mal zu sehen, von dessen Existenz er bis dato noch nichts wusste!“

Nun war es auch um Hermines Verstand geschehen und sie stöhnte laut auf, als er plötzlich aufreizend über ihre pochende Scham strich. Sich an ihn drängend legte sie ein Bein um seine Hüften und fuhr mit ihren Fingern fahrig durch seine dichten roten Haare.

„Ich liebe dich!“, kam es ihr über die bebenden Lippen und er küsste sie stürmisch, ehe er ihren Schwur erwiderte: „Ich liebe dich mehr!“

Sie konnte seinen prallen Schaft durch seine Hosen an ihrem Bauch fühlen, während Ron's Finger weiter ihre Mitte penetrierten. Sie fühlte sich wie zerfließendes Eis in seinen Händen. Wieso war ihr dieses Geständnis nicht schon in ihrem fünften Jahr über die Lippen gekommen? Sie war ja so eifersüchtig auf jedes weibliche Wesen in seiner Umgebung gewesen. Und wenn sie jetzt überlegte, was für Wonnen sie zwei Jahre hatte entbehren müssen, schimpfte sie sich eine Närrin.

„Oh... Ron!“, stöhnte Hermine hingebungsvoll und warf ihren Kopf in den Nacken, als sie zwei seiner Finger in sich gleiten fühlte.

Ihr ganzer Körper stand unter Strom. Der Raum der Wünsche war vollkommen vergessen. Bis...

„Fuck!“

Ron hatte von ihr abgelassen. Hermine schreckte aus ihren nebligen Gedanken.

„Was ist?“, verlangte sie verwirrt zu wissen. Warum machte Ron nicht weiter?

„Da ist Mrs. Norris! Wir sollten hier verschwinden...“

Sie sah ihm an, dass es ihm einiges abverlangte, jetzt wieder rational zu denken. Andererseits war sie erstaunt, wie wachsam er in diesem Zustand noch sein konnte. Schnell und frustriert zerrte Hermine ihr Kleid nach unten und strich es glatt, ehe Ron sie fest an der Hand nahm und sie beide so schnell wie möglich den Gang entlang liefen, um der Katze des Hausmeisters zu entkommen. Diese lies sich jedoch nicht so einfach abschütteln. Laut fauchend sprang sie ihnen nach.

Ron zog sie unerbittlich weiter in die verschiedensten Korridore und Geheimgänge, doch gerade als er um eine Ecke in Richtung Gryffindorturm abbiegen wollte, blieb er abrupt stehen, sodass Hermine, die gerade über ihre Schulter gespäht hatte, auf ihn auflief.

„Was...?“, wollte sie beginnen, verstummte jedoch, als sie Rons Blicken folgte.

„Ah... wen haben wir denn hier? Miss Neunmalklug und Potters ewiges Anhängsel!“

Die beiden Schüler schluckten sichtbar. Während Ron vor Zorn über sich selbst weiß anlief und heftig ihre Hand quetschte, legte sich auf Hermines Gesicht ein sattes Rosa. Professor Snape hatte sich vor ihnen aufgebaut und musterte sie beide von Kopf bis Fuß. Verlegen versuchte Hermine mit ihrer freien Hand den Knutschfleck auf ihrem Hals zu verbergen.

Ohweia... jetzt saßen sie in der Tinte.

„Sparen sie sich ihre Bemühungen Granger! Allein der Duft, den sie verströmen, reicht, um in etwa eine Vorstellung von dem zu bekommen, was sie hier oben getrieben haben.“, schnarrte das Slytherinoberhaupt und kräuselte die Lippen, als sowohl Hermine, als auch Ron tief rot anliefen.

Ansonsten unbeeindruckt machte ihr Lehrer auf den Fersen kehrt und marschierte mit weiten Schritten und erleuchtetem Zauberstab den Gang hinunter.

„Mitkommen!“, befahl er im gehen und die zwei ertappten Gryffindors trabten mit hängenden Köpfen hinter ihm her.

Verstohlen blickte Hermine zu Ron hinauf. Sein Blick war starr und überlegend.

„Keine Angst Ron... Professor McGonagall wird uns schon nicht raus schmeißen!“, versuchte sie ihm und auch sich Mut zuzusprechen, während sie versuchten mit ihrem Lehrer Schritt zu halten.

Snape stoppte erst vor dem Büro der Schulleiterin und bedeutete ihnen vor ihm einzutreten. Zögernd kamen sie seiner Aufforderung nach. Man sollte meinen, Snape wäre ihnen Dankbar, denn dank Harry, Ron und Hermine war er am Leben. Doch er hatte sich nicht verändert nach letztem Jahr. Er war noch das gleiche Ekel wie vor dem Krieg und versuchte sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf frischer Tat zu ertappen. Was ihm diesmal ziemlich gut gelungen ist, musste Hermine zerknirscht feststellen.

„Severus? Was hat das zu bedeuten?“

Professor McGonagall eilte mit ihrem schottengemusterten Morgenmantel aus dem Hinterzimmer.

Wie es aussah, war sie gerade dabei gewesen schlafen zu gehen. Hermine biss sich auf die Unterlippe. Waren sie etwa so lange von der Feier fort geblieben? Wie spät war es?

Der enttäuschte Blick ihrer Hauslehrerin ließ die junge Hexe schrumpfen und sich weiterhin an Ron festhalten. Das war eine saublöde Idee gewesen, sich von der Feier wegzuschleichen.

„Deine beiden Schüler hier...“, begann Snape und grinste Schadenfroh, als er mit ausgestrecktem Finger auf Ron und Hermine zeigte, „...haben gegen die Schulregeln verstoßen. Ich habe sie gerade beim Rummachen im siebten Stock erwischt.“

Ron wollte gerade den Mund auf machen, um zu protestieren, doch seine Freundin gebot ihm still zu sein. Es brachte ja doch nichts. Ihre Aussage stand gegen Snapes. Und der war ein Lehrer, genauso wie McGonagall und mit Sicherheit würde sie ihm mehr glauben schenken.

„Es tut uns leid, Professor!“, versicherte sie McGonagall ehrlich.

Die alte Hexe sah weiterhin zähneknirschend zu den beiden Übeltätern und wrang ihre Hände.

„Wenn das so ist... Zwanzig Punkte Abzug pro Nase von Gryffindor... und nochmal fünfzig für jeden, da die Sperrstunde schon lange vorbei ist... Und Nachsitzen... für Sie beide.“, sprach sie ohne mit der Wimper zu zucken.

Dafür zuckten Hermine und Ron zusammen. Sie waren dieses Jahr sowieso schon weit zurück mit dem Punktestand. Unmöglich, dass sie das wieder reinholen konnten. Snape schien jedoch immer noch nicht ganz zufrieden.

„Ich bitte dich Minerva! Mister Weasley und Miss Granger haben schon in der Vergangenheit viel zu oft die Regeln missachtet. Es ist nur gerecht, wenn man sie von der Schule weisen würde.“, verlangte er mit stechenden Blick.

Hermines Kopf ruckte nach oben und sie sah der Schulleiterin bittend in die Augen. Sie brauchte ihren Abschluss. Oh bitte... Sollte all das viele Lernen umsonst gewesen sein? Und dass nur wegen einer (mehr oder weniger) harmlosen Knutscherei?

„Nun Severus... Ich denke, dass man in diesem Fall ein weiteres Mal beide Augen zudrücken sollte.“, meinte die alte Hexe erklärend und fügte noch an: „Immerhin... haben sie Potter geholfen den Krieg zu gewinnen! Meiner Meinung nach, darf man sich in so einem Fall - solange man es nicht übertreibt - ein paar Freiheiten heraus nehmen.“

Verschlagen lächelnd entließ sie ihre Schüler, die sich schnell und dankbar aufmachten das Büro der Direktorin zu verlassen.

„Das war knapp!“ Ron schien erleichtert. Auch Hermines Herz klopfte nicht mehr ganz so schnell.

„Mehr als knapp, Ron! Ich hab dir doch gesagt, lass uns in den Raum der Wünsche gehen... aber nein, der Herr braucht Zuschauer!“, schimpfte die Hexe, der der Schreck, vielleicht der Schule verwiesen zu werden, noch immer in den Knochen saß.

Ron verdrehte die Augen und zog sie während des Gehens eng an sich heran.

„Ich hab aber gefühlt, dass es dir auch einen Kick gegeben hat!“, schnurrte er verführerisch in ihr Ohr und Hermines Beine fingen an zu zittern, als sie an seine kundigen Finger dachte.

„Oh Ron! Hör auf die überall raus zu reden.“, sagte sie verärgert und piekte ihn in die Seite, „Aber lass uns bitte in Zukunft vorsichtiger sein, ja? Das restliche Schuljahr schaffen wir mit links und danach...“

„...gibt es nur noch uns beide!“, beendete er ihren Satz und küsste sie verliebt auf den Mund.

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Hermine sah Harry gerade die Große Halle betreten und winkte ihn auffällig zu ihnen herüber. Kaum hatte er sich gesetzt, steckten sie die Köpfe zusammen.

„Sagt mal... Wisst ihr, warum unser Punktestand plötzlich über Nacht noch hinter Hufflepuff gerutscht ist?“, fragte Harry verwundert und tat sich einen großen Löffel Haferbrei auf, „Ich würde gerne wissen, wen Snape diesmal erwischt hat...“

Die junge Hexe wurde rot, griff instinktiv an ihren Hals zu dem durch Puder verdeckten Bluterguss und guckte verstohlen zu Ron, der auf der anderen Seite des Tisches saß. Er sah aus, als könne er sich nicht recht entscheiden, ob er vor Harry mit seinen Verführungskünsten angeben sollte, oder geknickt sein wegen des hohen Punkteabzugs.

Hermine seufzte auf und erbarmte sich es Harry zu erzählen.

„Wir sind auch noch zum Nachsitzen verdonnert worden...“

„Was...? Wann? Bei wem? Was habt ihr angestellt?“, wollte Harry neugierig wissen.

„Wir mussten von Norris reiß aus nehmen, als sie uns im siebten Stock erwischt hat und da sind wir dann direkt der Fledermaus in die Arme gelaufen!“, murrte Ron und biss von seinem Toast ab, „Und der hat uns dann zu McGonagall geschleppt.“

„Wie viel Punkte habt ihr verloren?“

„140! Und das Nachsitzen kommt noch dazu... Filch war gerade hier und hat mir gesagt, dass ich seine Folterinstrumente putzen darf... Als hätte ich in den Ferien nichts besseres zu tun...“

„Ron! Du solltest froh sein, dass du mit Nachsitzen davon gekommen bist. Wir hätten auch von der Schule geworfen werden können!“

Ron schnitt in Harrys Richtung eine Grimasse, was Hermine sehr wohl gesehen hatte, aber gekonnt ignorierte. Gut... die beiden waren schon oft knapp vor dem Rausschmiss gestanden, doch sie wollte dringend ihren Abschluss machen und da sollte ihr kein kleines Stelldichein einen Strich durch die Rechnung machen. Und das sagte sie den Jungen auch, ehe sie, wütend über ihr kindisches Gehabe, ihre Sachen schnappte und in die Bibliothek verschwand.

Harry, verwirrt über den schnellen Abgang, warf Ron einen fragenden Blick zu. Der zuckte aber nur mit den Achseln. Manchmal war es einfach besser Hermine für eine Weile in Ruhe zu lassen, damit sie wieder runter kam.

„Bei wem muss sie nachsitzen?“

„Bei Snape!“

„Oh...“

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Den ganzen Tag verschanzte sich Hermine hinter Büchern. Sie wusste selbst, dass sie einen Hang zur übermäßigen Dramatik hatte und vielleicht auch etwas überreagierte. Aber hier ging es um ihre Zukunft. Und wenn sie nicht mehr die Möglichkeit hatte ihren Abschluss zu machen, würde sie nie die Stelle im Ministerium bekommen, für die sie sich beworben hatte.

Immer wieder ging ihr durch den Kopf, dass sie knapp davor gewesen war ihre Pläne nicht umsetzen zu können. Das durfte auf keinen Fall wieder passieren. Von nun an würde sie pünktlich vor Sperrstunde im Gemeinschaftsraum sein und sich auch sonst auf keine verrückten Aktionen mit Ron mehr einlassen.

Ach Ron... Es war so schön mit ihn zusammen zu sein. Die Stimmung war einfach viel gelassener als früher und sie lagen sich nicht mehr immer wegen irgendetwas Belanglosem in den Haaren. Nur noch wegen jeder anderen Kleinigkeit...

Aber schließlich waren sie die letzten Jahre auch prima damit ausgekommen.

Ron war erwachsener geworden und stand zu seinem Wort und seinen Gefühlen. Hermine war sich sicher, dass er ihre große Liebe war und sie ihr Leben nur mit ihm verbringen wollte. Komme was da wolle...

An diesem Abend war sie schon sehr früh im Gemeinschaftsraum und ergatterte, da mal wieder sehr viele Schüler über Weihnachten nach Hause gefahren waren, einen der besten Sessel vor dem Kamin. Auf einem Beistelltisch lag vergessen der Abendprophet und da sie ja eh noch auf Ron und Harry warten wollte, blätterte sie Gedankenverloren darin herum.

Harry war so besessen dieses Jahr den Quidditch-Pokal zu gewinnen, dass er jeden Spieler des Teams dazu verdonnert hatte über die Ferien in Hogwarts zu bleiben und jeden Abend zu trainieren. Hermine konnte einfach nicht verstehen, dass die da auch noch mit machten. Als ob sie bei dem übermäßigen Schneefall überhaupt richtig trainieren konnten.

Immer wieder auf die Uhr blickend überflog sie die Artikel und Schlagzeilen, die jetzt, da es Voldemort und seine Anhänger von Spinnern nicht mehr gab, schrieb die Zeitung kaum mehr Interessantes.

„Wild gewordene Telefonzelle in Greenwich aufgespürt!“

„Harry-Potter Biographie von Rita Kimmkorn veröffentlicht!“

„Ministeriumsball, ein großer Erfolg!“

„Quingley verlässt irische Nationalmannschaft!“

„Ministerwahlen im Endspurt!“

Hermine musste gähnen und kuschelte sich tiefer in den Sessel. Es war jetzt schon kurz vor Sperrstunde und Harry und Ron waren immer noch nicht zurück. Langsam machte sie sich Sorgen. Ein Blick aus dem Fenster sagte ihr, dass es noch heftiger schneite, als zuvor. Sie klappte die Zeitung zu und warf sie achtlos wieder auf den Tisch ehe sie aufstand und unruhig vor dem Kamin auf und ab ging.

Kurz vor zehn Uhr öffnete sich das Portraitloch und Hermine kam ihren Freunden entgegen. Die ganze Mannschaft war durchnässt und tropfte, während ihre Nasen und Ohren feuerrot glühten vor Kälte.

„Wo wart ihr so lange?“, fragte Hermine vorwurfsvoll und gab Ron einen Kuss auf die eisigen Lippen.

„Professor Hooch hat uns noch eine Tasse Tee aufgedrückt, als wir die Bälle zurück gebracht haben...“, meinte Harry und klopfte sich die Arme um wieder richtig warm zu werden. „Also ich geh jetzt ins Bett. Ich spüre meine Beine nicht mehr...“

Ohne ein weiteres Wort verschwand Harry zur Treppe der Jungenschlafsäle. Auch Ron gab ihr noch einen kleinen Gute-Nacht-Kuss und folgte Harry.

Hermine wusste nicht ob sie frustriert oder verärgert sein sollte. Da wartete sie über zwei Stunden auf die beiden und dann ließen sie sie einfach stehen. Beleidigt eilte sie hoch und machte sich bettfertig. Sie hatte den Schlafsaal über die Ferien für sich alleine und genoss die Ruhe, die hier dank Lavender und Parvarti sonst nie herrschte.

Schon bald war sie eingeschlafen.


so... dass war der Einstieg... wie wärs mit einem kurzen Feedback? LG Rattlesnake
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