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Hiding my feelings

von 2Mint
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
SHINee
05.04.2013
05.04.2013
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1.947
 
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„Kapier es endlich Taemin, er wird niemals Gefühle für dich haben!“                                                                        
Die Tränen die über mein Gesicht liefen vermischten sich mit Regentropfen. Wann hatte es angefangen zu regnen? Ist ja auch egal, das zu wissen würde mir nicht weiterhelfen!
Ich dachte doch sowieso nur an IHN. Wie wundervoll er war, einfach nur perfekt! Ich mochte ihn so gerne, aber er sah mich nur als Freund. Für ihn war es nur Fanservice was wir taten, nur für die Kameras, nur für den Erfolg…                                                                                                
Mir ging es bis vor ein paar Monaten nicht anders, aber dann hatte ich es plötzlich genossen mit ihm Skinship für unsere Fans zumachen. Mir ist aufgefallen, was für eine tolle Persönlichkeit er hat und wie gut er doch aussah…
Wenn er in meiner Nähe war wurde ich automatisch fröhlicher und er war häufig in meiner Nähe. Eigentlich machten wir alles zusammen, kein Wunder wir waren ja auch beste Freunde! Ja, beste Freunde...
                                                                               
Wie gerne wäre ich noch mehr für ihn! Ich wünschte ich könnte ihm einfach sagen was ich für ihn empfinde, aber das würde unsere Freundschaft zerstören. Das konnte ich einfach nicht! Nichts bedeutete mir so viel wie ihn als Freund zu haben!                                                                                            
Noch mehr Tränen liefen über mein nasses Gesicht. Warum war mein Leben nur so kompliziert? Warum hatte ich mich nicht in jemand anderen verlieben können?!                                                        
Plötzlich war mir ganz kalt, erst jetzt merkte ich dass es schon dunkel geworden war. Ich schlang meine Arme um meinen Oberkörper, was aber nicht wirklich half. Okay, ich musste sowieso zurück in unseren Dorm. Key-Umma würde mir bestimmt den Kopf abreißen.

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Als ich unsere Domtürme öffnete, hörte ich auch schon Schritte die sich eilig näherten. Gleich darauf blickte ich in Keys Gesicht.                                                                                                
„Taeminnie, wo warst du? Wir haben uns solche Sorgen gemacht!“ er zog mich in eine feste Umarmung.                                                                                                                                                          
Wirklich? Ob ER sich auch Sorgen gemacht hatte?                                                                                              
„Yah! Du bist ja ganz nass!“ erschrocken sah Key mich an. „Du stellst dich jetzt sofort unter die Dusche und danach kriechst du ins Bett, nicht dass du morgen krank bist!“                                                  
Ich musste lächeln über seine Fürsorge.                                                                                
„Ja Umma, ich geh ja schon.“

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Wenig später stand ich auch schon, wie von Key-hyung angeordnet unter der Dusche. Es war wirklich angenehm, wie das warme Wasser meinen Körper auftaute. Vorhin war mir gar nicht aufgefallen wie sehr ich doch gefroren hatte. Ich war mit meinen Gedanken nur bei ihm gewesen.                                              
Wo war er jetzt eigentlich? Ich hatte ihn seit dem Tanztraining heute Mittag nicht mehr gesehen…                                        
Hatte er überhaupt bemerkt dass ich nicht da war? Wieso hatte ich mein Handy nur nicht bei mir gehabt? Vielleicht hatte er mich ja sogar angerufen weil er sich Sorgen gemacht hat?                                        
Ach quatsch warum sollte er sich Sorgen machen? Es kam häufig vor dass jemand von uns Membern mal den Tag mit jemand anderen verbrachte, ohne Bescheid zu sagen. Naja die anderen vielleicht, ich sagte immer Key Bescheid wenn ich wegging. Es war ihm wichtig, dass er immer genau wusste wo ich war. Typisch Umma halt!                                                                                                                                              
Ich lächelte. Ich bin froh dass er sich so um mich kümmert! Dass ich mich verliebt habe, hab ich ihm allerdings nicht erzählt. Aber ich glaube Key ahnt etwas…
Immer wenn ich IHN anschaue fühle ich mich so beobachtet. Ob Key wirklich was weiß? Ich hoffe es sogar, ich brauche jemanden mit dem ich darüber reden kann! Das würde zwar nichts an der Tatsache ändern dass ich unglücklich verliebt bin, aber vielleicht kann er mir ja doch helfen.
Aber wie bloß? War es für IHN überhaupt möglich mich zu mögen? Wohl kaum! Immerhin ist er der totale Mädchenschwarm, vielleicht hat er sogar eine Freundin?
Wieder liefen Tränen über mein nasses Gesicht. Ach verdammt! Ich wollte doch nicht mehr wegen ihm weinen! Was ist wenn er mich nachher ganz verheult sieht?
Ich schaltete die Dusche aus und verließ in meinen Bademantel gewickelt das Badezimmer. Auf dem Weg in mein Zimmer fing ich an zu frieren, komisch eigentlich war es im Dorm immer warm…
Key stand vor meinem Schrank und warf mir meine Schlafsachen zu. „Pabo! Warum hast du die nicht mit ins Bad genommen? Du gehst jetzt sofort ins Bett du sollst dich doch nicht erkälten Minnie!“
Nachdem ich mich umgezogen hatte kuschelte ich mich sofort in mein Bett und wurde von Key mit noch einer Decke versorgt, sorgfältig packte er mich ein und wünschte mir eine gute Nacht.
„Warte Umma! Wo sind die anderen eigentlich?“
„Onew ist essen gegangen und die anderen zwei trainieren. Minho wollte dich aber eigentlich suchen gehen, er hat sich nämlich total Sorgen gemacht. Aber Jjong hat ihn überredet, dass er doch mitkommt und gesagt, dass du vielleicht nur deine Ruhe von uns haben willst. Aber Minho hat dich glaube ich ein paarmal angerufen. Wieso fragst du?“ er schaute mich neugierig an.
„Ach nur so… Ich glaub ich sollte jetzt schlafen, gute Nacht Umma“
Key lächelte kurz und verließ dann mein Zimmer.                                                                                                        

Er hatte sich Sorgen gemacht? Um mich? Warte hatte Key nicht gesagt Minho hat mich angerufen?
Ich angelte nach meinem Handy, welches auf meinem Nachttisch lag. Ungeduldig wartete ich bis es endlich an war und schaute sofort nach ob ich Anrufe verpasst hatte, tatsächlich! Key-Umma hatte mich zweimal angerufen und Minho fünfmal! Oh mein Gott! Er hatte sich wirklich Sorgen gemacht.
Lächelnd legte ich mein Handy wieder zurück und schlief glücklich ein.

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„NEIN! Was denkst du von mir?!! Wie könnte ich dich jemals lieben?“ Minho lachte spöttisch auf „du bist ein Mann! Und schau dich doch mal an, selbst wenn ich einen Mann mögen könnte dann doch nicht dich! Du bist noch ein KIND!“ Ich sackte in mich zusammen, Tränen strömten über mein Gesicht. Ich hatte es gewusst…

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„Minnie wach auf, es gibt Essen“ rief seine Stimme von unten.
Langsam setzte ich mich auf, ich fühlte mich schrecklich, natürlich es war nur ein Traum gewesen, aber mir war so furchtbar kalt! Ein Zittern durchlief immer wieder meinen Körper.
Ich weiß jetzt, dass ich es ihm niemals sagen kann! So wie Minho mich in meinem Traum angesehen hat… Es hat so wehgetan!
Da bemerkte ich dass jemand neben meinem Bett stand. Als ich aufsah sah ich direkt in sein besorgtes Gesicht.
„Taeminnie was ist passiert? Bist du krank?“ er legte mir seine Hand auf die Stirn. „Oh Gott ich glaub du hast Fieber“ erschrocken sah er mich an „Du musst auf jeden Fall im Bett bleiben! Aber ich kümmere mich schon um dich Kleiner“ er lächelte mich ganz lieb an.
Minho verließ mein Zimmer und ich sank zurück mit meinem Kopf auf das Kissen. Fieber? Kein Wunder dass ich mich so furchtbar fühlte… Erschöpft schloss ich meine Augen.
„Hier ich hab dir einen Tee gemacht, aber trink noch nicht davon, sonst verbrennst du dir noch deine Zunge. Frierst du?“ fragte er mich während er mir über meine Wange strich, ich bekam eine Gänsehaut. Es fühlte sich so angenehm an.
Ich nickte, es war so furchtbar kalt hier im Zimmer. Ohne zu zögern kletterte er zu mir ins Bett und legte sich neben mich.
„Minho, was machst du da?“ Ich sah ihn erschrocken an. „Na dich wärmen Pabo! Ist das nicht okay? Ich kann dir stattdessen auch noch eine Decke bringen“ Ich schüttelte meinen Kopf und kuschelte mich an ihn. Er strahlte eine angenehme Wärme aus und roch auch so gut. Gerade als ich meine Augen schließen wollte, fing er an mit einer meiner Haarsträhnen zu spielen.
„Weißt du Minnie i-ich möchte dir etwas sagen. Ich weiß nicht wie du reagieren wirst aber irgendwann muss ich das tun. Ich hoffe du hasst mich dann nicht!“ er sah mich mit seinen wunderschönen braunen Augen an.
„Hyung du weißt dass ich dich niemals hassen könnte und dass du mir alles sagen kannst“ er lächelte als er das hörte.
Ich sah, dass er sich auf seine Unterlippe biss und zu überlegen schien. Dann umfasste er meinen Kopf mit seinen Händen und legte seine Lippen ganz sanft auf meine.
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